Die Geschichte der Fußballfans

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27.01.2009

Johannes Liebnau im Interview

»Wo bin ich denn gelandet?«

Interview: Milan Jaeger  Bild: Imago

Seit Monaten sorgte die Aufsichtsratswahl beim HSV für Schlagzeilen. Wir sprachen mit Johannes Liebnau, einem der Kandidaten der »Supporters« über die enttäuschende Niederlage, deren Ursachen und die »Bild«-Zeitung.

Johannes Liebnau im Interview - »Wo bin ich denn gelandet?«


Vor der Aufsichtsratswahl wurde in der Presse und rund um den Verein ein derart großes Theater veranstaltet, dass wir uns bereits fragten, ob die Pest über die Hansestadt käme. Johannes Liebnau kandidierte als eines von vier Mitgliedern der »HSV Supporters«. Alle vier erlitten eine herbe Niederlage. Somit sitzt weiterhin nur ein »Supporters«-Vertreter im Aufsichtsrat. Der neue Aufsichtsrat setzt sich aus Vertretern aus Wirtschaft, Politik und altgedienten Vereinsmitgliedern zusammen. Neu im Aufsichtsrat ist Sergej Barbarez, ehemaliger Spieler beim HSV.


Johannes Liebnau, wie geht’s dir einen Tag nach der verlorenen Wahl?


Ich bin sehr enttäuscht und desillusioniert. Ich glaube uns ist deutlich geworden, wie einfach es ist, Massen zu mobilisieren und zu manipulieren. Das war sehr erschreckend. Die Wahl wird sicher Konsequenzen haben, die vielen jetzt noch nicht bewusst sind.
 



Wie war die Stimmung bei der Wahl?

Die Stimmung war so aufgeheizt, dass man kaum Argumente anbringen konnte. Wir wurden teilweise niedergeschrieen vom aufgeheizten Pöbel, verdiente HSV-ler, die jahrelang für den HSV ehrenamtlich tätig sind, wurden dafür ausgebuht, dass sie eine andere Meinung haben, als der Vorstand sie vertritt. Das war sehr erschreckend. Leute, die sich mit der Thematik beschäftigen, die kann man auch mit Argumenten überzeugen. Den anderen aber – und das waren scheinbar die meisten – ist das im Grunde egal. Da haben sich Leute für den Aufsichtsrat beworben, die einfach nur erzählt haben: »dann hab ich die Firma gekauft, und die Firma verkauft.... «. Und die Leute haben darüber gelacht und die auch noch gewählt. Uns aber wird Machtgeilheit unterstellt. Die eigenen Leute, die auf die »Bild«-Zeitung hereingefallen sind, haben uns da angefeindet. Das ist haarsträubend.

Wie kann das sein?

Der Eindruck, dass die »Supporters« eine eingeschworene Gruppe bilden, ist falsch. Das ist keine kleine Ultragruppierung, sondern die »Abteilung fördernde Mitglieder«. Da sitzen alle möglichen Leute, vom einfachen Angestellten bis zum Anwalt und Politiker, zusammen und jeder kann Mitglied werden, auch der, der einfach nur Karten haben will.

Erstaunt es, dass die »Supporters« offensichtlich nicht die eigenen Kandidaten wählen?

Ja, denn ich bin davon ausgegangen, dass die Leute die eigenen Kandidaten wählen, weil sie uns kennen und wir schon einiges innerhalb des Vereins geleistet haben. Wir haben uns für die Leute den Arsch aufgerissen, nur konnten wir unser Engagement überhaupt nicht populär platzieren. Wir haben in den Medien und bei der Wahl selbst keine positive Rolle gespielt und es gab für uns nicht den Raum, uns überhaupt so darzustellen wie wir sind. Von allen Seiten sind nur immer wieder dieselben Vorwürfe auf uns eingeprasselt und die eigenen Leute haben das aufgenommen, es geglaubt und es noch ausgeschmückt.

Welche Vorwürfe waren das?

Das waren immer drei Kernvorwürfe. Erstens: Wir wollen den Vorstandsvorsitzenden stürzen, was völliger Schwachsinn ist. Das hat nie jemand von uns gesagt. Wir haben lediglich inhaltliche Differenzen bei bestimmten Themen, was das Normalste auf der Welt ist. Zweitens: Das Kommerz-Traditions-Thema. Natürlich sind wir diesbezüglich kritisch. Daraus wurde aber gemacht »Die sind kommerzkritisch und wenn die kommen, dann springen Sponsoren ab. Außerdem wollen die nur mit elf Hamburgern spielen, und nehmen so in Kauf, dass wir in die fünfte Liga absteigen«. Das sind alles Sachen, die wir nie gesagt haben, und so auch nicht wollen. Drittens wird uns zur Last gelegt, dass wir uns auch in die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Klubs mischen wollen. Die Aufgaben des Aufsichtsrates sind jedoch ganz klar geregelt mit der wirtschaftlichen Kontrolle und der Wahrnehmung von Vereinsaufgaben. Hierzu wird aber ständig gesagt, der Aufsichtsrat habe sich nicht in vereinspolitische Dinge einzumischen und das finden die Leute offenbar auch noch gut. Ich frage mich: Wer, wenn nicht der Aufsichtsrat, hat den Vorstand dahingehend zu kontrollieren und gegebenenfalls auf Dinge aufmerksam zu machen?

So bleibt der Eindruck, dass das Gerede von den Fans, die an die Macht wollen, bloß heiße Luft war.

Die Leute, die kandidierten, sind ja allesamt keine Idioten, sondern solche, die wirtschaftliche Kompetenz mitbringen und sich darüber hinaus auch noch für Fanthemen einsetzen. Wenn dann die eigenen Leute sagen »Die wollen wir nicht«, dann muss man sich natürlich existenzielle Fragen stellen. Es ist ganz offensichtlich geworden, dass die Leute nicht verstanden haben, worum es geht. Man könnte natürlich aber auch sagen, wir waren nicht in der Lage diese Themen vernünftig zu vermitteln.


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Kommentare

  • User
  • 27.01.2009 14:24:11 alivee

    Ein drei Seiten Interview und letztendlich ist man nicht wirklich schlauer, was _genau_ er eigentlich verändern wollte ... Sich hinter allgemeinen Begriffen zu verstecken ... das kann jeder ... Im übrigen zweifele ich, dass deren wirtschaftliche Kompetenz mit denen eines Otto mithalten können. Das Interview hätte auch problemlos den Titel "Nachgetreten" haben dürfen.

  • User
  • 27.01.2009 14:53:43 Bulettenkönig

    @alivee

    Mmmh...

    Also warum ein Gebietsverkaufsleiter mit entsprechender Ausbildung einem Aufsichtsratsmitglied(?) ebenfalls mit entsprechender Ausbildung (und nicht ganz unwesentlichem Startvorteil qua Geburt in ebenjenes Unternehmen) in Sachen wirtschaftlicher Kompetenz per se nicht ebenbürtig sein kann, erschließt sich mir nicht ganz.
    Letztgenannter hat sicher den Vorteil, sich durch erlernten Habitus Gesprächspartnern aus dem gehobenen Management als rationalen Akteur präsentieren zu können. Das ist natürlich ein Punkt der in diese Kompetenz mit reinspielt aber damit hat sich's dann auch schon. Alles weitere ist doch eher Mutmaßung.

    Abgesehen davon, ist wirtschaftliche Kompetenz ja wohl nicht die einzige Qualifikation, die für einen Posten im Aufsichtsrat eines Fussballvereins von Belang ist.

  • User
  • 27.01.2009 15:29:12 european

    wenn beim hsv leute es nötig haben sich die bild-zeitung herzuschmieren ist das schon bitter. das macht sie unsympathisch und man würde sich da jemand anders wünschen. was genau aber die supporters wollen hab ich ehrlich gesagt auch noch nicht verstanden.

  • User
  • 27.01.2009 15:38:59 ruben hugo

    Grundlegend muß ich Herrn Liebnau Recht geben:

    Der Spagat, den der HSV seit Jahren vollführt (Fankultur / Tradition auf der einen, Kommerzialisierung (BusinessSuperSeat-KindergartenLogeMonChiChi, Eintrittspreise) auf der anderen, steht vor einer Zerreisprobe.
    Die Sprüche wie z.B. "In 2 bis 3 Jahren kann die Mannschaft um den Titel mitspielen", hören wir hier in Hamburg schon 25 JAhre.

    Große Etats - keine Erfolge.

    Meine Hypothese:
    Sollte es dem HSV in dieser oder der nächsten Saison wieder nicht gelingen einen Titel zu gewinnen läuft Hoffmanns Zeit als Vorstand ab.

  • User
  • 27.01.2009 15:49:58 BETTY

    rubens these stütze ich nicht. seit jahren wird kontinuierlich gute arbeit geleistet, und der meistertitel ist - finde ich, als fan,- recht weit weg... Deshalb glaube ich nicht, dass hoffmann dann gleich seinen hut nehmen muss. Wahrscheinlicher ist dann schon fast, dass beiersdorfer vom fcb abgeworben wird... oder beide? bah.

    Sportlich und wirtschaftlich muss man eigentlich keine Angst haben... aber ich habe sie trotzdem... Mal sehen, wann der nächste Asiat nach Taka kommt, damit wir da mehr Trikots verkaufen :S

    Ich weiß grad nicht, wo der Weg hinführt... und ob ich's wissen will... :S

  • User
  • 27.01.2009 15:57:33 european

    beiersdorfer nach münchen? hmm. nee, glaub nicht daß der ein ernsthafter kanidat ist. obwohl ich finde das er seine sache ganz gut macht!
    und sorry, bei aller sympathie für den hsv, neben eurem kleinen nachbarn schaut ihr einfach immer wie großkapitalistische bonzen aus.

  • User
  • 27.01.2009 16:08:16 Bulettenkönig

    Grundsätzlich finde ich ne Fanvertretung (vorrausgesetzt da werden keine geistigen Tiefflieger aufgestellt, aber das scheint hier auf den ersten Blick ja nicht der Fall gewesen zu sein) im Aufsichtsrat keine unwünschenswerte Sache. In diesem Gremium geht es doch wohl darum den Vorstand zu kontrollieren.

    Und dieser Funktion werden, das behaupte ich jetzt einfach mal, die meisten Aufsichtsräte nicht gerecht. Wer sitzt denn da? Oft sind es regionale und überregionale (im Fall des HSV wohl eher letztere) "Business-Granden", die im Zweifel nicht viel Ahnung vom (Fussball-)Geschäft haben. Mit der Berufung/Wahl dieser Leute verschafft sich der Verein eine positive Aussendarstellung (alle machen das schließlich so und deshalb kann es ja nicht schlecht sein - und wer die dicksten Fische auffährt, ist selbst der größte Hecht) und die Aufsichtsratsmitglieder fühlen sich gebauchpinselt und als Fachleute, da nun auch in diesem Feld angesehen und geschätzt.

    Das bei dieser Gemengelage eine gesunde und effektive Kontrolle des Vorstandes stattfindet, wage ich zu bezweifeln.

  • User
  • 27.01.2009 16:18:01 BETTY

    @european
    laut hsv forum wird im fcb forum schon drüber diskutiert. ich hoffe allerdings, dass er kein ernsthafter kandidat mehr ist, da er schon abgesagt hat ;)

    meinegüte, dann sind wa halt unsympathisch. wenn ich mir die entwicklung ansehe, wird sich das auch nich ändern. aber bei pauli ist doch auch nich alles gold - setzt schließlich schon gewaltig rost an, das tolle image

  • User
  • 27.01.2009 16:35:32 Dukatendidi

    2500 HSV-Mitglieder (also die die ihn nicht gewählt haben) als unmündig darzustellen ist schon harter Tobak! Und vielleicht ist es auch das, was den 4 Kandidaten der Abteilungsleitung (nicht der Supporters, denn gewählt wurden sie innerhalb der Abteilung nicht) zum Verhängniss geworden ist. Wir sind die Leute die zu jedem Spiel fahren, wir sind die Leute die die Choreos bastel und das ganze Spiel singen. Dieses Verhalten ist in der Tat sehr lobenswert, doch erlangt man dadurch keine 2 Stimmen bei der Mitgliederversammlung oder darf auf andere Fans herabsehen.

    Diese Leute sehen immer ihren Inner Circle, aber sie sehen nicht die anderen 50.000 Supporters, welche auch eine eigene Meinung haben. Warum nehmen sich einige Personen im Verein heraus über die Köpfe von vielen Tausend Mitgliedern hinweg zu entscheiden? Warum werden einfach 4 Aufsichtsratskandidaten als "Supporters"-Kandidaten von der Supporters-Abteilungsleitung zur Wahl gestellt ohne das man das mit den Mitgliedern abspricht, die Wahl hat gezeigt, dass die Basis das nicht wollte? Wieso spricht man sich so deutlich gegen eine Briefwahl aus und nimmt damit Tausenden von HSV-Fans in ganz Deutschland die Chance sich in ihrem Verein einzubringen?

    Ich schätze viele Projekte sehr, welche von dem "Inner Circle" vorangetrieben werden sehr. Der Sonderzug ist eine Riesensache, der Block 22C ein sehr gelungenes Projekt und auch viele andere Projekte sind sehr vorbildlich.

    Doch gibt es viele Punkte in denen sich der "Inner Circle" mal hinterfragen sollte. Da wird ständig gefordert, dass man sich in den Sitzungen beteiligen soll und von seinem Stimmrecht gebrauch machen soll, die Demokratie ausleben soll und dann kommen über 4000 Leute zur Wahl und werden für ihr Verhalten bepöbelt? Der verlassen Hunderte Personen nach der Wahlniederlage umgehend den Raum ohne den Bericht des Vorstands, der Senioren, der Amateure und der Supporters zu hören, da werden vor dem CCH randaliert, Aschenbecher umgeschmissen, Sicherheitskräfte bepöbelt, nur damit man beim nächsten Spiel wieder singen kann "Fussballfans sind keine Verbrecher"?

    Die Mitglieder des HSV haben demokratisch einen neuen Aufsichtsrat gewählt und das sollten jetzt auch der harte Kern erkennen und er sollte auch erkennen, dass da draussen 1000ende HSVer sitzen die mit dem aktuellen Kurs dieses harten Kern nicht einverstanden sind. Vielleicht sollte man einmal die Kommunikation mit diesen Fans suchen, damit man mal wieder Entscheidungen für die Fans trifft und nicht nur für die "Inner Circle".

    Und es sollte nicht vergessen werden, dass es einen Vertreter der Supporters im Aufsichtsrat gibt und sogar einen Vertreter der Mitglieder im Vorstand. Und vielleicht sollten sich auch viele der Supporters mal ein Beispiel an Herrn Reichert nehmen, welcher seine Kritik an Herrn Hoffmann sehr sachlich und argumentativ vorgetragen hat. Obwohl ich vergass, da waren die Demokratiebessessenen, ja leider nicht mehr zugegen...

  • User
  • 27.01.2009 16:42:09 BETTY

    Bitte noch mal genauer lesen:
    "Es gibt einen »inner circle«, das ist der Verein. " damit meint Jojo alle Fans. Also nix verdrehen!

  • User
  • 27.01.2009 16:44:36 piehsastuhdie

    Für mich fühlt sich das Ergebnis der AR-Wahl an, wie eine Heimniederlage. Nun hat der HSV seine ständige Vertretung des LIONS-Clubs. Die Vereinsgeschicke werden weiterhin zwischen Hoffmann und Becker ausgehandelt und der Rest des AR steht daneben oder wird ausgebremst. Kritische Geister wie Hunke, Ertel oder Jojo hätten dem HSV gut getan. Die vielgerühmte wirtschaftliche Kompetenz hätte man vor dem Oktober 2008 auch diversen Bankern angedichtet. Debatin, Barbarez, Karan, die Becker-Twins--ich hoffe die ersten zwei Jahre bis zur Neuwahl sind bald vorüber. Nur der HSV!

  • User
  • 27.01.2009 17:17:04 goldencore

    ...file under "Beleidigte Leberwurst". Nach der Wahl sagte er noch das wäre ein demokratischer Vorgang gewesen, den man akzeptieren müsse. Den Mitgliedern jetzt Verblendung durch die Bildzeitung vorzuwerfen grenzt nebenbei an Realitätsverlust. Hätte Jojo gekonnt wie er wollte, wäre er wohl wie die anderen CFHHs beleidigt und grölend aus der Halle gelaufen. Schade Jojo...das hätte hier nicht sein müssen.

    Die Sache mit der Uhr ist jedenfalls hanebüchener Unsinn. Wer bekommt für 1200 € ein komplette Pressekampagne in der gesamten Hamburger Medienlandschaft? Albern!

    g.

  • User
  • 27.01.2009 21:45:41 pati_senf

    ausgepfiffen worden?
    das sind doch die von der cfhh von den anderen sonst supporten sie nie und dann wenn es drum geht einmal zusammen suhalten denken sie wie beim schlake spiel bei den festnahmen wenns drum geht zusammmen zuihälten denken sie sie wissen es besser usw und pfeiffen die cfhh aus und wählen den hoffmann dass er wieder machen kann wass er will zum beispeil leuten der bild zeitung uhren vom vereinsgekd zu schenken damit sie weiterhin viel über jojo berichten und die wahl manipuliert durch berichte die schwachsinn sind natürlich schreit ein capo scheis werder bremen wenns der rivale is was für ein schwachsinn dass wars wohl einigkeit wird nimer herschen was der hoffman schon alles versprochen und geprochen hatt is denen ja egal hauptsache die wirtschaft stimmt und wer bezalht die? die zuschauer fragt sich warum sie ihn dann wählen spielt aber alles keine rolle mehr hoffman hatt das geschickt gemacht und ich schätze die nordtribühne wird von nun an nicht mal mehr ansatzweise eine anhalt bilden! so wie das bis jetzt öfters war und die manschafts würds zu spüren kommen dass was keiner will aber wie gesagt eine vermutung!

  • User
  • 28.01.2009 01:13:37 Carmeo

    Schade, Jojo... das ist wirklich arm...
    Auch wenn es sich manche Leute anders einbilden, hier hat eine demokratische Wahl statt gefunden. Und keineswegs wurden die Wahlberechtigten durch Medien beeinflusst. Wer hier versucht hat, Einfluss auf eben diese zu nehmen, waren die vier Abgesandten der Supporters. Und das leider beschämend dreist, allen voran Herr Ertel.
    Der Verein, den Ihr, die ihr meint, ihn zu vertreten, hat gewählt. Und das nicht, weil Zeitung gelesen wurde, sondern weil Herzblut fliesst.
    Wenn dann auch noch dummdreist behauptet wird, die Wähler hätten den Kern der Sache nicht verstanden, ist das eine gefährliche Fehleinschätzung.
    Das ist nicht nur "Beleidigte Leberwurst", das ist vor allem Respektlosigkeit gegenüber dem Großteil der mündigen Vereinsmitglieder.
    Und das ist, vor allem in dieser Öffentlichkeit, vereinsschädigend. Ja, Jojo, das ist gegen den HSV...
    Ich bin HSV-Supporter.

  • User
  • 28.01.2009 01:25:13 UrmelAusmEis

    , , , , , , " " " " . . . . . ? ! ! ( ) - -

    Schenk ich Dir, kannste beim nächsten Beitrag komplett verbauen, brauchste nix von zurückzugeben.

    Ansonsten danke für Deine Meinung, hab es immerhin bis Zeile 7 geschafft, ab da wusste ich nicht mehr, ob ich mich noch im ersten oder schon im vierten Satz befinde. Und in welchem Zusammenhang die bunte Kollektion schöner Worte damit aktuell steht.

    Eines meine ich aber doch noch rausgelesen zu haben: Dass die Bild keine Kampagne gefahren habe. Wenn Du das damit wirklich gesagt haben willst, dann haste aber zuletzt nicht allzuviel mitbekommen!

  • User
  • 28.01.2009 01:26:12 UrmelAusmEis

    Hoppla, hat sich einer reibgequetscht... Ging natürlich an Pati.

  • User
  • 28.01.2009 06:39:10 saloth sar

    nach dem haensgen mal wieder verschollen ist, uebernehm ich sein job:

    SCHEISS HSV!!!!

  • User
  • 28.01.2009 09:08:06 ruben hugo

    @goldencore >die Sache mit der Uhr ist hanebüchner Unsinn
    Stimmt:
    Für so´n schicken Wecker kriegst du in Hamburg 2 Kampagnen.
    - auf sicher.

  • User
  • 28.01.2009 10:02:03 goldencore

    @ruben: in eurem Vereinsblatt vielleicht! ;)

  • User
  • 28.01.2009 13:54:51 pati_senf

    haha bist du lustig
    ach übrigens was weis euer hoffmann schon er sagt wir sind keine einheit des sind wir waren wir zumindest wer hatt sich so aufgeführt wir die cfhh nich sonder ihr mit eurem anti kommerz dings usw!
    und die bidl hatt sehr voll die leute beeinflusst achja ich vergass hoffman hatt denen ja die uhr geschenkt! deswegen!
    und jetzt alles drauf anlegen als ob wirs gewesen wärn die nen putsch versucht haben schwachsinn wir wollten nur die mehrheit dass wir!
    die wir jedes Wochenende Einmal ob auswärts oder daheim ins stadion gehn nich daheim SOOOOOOOOOOO teure ticketsd zahlen müssen und noch en paar andre gründe mehr nicht!
    aber solche reichen boncen kommen auf die gegen jojo juristisc h vorzugehn nur weil sie geld ham und ihnen es egal is jedes zweiten samstag 80 euro zu zahlen uns is es Halt nicht egal!

  • User
  • 28.01.2009 15:58:14 calimero

    ich hab auch noch ein paar für dich: ..... ,,,,, tausche aber nur gegen ausrufezeichen

  • User
  • 28.01.2009 17:23:08 mannis_hüftknick

    irgendwie hab ich nach der lektüre des interviews das gefühl auf einer völlig anderen veranstaltung gewesen zu sein.
    es wurde vorher oft von der "schweigenden mehrheit" gesprochen die die supporters vertreten, diesmal war ein teil dieser leute da (was ja wohl gut ist) und hat gewählt. das dir / euch das ergebnis nicht schmeckt ist verständlich, aber ein teil der schuld tragt ihr selbst, auch durch das was an reden am sonntag gehalten wurde. der versuch durch die änderung der tagesordnung alles zu verzögern, in der hoffnung das dann möglichst viele der "nicht organisierten supporters" nach hause gehen (ich weiß ist eine unterstellung, aber der verdacht kam bei mir auf) ist legitim aber war zu dem zeitpunkt kontraproduktiv. die begründung durch herrn gottschalk peinlich vorgetragen und der 2 auftritt nach der gegenrede hochnotpeinlich und unangenehm (ich kenn ihn aus seiner politischen arbeit und habe mich fremdgeschämt !!). da kippte die stimmung das erste mal. als dann der redebeitrag von herrn runge vorbei war, hätte selbst dem hartgesottesten anhänger der (und den) 4 supporter kandidaten klar sein müssen das es einfach nichts mehr werden kann.
    eine absolute fehleinschätzung der stimmung hat schon während der vorkommnisse beim spiel gegen s04 stattgefunden, schon damals hat die "schweigende Mehrheit" aufgemuckt. DAMALS hätte man auf die masse der interessierten ausserhalb von 22C zugehen müssen. stattdessen wird mir in hoffenheim ein flugblatt mit lauter tollen worten in die hand gedrückt und das wars. von selbstkritik keine spur. genau wie nach dem beschämenden abgang nach verkündigung des ergebnisses vom 2. wahlgang. ich muss "dukatendidi" beipflichten, was bleiben wird sind wieder die sprüche von verschwörung und das "fussballfans keine verbrecher" sind. (was ja im grunde auch stimmt, allerdings wie vieles leider nur eingeschränkt und natürlich nur für die eigenen fans (oder ?)
    in jedemfall zeugt sich weltmännisch hinstellen und dann doch nachtreten nicht gerade davon das man auf einem guten weg ist das ganze positiv zu verarbeiten.
    ... übrigens wollte ich jojo liebnau wählen, habe dann aber nach den beiden o.g. reden davon abstand genommen

  • User
  • 28.01.2009 19:40:39 pati_senf

    weist du du bist der erste der hier vernünftig redet finde ich klar hast du recht wir haben fehler gemacht und hätten auf die anderen zugehen müssen weist du ich denke genau dass ist das problem der hsv ist woll oder übel keine einheit früher hats ja auch zwischen pt98 und cfhh stress gegeben gibts jetzt zum teil immer noch z.b. die machen ne uffta und unten im 25a rufen se uffta is scheise und machen net mit!
    vll sollten alle mal einer gleichen meinung sein und damit das zustande kommt komprimmisse schliesen usw sich zusammenhocken!

  • User
  • 28.01.2009 21:33:34 vokabelle

    Ist das ein Castingfred für Superpostings? Ist noch ein Platz in der Jury frei?

  • User
  • 28.01.2009 21:56:12 unionchemiker

    nehmen sie platz. aber am ende entscheidet uschi bohlen, wer in den re-call kommt.

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