Schalkes Rafinha outet sich als deutscher Spießbürger
Von wegen Radaubruder
Text: Benjamin Kuhlhoff (Film) Bild: Valeska Achenbach und Isabela Pacini
Sage noch einer, Schalkes Rafinha habe sich in Gelsenkirchen nicht gut eingelebt, lärme abends herum, lasse seinen Vorgarten verwahrlosen und trenne den Müll nicht. Wir haben den deutschesten aller Brasilianer einen Tag lang begleitet.
Schalkes Brasilianer Rafinha gilt unter Reihenhausbesitzern in Gelsenkirchen-Buer nicht gerade als mustergültiger Nachbar, der einen oder anderen nächtlichen Polonaise sei Dank. Alles Unsinn, denn Rafinha hat sich längst perfekt in seiner neuen Heimat akklimatisiert. Er singt als Tenor im Knappenchor, wäscht sein Auto, verzehrt Sülze in einer traditionellen Speisegaststätte und holt in der Schrebergarten-Kolonie den Pokal für die schönste Zierhecke – abgelichtet von unseren Fotografinnen Isabela Pacini und Valeska Achenbach.
Die doppelseitige Bilderstrecke findet Ihr in 11 FREUNDE #91, ab 28. Mai im Handel, das Making Of von Benjamin Kuhlhoff findet Ihr hier.
Ergänzung zu Heft #91 06/2009











