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27.05.2009

Erwins Trainingsplan vor dem Maskottchenrennen

»Der Sieg gehört mir!«

Text: Erwins Fitnesstrainer  Bild: Imago

»Fit bin ich immer, nur am Feinschliff fehlt es noch«, stürzte sich das Schalker Maskottchen Erwin vor dem 11 FREUNDE Maskottchenrennen fast aus dem Fenster. Sein Trainer verordnete nun: Trainieren, trainieren – und nochmals trainieren.

Erwins Trainingsplan vor dem Maskottchenrennen - »Der Sieg gehört mir!«


Am 30. Juni startet auch das Schalker Maskottchen beim 1. Rennen der deutschen Fußball-Maskottchen auf dem 11 FREUNDE Fanfest. Für ihn begann das Aufbauprogramm am Mittwoch, den 25. März 2009 mit einem Rundum-Check! Erwin wurde auf Herz und Nieren geprüft um den aktuellen Leistungsstand zu ermitteln. Laufen, springen, trinken, werfen, Kondition und Geschick wurden anhand neuester wissenschaftlicher Methoden analysiert. Auf dieser Basis wurde dann ein speziell auf die Defizite von Erwin ein Trainingsplan für das Maskottchen ausgearbeitet. Und der sah folgendermaßen aus:



KW 15: Grundlagentraining

In der ersten Woche musste erstmal ein gewisses Maß an Grundkondition aufgebaut werden. Denn davon war bei unserem Erwin wenig zu erkennen. Und da heißt es einfach »von nichts kommt nichts«, also ganz nach dem Motto des zukünftigen Schalke-Trainers Felix (Quälix) Magath: »Wir laufen solange bis sich der erste übergibt«. In diesem Fall ist der erste auch der einzige – und heißt Erwin. Klare Anweisungen sind vonnöten: Auf los geht’s los! Die täglichen Laufeinheiten variieren zwischen 0,4 km und 19,04 km jeweils nach den Vorgaben des Coaches. Teilweise kleine Sprint-Übungen und am nächsten Tag dann die Langstrecke 19,04 Km rund ums Berger Feld. Dazu kommen immer wieder die beliebten Treppen an den Eingängen zur Arena sowie vom P7 Richtung Stadion.


KW 16: Steigerungsläufe mit leichtem bis hohen Anstieg

Für die zweite Trainingswoche bot sich die Fläche der von GAZPROM gesponserten Zeche Hugo an. Gesagt, getan. Wieder holten wir uns fachkundige Unterstützung von Felix Magath, der in bewährter Manier die Anweisungen gab. In diesem Fall heißt das: »Jetzt laufen wir mal zügig nach oben! Wir heißt in diesem Fall Erwin und die Medizinbälle!« Erwin brauchte sich um das Zählen der Aufstiege genauso wenig zu kümmern wie die Spieler, die Felix in der vergangenen Saison zum Meister geführt hat. Das Zählen übernimmt der Coach, auch bekannt als Eliminator höchst persönlich! Somit sind Verwechslungen weitestgehend ausgeschlossen! Und der Trainingserfolg gesichert!


KW 17: Pumpen für den Erfolg

Nachdem in den letzten beiden Wochen die Ausdauer trainiert wurde sind jetzt die Arme dran! Pumpen, pumpen und nochmals pumpen! Und das nicht nur für den Trainer! Hätte Erwin zu der Zeit schon angefangen, wäre alles gut gewesen! Naja, das Ziel ist definiert – jetzt gilt es Gewichte stemmen bis der Arzt kommt! Und selbst wenn der Mediziner dann vor Ort ist, geht es weiter. Warum auch nicht?


KW 18: Rudern was das Zeug hält!

Jetzt geht’s ab ins Wasser! Rudern bringt nicht nur Kraft, sondern auch noch weitere Ausdauer! Allerdings ist es auch sehr gefährlich. Erwin hat etwas Angst, zumal er vor langer Zeit schon mal gekentert ist. Aber die Angst hilft nicht. Der Coach ist unerbittlich – bei Wind und Wetter geht’s ab auf den Weißensee. Runde für Runde, Tag für Tag und das ganze ohne Gnade.


KW 19: Turmspringen – nur Siegen zählt!

Es geht hoch hinaus! Turmspringen alleine oder Synchron. Steigert nicht nur die Leistungsfähigkeit sondern auch enorm die Koordination und die ist beim
Maskottchen-Hürdenlauf extrem wichtig und sollte ausreichend trainiert werden. Nicht erst der Vollprofi Stefan Raab hat es gezeigt! Turmspringen macht Sieger! Und wer hoch hinaus will sollte beim 10,04 Meter Turm anfangen!


KW 20: Tief tauchen – und hoch stapeln

Nachdem wir jetzt das Springen gelernt haben, die Schwimmdefizite beim Rudern erkannt haben, sollten wir uns noch auf das Tauchen konzentrieren. Neben tief tauchen ist gerade auch weit tauchen eines der wichtigsten Trainingseinheiten bei der Vorbereitung auf den wichtiges Wettkampf, das legendäre Maskottchenrennen. Bei keiner anderen Sportart werden so viele Muskeln angespannt und trainiert wie beim Tauchen! Und was sind schon 19,04 Meter! Solang man noch reden kann – kann man auch noch laufen allerdings wohl nicht mehr schwimmen! K.O. in der KW 20! Wo soll das nur hinführen! Der Coach oder zu diesem Zeitpunkt von Erwin nur noch das Biest genannt, kennt keine Gnade! Kurze Erholungsphase und dann geht’s weiter! Bloß keine Schwächen zeigen auch wenn es mal weh tut! Doch das Ziel muss erreicht werden, da führt kein Weg dran vorbei!


KW 21: Meinungsänderung beim Coach – Ruhephase

Manchmal kann allerdings auch der Coach weich werden! Diese Woche steht voll und ganz unter dem Motto »Erholung«. Vielleicht etwas Sonne und Strand! Erholung auf der ganzen Linie hieß das Motto kurz vor dem Finish. Eine Woche zur freien Verfügung. Allerdings wurde Alkohol- und Rauch- Verbot angeordnet!


KW 22: Letzte Vorbereitungen auf den harten Wettkampf

Leichtes Training, kurze Sprints, kurzes Krafttraining und vor allem eine ausgewogene Ernährung sind wichtig und stehen diese Woche auf der Agenda. Zum Frühstück gibt’s wie immer Rührei mit Ketchup, mittags folgt dann ´nen lecker Schnitzel mit Zigeunersoße und abends wie immer ´nen Döner! Ab JETZT gibt’s nur noch einen Gedanken! Der Sieg!






Und so stellt der Coach sich das Finale vor!


Fotostrecke

  • Und so stellt der Coach sich das Finale vor!
  • KW 21
  • Ende KW 20
  • KW 19
  • KW 18
  • KW 17


Kommentare

  • User
  • 28.05.2009 09:52:20 Redondo71

    Ährwin ist vielleicht nicht das schnellste, aber er ist unter den Maskottchen sicher "dasjenige", das am besten den Ball hochhalten kann (mit Schuhgröße 100-Schluppen).

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