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26.09.2011

Ultras in der Kreisklasse

Singen zu dritt

Text: Philipp Köster  Bild: Suse Walczak

Ihr Verein heißt Teutonia Alveslohe. Ihr Block besteht aus morschem Holz und rostigem Stahl. Und wenn sie zu dritt sind, ist die Tribüne bereits gut gefüllt. Tilman Sturm, Friedemann Sturm und André Judisch sind Ultras in der Kreisklasse.

Ultras in der Kreisklasse - Singen zu dritt


Drei sind Standard, zwei sind das Minimum. »Allein auf dem Block zu stehen und 90 Minuten durchzusingen, das bringt keiner von uns«, sagt Tilman Sturm. Ansonsten aber sind die drei Alvesloher Ultras schon ziemlich hart gesottene Burschen. Seit fünf Jahren stehen Tilman, sein Bruder Friedemann und André Judisch jeden zweiten Sonntag auf einer baufälligen Tribüne am Rande des Sportplatzes in Alveslohe, einer Kleinstadt 20 Kilometer nördlich von Hamburg. Pünktlich fünf Minuten vor Anpfiff rollen sie ihren Doppelhalter aus, dazu das Megaphon und beginnen mit dem Support. Sie singen:


»Teutonia Alveslohe, das ist das Beste,
was es gibt auf der Welt.
Teutonia Alveslohe, weil hier der
Stürmer trifft und der Torwart hält.
Drum sind wir stets vergnügt,
auch wenn Teutonia hinten liegt.
Teutonia Alveslohe, das ist das Beste,
was es gibt!«



Natürlich, Fans übertreiben gerne. Es ist nur so: Die so feurig besungene Teutonia spielt derzeit abstiegsgefährdet in der Kreisklasse Segeberg, gegen TSV Wiemersdorf, den SV Großenaspe und den Leezener SC. 50 Zuschauer, viele Rentner, kommen zu solchen Spielen und sehen zumeist ein ziemlich fades Gekicke, mehr als zwei Pässe hintereinander funktionieren selten. Die Ultras Alveslohe ficht das nicht an, einer zückt das Megaphon und die beiden anderen fallen ein. »Wir haben inzwischen ein Repertoire, das wir 45 Minuten durchsingen können, ohne uns zu wiederholen«, sagt Tilman. Viele Lieder sind aus den großen Kurven der Fußballwelt übernommen, manches aber haben die drei Ultras auch selbst gedichtet. Dann sitzen sie bei Stammwirt Christos und formulieren Schlager und aktuelle Gassenhauer auf Alvesloher Bedarf um. »Da sind durchaus komplizierte Texte dabei. Es kann schon mal passieren, dass wir die Strophen nicht mehr parat haben und jeder von uns was anderes singt.« Die Alvesloher Ultras nehmen ihren Job sehr ernst. Sie unterstützen nicht nur die erste Herrenmannschaft, sondern auch die Reserve. Die spielt in der Kreisliga C, ganz unten, wo alles richtig weh tut, das Mitspielen und Zuschauen. Die Spiele der Reserve finden in der Regel vor den Spielen der 1. Mannschaft statt. »Das ist ungünstig, weil wir oft schon kaputt sind, wenn wir 90 Minuten bei der 2. Mannschaft gesungen haben!« Die Zweite bekommt dann schon mal ein eigenes Banner: »Auf in goldene Zeiten, mit der Zweiten.«


Angefangen hat alles bei einem ziemlich wichtigen Spiel vor fünf Jahren. Es ging um den Aufstieg in die Bezirksliga gegen die Mannschaft aus Wakendorf, es stand zur Halbzeit schlecht für Alveslohe. Als Tilman, Friedemann und Andre in der 2. Halbzeit plötzlich zu singen begannen, Fankurvenlieder, Anfeuerungen, was ihnen so einfiel, machten schnell andere Zuschauer mit, am Ende hatte Alveslohe gewonnen und die Mannschaft stand begeistert vor ihrem Fanblock. »Müsst ihr mal wieder machen«, sagten die Spieler. Was als Bierlaune begann, wurde schnell zur festen Einrichtung, fortan standen die Anhänger ständig am Spielfeldrand und sangen populäres Liedgut zu lokalsportlichen Themen, zwischendurch drängelten sich bis zu zehn Anhänger auf der Tribüne. »Das war ein großartiges Gefühl, mit so vielen Leuten Stimmung zu machen«, schwärmt Tilman.

Tilman musste neulich in der zweiten Mannschaft ran

Die Mannschaftsstärke konnte nicht gehalten werden, nur wenige packte so die Leidenschaft wie den ungarischen Austauschschüler Szolt Zsarka, der ein Jahr lang mit auf der Tribüne stand und Teutonia anfeuerte. Eine Liebe fürs Leben, Szolt lässt sich noch heute jedes Wochenende die Ergebnisse nach Budapest mailen. Nachwuchs zu rekrutieren fällt in einer Stadt mit 2500 Einwohnern ansonsten schwer, obwohl die Ultras zwischendurch sogar Handzettel in der Stadt verteilten, um neue Mitglieder zu werben. »Da kam leider überhaupt keine Resonanz.« Und so werden heute auch die Kinder nicht verscheucht, die bei Spielen öfter mal auf der Tribüne herumklettern. »Die können gerne mitsingen.« Da macht es Mut, dass die Alvesloher nicht ganz allein sind mit ihrem unterklassigen Support. Der Turnverein Unterboihingen, südlich von Stuttgart, wird ebenfalls seit Jahren von einer vierköpfigen »Supporters-Crew« begleitet. Alvesloher und Unterboihinger pflegen eine Fanfreundschaft, im September waren die Schwaben beim Auswärtsspiel der Zweiten bei der SV Wahlstedt III dabei. Und was war das für ein Spiel: 0:3 zur Halbzeit, 6:3 am Ende für Alveslohe, donnernde Gesänge an der Stange, Pyrotechnik in rauen Mengen, Wahlstedt brannte, am Ende die Welle mit der Mannschaft. »Solche Spiele tragen uns dann auch mal durch den Alltag in der Kreisklasse, wenn es Bindfäden regnet und wir wieder mal nur zu dritt sind.«



Aus Heft #63 02 / 2007


weiterlesen [1] [2]





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Kommentare

  • User
  • 06.11.2009 08:24:14 scheker

    Jawoll, mehr von solchen Artikeln.

  • User
  • 06.11.2009 09:14:21 misterkite

    haha super:-) das gefällt mir richtich gut! respekt für die jungens! köster: guter artikel, merkt man schon wer da schreibt!

  • User
  • 06.11.2009 09:14:32 einrudithömmes

    Musste die alten Hefte kaufen, Aktivist.

  • User
  • 06.11.2009 10:55:56 TopHat

    Das sind wenigstens Ultras die man ernst nehmen kann. Wirklich gut.

  • User
  • 06.11.2009 11:11:04 sgu07

    ja, das muss man wirklich ernst nehmen. es ist erschreckend tragisch, was solche jugendliche am sonntag nachmittag auf dem land so treiben. vielleicht sollte man denen mal wege aufzeigen, wie man in alveslohe seine freizeit anders nutzen kann. is schon komisch was die paar landeier anstellen, um wenigstens ein bisschen aufmerksamkeit, öffentlichkeit und etwas lob abzukriegen. man möchte ihnen zurufen: geht in die kirche und macht dort messdiener oder geht zu den pfadfindern, helft der mutter beim abwasch oder dem vati beim gartenzaunstreichen. noch eine frage an den herrn köster: ist das wirklich fußballkultur?
    für mich ist es das gleiche wie rekordversuche im pfahlsitzen und hotdog-wettfressen. mit dem unterschied, dass in alveslohe auch noch zuschauer belästigt werden.

  • User
  • 06.11.2009 11:26:15 SVNiederemmel

    Mit Verlaub sgu07, du bist ein Arschloch. Bisher hab ich hier die Kommentare immer nur gelesen und es nicht für wirklich nötig gehalten mich anzumelden und meinen Senf dazuzugeben; aber wenn ich so ne Scheiße les, wie die die du da abgibst schwillt mir der Kamm.
    Hat nix mit Fußballkultur zu tun, ja? Das ist Fußball in Reinkultur! Da gehts noch um den Fußball und nicht um die Kohle. (Außer beim ungeliebten Nachbarn...) Die Jungs spielen weil Ihnen Fußball Spaß macht und nur deswegen. Da ist jegliche Form von Anfeuerung doch mehr als Willkommen. Zuschauer belästigen, mach dich nicht lächerlich, wozu gehst DU denn zum Fußball? Ich weiß nicht, vielleicht würdest du deine Kommentare besser auf dieser Seite abgeben.... www.die-kirche.de

  • User
  • 06.11.2009 11:39:31 sgu07

    nun, das a*chloch kann ich dir nur zurückgeben. ich setze ein "großes" noch vorne an. streiten willst du ja nicht, denn da müsstest du unterscheiden, zwischen dem was auf dem platz passiert (das ist fußball in reinkultur) und das was gelangweilte jungs am spielfeldrand treiben (laute wichtigtuerei). wenn ich zur kreis/bezirksklasse zu fußball geh, möcht ich mich auch mal mit meinem kumpel unterhalten können, ohne dass ein idiot mit megaphon neben mir das singen übt. ich bleibe dabei, wenn sie was für den verein tun wollten, würden sie nicht singen sondern sich mal nützlich machen. gibt vieles zu tun in sonem verein (zeugwart, betreuer für kindermannschaften o.ä.).

  • User
  • 06.11.2009 11:57:03 misterkite

    lieber sportskamerad sgu, bitte sei ein wenig nachsichtiger.ich finde dein kommentar geht ein wenig zu weit.lass die jungs doch singen,das sind 3 typen die sich mit ihrem verein identifizieren und ich finde es gehört ne menge beharrlichkeit dazu so etwas seitgeraumer zeit regelmässig zu machen und zu erweitern. ich mein, kreisklasse, das ist doch super, auch für den verein, wenn da mal ein paar fans was auf die beine stellen anstatt immer nur am bierstand zwischen worschd und roth händle lauthals "hau wech die sau dooo" zu brüllen....
    und was deine engeagementforderung im verein angeht: da gibtes immer einige leute die bereit sind sowas zu machen, aber anfeuerung in der untersten spielklasse??also ich kann mich nicht erinnern, das unser team damals in den niederungen der niedrigsten liga mal konsequent durchgehend besungen / unterstützt/ angefeuert wurde.da standen die chicks der spieler am rand, kauten hubba bubba und unterhielten sich wie süüüüss der rainer doch sei oder der martin....und wie das mit dem haarefärben bei der marion schief gelaufen ist und das irgendein pop-rocky star ja gaaanz toll sei...
    die ollen stande wie gesagt am rand und gaben "gut gemeinte empfehlungen" wie man denn zu spielen habe ab und der rest kam sonntags nur um entweder nicht in die kirche gehen zu müssen, von der ollen wegzukommen, oder zwischen frühschoppen und sonntagsbraten ungestört noch 3 halbe und 3 kurze zu sich zu nehmen....

  • User
  • 06.11.2009 11:59:25 schappi1848

    da standen die chicks der spieler am rand, kauten hubba bubba und unterhielten sich wie süüüüss der rainer doch sei oder der martin....und wie das mit dem haarefärben bei der marion schief gelaufen ist und das irgendein pop-rocky star ja gaaanz toll sei......

    und das soll auch so bleiben, denn ich steh dahinter und gucke denen auf den Arsch!

  • User
  • 06.11.2009 12:00:51 sgu07

    nachsicht ist ok, aber halt nur wenn die in alveslohe bleiben. wenn sie bei uns auftauchen jag ich sie vom platz. und da werde ich jede menge helfer haben, ganz sicher. trotzdem tun mir die jungs leid.

  • User
  • 06.11.2009 12:06:01 MarcRamone

    Also ich schwanke zwischen Bewunderung für die Beharrlichkeit in der Kreisklasse unterwegs zu sein und lauthals zu unterstützen, aber muss es gleich ein Ultrakopie mit Megaphon sein? Damit geht ja das sich in den Mittelpunkt stellen los. Da verstehe ich sgu07, ansonsten finde ich es klasse. Pro Unterstützung in der Holzklasse!

  • User
  • 06.11.2009 12:06:51 misterkite

    hähäh sgu ... soweit kommt es noch das die in der kreisklasse c nen eigenen abgesperrten block haben.... wie gesagt ich finde es mutig und kreativ.ich weiss nicht wo du aufgewachsen bist, aber die tristesse royal auf nem dorf (trotz stadtanschluss) ist echt ööööde...mein gott wenn ich mich da zurück erinnere wie ich mich gerade im trüben herbst mit 3 fernsehprogrammen, nem zwei wochen alten yps heft und 100mal gehörten drei fragezeichen kassetten selbst angeödet habe...boah... also sagen wirs dochmal pädagogisch:mir ist lieber die stecken ihre anstrengungen in sowas, statt den vorgarten von oma krause zu verwüsten oder briefkästen mit chinakrachern zu sprengen...

    @ schappi: ich hatte vion der ersatzbank da auch immer beste aussichten....

  • User
  • 06.11.2009 12:09:01 SVNiederemmel

    Lieber sgu07, ich bin sogar bereit das Aloch wieder zurückzunehmen, da es nicht meinerm normalen Tonfall entspricht und mitnichten einer gepflegten Konversation förderlich ist. von daher, sry. Aber, wir unterscheiden uns doch arg in dem Punkt das du es für Wichtigtuerei hälst und ich für gelebte Vereinstreue. Um deine Aussage, die Jungs würden nichts für Ihren Club tun anzuzweifeln, gilt es anzubringen das der Text darüber leider nicht mehr hergibt. Ich persönlich kenne Ultras in unteren Klassen und die Mehrzahl, natürlich nicht alle, engagieren sich auch in anderen Bereichen des Vereins. Seis als Aktive, in der Jugenbetreuung, im Vorstand oder sonstwie. Oder denkst du nicht das bei einem solchen Einsatz in der Regel auch eine hohe Identifikation mit dem Verein einhergehen müsste?
    Abgesehen davon kenne ich bisher keinen Fangesang bei dem es auf die Gesangsqualität ankommt. Dennoch denke ich die meisten Spiele in den Kreisligen oder anderen unteren Spielklassen sind nicht so gut besucht das da nicht auch irgendwo ein Plätzchen für dich und deinen Kumpel zu finden ist an dem keiner mit nem Megaphon neben dir steht...

  • User
  • 06.11.2009 12:18:46 schappi1848

    Kite, hab nie die Bank gedrückt...hüstel. Aber als alternder Zuschauer ist der Ausblick auf die netten Damen doch recht nett.

    Unsere Zuschauer machen auch in der Berziksliga bzw 2. Kreisklasse eine angenehme Stimmung - so Schreihälse mit Megaphon würden diese wahrschenlich vom Platz prügeln oder an den Baum binden!

  • User
  • 06.11.2009 12:25:57 misterkite

    tja schappi DU kannst ja auch fussballspielen im gegensatz zu mir ;-) naja schreihälse die singen doch vereinslieder....

  • User
  • 06.11.2009 12:49:20 annasonne

    bei uns gibts die auch. ist ganz schlimm. ist mode. sind kinder. man schämt sich fremd. weils ernst gemeint ist. das ist der punkt. wärs ein spass, wärs ja ok. aber das ist ernst gemeint. aber das geht vorbei. keine angst.

  • User
  • 06.11.2009 14:02:53 sgu07

    @ anna.
    das hoff ich inständig. da würd ich sogar auf die näxte gehaltserhöhung verzichten. (einen monat lang).
    @ sv niederemmel.
    jetzt mal ehrlich: was ist denn daran vereinstreue wenn drei jugendliche während eines fußballspiels singen? hilft das denn irgendjemand in diesem verein? sind die denn wirklich gleichzusetzen mit nem 35 jährigen verteidiger in der 2. mannschaft der schon 400 spiele gemacht hat? mit dem 65jährigen der seit 30 jahren kassier des hauptvereins ist? mit dem verschrieenen linienrichter in schirikleidung, der seit 15 jahren kein spiel der 1. mannschaft mehr versäumt hat? mit dem rentner, der in seiner freizeit die sportanlage sauber hält und mit der frau des vorsitzenden, die auf dem sommernachtsfest 10 stunden am grill steht? komm mir nicht mit vereinstreue, die sieht in der kreisliga anders aus . und sie ist vor allem produktiver, sozialer und kommunikativer.
    hier wollen kids den großen fußball nachmachen und dafür gelobt werden. so wie du früher der große netzer sein wolltest aufm bolzplatz, wollen diese verirrten jungs die ultras im großen stadion nachmachen. was machen die denn wenn sie erwachsen sind? immer noch singen? und wenn nicht, dann rufst du denen dann hinterher, dass sie jetzt den verein im stich lassen, weil sie nicht mehr singen.
    du nennst das im ernst "vereinstreue". es ist so lächerlich.

  • User
  • 06.11.2009 17:48:04 Rotblaue_Geschichten

    Wenn sie Bock drauf haben, lasst sie doch machen! Die Spieler freut's ja offensichtlich und im Prinzip kann ich mir wesentlich schlimmeres vorstellen, was junge Leute auf'm Land mit ihrer Freizeit so anfangen könnten (saufen, kiffen, Kühe umschubsen, ...). Schon erstaunlich, auf wie viele verschiedene Aten und Weisen man die bescheuerte "wer ist der beste/einzige/richtige Fußballfan?"-Diskussion führen kann, dabei ist doch die Vielfalt das Tolle an der Sache, da würde ich mir deutlich mehr Bescheidenheit im Umgang mit der Fußballkultur (zur Erinnerung: cultus, -us die Lebensweise, Lebensart) anderer wünschen.

    Mich würde allerdings interessieren, ob sie fast drei Jahre nach Erscheinen des Artikels noch aktiv sind.

  • User
  • 06.11.2009 17:54:23 schappi1848

    Es ist ja auch nichts gegen Vielfalt einzuwenden, ich jedoch hätte ein großes Problem damit wenn ich Sonntags zwischen 13 und 17:00 Uhr Menschen mit Megaphon neben mir hätte. Für mich wäre es ein Grund das örtliche Kreisligaspiel nicht zu besuchen.

  • User
  • 06.11.2009 23:25:36 Kirk77

    Ja Schappi, das geht mir genauso. Seit meiner Kindheit bin ich praktisch jeden Sonntag bei meinem Heimatverein in der Kreisliga. Dieses Jahr hat sich ein Fanclub gegründet - prima. Bei den ersten Heimspielen waren dann ein paar Jugendliche vom Fanclub mit Megaphon da, haben ein paar Anfeuerungen, Schmähungen von Gegner und Schiri losgelassen. Fand ich überflüssig, unangenehm, peinlich. Der Spuk war schnell vorbei, ich weiß nicht, ob sie die Lust verloren haben oder ob es andere Ursachen hatte. Gut so, ich vermisse sie wirklich nicht.
    Die Megaphone und Vorsänger sind eh eine schlimme Unsitte - aber die Diskussion hatten wir hier schon mal.

    Dem Posting von sgu07 von 14.02 kann ich uneingeschränkt zustimmen. Genau das macht den Kreisligafußball aus.

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