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Reaktionen auf unser Titelthema aus der Fanszene

»Das Nonplusultra«

Text: Philipp Köster  Bild: Imago

Auf dem Titel des aktuellen 11 Freunde-Magazins fordern wir »Ruhe bitte!« und schreiben drunter: »Wie Ultras die Stimmung in den Stadien kaputt machen«. Ein Artikel, der schon vor Erscheinen in zahlreichen Fanforen diskutiert wurde.

Reaktionen auf unser Titelthema aus der Fanszene - »Das Nonplusultra«


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Wir dokumentieren hier einige Reaktionen aus den Fanszenen:

»Theo Gries« auf »11freunde.de«


Eine beispielhafte Wahrnehmung aus dem Bielefeld-Block am vergangenen Samstag: Der Ultra-Block ist dort zumindest im Unterrang relativ klein, um die Ultragruppe herum stehen viele Normalos. Der Support ist zu 80% abgesehen von »DSC«, »Arminia« oder »Bielefeld« genauso wie in jedem anderen Heimblock, dieselben Lieder und Parolen. Der Capo ist ernst bei der Sache, seine Bemühungen, den Rest der Fans für seine Einsätze zu animieren, wirkt mehr anstrengend als alles andere, fast schon verzweifelt, als ob gleich alles zusammenbrechen würde. Das erinnert an eine Mischung aus Klassenlehrer und Frontman einer Rockband während eines nicht gut besuchten/ funktionierenden Konzertes. Folgerichtig wirkt auch kaum ein von ihm angestimmter Chant feurig oder mitreißend, obwohl das Spiel alles dafür böte. Nur das kurze, schnelle »Bielefeld, Bielefeld« transportiert die Entschiedenheit und Dringlichkeit, die entsteht, wenn ein Sieg gegen ein Spitzenteam wie Leverkusen im Bereich des Möglichen ist. Das kommt meistens zunächst von kleinen Fangruppen, unorganisiert, aber viele stimmen schnell mit ein. Manchmal beginnt der herumzappelnde Jugenliche mit der Pudelmütze, mal der Mitvierziger Typ Malocher, mal der Akademiker mit der teuren Brille. Der Capo ignoriert das zunächst, erst spät nimmt er die Parole auf oder lässt sie zumindest geschehen. Ich hatte während des Spiels nicht den Eindruck, dass der Ultra-Chor einen Mehrwert zum Support geboten hat. Im Gegenteil hat er die mitfiebernden Fans unnötig gestresst oder unter Druck gesetzt. Gerade während so eines Spiels entwickelt sich sowas meistens von selbst, und ist nur dann »wahr«, transportiert und vermittelt nur dann die Stadionatmosphäre, die man liebt. Ich habe auch in Dortmund oder Gladbach noch nie erlebt, dass ein Ultra-Chor Stadionatmosphäre befeuert hat. Für Fans wirkt das meistens wie der unnötige Zwang, irgendwie agieren zu müssen, obwohl das Geschehen auf dem Platz gar nicht dazu anregt. Mich hat Support eigentlich immer nur zum Einsteigen gereizt, wenn ich das Gefühl hatte, dass er affektiv geschah, wenn es aus jemandem herausbrach. Für Spieler mag die Wahrnehmung eine andere sein. Für mich wirkt der Ultra-Support eben meistens irgendwie unpassend, zu sehr von der Dramatik des Spielverlaufs abgekoppelt, als dass ich das als ein Ganzes empfinden könnte.



Ergänzung zu Heft #85 12/2008

Der dressierte Fanblock


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Kommentare

  • User
  • 22.11.2008 11:30:42 wrdlbrmft

    nach dem artikel über den saublöden torjubel mancher fussballspieler, ist dies der zweite der mir sehr aus der seele spricht.

    in jedem stadion singen die fans/ultras mittlerweile andauernd und ohne werbeunterbrechung, die genau gleichen lieder, angeführt von einem dirigenten, der kaum mal aufs spiel schaut, sondern sich in seinem "ich-hab-so-viel-macht"-gefühl suhlt und sich unheimlich wichtig vorkommt. gäääähn. die fans feiern sich selbst. das ist so austauschbar geworden und hat mittlerweile die wirkung von kaufhausmusik: immer zu hören, geht aber links rein und rechts wieder raus und ist bestimmt nicht mehr dem eigentlichen sinn von fangesängen und/oder sprechchören verpflichtet, dem anfeuern der eigenen mannschaft. früher (ja ich weiss, früher war alles besser) feuerte man die mannschaft an wenn sie grossartig spielte, wenn sie eine aufholjagd startete oder wenn man das gefühl hatte, dass sie nun unterstützung brauchen. heute hat man meistens nicht mehr das gefühl, dass die fans auf das spielgeschehen reagieren, sondern auf ihren liederzampano.

    was mich dazu noch stört, ist das ritual, dass die mannschaften nach dem jedem spiel immer zu den fans gehen, um mit ihnen "alle vögel fliegen hoch" oder den watussi-kriegstanz zu machen. wenn die schlecht spielen und verlieren, möchte ich nicht mehr mit ihnen tanzen, geschweige denn sie nochmals vor meinem block sehen. was gibt es da noch zu bejubeln?

  • User
  • 22.11.2008 13:18:28 sgu07

    dazu hab ich schon genug geschrieben.

  • User
  • 22.11.2008 14:14:29 thehardway

    also ich finde den artikel zu kurz geraten... über dieses thema könnte man locker 3 seiten füllen. beispiele für schlechte "ultras" gibs ja anscheinend genug....

  • User
  • 22.11.2008 14:15:38 thehardway

    was nicht heißt das ich auch mit fühle wenn ich den artikel lese :)

  • User
  • 22.11.2008 14:52:32 rmmpfi

    Am 25. November erscheint endlich die neue Ausgabe von 11 FREUNDE. Um Euch die lange Wartezeit ein wenig zu versüßen, könnt Ihr an dieser Stelle bereits exklusiv in die Coverstory von Philipp Köster reinlesen. Viel Vergnügen.unterstrichener Text

  • User
  • 22.11.2008 14:53:12 rmmpfi

    ups hat nicht ganz geklappt, wollte aber hervorheben, dass es ja nur ein Auszug aus dem kompletten Text ist ;)

  • User
  • 22.11.2008 17:11:11 HS181

    So ein Schwachsinn. Ohne Ultras im Stadion, würde überhaupt keine Stimmung aufkommen! Wer sich durch die Ultras gestört fühlt, kann sich ja in andere Blöcke begeben.
    Und selbst wenn Ultras sich teilweise selbst feiern, so sind es doch immer wieder diese Gruppen die zu allen Auswärtsspielen fahren (egal wohin es geht) die Mannschaft immer unterstützen, solange sie es verdient und nicht die "normalen" Fans!
    Sie geben mitunter ihr letztes Geld aus um dann Stundenlang, auf Grund der beschissenen Anstoßzeiten manchmal sogar Tagelang unterwegs zu sein, nur um 90 Minuten lang Gas zu geben. Wenn Hansa Rostock Sonntagnachmittag in Freiburg spielt, muss man(n) Samstagabend los fahren um pünktlich im Stadion zu sein und ist frühestens Montag früh wieder daheim. Dazu gehören 2 Nächte auf Provinzbahnhöfen, viel Zeit und vor allem Kraft.
    Und da ist es eben auch legitim, dass man mal nicht nur Mannschaftsuntertützend singt, sondern auch mal gegen DSF und die DFL mit ihren Anstoßzeiten. Und erst recht ist es legitim, wenn man dann mal nicht die eigene Mannschaft unterstützt und einen Dauereasang hinlegt.
    Und nun möge man mir sagen, wer diese Touren alle 2 Wochen auf sich nimmt, der Ultra oder wer!?

  • User
  • 22.11.2008 18:14:46 El Buitre

    "Und vielleicht noch schlimmer: Von der Wildheit, der Anarchie, der Spontaneität, die die Fanblöcke über Jahrzehnte hinweg auszeichneten, ist im Herbst 2008 nicht mehr viel übrig geblieben."

    Gibts die im Familienblock, Philipp?
    Immer mit dem Zeigefinger..

  • User
  • 23.11.2008 13:47:06 Pilsette

    @ hs181

    So ein Blödsinn. Wusste garnicht das nur Ultras Auswärts fahren. Normalos sind da nicht zu entdecken oder wie?`
    Die armen armen Ultras. Man, ich kriege das Kotzen. Leider sind nicht genug andere Plätze frei im Stadion um sich aus dem Geltungsbereich der Ultras zu entziehen.
    Schuld sind immer die anderen.

    Ich freu mich so auf den Artikel. Spricht mir aus der Seele.

  • User
  • 23.11.2008 16:59:38 UrmelAusmEis

    Ich bin ziemlich gespannt auf den Artikel. Sehr sehr sehr gespannt bin ich allerdings auf die Wellen, die er schlagen wird. Ein heißeres Eisen kann man eigentlich kaum anfassen.
    Oli Zeyen sollte jedenfalls prophylaktisch schon mal ein bisschen vorschlafen, gut möglich, dass das Forum in den nächsten ein-zwei Wochen gelegentlich massiv überlastet sein wird.

  • User
  • 23.11.2008 17:01:52 UrmelAusmEis

    Oh, hoppla. Hab ich doch glatt noch zwei "sehr" vergessen. Also, Richtigstellung: Bin sehr sehr sehr sehr sehr gespannt...

  • User
  • 23.11.2008 23:22:46 filigran_amateur

    Hmmm,

    die Ultras. Heften sich gerne das Etikett des asketischen, selbstlosen, kritischen Superfans an, der über den Dingen steht. Hat so viel für den Verein geleistet und da hat man doch eine gewisse Sonderstellung verdient.

    Kleine Anekdote aus dem Südstadion zu Köln. Da steht eine Gruppe alteingesessener Fans um Ihren Anführer Ultrax. Die machen ganz tolle, immer wieder vorauszusehende niemals abwechselnde Stimmung. Erdreistet sich ein anderer Zuschauer einmal lautstark das Wort zu ergreifen, wird erstens nicht mitgesungen. (Wovon die Stimmung in den Stadien garantiert besser wird.) Zweitens wird der abebbende Gesang mit dem Schmähgesang "Internet, Internet!!!" quittiert, womit die Minderwertigkeit der neuen Fortunaunterstützer unterstichen werden soll.

    Das sind Ultras. Haben den Machtanspruch in der Kurve, fordern die Wortführerschaft der Fans ein und das alles kommt auch noch ziemlich dumpf ohne Charme und Kreativität daher. "Geil, 90 Minutan Dauersupport!"

  • User
  • 24.11.2008 04:50:44 Theo Gries

    Eine beispielhafte Wahrnehmung aus dem Bielefeld-Block am vergangenen Samstag: Der Ultra-Block ist dort zumindest im Unterrang relativ klein, um die Ultragruppe herum stehen viele Normalos. Der Support ist zu 80% abgesehen von "DSC" "Arminia" oder "Bielefeld" genauso wie in jedem anderen Heimblock, dieselben Lieder und Parolen. Der Capo ist ernst bei der Sache, seine Bemühungen, den Rest der Fans für seine Einsätze zu animieren, wirkt mehr anstrengend als alles andere, fast schon verzweifelt, als ob gleich alles zusammenbrechen würde. Das erinnert an eine Mischung aus Klassenlehrer und Frontman einer Rockband während eines nicht gut besuchten/ funktionierenden Konzertes. Folgerichtig wirkt auch kaum ein von ihm angestimmter Chant feurig oder mitreißend, obwohl das Spiel alles dafür böte. Nur das kurze, schnelle "Bielefeld, Bielefeld" transportiert die Entschiedenheit und Dringlichkeit, die entsteht, wenn ein Sieg gegen ein Spitzenteam wie Leverkusen im Bereich des Möglichen ist. Das kommt meistens zunächst von kleinen Fangruppen, unorganisiert, aber viele stimmen schnell mit ein. Manchmal beginnt der herumzappelnde Jugenliche mit der Pudelmütze, mal der Mitvierziger Typ Malocher, mal der Akademiker mit der teuren Brille. Der Capo ignoriert das zunächst, erst spät nimmt er die Parole auf oder lässt sie zumindest geschehen.

    Ich hatte während des Spiels nicht den Eindruck, dass der Ultra-Chor einen Mehrwert zum Support geboten hat. Im Gegenteil hat er die mitfiebernden Fans unnötig gestresst oder unter Druck gesetzt. Gerade während so eines Spiels entwickelt sich sowas meistens von selbst, und ist nur dann "wahr", transportiert und vermittelt nur dann die Stadionatmosphäre, die man liebt. Ich habe auch in Dortmund oder Gladbach noch nie erlebt, dass ein Ultra-Chor Stadionatmosphäre befeuert hat. Für Fans wirkt das meistens wie der unnötige Zwang, irgendwie agieren zu müssen, obwohl das Geschehen auf dem Platz gar nicht dazu anregt. Mich hat Support eigentlich immer nur zum Einsteigen gereizt, wenn ich das Gefühl hatte, dass er affektiv geschah, wenn es aus jemandem herausbrach.

    Für Spieler mag die Wahrnehmung eine andere sein. Für mich wirkt der Ultra-Support eben meistens irgendwie unpassend, zu sehr von der Dramatik des Spielverlaufs abgekoppelt, als dass ich das als ein Ganzes empfinden könnte.

  • User
  • 24.11.2008 11:36:09 sgu07

    ultras sind keine fußball-fans. denen ist der spielverlauf doch ziemlich egal. ultras wollen eigentlich nur singen und fahnenschwenken und dadurch auffallen.
    man könnte sie ins vorprogramm eines spiels einbeziehen und, wie bei den cheerleaders außerhalb der stadien eigene meisterschaften aussingen lassen.

  • User
  • 24.11.2008 12:38:49 Stinkbaer

    Man sollte "Stimmung" nicht mit Dauergemurmel verwechseln, das die Ultras Spieltag für Spieltag präsentieren. Die prima Bilder, die die Choreos für das Fernsehen liefern haben auch wenig mit "Stimmung" zu tun.
    Die Stimmung kann nämlich auch gerne mal schlecht sein, wenn der eigene Verein Mist spielt und verdient 0:3 hinten liegt. Verständlich, dass man dann nicht singen will. Was Stimmung ist, zeigt sich immer dann recht eindrucksvoll, wenn sich auf dem Platz etwas rührt und das ganze Stadion mitgeht. Dann wird das Dauergemurmel der Ultras einfach übertönt, was nicht bedeutet, dass die dann damit aufhören würden...

  • User
  • 24.11.2008 12:41:45 wrdlbrmft

    @ hs181

    "So ein Schwachsinn. Ohne Ultras im Stadion, würde überhaupt keine Stimmung aufkommen!"

    weiss man das? die gesänge lassen doch gar keine andere stimmung zu.

    "Wer sich durch die Ultras gestört fühlt, kann sich ja in andere Blöcke begeben."

    in den ultrablöcken stehen doch sowieso (fast) ausschliesslich ultras.

    "Und selbst wenn Ultras sich teilweise selbst feiern,"

    dagegen ist herr köster doch gar nicht, sondern gegen diese pausenlose, austauschbare, vom spiel abgekoppelten gesänge.

    "so sind es doch immer wieder diese Gruppen die zu allen Auswärtsspielen fahren (egal wohin es geht) die Mannschaft immer unterstützen"

    das ist auch gut so, hat mit dem thema aber nix zu tun.

    "Und da ist es eben auch legitim, dass man mal nicht nur Mannschaftsuntertützend singt, sondern auch mal gegen DSF und die DFL mit ihren Anstoßzeiten. "

    das ist auch gut so, primär sollten die gesänge aber die mannschaft unterstützen.

    "Und erst recht ist es legitim, wenn man dann mal nicht die eigene Mannschaft unterstützt und einen Dauergasang hinlegt."

    betonung auf "mal"

    "Und nun möge man mir sagen, wer diese Touren alle 2 Wochen auf sich nimmt, der Ultra oder wer!?"

    ist nicht das thema

  • User
  • 25.11.2008 19:22:00 OFCfanler

    Zum Glück haben wir uns in Offenbach, in all den Jahrzehnten unsere Traditionen bewahrt. Bei uns ist immer noch alles Oldschool. Selbst dem neuen sind wir aufgeschlossen. Aber eines wird unsere Ränge niemals betreten. Ein "Ultra". Ich, wie wie viele anderen Hassen Selbstdarsteller. Die können im Zirkus auftreten. Affen gehören in den Zoo und nicht zum Fußball. Außerdem soll jeder sein eigener Dirigent bleiben.

    Mir läuft oft ein kalter Schauer über den Rücken, wenn 3-6 Offenbacher was unterschiedliches anstimmen und Hunderte unterschiedliches Rufen und am Schluss von der Mehrheit der Menge überstimmt wird und man nur noch eins hört. Ein Support der Spiel bezogen ist und von Emotionen lebt. Mit dem wir Spiele noch heute umreißen und Schiedsrichter, wie Spieler massiv beeinflussen und gar dem Gegner Angst einjagen bzw. Verunsichern.

    Sowas gibt es nicht in Vereinen die mit und von Ultras Leben. Und wird es auch niemals geben. Dort könnte auch eine Kapelle wie vom den Bayern vorgeschlagen spielen. Man würde es nicht bemerken. Genauso wie die Ultras. Diese bemerkt man als Außenstehender nur, um sie Auszulachen, oder gegen sie zu Urteilen, weil sie sich wie Hooligans oftmals verhalten.

  • User
  • 26.11.2008 09:34:42 Haensgen vom Deich

    Affen gehören meiner Meinung nach allerdings in ihre natürliche Umgebung und nicht in den Zoo...

    Und zum Thema Ultras ihr furchtbarer und einschläfernderer Singsang mit "ohoohohoooo" und "schalalalala" und "alle Hände" ist einfach nur grausam.

  • User
  • 26.11.2008 09:40:50 oberhofer

    Den Vorwurf, dass die Ultras unabhängig vom Spielverlauf immer gleich agieren, unterschreibe ich. Letztens in Frankfurt bei 0:2 Rückstand und unterirdischer Leistung das grosse Singen zu starten fand ich auch sehr befremdlich. Trotzdem passt es manchmal auch ganz gut. Ich erinnere mich an ein 0:0 in Mainz, da passten die monotonen Gesänge perfekt zum monotonen Spiel und haben den Erlebniswert beträchtlich erhöht. Ohne die Ultras wäre das ne todtraurige Angelegenheit geworden.
    Und nur weil die sich wichtig nehmen und wie hs181 daherfaseln, muss dass der "Normalofan" ja nicht mitmachen. Ich lasse mich von denen jedenfalls weder davon abhalten, das Spiel konzentriert zu verfolgen und zu geniessen, noch davon, in mir passenden Momenten zu schimpfen, zu nörgeln, zu singen oder zu jubeln. Obwohl das auswärts schwieriger ist, weil der Auswärtssupport tatsächlich mehrheitlich von den Ultras getragen wird, is (leider) so.

  • User
  • 26.11.2008 12:24:38 El Buitre

    So sehe ich das auch. Ich muss mich nicht über mein Gegenüber aufregen, da ist immer noch das Spiel auf das ich mich konzentriere.

  • User
  • 26.11.2008 13:59:58 calimero

    aufs spiel konzentrieren? leute gibts?!

  • User
  • 26.11.2008 14:11:32 bobby171

    DANKE Herr Köster!

    die Capos (darf man dass überhaupt sagen?): immer eine kunstvolle pause, wo doch JEDER weiß, welche text als nächstes kommt, nur noch ärgerlich, ach was, peinlich!!

    by the way: die humba nach jedem krottenkick gleich mit abschaffen oder besser auf wiedervorlage, um sie für BESONDERE siege aufheben! BITTE keine Humba mehr, bitte!

  • User
  • 26.11.2008 14:12:13 bobby171

    welcheR text, schäm.

  • User
  • 26.11.2008 15:07:51 mmirwald

    Ohne den kompletten Artikel im Heft gelesen zu haben, zunächst eine eine klare Feststellung: Die Nürnberger Ultras sind einer der hauptgründe, warum der Glubb auch in Liga 2 trotz mehr als enttäuschendem saisonverlauf und spielerischen darbietungen auf unterstem niveau, so viel Unterstützung erfährt (>30k im Schnitt). Nürnberg hatte schon immer sehr treue und leidensfähige fans und zuschauer. Die kommen nicht wegen dem "tollen" Fusball der geboten wird sondern wegen der Stimmung im Stadion, seit Jahren. Was seit dem Umzug der Ultras auf den Oberrang der Nordkurve an Stimmung erzeugt wird, ist oft schon das eintrittsgeld wert. In Abwesenheit von russischen Oligarchen sind die Zuschauereinnahmen die Existenzgrundlage und Lebensversicherung für den Club.
    Fussball lebt von Stimmung im Stadion. Das muss gerade der FC Bayern erfahren, der versucht sein "Produkt Allianz Arena & internationale Superstars" ohne diesen Faktor an Business Kunden zu verkaufen. Stimmung und Atmosphäre ist der einzige Faktor, der einen Stadiobesuch von einem Pay TV Abo unterscheidet, man ist teil einer Masse, die exklusiv in den Genuss der Stimmung im Stadion kommt. Falls man das Bedürfnis hat, kann man sich daran beteiligen, oder eben die Stimmung im Stadion "konsumieren". Bei Besuchen mit dem Club in der Allianz Arena, aber auch bei CL Spielen der Bayern (bei denen ich die Gegner unterstütze) habe ich mir schon oft gedacht, warum schauen sich diese "kunden" das Spiel nicht im Fernsehen an ? Bayern hat keine Stimmung, weil zu viele Konsumenten im Stadion sind. Bayern kann es sich leisten, weil sie nicht auf die Zuschauereinnahmen angewiesen sind. Es gilt: Ultras -> Stimmung -> Stadionerlebnis -> ausverkauftes Haus, unabhängig von sportlichem erfolg -> Zuschauereinnahmen und Sponsorengelder (zahlen mehr, wenn Zielgruppe grösser). -> Überleben und Investitionsmöglichkeiten für Clubs wie Nürnberg, Frankfurt, Stuttgart, HSV, etc - es lässt sich klar nachvollziehen, wie bei diesen Klubs die entwicklung der Ultraszene mit dem Ansteigen der Zuschauerzahlen korreliert ist. Ultras sorgen dafür, dass sich Stadionbesuch und PayTV unterscheiden. Normale Zuschauer und Business Kunden konsumieren die Stimmung im Stadion, somit sind Ultras (unbewusst) ein Teil des Produktes, das die Vereine verkaufen.

  • User
  • 26.11.2008 15:16:30 gygax

    Aha, und vor den Ultras gab es keinen Unterschied zwischen Stadionbesuch und PayTV? Is mir neu

  • User
  • 26.11.2008 15:29:15 oberhofer

    Sehe ich nicht so. Es mag die sogenannten Event-Fans geben, aber die konsumieren nicht die Stimmung, sondern das Gesamtpaket inkl. Lachsschnittchen in der Loge, und Händeschütteln mit Rummelfliege und sich furchtbar wichtig vorkommen. Normale Zuschauer kommen wegen ihres Vereins. Es kommen desto mehr, desto erfolgreicher der Verein spielt, zumindest in Stuttgart. Oder desto geiler das Stadion ist, Köln, Frankfurt, Schalke, Hamburg. Mit den Ultras hat das wenig bis gar nix zu tun. Beispiel, warum ist VfB - ManU bis hierher DAS Spiel meines Lebens? Weil ich niemals vorher oder nachher so eine freudige, gespannte, konzentrierte Stimmung erlebt habe, die ALLE Stadionbesucher vereint hat. Es gab an diesem Abend keine Eventfans, Normalos, Ultras oder was noch für Untergruppierungen, es gab nur 52000 Zuschauer, die glücklich waren, dass ihr Verein CL spielt und ManU im Neckarstadion zu sehen ist. Alle standen die vollen 90 Minuten, alle haben hochkonzentriert das Spiel verfolgt, es gab Aaaahs und Oooohs wie aus einer Kehle, keine Animation, keine überflüssigen Gesänge, es war in der Tat DAS Spiel der Spiele für viele die dabei sein durften. Ähnliches hab ich nur noch gegen Chelsea oder beim 1:0 gegen Schalke anno 2001 erlebt, nur nicht ganz so intensiv. Ultras? Waren dabei, aber als integrierter Teil der Masse, nicht mehr, nicht weniger.
    Wenn ich Eure Beiträge lese, kommt mir nur eins in den Sinn: nehmt Euch nicht so wichtig! Es gab vor Euch Fußball bei Eurem Verein, und vermutlich wird es immer noch Fußball geben, wenn Ihr nur noch eine Randnotiz der Fußballgeschichte seid.

  • User
  • 26.11.2008 15:30:03 sgu07

    ein spiel im stadion zusammen mit den ultras schauen ist vergleichbar mit einem spiel am heimischen tv, wobei die tochter neben dir mit ihrem freund telefoniert, die ehefrau nebenher das wohnzimmer durchsaugt und danach abstaubt und immer wieder durchs bild läuft. ätzend.

  • User
  • 26.11.2008 15:41:02 Haensgen vom Deich

    Und ich hab nicht mal 'ne Tochter, nicht dass hier irgendwelche Verdächtigungen ausgesprochen werden...

  • User
  • 26.11.2008 15:52:27 monssolis

    Süß die Feststellung, das Auftreten der Ultras korreliere mit den gestiegenen Zuschauerzahlen in der Bundesliga.
    Das Auftreten von Störchen korreliert auch mit der Zahl der Neugeborenen vor Ort, hat damit aber direkt mal so rein gar nichts zu tun.
    Ursache, Wirkung und kausales Abhängen von dritten Größen büdde, büdde nicht in einen Topf werfen. Das gehört sich nicht!

  • User
  • 26.11.2008 15:53:03 Der_Uerdinger

    Wir hier in Uerdingen haben ja keine sonderlich große Fanszene (mehr), die hundert Männekes, die Woche für Woche für den Support sorgen, da kennt jeder jeden irgendwie, Selbstdarsteller sucht man hier vergebens. Und auch wenn es zwei, drei "Capos" gibt, für die Stimmung sorgen prinzipiell alle, anders als ich es oft in anderen (Bundesliga-)Stadien erlebe. Dort ist es meistens so, dass einer vorne am Zaun steht, die Lieder vorgibt und der Block mitmachen muss. "Alle die Hände hoch, auch da oben". Nö, keine Lust. Oh, dann wird man doof angeguckt? Okay, dann mach ich halt mit. Wie geht der Text? Ach, scheiß drauf ich will jetzt lieber Lied XY!. Eigene Lieder anstimmen verboten? Wie auch, ich habe kein Mikrofon mit? Ach, Mist. Dann orientiere ich mich halt wie der stille Rest an der Setliste des freundlichen Capos.

    Danke für Artikel und Stellungnahmen, da sprechen mir wieder einige aus der Seele.

  • User
  • 26.11.2008 18:20:25 Schnoeps

    Wusste gar nicht,dass man seinen Verein nur unterstützen darf,wenn er gewinnt?Schonmal darüber nachgedacht, dass die Ultras durch das Unterstützen bei fast jedem Spielstand eine Verbesserung des Resultats erzielen wollen?Wer hat den KSC zu Regionalligazeiten unterstützt?Wer organisiert Choreographien,setzt sich für Fanrechte ein und unterstützt den Verein in jeder Lage?Durch die Größe der Fankurven ist es schlichtweg nicht möglich,auf alle Interessen der Fans einzugehen,aber dies wird versucht,das könnt ihr mir glauben.Ich kann genauso gut alle Fans,wobei die Wortherkunft(fanatic) wohl nur den wenigsten gerecht wird, über einen Kamm scheren und euch für das Auspfeifen von Spielern verurteilen.Sowas ist meiner Meinung nach ein No-Go (abgesehen, es gibt wirklich einen zwingenden Grund dafür) und wer selbst Fußball spielt weiß, dass Fußball immer noch Tagesgeschäft ist und man nicht immer eine grandiose Leistung vorgesetzt bekommt...Wenn die Medien über schöne Choreographien berichten würden, oder über die Leiden, die viele aufsichnehmen, Gewalt nicht mit Ultras gleichsetzen würden, würdet ihr euch hier sicher nichtmehr als Besserfans aufspielen...Aber seine Vorurteile durch schlecht begründete Argumente, Zustimmungen durch seinesgleichen und undifferenzierte Artikel,wie diesen hier, bestätigt zu sehen, ist ja immer leichter, als sich mit dem "Feindbild" Ultra auseinanderzusetzen,um dessen Ziele und Bewegungsgründe verstehen zu können...Ihr fordert Verständnis und reagiert mit Unverständnis...Es ist doch schön, dass wir noch bunte Kurven aus alt,jung,ultra,kutte,normalo etcpp haben...Und wenn ihr nicht mitsingen wollt,dann lasst es doch einfach in jender oder dieser Situation,aber lasst doch genauso die Ultras ihre Mentalität ausleben...Sicherlich gibt es überall schwarze Schafe und es ist immer einfach diese als repräsentativ auszulegen, um die eigene Meinung zu unterstreichen, doch sollte man zukünftig versuchen, wieder aufeinader zuzugehen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen: Eine stimmungsvolle und bunte Kurve, in eder sich jeder geborgen fühlt...

  • User
  • 26.11.2008 18:37:55 Schnoeps

    nehme das "undifferenzierter Artikel" zurück...habe eben erst entdeckt,dass der artikel mehrere seiten hat :D

  • User
  • 26.11.2008 19:45:05 monssolis

    Und bitte das furchtbare Wort "Mentalität" zurücknehmen.

  • User
  • 26.11.2008 20:06:21 Schnoeps

    Mentalität (von latein. mens, den Geist betreffend) bezeichnet vorherrschende Denk- und Verhaltensmuster einer Person oder einer sozialen Gruppe von Menschen

    warum?

  • User
  • 26.11.2008 20:17:45 sgu07

    @ schnoeps: das thema ultras ist hier seit monaten ein thema. der artikel spricht mir in auszügen aus der seele. manche passagen scheinen auch aus der diskussion hier im forum begründet.
    meine schlechte meinung über die ultras rührt aus eigener erfahrung im stadion und drum herum, wobei deine karlsruher sich mir als die wohl assozialsten dieser spezies offenbarten. was für aggressive schwachmaten.
    das sich eine rotte von wichtigtuern ziele setzt, wenn sie zusammen ein spiel anschauen, zeigt schon, dass sie nicht wegen des fußballs kommen, also keine ausgesprochenen fußball-fans sind.
    die choreographien, für die ihr euch den arsch aufreißt, damit ihr mal wieder im fernsehen lobend erwähnt werdet, sind zwar schön anzusehen, aber das macht kein bauchgribbeln bei mir, sondern verkürzt nur die wartezeit bis es losgeht mit dem spiel und ist vergessen beim anpfiff.
    wenn dann 2 x 45 minuten plus nachsingzeit "auf geht duisburger/karlsruher/bochumer/cottbuser jungs, schießt ein tor für uns" folgt, ist schluss mit lustig und anerkennung für die totale aufopferung für den verein. ich könnt kotzen wenn ich drüber nachdenke.

  • User
  • 26.11.2008 20:25:32 schappi1848

    @sgu...du konntest doch gar keine Bochumer hören. Da waren ja nur 4 bei in Stuttgart,- )))) hehe..und Uschi

  • User
  • 26.11.2008 20:26:21 sgu07

    das war letzte saison. und das vergess ich nicht!!

  • User
  • 26.11.2008 20:32:27 Schnoeps

    @sgu07:Ich bin weder Karlsruher,noch gehöre ich einer Ultragruppierung an...Ich kann nur nochmal das Wort "fanatic" hervorheben, denn demnach bist du wohl auch kein Fußballfan,oder agierst du in irgendeiner Weise "fanatisch"? Es verfolgt wohl jeder ein Ziel, wenn er sich ein Fußballspiel anguckt...Sei es, guten Fussball zu sehen, die Mannschaft gewinnen zu sehen oder gute Stimmung zu erzeugen....Diese schließen sich jedoch nicht aus...Außerdem argumentierst du hier in keinster Weise deine Meinung...Also setz dich bitte in die VIP-Loge,oder schau dir das Spiel im Fernsehen an,denn ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen,warum du überhaupt ins Stadion gehst...Du setzt übrigens ein ziemlich intolerantes Verhalten an den Tag...

  • User
  • 26.11.2008 20:42:25 sgu07

    sorry , das ich dich in diese ecke gestellt hab. falls dem nicht so ist, sei es zurückgenommen.
    klar verfolgt man ein ziel wenn man ins stadion geht: man schaut fußball. währenddessen sing ich auch, wenns was zu singen oder zu bejubeln gibt. die ultras jubeln ja manchmal nicht mehr bei torerfolgen.
    zu dem ganzen rest von dir (intolerant, meinung nicht argumentieren) fällt mir ehrlich nix mehr ein. nur eins noch:
    ich geh ausschließlich ins stadion um fußball zu gucken. du nicht?

  • User
  • 26.11.2008 20:58:04 Schnoeps

    Das ist der springende Punkt ;) Ich bin mit Herzblut Dortmunder und gehe ins Stadion,um Fussball zu gucken, aber auch zum Supporten und fühle mich dem Ultragedanken ziemlich nahe...Es gibt viele Ultragruppierungen, die sich selbst feiern und zelebrieren, jedoch sind diese eher in der Minderheit...Ich akzeptiere auch alle Fans, die nicht mitsingen wollen, jedoch sollten diese dann auch akzeptieren, dass viele eine tiefe Verbundenheit zu ihrem Verein empfinden, die sich nicht auf die Leistung, Spieler oder andere Umstände reduziert...Das Ausleben dieser sollte dann auch toleriert werden, denn man sollte niemanden zwingen, sich einem gewissen Verhaltenskodex unterzuordnen...Und genau hier entsteht das Missverständnis....Der "Ultra" versteht nicht,warum der "Fan" sein Maul nich aufbekommt und der Fan denkt sich, was das für Selbstdarsteller seien müssen...Es bleibt jedoch jedem überlassen, wie er seine Zuneigung oder Liebe zum Fußball oder Verein ausdrückt...Das Stadion wird dabei eher zum Ausdruck der Emotionen gesehen, als es die reine anylytische Betrachtung des Spiels an sich darstellen soll...Aber warum kann man nicht die gegenseitigen Interessen akzeptieren, anstatt sie zu verteufeln?

  • User
  • 26.11.2008 23:26:56 monssolis

    Cool, "argumentieren" im transitiven Gebrauch. Ultrà = neu stimmt also!

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  • 27.11.2008 00:43:35 Theo Gries

    Für mich ist das zwanglose Nebeneinander von Ultras und Unorganisierten dann vorbei, wenn ich als ziemlich großgewachsener Typ von einem pflichtversessenen Capo angepflaumt werde, wenn ich nicht wie die anderen Schafe die Arme hebe, nur weil ich zufällig in der Nähe stehe. Und um mich herum sehe ich viele, die sich dieser Aufforderung auch nur widerwillig beugen. Fan, fanatic, Besucher? Das ist für mich Wortklauberei, übergestülpte Stigmata, die niemandem wirklich passen. Ich sehe die Masse von ähnlich gekleideten Leuten ähnliche Sachen tun und habe das Gefühl, im Stadion lieber das tun zu wollen, was ich will. Klar kann man auch supporten, wenn sein Verein zurückliegt, keine Frage. Aber ist Vollzeit-Support nicht eher unheimlich bzw nutzt sich ziemlich schnell ab?

    Generell habe ich aber nichts gegen Ultras, vieles an ihnen gefiel mir in der Vergangenheit auch, auch wenn ich immer wusste, dass ich mich ihren Zwängen nicht aussetzen will und muss. Eine organisierte Gruppe mit Hierarchien und sozialen Funktionen eben, wie viele andere auch. Und klar fand ich Choreographien etc auch cool, wenn ich sie aus der Ferne oder im TV sah. Als Nebensteher haben sie mich aber meistens ähnlich gestört wie z.B. Stagediver.

    Ich glaube, dass der Ultra-Gedanke ein Phänomen ist wie viele andere Trends in den Stadien der letzten Jahrzehnte: Erst ein paar Jahre neu und spannend, später eher institutionalisiert und zäh. Man kann innerhalb dieser Gesetze ja auch nicht ständig das Rad neu erfinden. Ich warte auf das Kutten-Revival.

    Und @schnoeps: Du immer mit deinem Hinweis auf fehlende Argumente. DAS ist nun wirklich zäh, zumal du doch sehen müsstest, dass du dich doch auf ähnlichem Argumentationsniveau befindest wie die anderen auch. Und das ist überdies doch vollkommen okay fürs Internet.

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  • 27.11.2008 01:08:16 El Buitre

    nana, mal nix gegen stage-diver hier!
    und obwohl ich nach oberhofers trefflichsten post nichts mehr beizutragen bräuchte, will ich dennoch anmerken, dass mir in 8 jahren stadiongang die ultras nie explizit auf den sack gingen, da für mich jeder seinen spass selbst definieren darf (ausnahme theos beispiel vom zwangsmitmachen müssen, wovon ich aber auch weitesgehend verschont blieb) und solche diskussionen immer zur peinlichen definition des "wahren" fans führen. und das muss nun wirklich nicht sein.

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  • 27.11.2008 03:27:01 Schnoeps

    Naja,die Ultra-Bewegung hat ihre Wurzeln in den frühen 50er Jahren in Italien und existiert auch heute noch dort, also denke ich nicht, dass man von einem Phänomen sprechen kann. Auch in Deutschland wachsen die Gruppen stetig.
    @Theo Gries:
    Wenn du dich dort hinstellst, kannst du nich erwarten, dass sich jeder nach deinen Spielregeln verhält.
    Für mich ist das zwanglose Nebeneinander von Ultras und Unorganisierten dann vorbei, wenn jemand fordert, dass ich meine Fahne nichtmehr schwenken soll, weil er das Spiel sehen will.
    Habe auch noch nie miterlebt, dass man gewaltätig zum Support genötigt wird.Man kann sich ganz einfach woanders hinstellen zu den Gleichgesinnten.
    Wer ist für dich ein Schaf? Jemand, der ruhig in der Kurve steht, brav seine Bratwurst isst, sein Bier trinkt und alles akzeptiert, was ihm der Verein,DFB,DFL vorsetzt?Seien es die steigenden Eintrittspreise, die zunehmende Repression, die Kommerzialisierung, die Spieltagszerstückelung...Und jetzt sag mir bitte nochmal, wer ein Schaf ist...Irgendwann herrschen hier englische Verhältnisse, aber dann sind ja die "bösen" Ultras raus aus den Stadien und ihr könnt euch die Spiele kosengünstig im Sitzen ansehen...

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  • 27.11.2008 05:25:09 Theo Gries

    Dein Bild von unorganisierten Fans ist arg eindimensional. Wenn das allgemeine Meinung unter Ultras ist, liegt vielleicht darin auch der Grund verborgen, warum sie z.B. von den Kutten als arrogant oder oberlehrerhaft wahrgenommen werden. Zumal dann, wenn die Ultra-Bewegung sich für die einzig richtige Lösung für die zweifellos vorhandenen politischen Probleme des Profifußballs hält. Ich sehe in der Bandbreite der unorganisierten Fans immer noch mehr Potenzial für Veränderungen durch Protest und eine gesunde Diskussionskultur als bei den Ultras, ihren Gesetzen und Riten. Das politische Engagement der Ultras in Deutschland halte ich für zwar löblich, aber insgesamt doch ziemlich schwach. Warum? Vielleicht, weil ich zu viele Mitglieder in Ultra-Gruppen erlebt habe, die sich der Meinung und dem Handeln ihrer Führungspersonen ziemlich kritikfrei unterordneten. Für mich stachen da selten Personen heraus, die konkreten Diskussionen standhalten konnten, der Nachdruck kam meistens durch eine willige Masse von Leuten, und das ist, wenn’s konkret wird, wohl zu wenig.

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  • 27.11.2008 07:36:14 saloth sar

    also wenn ich ins stadion gehe, will ich ein fussballspiel sehen und wenn irgendwer (ob ultra oder kutte oder 'normaler" fan) mit seiner fahne 90 minuten vor meiner nase rumwedelt, dann nervt's weil ich dann kein fussball sehe. wenn ich fahnen sehen will, dann geh ich ins museum. und wenn ich unbedingt 90 minuten sinnentleerte parollen singen will, dann geh ich zum gesangsverein!

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  • 27.11.2008 08:12:27 Teng

    ich sammle schon fleißig aufnäher für das kutten-revival!

    kuttenrevival yeahyeah!

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  • 27.11.2008 11:26:02 damoose

    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern als die Ultras von 11Freunde als Hip und großartig beschrieben wurden. Wieso dieser Sinneswandel? Altersweisheit? Älter werden im Allgemeinen?

    Warum auch immer diese Fragen aufgeworfen werden, ich empfinde es als befremdlich. Ich gebe zu, auch ich habe mich lange Zeit über dauerndes Fahnenschwenken in meinem Blickfeld geärgert, aber dafür gab es eine einfache Lösung: Den Platz wechseln. Zu Hause hüte ich mich davor im Stehblock zu weit nach unten zu gehen, Auswärts ebenso. Im Stehblock bin ich trotzdem und kann mir ein Fussballspiel ansehen.

    Bzgl. der "nervtötenden" Dauergesänge: das ist Meditation! Wer mitmacht verfällt nach spätestens fünf Minuten in einen tranceartigen Zustand, der einen dazu bewegt, weiter und weiter zu singen. Manchmal, ja manchmal, habe ich sogar das Gefühl das in solchen Fällen die Mannschaft angesprornt wird (was aus wissenschaftlicher Sicht wohl schwachsinn ist). So korrelierte Auswärts in Wolfsburg ein Dauergesang in der letzten Viertelstunde mit einer Leistungssteigerung der Mannschaft und schlussendlich dem Ausgleich.

    In Gladbach haben wir bestimmt eine halbe Stunde (durch die Halbzeitpause hindurch) gesungen. Die Auswechselspieler die ihrer Pausenbeschäftigung nachgingen haben immer wieder (ehrfurchtsvoll?) zu unserem Block geschaut. Und wann ist das 2:1 gefallen? Genau, kurz nach dem Wiederanpfiff.

    Wie ein Vorredner (Vorschreiber) schon gut dargestellt hat: Times they are a changing. Die Welt, auch die des Fussballsupports, ändert sich. Man kann das gut finden oder nicht. Ich für meinen Teil sehne mir nicht die Zeit des zerfledderten G-Block Supports zurück, sondern zolle den Ultras, ob Selbstdarsteller oder nicht, respekt.

    Wer nicht mitmachen will, muss es schliesslich auch nicht. Man sollte den Jungs aber ihren eigenen Entfaltungsspielraum nicht nehmen.

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  • 27.11.2008 12:00:08 3_Flaschen_Heineken

    Auch wenn das die meisten Kommentierenden zu denken scheinen, Ultras sind nicht alle gleich. Die Dortmunder sind anders als die Karlsruher oder Nürnberger und - für einige fast nicht zu glauben - auch innerhalb dieser Gruppen sind nicht alle Mitglieder gleich drauf. Das sollte man bedenken, wenn man schreibt "Ey, DIE Ultras machen doch immer nur dies oder das".
    Auch, dass es auf einmal ein Kritikpunkt ist, dass Ultras Dauergesänge anstimmen oder Choreos machen, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn es alle nervt, müsste es ja leicht sein, die zu überstimmen. Bei St.Pauli klappt das in solchen, von mehreren Schreibern angesprochenen, Spielsituationen. Und wenn ich an die Choreo der VfB-Fans im Derby gegen den KSC denke, kann ich auch nicht mehr sagen, dass das nix mit Stimmung zu tun hat.
    Ultras sind nicht mein Ding, ich finde auch nicht alles toll, was die machen. Aber sie engagieren sich tatsächlich in hohem Maße für ihren Verein und davor habe ich durchaus Respekt.
    Rummeckern, zumal im Internet, kann jedeR. Macht doch selber was für die Stimmung im Stadion oder geht doch mal zu einem Treffen der Ultras und versucht mit ihnen zu diskutieren, warum ihr dieses oder jenes nicht gutfindet und hört Euch an, warum die Ultragruppierung dieses oder jenes veranstaltet.
    Durch Rumheulen auf 11freunde.de rette ich jedenfalls kein bisschen Stadionatmosphäre.

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  • 27.11.2008 12:34:30 fohlenarmine

    Langsam scheint die Diskussion konstruktiver zu werden. Ich habe mich auch gefragt, was denn der Sinn und Zweck des wirklich glänzend geschriebenen Artikels des P. Köster gewesen sein mag. Nur auf die Ultras schimpfen hilft nicht weiter, Kuttenrevival scheint mir auch keine Lösung, man kann das Rad der Zeit ja nicht zurückdrehen. Letztendlich wird es darauf hinauslaufen, passiven Widerstand zu leisten gegen allzu nervende oder diktatorisch anmutende Anweisungen der Ultra-Fraktion oder deren monoton-meditative Dauergesänge. Ich find die auch nicht nur schlecht, ich muss gestehen, die Ultras haben in der jüngeren Vergangenheit auch von meiner Bequemlichkeit profitiert, nach dem Motto: Ich muss für die Stimmung ja nicht sorgen, da ist auf die Verlass. Was mich aber tatsächlich gewaltig nervt, ist dieses sog. "Supporten" ohne jeglichen Bezug zum Spielgeschehen. Unvergesslich die Momente auf der Alm, wenn es plötzlich anfängt zu schütten ohne Ende , die Mannschaft eine Schippe drauflegt und das halbe Stadion "Bie-le feld! Bie-le-feld" schreit. Also wäre eine einfache Möglichkeit auch die des aktiven Widerstands, sprich: selber Stimmung machen, den Ultras nicht die Kurve überlassen. Nicht zuletzt finde ich es amüsant, wenn Ultras "gegen den modernen Fussball" wettern. Auch wenn es historisch nicht ganz korrekt sein mag, die Ultra-Bewegung in Deutschland ist nichts anderes als ein Produkt und Ergebnis des modernen Fussballs, und zwar nicht als Gegenbewegung dazu, sondern als nützliche Begleiterscheinung. Sie haben es nur noch nicht gemerkt bzw. wollen es nicht wahr haben. Strukturell besteht kein Unterschied zwischen nervtötender und trommelfellschädigender Musik oder Ansagen aus Stadionlautprechern und dem was aus den Megafonen kommt.

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  • 27.11.2008 12:56:15 sgu07

    so isses.

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  • 27.11.2008 13:20:18 haibi

    zunächst mal was kritisches zum aufhänger des artikels selbst.
    ein stadion bleibt still weil es protestiert, das hat erstmal garnix mit den ultras zu tun sonder ist ein protest gegen die momentanen und auch die zukünftigen anstoßzeiten. und die sind wirklich das allerletzte, erst recht für auswärstfans, und bei den aktionen machten ja auch nicht nur die ultras, sondern zum glück sämtliche, also auch die unorganisierten fans (die ja sonst auch mal die ruhe hätten ausnutzen können) mit.

    ich finde den protest gegen dieses fanfeindliche verhalten gut und stelle mir die frage warum ein eigentlich doch eher kritisches magazin wie dieses hier so einen text bringt.

    und nun zu den ultras:
    ich sehe sie nicht als problem, glücklicherweise ists im von mir haupsächlich frequentierten stadion auch so das die ultras ihren bereich haben, man aber auch wo anders stehn (oder sitzen) und singen(oder auch nicht) kann. es gibt sicher situationen, lieder und aktionen hinter denen ich nicht stehe, aber der doch erhebliche aufwand für die choreos und die eine oder andre aktion gleichen das m.M. wieder aus.

    ferner ist es für mich vollkommen ok wenn die Mannschaft sich auch nach nemm verlorenen spiel von der Mannschaft verabschiedet. insbesondere auswärts, was für die fans ja einen meist nicht unerheblichen aufwand darstellt, und 90. min. support ist mir allemal lieber als pfiffe oder gegnerbashing.

    walk on
    haibi

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  • 27.11.2008 15:20:24 womeninblack

    So, jetzt kann ich doch noch meinen Leserbrief an Herrn Köstner anbringen....

    Mein Kündigung des Abos folgt dann noch mal per E-Mail....


    Sehr geehrter Herr Köster,

    seit der Ausgabe Nr. 5, September 2001 habe ich Ihr Magazin für Fußball-Kultur 11 Freunde abonniert.
    Nun wird es Zeit, dass ich mein Abo kündige.
    Den Ausschlag dazu gab jetzt Ihr Artikel „Ruhe bitte!“ in der aktuellen Ausgabe Nr. 85 Dezember 2008.
    Hiermit möchte ich versuchen diese Artikel zu kritisieren + zu beleuchten, warum er wohl aus ihrer Sich sein musste.

    Es ist schwer für Fußballkultur sich am Markt zu halten, denn das ist nicht massenkompatibel.
    Die Qualität der 11 Freunde hat imho schon mal sehr nachgelassen, als es auf 2006 zuging. Was vorher eine Zeitschrift für Fußballfans war, wurde nun zunehmend eine für Fußballgucker oder so. Mann musste ja auch Geld verdienen.
    Seitdem hat man sich dann nun etabliert denn mit der aktuellen Ausgabe wurde wohl beschlossen, dass man „die Ultras“ und alle mit Ultraaffinität nicht mehr als Leser/innen braucht.
    Das waren bestimmt sowieso nicht sehr viele, da es ja eine ganze Reihe Literatur + Hefte gibt, die diese Ecke bedient.

    Zum Abschluss meiner Karriere als Leserin der 11 Freunde möchte ich Ihren unsäglichen Artikel „Ruhe bitte“ analysieren.
    Vlt. bin ich als Anhängerin von Eintracht Frankfurt in einer besonderes privilegierten Position, d.h. ich glaube das sogar ganz sicher.
    Bei uns gibt es zwar auch viele verschiedene Richtungen „Eintracht Fans“ + jede kocht auch hier sein eigenes Süppchen, aber wenn´s drauf ankommt stehen wir zusammen. So wie beim Halbzeitboykott gg. Bielefeld im Dezember 2006 oder beim 5-minütigen Schweigen für Carsten, einen Kurvegänger, der ermordet wurde..
    Ich bin nun nicht mehr in den Alter, dass ich irgendetwas mit den „Ultras“ am Hut haben könnte, aber dadurch, dass ich seit nunmehr 8 Jahren zu jedem Auswärtsspiel fahre, ergeben sich schon mal viele Berührungspunkte.
    Auch werde ich nie vergessen, wie ich Angst hatte beim Pokalspiel gegen den verhassten Stadtnachbarn keine Eintrittskarte zu bekommen, weil ich immer nur „alleine“ zu den Auswärtsspielen fahre, und ich darüber im Eintrachtforum schriebe + mir ein bis dahin unbekannter 20 jähriger Ultra seine Karte angeboten hat.
    Er meinte, dass es nicht angehen könne, dass ich, die überallhin fahre, nicht zum Pokalspiel könne, wenn das so wäre, bekäme ich seine Karte.

    Was hielten eigentlich die Nürnberger Normalfans davon mal eigene Lieder anzustimmen, wenn das Gesinge der Ultras denn so „einschläfernd“ war?
    Was hält überhaupt die Menschen des restlichen Stadions davon ab zu singen, wenn sie das Lied, das der Capo gerade singt nicht passend finden?
    Diese Kritik liest man hier auch ab und an, allerdings kann ich mich daran erinnern, dass Martin auch schon auf Gesänge aus den Randbereichen oder wo auch immer her, eingegangen ist.
    Warum singen die „anderen“ nicht, wenn die „Ultras“ gerade mal am einschlafen sind?
    Ist es irgendwo in der Republik bei Androhung von Sanktionen seitens der Ultras verboten?

    Vor allen Dingen auswärts ist es schon ab und an mal vorgekommen, dass Martin aus irgendwelchen Gründen verhindert war.
    Da merkt man dann aber deutlich, dass es an Unterstützung fehlt, auch wenn man gewollt versucht das Ganze koordiniert aufzuziehen.

    Dieser von Ihnen so bezeichnete gut gedrillte „Männerchor“ ist zumindest in Frankfurt ein gemischter.
    Schauen sie sich mal Bilder aus unserer Kurve an, mindestens 30% der Anwesenden + singenden Personen sind weiblich.

    Ich bezweifle außerdem stark, dass es vort 1997 bei uns keinen Vorsänger gab. Ich erinnere da in unserem Falle nur an den legendären „Seemann“, dem im Buch „Die Fans aus der Kurve“ von 1986 ein Kapitel gewidmet ist. Auch existiert meiner Meinung nach Martin Steins Vorsängerrolle schon länger, als es bei uns die Ultras gibt; auch versucht dieser Vorsänger spielbezogen zu singen, bzw. steht nicht nur mit dem Rücken zum Spielfeld, aber um die Massen zu koordinieren ist es sehr ratsam auch Einfluss auf diese zu haben, von Angesicht zu Angesicht..
    Meine überwiegenden Erinnerungen an die 70er + 80er Jahre sind jedoch die, dass es kaum mal "Schlachtrufe" gab. Höchstens mal das gerade wieder aus der Mottenkiste geholte „Eintracht“ oder ein Kickers Schmählied.
    Geradezu unbegreiflich ist mir auch, wie sie die Choreographien, die meiner Erfahrung nach niemals der Anmoderation der Premiere Konferenz dienen, zumindest ist mir das von unserer nicht bekannt, als „nicht viel kreativer als eine nordkoreanische Aufführung anlässlich des Geburtstages des großen Führers Kim Jong II" bezeichnen können.
    Wo haben Sie solche Choreos je gesehen?
    Die wenigen, außer den grandiosen der Frankfurter Ultras, die ich bisher gesehen habe, hatten keinerlei Ähnlichkeiten mit irgendetwas aufgezwungenem…

    Klar dient Gladbach, das Verhältnis dort zur Illustration des Anti-Ultra-Artikels. Gladbach ist ja auch ein Paradies für Ultras…

    Die von Ihnen beklagte „schwer nachvollziehbare Orthodoxie“ könnte evtl. was mit dem zeitweiligen Übereifer des Staats gegen „die Anarchie“ der Ultras/Fußballfans vorzugehen zu tun haben.
    Auch die beobachtete durchgängige schwarze Kleidung dürfte eine Reaktion auf die Gängelung sein. Uns wurde letztes Jahr in Stuttgart auch der Besuch der Vasen verboten. Ohne Schal wären wir bestimmt als eine Gruppe Touristen durchgegangen, wobei wiederum unsere eigentlich durchgängig Sachen tragen, die eindeutig Eintracht Frankfurt zuzuordnen sind.
    Manchmal sind das auch Fanutensilien der Freunde von Atalanta Bergamo, was ich dann auch nicht so recht verstehen kann, aber wenn die Jungs (und Mädels) meinen…

    Nur mal anmerken möchte ich, dass wir es zusammen mit den Ultras geschafft haben, die leidigen Stadionverbotsrichtlinien aufzuweichen. Die vorgefertigten zur Unterschrift vorliegenden Formulare wie des Fans aus Hamburg, der für das Kleben von 4 Auzfklebern in Wolfsburg 3 Jahre bekommen hat sind abgeschafft, ebenso das zwingende Strafmaß von 3 Jahren.

    Auch die Parole: „wider den modernen Fußball“, die natürlich „alles was seit Fritz Walter im deutschen Fußball schief gelaufen ist“ umfasst, ist nicht verkehrt, auch wenn es ihnen irgendwie missfällt.

    Bleibt nur noch Ihnen alles Gute zu wünschen, ich verabschiede mich ins Eintrachtforum, da bleibt genug zu lesen + zurechtzurücken, da muss ich nicht auch noch Geld für Ihre zweifelhafte Lektüre ausgeben..

    Mit freundlichen Grüßen
    wib

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  • 27.11.2008 15:22:46 calimero

    warum schreibst du das nich mal dem köster?

  • User
  • 27.11.2008 15:29:20 womeninblack

    calimero, das mache ich....

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  • 27.11.2008 16:04:00 sgu07

    frankfurt? frankfurter ultras? ja, genau, das warn, die, die vorm letzten spiel in stuttgart in der innenstadt schlägereien mit stuttgart-fans und der polizei hatten, woraufhin die polizei allen erkennbaren eintracht-fans aus sicherheitsgründen den zugang zum volksfest (Wasen, nicht Vasen) verwehrten und die während des spiels ihre eigene mannschaft mit dem ca. 60 minütigen lied: "alle schwaben sind schweine" supportet hat.
    meinst du das, wib?
    jani hat das erkennbar auch nicht gefallen.

  • User
  • 27.11.2008 16:18:54 Schnoeps

    In vielen Städten singen die Fans immer noch gerne das "U-bahn" Lied, das sind aber keine Ultras...Diverse Wurfgeschosse kommen auch gerne von Sitztribünen, ergo sind alle Fans Gewalttäter?

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  • 27.11.2008 16:20:26 womeninblack

    @ oberhofer:
    Klasse, das Spiel VfB gg. ManU anzuführen als Beleg dazu, dass es "die Ultras" net braucht als Stimmungsmacher.

    Wie sieht´s denn bei Euch aus, wenn Bielefeld kommt??
    Wer macht da Stimmung??

    Oder in der Saison 2000/01?

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du Dir die Arminia eben nicht im Stadion anschaust.

  • User
  • 27.11.2008 16:31:22 sgu07

    ob gegen bielefeld stimmung ist hängt, abgesehen vom dauergesang der ultras, davon ab, wie das spiel ist. diese spiele waren in den letzten jahren schlecht, meine stimmung deswegen auch. ich hab deshalb auch nicht gesungen.
    in der saison 2000/01 war selten jubelstimmung da muss ich dir auch rechtgeben. aber so ist fußball. gute zeiten schlechte zeiten. auch damals wurde selten gesungen. alles andere hätte auch nicht gepasst.

  • User
  • 27.11.2008 16:35:04 womeninblack

    @ sgu07
    "Alle Schwaben sind Schweine?", 60 Minuten lang???
    Wo war ich da nur?
    Schlägerei?
    Da war ich auch woanders.....

    Daran kann ich mich dann noch erinnermn: (aus dem eintracht-archiv):


    "Es geht mit einem 0:3 in die Halbzeit, aber Erholung ist für die mitgereisten 5.000 Eintrachtfans nicht angesagt, denn auf den Videotafeln werden nicht nur die Szenen der ersten Hälfte mit einem höhnischen Kommentar gezeigt, nein, zu allem Überfluss dürfen kleine Mädchen ungeniert Frankfurter Schals aus Pappe zerreißen und dümmliche Lieder über eine beliebte Würstchensorte trällern."


    Aber egal, darum geht es hier ja nicht.....

    Und jetzt ist´s gut von meiner seite aus.

  • User
  • 27.11.2008 16:41:51 Schnoeps

    Warum passt es nicht?Sing,when you are winning?Ich denke,dass man vor allem als junger Spieler sehr motiviert wird, wenn eine riesige Menschenmasse deinen Namen ruft...Genauso kann man diesen durch Pfiffe verunsichern, wie viele Spieler auch schon berichteten...Ich kann es verstehen,wenn jemand niemals singt,weil er nur Interesse am reinen Fußball hat,aber nur zu singen, wenn die Mannschaft mal gewinnt, ist meiner Meinung nach das Letzte...Dann muss man nicht im Trikot erscheinen, einen auf xy-Fan machen und sich wahrscheinlich noch brüsten, wenn der Verein gut darsteht,ihn aber zu schlechten Zeiten verleugnen...Und diese Einstellung vertreten viele "Fans"...

  • User
  • 27.11.2008 16:45:07 fohlenarmine

    Liebe womeninblack, ich bin mir ziemlich sicher, der Herr Köster wird vor Schreck umfallen oder erstarren, wenn er Deinen geharnischten Leserbrief inklusive Kündigung des Abos liest. Es könnte aber auch sein, dass er sich insgeheim ins Fäustchen lacht. Er wird sich doch was dabei gedacht haben, eine Story gegen Ultras auf das Titelblatt zu nehmen.

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  • 27.11.2008 16:57:29 sgu07

    @ schnoeps . you only sing when your winning...
    ich singe auch nicht beim pokerspielen (egal ob ich gewinne oder nicht), auf beerdigungen, wenn die s-bahn verspätung hat und auch nicht nachdem mir jemand den geldbeutel geklaut hat.
    und ich mag auch den zusammenhang nicht erkennen, dass immer das gleiche gesungen wird, egal ob meine mannschaft 0:3 zurückliegt, einen unberechtigten elfmeter kassiert oder mein lieblingsspieler schwer verletzt wird.
    mich stört das und darüber reg ich mich auf. jedesmal.
    so bin ich halt.

  • User
  • 27.11.2008 17:44:31 Mathias

    Als ich vergangene Saison Fotos vom Auswärtsspiel des 1. FC Kaiserslauern II beim FSV MZ 06 II gesehen habe, habe ich mich darüber auch im Forum von der-betze-brennt ausgelassen und dafür kräftige Schelte der GL98 kassiert.
    Aber zu meiner Meinung stehe ich: Der gut gefüllte Gästeblock kam mir vor, wie eine trauernde Gemeinde, die einen guten Freund zu Grabe trägt.

    Warum beherrscht die Ultraszene nur die Nicht-Farbe Schwarz?
    Warum keine Vereinsfarben mehr? Stehen die Ultras nicht mehr zu Ihren Farben, die sie unterstützen wollen?

    Kann ich nicht nachvollziehen. Ich fand den Artikel sehr gut geschrieben!
    Weiter so, 11freunde!

    Gruß von den Kölnteufeln

  • User
  • 27.11.2008 18:01:44 Schnoeps

    @sgu07:
    Sehr netter Vergleich...Ich muss hier wohl resignieren bei soviel Starrsinn,Schlafgertigkeit und Intoleranz...

  • User
  • 27.11.2008 18:27:35 fohlenarmine

    Sorry Schnoeps, aber wo ist da Starrsinn und Intoleranz? Bekanntlich sind die meisten Brandstifter Feuerwehrmänner, und die eigenen Fehler sieht man vor allem bei Anderen. Starrsinn sehe ich eher bei Dir (und von mir aus bei mir), Du scheinst nämlich was ganz Grundsätzliches und Einfaches nicht zu verstehen: Emotionale Reaktion und Unterstützung der Mannschaft in Abhängigkeit vom Spielverlauf bedeutet eben nicht, wie Du meinst oder verstehst oder was auch immer, dass man seine Mannschaft nur bei Siegen unterstützt. Ich kann meine Mannschaft auch anfeuern, wenn sie hinten liegt, aber ständig das gleiche Gesinge während eines Spiels, völlig losgelöst von dem, was auf dem Rasen passiert, das nervt. Und wenn Du Dich über Intoleranz beschwerst, dann geh doch mit gutem Beispiel voran und zeige Dich tolerant gegenüber Leuten, die eine andere Meinung und Sichtweise haben was die Unterstützung der eigenen Mannschaft betrifft.

  • User
  • 27.11.2008 18:36:54 Schlo

    Tach!
    Guter Artikel,der mir aus der Seele spicht.
    Bis auf den Anfang,denn Montags gegen DSF Stimmung zu machen ist richtig! 1860 Fans mußten diese Saison Montags nach St.Pauli und Rostock,St.Pauli Fans nach Freiburg,weiter gehts ja gar nicht. Gabs da nicht mal ne höchstens 300 km Ansage von DSF/DFL?
    Aber zum Artikel: Wenn man angepöbelt wird,weil man sich bei einer 1:0 Führung auf einen gefährlichen Angriff des Gegners in der 85.Minute konzentriert und nicht auf das Gehampel der Vortänzer,dann stell ich einfach mal deren Fußballsachverstand in Frage!
    Spontanität gibts da nicht mehr,was mich gerade bei St.Pauli gehörig nervt. Die Stimmung war früher auch super,auch ohne Megaphonman auf´m Zaun wußte man die Mannschaft anzufeuern,und es kamen oft witzige Gesänge bei raus! Das ist heute definitiv nicht mehr so. Diese Manko wird durch die gesteigerte Lautstärke bei weitem nicht ausgeglichen.
    Das hat was von Gleichschaltung.
    Sind das nicht in Wahrheit mittlerweile die "Eventfans"?Fußball scheint viele davon nicht wirklich zu interessieren.
    Gruß

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  • 27.11.2008 19:26:24 Haensgen vom Deich

    Ein Beispiel aus Werders Champions-League Spiel gegen Athen. Wir liegen 0:3 hinten, die Mannschaft spielt so unheimlich schlecht und von den Ultras kommt immernoch "Olé, Deutscher Meister SVW, grün wie Gras und weiß wie Schnee, allez!"
    Außerdem noch der Versuch des "Wechselgesangs" à la "Hallo Westkurve!" Geht's noch? Das soll Support sein? Das ist einfach nur lächerlich. Herrlich wie der Trommler vom Oberrang dann immer schön in die Vorbereitungen eines neuen Singsangs reingetrommelt hat. Das hatte Stil. Genauso während des Spiels in Bochum. So ein Kerl hampelt das ganze Spiel über auffem Zaun rum und faselt irgendwas in sein Megaphon... Einfach nur furchtbar! Und wenn dann doch mal was Spontanes aus der Kurve kommt singen die Ultras entweder nicht mit oder am besten gleich 'nen anderen Song, damit bloß kein Zweifel aufkommt wer in der Kurve das Sagen hat. Dazu die schwarzen Kapuzenpullover, teilweise Sonnenbrillen bei Abendspielen... Nene, das ist alles nix. Vor den Ultras gab es auch Stimmung in den Stadien.
    Und wer sich auf die Ultra-Szene in Italien beruft hat ist meiner Meinung nach auch nicht mehr ganz frisch unter den Achseln. Oder wollt ihr so sein wie die? Wollt ihr wirklich die Kurve kontrollieren? Oder am besten das ganze Stadion. Wollt ihr Straßenschlachten und Reiseverbote für Auswärtsfans? Ja? Okay, dann bitte einfach kopieren was ihr so schönes im Fernsehen oder auf youtube seht. Dann habt ihr es bald geschafft und die vielzietierten "normalen Fans" bleiben weg. Genauso Familien mit Kindern und dann wünsch ich viel Spaß bei den Spielen... Und nicht vergessen: "Nochmal alle Hände jetzt... alle Hände, was ist da drüben los? Wollt ihr nicht mehr?"......... Allez, Deutscher Meister SVW...."

  • User
  • 27.11.2008 19:38:26 Schnoeps

    @fohlenarmine:

    Vielleicht bin ich als Dortmunder geprägt...Ich behaupte mal,dass wir eine der besten Ultragruppierungen in Deutschland haben und diese nicht dem von euch geformten "Ultra"-Bild entsprechen...Ich respektiere alle eure Meinungen,sonst würde ich ja nicht versuchen, hier mit euch zu diskutieren, jedoch gibt es viele Klischees und Vorurteile, die man nicht so stehen lassen kann, weil es der Bewegung nicht gerecht wird...Es gibt unbestritten einige negative Beispiele, diese sollte man jedoch nicht als repräsentativ sehen...Bremen ist wohl eines der schlechteren Beispiel....Dort löst sich jedes Jahr eine Gruppierung auf und nächstes Jahr gründet sich wieder eine neue, dazu sind sie mir auch viel zu politisch(nicht auf Sportpolitik bezogen)...

  • User
  • 27.11.2008 20:20:03 fohlenarmine

    Ok Schnoeps, ich nehme meine Unterstellung der Intoleranz zurück. Außerdem hast Du wirklich meinen Respekt dafür, dass Du versuchst mit Leuten, die Ultras skeptisch beurteilen, zu diskutieren und ins Gespräch zu kommen. Eigentlich hältst Du sogar als einziger hier die Stellung, der pro Ultras ist. Und das teilweise nachts um drei. Was mir bei Diskussionen mit Ultras schon mehrmals aufgefallen ist: Sie sind immer gleich in Abwehrhaltung und in Verteidigung gegen vermeintliche Vorurteile gegenüber Ultras und wollen einem immer klar machen, dass Ultras gar nicht so und so sind. Das hab ich schon verstanden, ich habe auch kein grundsätzliches Problem mit Ultras, aber bestimmte Dinge nerven. U.a. eben die Wagenburg-Mentalität. Aber es ist gut zu wissen, dass Du als Ultra-Anhänger auch nicht alles gut findest, was da so von deren Seite fabriziert wird.

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  • 27.11.2008 21:20:56 OFCfanler

    @womaninblack. Finde ich gut deine Kündigung. Läufst du auch ganz in Schwarz wie deine NeoN*** Kollegen in den Frankfurter Blöcken herum? Also jene die uns auch am Bieberer Berg bisher besucht haben? Wenn ja, tust du mir Leid. Aber nur ein bisschen.
    Die Frankfurter Ultra Szene ist der beste Beweis, dass man sie heutzutage in Deutschland mit Hooligans einfach gleichsetzen muss.
    Wir in Offenbach haben immer gewusst, warum wir unsere Traditionen bis heute bewahrt haben und keine Ultraszene den Weg geebnet haben.

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  • 27.11.2008 21:47:30 St_Paula75

    @schlo-
    Du sprichst mir aus der Seele! Ich finde die USP peinlich bis es-geht-nicht-mehr, einfallslos und gleichgeschaltet ohne Ende. Ich gehe seit 12 Jahren ans Millerntor, aber dass ausgerechnet bei uns mal die "Ultra-Kultur " derart erfolgreich sein würde, das schockiert mich immer wieder auf's neue. Neulich musste ich, weil die Nordkurve komplett dicht war, in die Süd ausweichen - und sehe mich mit einem Schild konfrontiert, das mir befiehlt, "Puschel und Fahnen bitte erst bei Hells Bells" zu schwenken. Zeitgleich drückt mir so ein Jungspund einen "Puschel" in die Hand und zieht, als ich den nicht haben will, ein ziemlich finsteres Gesicht, verknüpft mit der Bemerkung, ich stünde hier wohl falsch.
    Ja, allerdings, so falsch hab ich mich an "meinem" Millerntor echt noch nie gefühlt. 90 Minuten Dauergesinge, Gehüpfe, Geschrei - scheißegal, was auf dem Rasen gerade passiert. Sorry, das hat für mich echt null und nix mit "Support" zu tun, sondern ist, wie ja schon mehrfach erwähnt wurde, Teil der Eventkultur, und nicht ihr Gegenstück. Was die Damen und Herren aber nicht mitzukriegen scheinen, weil sie viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind. Nebenbei diktieren sie sämtlichen Umstehenden, wie sie sich zu verhalten haben und merken noch nichtmal, wie lächerlich ihr Gehabe ist. Bewahrer von Vereinstradition und Moral? Ich lach mich tot! Die Ultras von St.Pauli sind für mich die überflüssigste Begleiterscheinung, die mein Herzensverein in den letzten Jahren so hervorgebracht hat - je weiter ich von denen weg stehe, umso mehr hab ich vom Spiel.
    Was den Artikel selbst angeht, hatte ich mir von einem so brisanten Titelthema irgendwie mehr versprochen - ist für mich ein guter Ansatz, bleibt aber irgendwie bei "gewollt und nicht gekonnt" stecken - schade um das Thema, und eigentlich nicht ganz die übliche Klasse des Herrn Köster....

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  • 28.11.2008 01:36:36 Urmelinlove

    Hallo? Geht's noch? Ist hier überhaupt ein echter Fußballfan unter euch? Kann das alles hier net verstehen...
    Fan sein bedeutet fanatisch zu sein...mein Freund findet mich sehr fanatisch, wenn ich mich ins Minus stürze, um dem FCE Cottbus 500km durch Deutschland zu folgen...
    Ich lebe für meinen Verein, ich singe, wenn's mir passt...unser Steve (Einpeitscher) lebt auch für den Fußball und keinesfalls nur für seinen Fanclub...er unterstützt alle Fans, indem er im Block angestimmte Gesänge mitgrölt, damit ihn alle singen...schließlich macht's die Masse, oder nicht?
    Ohne Ultra's wär euer "Produkt Fußball" nicht das, was es ist...und es reicht nun mal nicht, sich einmal durch den Fanshop zu kaufen, um ein Fan zu sein, sondern Tränen im Stadion, Umarmungen und Küsse mit wildfremden Menschen, das ist es, was zählt...
    Und dann hört bitte mit diesem Klischee auf, alle Ultra's wären Hooligans...bin Ultra und Pazifist (ja, das gibt's und ich bin kein Einzelstück) und Hooligans besitzen immer noch den Ehrenkodex, dass sie sich nie gegen Konsum-Fans wenden...wer sich nicht dran hält, ist auch kein echter Hooligan, sondern ein Straftäter, und das gehört bestraft.

    Überlegt nochmal was ihr für Stumpfsinn vertreibt und dafür auch noch Geld verlangt.

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  • 28.11.2008 02:56:39 womeninblack

    Tja, lieber fohlenarmine....
    Gladbach und Bielefeldfan, sehr merkwürdig.....
    Zum Thema:
    Klar hat sich Herr Köster was gedacht, dass habe ich ja auch thematisiert.
    Steht ganz eindeutig da: brauche keine Ultas, gibt im Moment genug Premieregucker, die sich evtl. auch mal ins Stadion verirren.
    Außerdem haben die auch noch Geld
    Habe die Änderung der Zielgruppe schon verstanden.
    Außerdem wollt er noch mal den Run Weihnachten 2008 auf sein Heft mitnehmen.
    Ob er sich da net in den Finger geschnitten hat, weiß ich net so sicher.
    Aber egal - ich bin nicht mehr seine Zielgruppe..

  • User
  • 28.11.2008 02:59:44 womeninblack

    @ OFCfanler

    :):):):)
    Ja, ich laufe in schwarz, immer....
    Daher auch mein Nick: womeninblack.

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  • 28.11.2008 07:51:53 Haensgen vom Deich

    Eine kritische Story über Ultras fördert das Weihnachtsgeschäft...

    @Urmelinlove
    Sich quer durch den Fanshop zu kaufen macht einen genausowenig zum Fan wie stumpfsinnigies Nachsingen sinnentleerter schalalalalala Lieder...

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  • 28.11.2008 08:13:08 Stinkbaer

    Liebe womeninblack,
    ich würde mir an deiner Stelle nochmal genau überlegen, ob ich das Abo kündige. Das Problem ist nämlich, dass du dann nicht mehr mit Kündigung drohen kannst. Und das einzige, was solche Schönwetterfans wie Köster in Angst und Schrecken versetzt ist die Drohung mit der Abokündigung. Ist es erst mal weg, das Abo, dann interessiert sich niemand mehr für dich und dein Einfluss auf den Inhalt des Heftes ist futsch.
    Und noch was, liebe womeninblack: bist du mehrere? Wenn ja, dann mach das deutlich, denn 2 Abos sind mehr als eins, drei noch besser! Da ließe sich noch mehr Druck auf Köster aufbauen. Ansonsten vielleicht einfach in Einzahl wiederkommen und abstreiten jemals etwas von den womeninblack gehört zu haben.

    Ansonsten: Wer 90 Minuten Mantras singen will, kann doch Hobbybuddhist werden, oder eine Yogakurs besuchen. Für ein Stadion ist das unpassend und fürchterlich.
    Und zu den Leuten in schwarzen Klamotten und den Sonnenbrillen sag´ ich schon gar nichts mehr, weil es da nichts zu sagen gibt. Auftreten im Rudel, Gehabe und Ausstrahlung auf normale, unschuldige Stadiongänger sind fatal.

  • User
  • 28.11.2008 09:20:22 hubabuba

    Also ich gehe mal von mir aus: Vor zehn Jahren bin ich allenfalls ein, zwei Mal im Jahr zum Fussball gegangen. Damals war Stimmung, um das mal zu überhöhen, vor der 80. Minute mit einem 2:0 im Rücken ein Fremdwort. Lautstarke Unterstützung der Mannschaft fand also nicht statt.
    Das hat sich mit den Ultras zum Glück geändert: Es ist laut, es gibt eine gewisse Vielfalt am Liedgut und das über weite Teile des Spiels. Die Stimmung ist es in erster Linie, die mich ans Stadion gefesselt hat, nicht das was untern aufm Rasen los ist. Fussball allein kann ich auch im Fernsehen schauen. Die Emotionen dagegen gibt’s nur vor Ort. Und spontane, emotionale Reaktionen von den Ultras spielen eine größere Rolle als Herr Köster es wahr haben will. Klar ist einiges, was er schreibt, nicht ganz von der Hand zu weisen: zum Beispiel die oft ähnlichen Melodien in den verschiedenen Stadion. Aber da ist man, soweit ich das als Außenstehender beurteilen kann, auf Ultraseite allgemein um Abhilfe bemüht. Zumindest nach außen hin sind Youtube und Co. als Inspirationsmedium verpönt. Zum ewigen Sich-selbst-Feiern: Wenn die Mannschaft es einem schon nicht mit Toren dankt, dass man ihr 700 km hinterher gefahren ist, tut man es eben selber mit Gesang und Geschrei.
    Bei uns im Stadion stehen sich Heim- und Auswärtsmob in den Ecken einer Torseite gegenüber, die Entfernung zueinander ist also überschaubar. Es gibt fasst nix besseres, wenn die sich gegenseitig hochschaukeln, auf einander warten um zu antworten etc. Wenn ich genau dazwischen stehe/sitze (je nach Spielverlauf) und ab und zu mitträllere oder mitbrülle, bin ich glücklich.
    Für diejenigen, denen das alles zu blöd ist, ist auch gesorgt: Die finden dann auf der anderen Seite wirklich ihre Ruhe.

  • User
  • 28.11.2008 11:12:01 haibi

    @schlo und st_paula75 mal über nenn platzwechsel nachgedacht?
    das in der süd usp steht und dort das abgeht was in so ner kurve abgeht find ich vollkommen oki. das ist und war auch so gewollt.
    usp nervt mich manchmal auch, aber im grunde find ichs ganz lustig was die so machen.
    datt is so die "gruppo 20" (plus minus 5 jahre, die wolln doch nur spielen.
    ich freue mich wenn ich unseren support auch bei auswärtsspielen an der glotze mitbekomm, und wenn ich bei sowatt mal mitfahr und dann doch in der mehr oder weniger "ultrabestimmten" kurve stehen "muss" hab ich noch immer ein plätzchen gefunden von dem aus ich gucken konnte, mitsingen konnte wann ich wollte usw., usw.
    eventfans hatten wir auch schon immer,ich erinner mich immer wieder gern an sone gruppe total hippe macs usende grafik designer die kannten keinen spieler, trafen sich eher zu "workout" und klönten zitternd beim astra über ihre jobs als die singing area noch nicht ultra dominiert war (ist sie ja jetzt auch nicht mehr).


    hubabuba:
    schöner beitrag, genau meine sichtweise.

  • User
  • 28.11.2008 11:42:24 sgu07

    hubabuba: das wort liedGUT in zusammenhang mit ultra-dauerbelallung zu erwähnen find ich sooooo witzig.
    stellt euch doch mal als capo den gotthilf fischer auf den zaun. der bringt euch dann ´n paar schöne lieder bei. und wenn ihr die lieder dann könnt, dürft ihr dann bei den fischer-chören mitmachen. ist sicher immer toll dort und man bekommt fürs singen beifall.

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  • 28.11.2008 12:40:44 fohlenarmine

    Ich fürchte, das werden die meisten Ultra-Anhänger nicht verstehen. Vielleicht liegt das Problem ja darin, dass sie immer Stimmung MACHEN müssen und keine Stimmung FÜHLEN können.

  • User
  • 28.11.2008 14:21:22 spike

    also ohne alles durchgelesen zu haben:

    Ich seh UNsere Ultras überwiegend positiv. Auch weil, sie mir hin und wieder Anlass geben mich über Dauergesänge etc. aufzuregen. Deswegen geh ich schließlich zum GLUBB - um mich aufzuregen.

    Ansonsten bin ich froh, dass sie da sind, wer weiß wie die Stimmung ohne sie wär. Ich finde diese Glorifizierung der "guten alten Zeit" dermaßen bescheuert, weil ich mich noch gut an sie erinnere. Da wurde in der Summe viel mehr Scheiße geschrieen als heute.

    PS: Ausgerechnet die UN94-Aktion zum Duisburg-Spiel als Aufmacher zum Artikel zu machen ist lächerlich, schließlich ging es um Protest gegen fanUNfreundliche Anstoßzeiten.

  • User
  • 28.11.2008 14:37:22 monssolis

    Das Ultrà-Phänomen erklärt sich ganz einfach aus der Anziehungskraft totalitärer, vermeintlich elitärer Systeme auf junge Menschen, die noch nicht gefestigt genug sind, wirklichen Individualismus zu leben.

    Durch das Abheben ihrer Gruppe vom "Rest" der Gesellschaft oder vom "Rest" der Stadionfans glauben sie allerdings, genau dies zu tun; dabei sind sie nur Mitläufer und fühlen sich geborgen in ihrer Uniformität.

    Das ist der Eindruck, dem ich mich nicht erwehren kann.

  • User
  • 28.11.2008 14:40:37 spike

    gut, wenn sich die ungefestigten jungen dann den ultras anschließen und nicht schlimmeren gruppierungen. die sind doch im prinzip harmlos, die moderne form des gesangvereins :-)

  • User
  • 28.11.2008 14:42:44 fohlenarmine

    Soweit ich das übersehen kann haben hier die wenigsten für die Glorifizierung der "guten alten Zeit" plädiert. Ich wiederhole mich: Was mich gewaltig nervt, ist gleiches Gesinge ohne jeglichen Bezug zum Spielgeschehen, nicht "der Ultra an sich". Was das sich aufregen betrifft, bin ich völlig mit Dir einer Meinung, nur: Ich rege mich gerne über einen Fehlpass, ein brutales Foul oder von mir aus über den Schiedsrichter auf, nicht so gerne rege ich mich über die Fans bei mir auf der Tribüne auf.

  • User
  • 28.11.2008 14:58:40 calimero

    ich kann mich noch schwach erinnern, wie das damals angefangen hatte, zumindest bei uns im niedersachsen stadion. da war ne gruppe von fans, die nich mehr im h 31 block sein wollte oder sollte, dann haben die sich im nebenblock positioniert und mehr stimmung gemacht. damals fand ich das nicht schlecht, die kurve wurde größer und lauter, alles halt ein bisschen neuer und besser. aber als ultras hab ich die nie wahrgenommen.
    wenn jetzt jeder scheiß kopiert wird, dann hat das ja nix mit kreativität zu tun und schon garnich ein typ der zu den ungüstigsten momenten das ungüstigste in sein megaphon krakält, damals waren das noch typen, die man auch ohne so ein ding überall hören konnte.
    was mich sehr geärgert hat, als sie auch bei uns im stadion gegen hopp stimmung gemacht haben. das kam auch aus der ecke, diese hurensohn geschichte. dafür wurden sie aber vom gesamten stadion ausgepfiffen. ab und an kriegen sie verbal auf die mütze, was auch gut so ist.
    ich toleriere sie gerne und reg mich ab und an über das gehabe auf, ist für mich sowas wie der kinderblock.

  • User
  • 28.11.2008 15:11:43 damoose

    Regt ihr euch alle eigentlich auch über einen "falschen" Gartenzwerg in Nachbars Garten auf? Genauso kommt ihr mir nämlich vor.

    Wo sind die Alternativen die von den Gegnern der "Dauerbelallung" in die Diskussion eingeführt werden? Verbot jedweden Gesangs? Darf ein Gesang nur noch noch 1 Minute laufen? Wer überwacht das? Die "Normalofan" Polizei? Darf das Stadion nur noch in mehrfarbigen Klamotten betreten werden?

    Wenn ihr ein Problem mit euren Ultras habt, geht hin und sprecht mit Ihnen. Denn obwohl sie schwarz tragen sind das ganz normale Leute und kleine Kinder fressen sie auch nicht.

    Was hat übrigens die Klamottenfarbe in der ganzen Diskussion zu suchen? Angst vorm schwarzen Mann?

  • User
  • 28.11.2008 15:21:03 calimero

    hier regt sich doch keiner auf

  • User
  • 28.11.2008 15:26:45 Stinkbaer

    Eben, ich hab´ hier noch keine wirkliche Aufregung feststellen können.

  • User
  • 28.11.2008 15:29:06 calimero

    ich mich aufregen... das wäre energie verschwendung

  • User
  • 28.11.2008 15:37:41 calimero

    ein kopie-beispiel, das mich schon immer nervt.
    wir wolln hannover, wir wolln hannover, wir wolln hannnnnoooooover siegen sehn. oh, wie wär das, oh wie wär das....... blabla.ich weiß nicht, ob das wirklich zuerst von gladbach kam, aber dazu passt es auf jeden fall und da hab ichs das erste mal gehört
    und/ aber nach einem spiel vor ca. 5-7 jahren (keine genaue ahnung mehr) hör ich das lied auf einmal mit hannover. is doch doof. es wär so schön, wenn mir das so nett in erinnerung geblieben wär: mit 96 auswärts in gladbach, wir damals unterhalb des bökelbergs geparkt und uns zu fuß auf den weg nach oben gemacht. da ging die ganze strecke vor uns ein gladbacher. mitte 20 mit fahne ect. bewaffnet. der war alleine und hat den ganzen weg die gaaaaanze zeit dieses lied geträllert. das ist support. ganz groß fand ich das.

  • User
  • 28.11.2008 15:49:07 calimero

    mal was postives: die "ultras" gehören bei uns nicht zu denen, die nach dem zweiten fehlpass stöhnen und anfangen zu pfeiffen

  • User
  • 28.11.2008 16:26:18 sgu07

    ich reg mich auf, bei nen fehlpass. und wenns der 10. ist in 3 minuten oder vom gleichen mann, dann pfeif ich auch. kurz. dann reg ich mich weiter auf und dann ist auch wieder gut. ich weiß nicht ob manche ultras das überhaupt mitkriegen, bei der support-arbeit, die sie dort im stadion zu machen haben. is ja auch scheißegal so´n fehlpass-festival, solange man hinterher davon schwärmen kann, wie geil die support-arbeit diesmal wieder geklappt hat. mann, 90 minuten lang gesungen, durchgewedelt und sogar 4 mal 3 minuten syncron gehüpft. ach wie das spiel ausging? weiß nicht, ach doch, 1:2 verloren, scheißegal. neee, weiß auch nicht wer unser tor geschossen hat. war aber ein super-support. die gegnerischen ultra-wich**** total niedergesungen. haste nix von denen gehört. ob der xy gespielt hat? weiß nicht, kann sein. ey und die heimfahrt erst, 6 stunden im bus gesoffen. echt end-geiles spiel war das.

  • User
  • 28.11.2008 16:33:03 gygax

    Was ist schlecht daran 6 Stunden im Bus zu trinken?

  • User
  • 28.11.2008 16:42:41 oberhofer

    @womeninblack, ich schau mir nicht nur Bielefeld im Stadion an, sondern sogar die 0:0 Spiele gegen Hertha :-)
    Die sind in der Regel so trist, dass die Stimmung im Stadion eben auch mau ist. Im ganzen Stadion? Nein! Eine von unbeugsamen Ultras bevölkerte Kurve hört nicht auf, der Tristesse im Stadion Widerstand zu leisten.
    Wie von meinen alten und weisen Vorrednern bereits bemerkt, auch eine triste Stimmung ist eine Stimmung. Wenn das Spiel kacke ist, eine authentische Stimmung. Klar war VfB-ManU die positive Ausnahme, aber darin eben auch authentisch. Die Stimmung war wie sie war, niemand war dafür allein verantwortlich. Was ich euch vorwerfe ist, dass ihr euch vom Spielgeschehen abkoppelt, die Mannschaft auf dem Platz verarscht und als kleine, elitäre Gruppe von "wahren Fans" auftretet, die die (Stadion) Welt retten. Ihr reklamiert für euch die Verantwortung für die Stimmung im Stadion, aber das stimmt nicht. Ihr seid nur ein kleiner Teil der Stimmung. Die Stadionstimmung oder -atmosphäre wird von ALLEN 20.000 oder 30.000 oder 60.000 Besuchern gemacht, nicht nur von euch. Das Prickeln im ausverkauften Stadion kommt davon, dass kein Sitz leer bleibt und die Aaaahs und Ooohs und Toooors lauter und intensiver sind als im halbleeren Stadion. Wenn es euch nicht gäbe, hiesse das nicht, dass es keine Stimmung mehr in den Stadien gäbe, das hiesse, dass es eine andere Stimmung geben würde. Ohne Wertung. Und genau das rafft ihr nicht, dass ihr ein ersetzbarer Teil des Ganzen seid, wie alle anderen auch.

    Schön übrigens, dass ich die erwähnte Mannschaftsverarsche AUSGERECHNT IN FRANKFURT selbst erlebt habe. Spielstand 0:4, ihr singt was das Zeug hält, der Rest des Stadions ist deprimiert (bis auf den Gästeblock natürlich), die Spieler sichtlich irritiert, und als die Jungs nach Spielschluss in eure Kurve kommen, werden sie übelst beschimpft. Also wenn ihr mich fragt, habt ihr alle nen dicken Knoten im Hirn.

  • User
  • 28.11.2008 16:46:04 sgu07

    @gyx: nix

  • User
  • 28.11.2008 16:54:03 gygax

    Puh, hab mir schon Sorgen gemacht

  • User
  • 28.11.2008 18:51:47 monssolis

    Jetzt kommt einer mit Gartenzwergen. Ich spreche jetzt mal nur für mich, aber ein Gartenzwerg provoziert mich in keiner Weise. Könnte den Effe zeigen oder den blanken Pöter - egal.
    Aber mich provozieren kleine Spacken, die zum Fußball fahren, obwohl er sie nicht interessiert, und die mich blöde anmachen wollen (machen tun sie es eher selten, he he...), weil ich nicht in völlig sinnlosen Situationen durch die Gegend hüpfe "wie alle anderen" oder sonstewas. Das nimmt mir den Spaß am Spiel, weil es mich von eben jenem ablenkt.
    Jedem Tierchen sein Pläsierchen, aber bitte die anderen in Ruhe lassen und einfach mal das Maul halten, das sollten die Ultras mal eingebimst kriegen.

  • User
  • 28.11.2008 20:53:19 Urmelinlove

    wer keine ahnung hat, sollte den mund halten...meine meinung...

  • User
  • 29.11.2008 11:16:29 Schnoeps

    @monssolis:

    Das hier ist eine Diskussionsplattform und kein Stammtisch...

  • User
  • 29.11.2008 11:20:35 saloth sar

    ein stammtisch ist auch eine diskussionsplattform, allerdings analog

  • User
  • 29.11.2008 12:06:46 penalty

    ich, glaube, urmelinlove, du verwechselst da was, fan-fan ist nicht gleich fußball-fan.

  • User
  • 29.11.2008 12:08:35 saloth sar

    elfer ist ein däfetist!

  • User
  • 29.11.2008 12:31:06 damoose

    Wo sind denn eure konstruktiven Vorschläge zur Änderung des Status Quo? "Einbimsen" scheint mir etwas gewaltätig und eindimensional. Kommt da noch was oder wird weiter nur rumgeheult über die bösen, bösen Ultras mir ihrem rumgesinge die beim Fussball schauen stören (hab zwar schon gehört das es Leute gibt die Töne sehen und Farben schmecken, das die aber in der Mehrzahl sind und vor allem in Stadien anzutreffen sind ist mir neu).

    Ansonsten weiter viel Spass dabei sich über die Nichtigkeiten des Lebens aufzuregen. Aber so ist das wenn es einem gut geht. Da wird halt über das Wetter, den Nachbarn, den vor mir fahrenden Lahmarsch oder eben die zu laut singenden Ultras gestöhnt. Man hat`s schon schwer.

  • User
  • 29.11.2008 18:11:26 Stinkbaer

    Was soll denn immer die Sache mit den Alternativen, mit den konstruktiven Vorschlägen? Habt ihr´s immer noch nicht kapiert, dass es beim Fußball um Emotionen geht? Die kann man halt nicht einstudieren, vorsingen, mit Papptäfelchen hochhalten. Ist das so schwer zu verstehen? Scheint so.

  • User
  • 29.11.2008 23:29:56 Urmelinlove

    was ist denn bitte ein fan-fan???

  • User
  • 30.11.2008 00:55:33 schappi1848

    Vielleicht ein Fan vom Fan - ergo von sich selbst oder den umstehenden Deppen.

  • User
  • 30.11.2008 13:00:22 Urmelinlove

    ja aber woher nehmt ihr euch das recht, zu behaupten, alle fußballfans bzw alle ultras wären nur begeistert von sich selbst? ihr habt doch keine ahnung...

  • User
  • 30.11.2008 13:33:41 Urmelinlove

    ich beschließe zumindest nix kategorisch u steck auch niemanden in ne schublade...

  • User
  • 30.11.2008 19:16:34 schappi1848

    ich ebenso wenig. hab dir nur erklärt was ein fan fan ist.

  • User
  • 30.11.2008 23:13:42 caseyramone

    ich fand den Artikel ziemlich gut gelungen, insbesondere auch die Passagen über die "aseptischen Stadien" hätte ich auch nicht besser formulieren können. ich gehe in den letzten Jahren nur noch sporadisch zu Spielen, auch weil mir diese geschniegelten Rasenflächen und das Sitzplatzambiente überhaupt nicht gefallen. Die modernen "Arenen" passen überhaupt nicht zum "Malocher- und kampfsport" Fussball so wie ich in Erinnerung habe. Sieht man ja auch allerweil in letzter Zeit, daß Teams wie Bremen, Schalke etc in ihren Luxusarenen mit den extrem gepflegten Rasenflächen überhaupt nicht in die Zweikämpfe kommen, sondern mit unselig kapriziösem "hacke-Spitze"-Gedaddel ihre Spielzeiten ruinieren.

    Zum Thema passt meiner Meinung auch noch die WM 2006. Auch da hörte man allerortens "Mann was ist das ne tolle Party in den Stadien und auf den WM-Meilen... aber wenn man nach wirklich niveauvollen, spannenden WM-Spielen bei diesem Turnier fragt, kann man leute schon fast in verlegenheit bringen. Bis aufwenige Ausnahmen gab es bei der WM 2006 überwiegend Langweiler geboten, unterm Strich war das für meine Begriffe fussballerisch eine der schlechtesten WMs aller zeiten.

  • User
  • 01.12.2008 07:29:40 Urmelinlove

    Deutschland - Argentinien...wenn das nich anspruchsvoll war...

  • User
  • 01.12.2008 13:56:54 monssolis

    Schnoeps, wunderbar. Noch mal genau lesen und vor allem verstehen. Wäre hilfreich. Merci.

  • User
  • 01.12.2008 14:29:48 Zuul

    Sätze wie: "Wir fahren doch zu jedem Auswärtsspiel und machen da Support" ... sind völlig hohl. Der "Ultra" ist der Meinung, darauf kann man stolz sein? Ist jemand, der im Rollstuhl sitzt und der dem Verein 1000 € im Jahr spendet gar nichts wert?

    Diese ignoraten, arroganten jungen Leute haben von der Welt noch nie etwas gesehen und spielen sich mit ihrer Privatfernsehbildung auf wie sonst was. In den Ultra-Gruppen sammeln sich derzeit jene, die auch die anderen Veränderungen in der Gesellschaft ablehnen. Das sind Leute, die Studenten hassen und sich über Rentner lustig machen; Leute, jeden Respekt vor anderen verloren haben, weil sie sich selbst nur in ihrer Rolle als überflüssiger Fussballzirkus respektieren können.

    Und die Chefs der Ultra-Gruppen sind Scharfmacher, die man in jeder Diktatur gern sieht. Uniformisten, das Selbstbewusstsein in eine Gruppe ebenso armseliger Typen outgesourct, wie sie selbst sind.

    Ultra-Dasein ist eine sich derzeit stabilisierende Form des Widerstandes gegen "die Gesellschaft" und wir sollten sehr genau aufpassen, was aus dem kriminellen Milieu jeder mittelgroßen deutschen in die Stadien überschwappt.

  • User
  • 01.12.2008 14:33:56 El Buitre

    fragt sich, wer hier der Scharfmacher ist..

  • User
  • 01.12.2008 14:55:07 Zuul

    Je mehr ich hier lese, für umso bescheuerter muss ich die Ultras ja halten.

    Ist dort irgendjemand mit Gehirn? Wie abartig selbstfixiert kann man sein, wenn man anderen Fussballguckern erklären will, was Stimmung ist. Rotzbesoffen die Treppe zum Block hochstolpern, Minderjährigen eine Flasche Stroh 80 an den Hals halten und dann raus mit der Fahne aus der Arschtasche und rein ins Getümmel? Wie extra-cool ....

    Und dann schon in der 55. Minute beim Stand 1:1 gegen "die Bullen" hetzen? Sehr gut, so zeigt man Souveränität. Und falls sich doch mal ein Polizist sehen lässt, weil wieder mal lautstark das Ableben irgendeines Menschen gefordert wurde, tun die Ultras meist sehr überrascht, obwohl mind. 90% von ihnen sich eine Prügelei von ganzem Herzen gewünscht haben.

    Und was machen die eigentlich jedes WE in irgendeinem Stadion? Die fahren für 90 min ein ganzes Wochenende durch die Republik. Wie blöd kann man sein? Das geht auch einfacher und billiger - aber da kann man nicht die ganze Zeit saufen und Zugabteile zerstören. Für mich wird es immer ein Rätsel bleiben, warum Menschen ihre niederen Triebe so offen ausleben müssen. Wäre ich ein Ultra, dann für ca. 2 Tage. Länger als eine Nacht drüber schlafen braucht das gesunde Gehirn nicht, um die Sinnlosigkeit solchen Tuns festzustellen.

  • User
  • 01.12.2008 15:07:48 MaurizioGaudino

    Ich weiß ja nicht wie das bei anderen Vereinen ist, und da ich ich 84er Jahrgang bin kann ich mich nur an eine kurze prä-Ultras Zeit erinnern.
    Aber ich weiß einfach nicht was daran so toll sein soll wenn vorne links zwei Leute shalla lala ehe ehe... hinten rechts drei ole ole
    und in der Mitte schreien ein paar besoffene Nazi-Parolen.
    Vor den Ultras war im (Waldstadion) G-Block ein bißchen was los und ansonsten war es mucksmäuschen Still.
    Bei uns werden oft Gesänge aus dem Block aufgenommen, und wer keinen Bock hat zu singen, oder bei sonst einem Scheiß mitzumachen der lässt es halt.
    Wenn man durch verschiedenste Fan-Foren surft liest man immer wieder wie toll die Stimmung in Frankfurt doch ist usw.
    Ohne Ultras gäbs die so nicht.
    Diese ständige Kuttenträger-Verherrlichung geht mir ganz schön auf den Sack. Was soll denn an denen so toll gewesen sein?

  • User
  • 01.12.2008 15:12:54 MaurizioGaudino

    Und noch was dieser Kopie Vorwurf.
    Wurde ohne Ultras etwa in jedem Stadion was anderes Gesungen oder was?
    Tut mir leid aber das ist ein dermaßen lächerlicher Vorwurf.

  • User
  • 01.12.2008 15:14:43 Zuul

    Der Scharfmacher, den sie mich nennen, ist jemand, der 4 Jugendmannschaften trainiert und der noch niemals einen dieser Super-Fans beim Jugendspiel gesehen hat. Die spielen selbst nichtmal, das ist ja der Witz schlechthin, aber das interessiert auch keinen.

    Ich bin der Scharfmacher, der genau weiß, dass das Spendenaufkommen aus diesem Kreis im ausklingenden Jahr 2008 im ZWEISTELLIGEN Bereich liegt. Schön, davon könnten wir bis jetzt EINEN Ball kaufen. Für die Weihnachtsfeier haben wir doch wieder die Eltern des Nachwuchses anpumpen müssen. Da war übrigens kein Ultra bei den Verhandlungen vor Ort.

    Ich bin der blöde Scharfmacher, der mit ansehen musste, wie die zukunftsweisende Fusion zweier Vereine in seiner Heimatstadt von zahllosen Ultra-Heulsusen verhindert wurde. Jemand, der sich fragt, ob das besoffene Singen am Wochenende wirklich wichtiger für einen Ultra ist, als die Zukunft der Nachwuchsspieler.

    Was, mein lieber El Buitre, tun Sie denn für den Fussball an sich? Den Rollstuhlfahrer auch links liegen gelassen. So sind wir das gewohnt ... nichts für ungut, Buitre. 5 oder 6 schäbig hingespuckte Worte lassen nicht grade auf einen Vorrat an Argumenten schließen.

  • User
  • 01.12.2008 15:22:36 MaurizioGaudino

    "Olé, Deutscher Meister SVW, grün wie Gras und weiß wie Schnee, allez!"
    Außerdem noch der Versuch des "Wechselgesangs" à la "Hallo Westkurve!" Geht's noch? Das soll Support sein? Das ist einfach nur lächerlich. Herrlich wie der Trommler vom Oberrang dann immer schön in die Vorbereitungen eines neuen Singsangs reingetrommelt hat. Das hatte Stil. Genauso während des Spiels in Bochum. So ein Kerl hampelt das ganze Spiel über auffem Zaun rum und faselt irgendwas in sein Megaphon... Einfach nur furchtbar! Und wenn dann doch mal was Spontanes aus der Kurve kommt singen die Ultras entweder nicht mit oder am besten gleich 'nen anderen Song, damit bloß kein Zweifel aufkommt wer in der Kurve das Sagen hat. Dazu die schwarzen Kapuzenpullover, teilweise Sonnenbrillen bei Abendspielen...



    Tut mir ja leid wenn ir in Bremen nur so Fuzzies habt,
    Da bin ich echt froh Frankfurter zu sein,
    das erste mal seit Samstag

  • User
  • 01.12.2008 15:25:18 Zuul

    Und da der nächste, MaurizioGaudino: Stimmung ist, wenn die Ultras singen! Jawoll. Und dann der gut untergebrachte Schwarze Peter ... die Nazis, das sind die anderen. Ehrlich?

    Leute, ihr seid auf eine ganz traurige Art und Weise Opfer der gleichen Eventkultur geworden, die ihr so bekämpft. Immer größer, immer mehr, immer bunter und lauter. Erinnert mich an Coca-Cola-Werbung ...

  • User
  • 01.12.2008 15:51:18 calimero

    maurizio, du schreibst, dass du 84er jahrgang bist und nich viel ahnung hast, was vor der ultra zeit war, meinst aber, dass die kopie-sache, die ich geschrieben hatte lächerlich sei.????
    klare ansage: früher wurden individuellere "lieder" "gesungen" und jetzt hört man fast überall die selben chöre.

  • User
  • 01.12.2008 16:25:45 MaurizioGaudino

    Und da der nächste, MaurizioGaudino: Stimmung ist, wenn die Ultras singen! Jawoll. Und dann der gut untergebrachte Schwarze Peter ... die Nazis, das sind die anderen. Ehrlich?


    Was ist denn bitte sonst Stimmung?
    Ich halte zwar auch nicht viel von "Dauersupport" und bei uns singen nicht nur die Ultras, wie ich das sehe sind bei uns, bei anderen kenne ich mich nicht aus, nicht nur Ultras am Gesang beteilligt. Habt ihr euch vielleicht mal überlegt das sich damals vielleicht auch viele ältere zuschauer über Kuttenträger aufgeregt haben.
    Und zur Nazi-Sache im Waldstadion gabs früher nun mal ziemlich viele Skinheads und jetzt keine mehr. Zufall?
    ich glaube nicht.
    Zu calimero möcht ich sagen das wir auch in Frankfurt individuelle Lieder singen, die sind dann vielleicht nicht so gut höhrbar weil sie nicht so viele Leute kennen.
    Auch früher gab es Standard-Lieder die überall gesungen wurden.
    Man muss auch einfach sehen das Menschen faul sind und gerne kopieren was anderswo gut funktioniert bzw. sich gut anhöhrt.

  • User
  • 01.12.2008 16:35:51 sgu07

    @ gaudino: ja aber warum geht ihr denn zum singen nicht in einen gesangsverein? da können alle den text, es steht ein capo vorne, alles ist so wie ihr es wollt. weißt du wie doof sich das im stadion anhört, wenn zu dem gestolpere der eintracht auch noch pipi-langstrumpf-lieder gesungen werden?
    ich weiß nicht, was du immer mit gegen die kuttenträgern hast. im idealen fall sehn die sich das spiel an und reragieren mit dem was sie tun auf das spiel. was anderes würde doch auch nicht passen.

  • User
  • 01.12.2008 16:38:45 MaurizioGaudino

    Und ich weiß nicht was gegen Singen im Stadion einzuwenden ist.
    Ich hab auch nichts gegen Kuttenträger sie werden in dieser Diskussion nur ständig als positives Gegenbeispiel gebracht, und ich frage mich was an deren Verhalten so toll sein soll.

  • User
  • 01.12.2008 16:40:01 MaurizioGaudino

    Ganz abgesehen davon singen wir dieses Lied oder andere Jubelgesänge nur wenn auch Grund zum Jubeln da ist.

  • User
  • 01.12.2008 16:51:31 sgu07

    das ist nicht richtig. bei meinen besuchen in frankfurt hat die eintracht immer grad richtig den arsch voll gekriegt, als die kurve so lustig und froh gehüpft ist und das pippi-langstrumpf-lied dabei geträllert hat. sah ja echt super aus. aber ich hab mich trotzdem gefragt, warum die sich so freuen die vollpfosten.
    aber mal´n vorschlag: singt doch mal in der halbzeit. und dann den kli-kla-klawitter-bus, oder wicky, oder eene-meene-miste. das macht euch dann spaß, ich hol mir derweil ein bier, ihr habt gute laune und wenn die kicker wieder zurück aufm feld sind, haltet einfach das maul.

  • User
  • 01.12.2008 17:39:55 Zuul

    @sgu07

    Das habe ich schonmal vorgeschlagen. An unserem Stadion ein kleines Gelände für folkloristische Einlagen. Da könnten die dann Eintritt nehmen, Würstchen und Bier verkaufen oder verschenken, was weiß ich. Die wollen doch ihre Ruhe. So hätten sie die endlich.

    Ich bin ohnehin der Überzeugung, dass Stadionfussball nicht mehr lange das Hauptstandbein der Ligen sein wird. Man wird globale Ligen wollen, in denen das Austragen von Spielen auf heutige Weise unmöglich ist. Dann treffen sich die Klubs irgendwo an Spielorten und die Karten dort kann sich kein normaler Mensch leisten. So wie jetzt bei den großen Turnieren. Das ist zwar eine Horrorvision, damit löst sich das jedoch auch Ultra-Problem von allein.

  • User
  • 01.12.2008 18:16:08 Haensgen vom Deich

    Die Bremer Polizei hat Sonnabend Morgen vor dem Spiel 230 Ultras aus Frankfurt festgenommen... Die Sind mit sechs Bussen nachts um zwei in FFM los und waren um zehn Uhr dann in Bremen. Im sogenannten Viertel wurden sie von der Polizei einfach festgenommen dabei haben sie nichts gemacht und waren laut Homepage nur auf der Suche nach einer Kneipe die schon geöffnet hat...

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  • 01.12.2008 18:20:24 sgu07

    wie? einfach festgenommen? profilaktisch oder hamse zu laut gesungen?

  • User
  • 01.12.2008 19:42:58 Zuul

    Ja, die wurden wirklich als "potentiell gewaltbereit festgenommen". Solche Vorfälle machen die Diskussion nicht einfacher. Präventive Festnahmen sind absolut kein angemessenes Vorgehen. Wenn ich mich über Ultras aufregen will, dann sollen die wenigstens die Chance haben, Mist zu bauen.

  • User
  • 01.12.2008 19:50:41 sgu07

    tja. ich möcht mir grad mal den aufwand dieser aktion vorstellen. morgens um 10 uhr 230 mann einkesseln, personalien aufnehmen, festnehmen, verbuchen, wegtransportieren, einsperren, Grundrechte einhalten, ausbuchen, freilassen usw.
    da braucht man ja 500 polizisten für. die muss man erst mal in dieser menge so organisiert finden, morgens um 10 uhr.
    das war, wie die busfahrt auch, wohl von langer hand vorbereitet.

  • User
  • 01.12.2008 20:09:48 unionchemiker

    ich fand den artikel kösters dünn und flachbrüstig. 6 halbe seiten, ne halbe wertung und keine tiefe.
    und ich finde die diskussion hier auch flachbrüstig....
    die besucherin des vereinsheimes bei den stuttgarter kickers hatte 2 "schoppen", war also nicht flachbrüstig. sagt der herr sgu07. und die hat auch gesungen. happy birthday. ultramäßig. hat dem besungenen hoffentlich in den kram gepasst. den woanders hinstellen ging nicht.

  • User
  • 01.12.2008 20:12:36 MaurizioGaudino

    @sgu07
    Du hast meine Frage nicht beantwortet:
    Was ist am Singen so falsch?
    Was ist an Kuttenträgern oder Nichtsängern so toll?

  • User
  • 01.12.2008 20:55:51 schappi1848

    lies doch einfach. langsam nervts...ist schon alles 17mal beantwortet.

  • User
  • 01.12.2008 20:59:59 Earl_Bruce

    interessante Diskussion...

    Auf eines der Hauptargumente von Kösters Text wird aber leider zu wenig eingegangen: die Uniformität der Ultràs. Und das missfällt mir arg. Uniformität im Auftreten, im Singen, in der Kleidung, in der Meinungsäußerung. Wenn mal Ultràs Scheiße gebaut haben: kein Distanzieren sondern ein "wir regeln das unter uns". Kontraproduktiv gegenüber allen, die gerne Ultràs mit Hooligans gleichsetzen (was ich nicht tue).

    Köster plädiert für Kreativität und Individualität. Ersteres kann man einigen Ultràgruppierungen noch attestieren, zweiteres eher nicht.

    Und in ihrer Uniformität erlebe ich Ultràs nicht anders als Event-Fans.

    Als in Karlsruhe lebender, nicht-KSC-Fan bilde ich mir ein, mir ein Bild davon machen zu können. Was bitte schön unterscheidet schwarz gekleidete, sonnenbebrillte 20jährige von ebenso jungen Tussen, die sich blaue und weiße Streifen auf die Wangen malen?

    Persönlich freu ich mich, regelmäßig in der Oberliga eine geile Mannschaft sehen zu dürfen, die Fußball spielt und kämpft. Wo man einfach ein Spiel sehen kann, ohne irgendeinen "support" oder eine "Choreo" mitmachen zu müssen.

  • User
  • 01.12.2008 21:54:11 Zuul

    Vielleicht geht auch unter, dass es generell suspekt ist, sich Ultra zu nennen. Scheint aber eine unausrottbare Macke zu sein. Wenn dem nun so ist, vielleicht nennen sich die friedlichen, kooperationsbereiten Ultras in Zukunft einfach Hypras oder Supras? Damit man sie nicht mit Hooligans und Ultras verwechselt. Wo sie sich doch zum Verwechseln ähneln. So wie ich und mein böser Zwilling. Ständig muss ich mir anhören, was der wieder angestellt hat.

  • User
  • 01.12.2008 22:03:45 Urmelinlove

    wenn ihr nur gucken wollt, dann kauft euch premiere...

  • User
  • 01.12.2008 22:13:45 betze_diaspora

    wunderbar, urmelinlove, damit hast du die ultra-einstellung meiner ansicht nach genau auf den punkt gebracht. macht, wie wir das wollen oder bleibt mit dem arsch zu hause. na danke.

  • User
  • 01.12.2008 22:33:19 monssolis

    Genau darum geht es.

  • User
  • 01.12.2008 22:46:19 betze_diaspora

    monsse, und dazu liegt mir gerade ein kommentar auf der tastatur, den ich jetzt mal lieber für mich behalte...

  • User
  • 01.12.2008 22:46:43 betze_diaspora

    also nicht zu dir, zu den ultras.

  • User
  • 01.12.2008 22:50:40 Urmelinlove

    wo wär denn die mannschaft ohne uns?

  • User
  • 01.12.2008 22:52:28 monssolis

    Was ist das denn für eine dämliche Frage?

  • User
  • 01.12.2008 22:56:21 Urmelinlove

    du musst es ja wissen...

  • User
  • 01.12.2008 22:57:29 betze_diaspora

    ich bin jetzt gerade zu faul, den ganzen thread zu lesen, urmelinlove... ultra welchen vereins bist du noch?

  • User
  • 01.12.2008 22:59:41 monssolis

    Ich muss es wissen und weiß es, das ist absolut richtig.

  • User
  • 02.12.2008 01:44:07 Urmelinlove

    FCE Cottbus, wobei ich nicht weiß, was das zur Sache tut...

  • User
  • 02.12.2008 10:08:55 UrmelAusmEis

    Sie: "wo wär denn die mannschaft ohne uns?"
    Er: "ultra welchen vereins bist du noch?"
    Sie: "FCE Cottbus, wobei ich nicht weiß, was das zur Sache tut... "

    he he he. In meiner sinnlose-Dialoge-Top-Ten direkt von null auf Platz 2, direkt hinter:

    Er: "Wie lange hat das Ei denn gekocht?"
    Sie: "Zu viele Eier sind gar nicht gesund!"
    Er: "Ich meine, wie lange dieses Ei gekocht hat ...?"
    Sie: "Du willst es doch immer viereinhalb Minuten haben ..."
    Er: "Das weiß ich ..."
    Sie: "Was fragst du denn dann?"

  • User
  • 02.12.2008 12:46:10 Langweiler

    Hallo ich bin neu hier, bin auch eigentlich nur auf die Seite gestoßen weil ich mal wieder durch Zufall auf das "11 Freunde"-Magazin und seine Titelstory zwischen "Bild der Frau" und der "Blizillu" bei meinem Zigarettendealer getroffen bin. Ich habe mir also die Titelstory, die hier so heiß diskutiert wird durchgelesen und muss einfach so einen schlechten und einseitigen Bericht habe ich noch nie gelesen!

    Zack! Und nun ist die Bombe raus und einige User werden jetzt das Messer zücken, aber für mich ist einfach eins hervorgegangen und zwar ist der Bericht von Herr Köster absolut einseitig geschrieben, der Weg in die Tiefe die, die "Ultra´ Szene" an manchen Punkten hat wird nicht gesucht, also bewertet man an Oberflächlichkeiten, wie es vielleicht einer beim lesen des "Playboys" macht. Schade! Doch stellen mich die Fragen: Warum hat Herr Köster nicht mal den Versuch gestartet einige "Ultra´-Gruppen" zu diesem Thema zu befragen bzw. sich evtl. die Arbeit einer "Ultra´-Gruppe" angeschaut. Ich für meinen Teil habe dies getan, ich habe mir den Kontakt zu der "Ultra´-Gruppe" meines Fußballclubs gesucht und habe mir über einige Wochen und Spielen ihre Arbeit angeschaut und Gespräche geführt. Was will ich nun damit Aussagen? Ganz einfach, ihr Auftreten, ihre Arbeit, ihre "Liebe" wird missverstanden. Die Jungs&Mädels die ich dort kennen lernen durfte waren sicher nicht irgendwelche Autonomen-Schwarzjackenträger und waren auf Krawall aus, dies eher zum Gegenteil. Wundersam, dass sie doch sehr bedacht waren ihre Farben richtig zu präsentieren, ich habe sogar 2 Leute der Gruppe beobachten können die sich nicht schähmten ein Trikot anzuziehen, komisches Bild oder? Ich selber konnte mich aber auch nicht mit all den Dingen identifizieren, z.B. ihre Ansicht zum Thema Feuerwerk: Warum? Ich finde es gefährlich und es bringt der Mannschaft/Verein null, doch wieso habe ich es tolleriert? Ganz einfach: Es ist ihr Auslebungsmittel und ihre Idee von kreativen visuellen Support, was in den Kurven die im Bericht mit Punkrock verglichen worden sind eben nicht war. Es war für mich persönlich mehr Punkrock in diesem viel zitierten "Ultra-Block", ich sah einige Jugendliche die sich voll für meinen Club hingaben und mir nach dem Spiel einen sehr guten Spielbericht abliefern konnten und die nach einer Niederlage einfach nur enttäuscht im Zug saßen und nicht ansprechbar waren. Komisch das es Ultras waren, schließlich gucken sie ja nicht auf Spielfeld oder Herr Köster?

    Nach ca. 2 Monaten habe ich mein Bild von den Ultras deutlich geändert, was für mich früher lästig und ärgerlich war, wurde zu einer schönen Sachen. Ich lernte freundliche Jugendliche kennen die sich mit hundertprozentiger Hingabe für eine Sache opferten und nicht wie heutzutage der Hauptteil der Jugend vor Computer, Playstation oder X-Box versunken sind. Am Ende der Zeit wurde mir auch noch ein Geschenk gemacht, was mich sehr freute und man respektierte nun meine Besuche bei der Ultra´-Gruppe und freute sich wenn ich als "alt Fan" mal was von früher erzählte.

    Wo drauf ich nun hinaus will? Ganz einfacher Punkt, der Bericht ist zwar mit Wortwitz geschrieben, wie es auch der Stil der 11 Freunde teilweise ist, aber was mir fehlt? Wo ist die Gegenseite? Oder wird die 11 Freunde nun die Meinung suggerieren und ein Produkt wie die Bildzeitung nur für den Fußballsport? So kam mir zu mindestens der Bericht vor, sicher spreche ich aktuell aus einer anderen Sicht, aber mit dem Thema wird sich einfach nicht gut genug auseinander gesetzt. Der alte Fußballfan wird gefeiert, aber hat dieser doch das Stadion schon verlassen oder sitzt heute lieber bei Bier, Popcorn und Bratwurst auf der Haupttribüne und schaut die Spiele und freut sich über ihm gebotene Stimmung der Ultras. Wo wäre denn der Fußball ohne Ultras? Wär die WM2006 zu so einem Event geworden? Hätten so viele Jugendliche dann wieder in die Stadien gefunden? Es ist noch gar nicht so langeher, da konnte man die Jugendliche in manchen Stadien an einer Hand abzählen. Doch so etwas wird leider nicht mehr beachtet, dafür macht man lieber alles schlecht, anonym im Internet. Auf meine Frage gegenüber eines "Ultras" was er von Portalen wie dieses hier halten würde kam eine sehr plumpe, aber gute Antwort:"Wo sind denn die ganzen Internetverbesserer?" und da scheidet sich der Bericht alá Herr Köster und dem geschrieben in diesem Forum: Wenn eine Änderung hevor gerufen werden soll, dann sollte man auch auf Worte Tatsachen folgen lassen. Doch wie heißt es nochmal:"Leichter gesagt als getan!".

    Prost Mahlzeit und das ist es: Die "Ultras" im allgemeinen haben getan und haben "gearbeitet" sie haben sich ihren eigenen Weg gebildet und ließen sich nicht von abbringen, sie stehe für Interessen ein und finden immer mehr Unterstützung beim jungen Fußballpublikum, teilweise sogar beim älteren (wie bei mir). Ich selber war vorher nicht überzeugt von den "Ultras" doch als ich mich näher mit dem Thema befasst habe sah ich sofort das es doch eigentlich eine gute Sache ist und man diese Unterstützen musst, aber hey wo war ich eben? Leichter gesagt als getan oder?

    Und wenn man dann auch noch erkennt wann, wie und wo Dauergesänge eingesetzt werden, dann versteht man auch den Gedanken der Ultra´-Bewegung und sieht "Aha, die Jungs wollen ihre Mannschaft IMMER und überall unterstützen" und alleine das hat respekt verdient, was die Leute die sich hier die Finger wund tippen in solchen Momenten sicher nicht verdient habe oder warum gibt es keine Gegenbewegung um den guten alten "Köster-Punkrock" ins Stadion zu holen!?

    Also verabschiede ich mich jetzt im Stile Trappatonis:
    "Ich habe fertig"

  • User
  • 02.12.2008 13:05:35 monssolis

    Niemand hat gesagt, dass es keinen Respekt verdiente, seine Mannschaft immer und überall zu unterstützen.

    Für das Verständnis deines Textes wäre es hilfreich, wenn du dein Alter (zum. annähernd) sowie deinen Verein verraten würdest. Und, sorry, wenn du einfach mal komplett auf Akzente verzichten würdest. Ich schenk dir aber ein "à la" und ein "Ultrà".

  • User
  • 02.12.2008 13:32:04 unionchemiker

    langeweile, die einseitigkeit kösters iss ja nun quasi legendär. genauso die unfähigkeit von menschen, in diesem fall "alter" fußballfans und "ultras", MITEINANDER zu reden anstatt ÜBER den anderen...

  • User
  • 02.12.2008 13:34:16 sgu07

    ich erkenne immer wann wo und wie diese dauergesänge eingesetzt werden. nämlich immer während des spiels.
    der respekt verliert sich mit zunehmender dauer solcher dauergesänge. da geb ich dir recht.
    ich wünsch dir mal ´nen neben dir sitzenden, und unablässig für dich rosenkranz-betenden priester, während du grad an deiner heißen freundin rummachst.
    obwohl auch er nur von liebe redet, wirst du ihn nicht dort haben wollen, geschweige denn hören.
    so geht´s mir mit den ultras.

  • User
  • 02.12.2008 13:44:46 sgu07

    das war die antwort auf den post von @langweiler.

  • User
  • 02.12.2008 13:53:36 fohlenarmine

    Lieber Langweiler, ich kann auch verstehen, dass die Dauergesänge eine Art und Weise sind, seinen Verein zu unterstützen. Aber deswegen muss ich die noch lange nicht gut finden und schon gar nucht muss ich mich daran beteiligen.

  • User
  • 02.12.2008 14:09:13 Viva la Rostock

    Moin Moin,

    ich lese schon seit 2/3 Jahren die 11Freunde & bin eigentlich auch super zufrieden damit - einfach, weil es halt derzeit eines der besten Hefte zum Thema Fussball ist. Ich kann auch die paar Seiten Webung verschmerzen & bin froh nicht immer die "neusten Gerüchte/Transfers" lesen uz müssen. Ich denke jeder weiß, was ich meine...

    Die Titelstory allerdings hat mich wirklich bewogen, mich hier anzumelden. Das ist gegen keinen persönlich gerichtet, ich möchte nur ein paar Kritiken aussprechen.

    Ich habe es so verstanden. dass man den alten Zeiten der Kutten/Massenfanblocks nachtrauert & dass durch die "neue" Ultraszene in Deutschland den Kurven die Kreativität, Spontanität & auch die Individualität abhanden kommt. Die meisten angführten Argumente/Beispiele finde ich auch einzeln durchaus treffend aber es bleibt ein wirklich weitreichendes Thema der deutschen Fussballszene leider nur unzureichend betrachtet.

    Ich schreib' jetzt hier nur ein paar Punkte auf, die mir gleich durch den Kopf schossen...

    Die Ultras sollen die Stimmung kaputtmachen? Finde ich schlecht formuliert, trifft evtl. auf oben Beschriebenes zu. Aber die Ultras schaffen doch eine ganz eigene Stimmung, lautstark, ausdauernd, mal melodisch singend, mal kurz brüllend. Man stelle sich nur mal ein Stadion ohne die Ultras vor - es wäre vielen doch viel zu leise, dem ach so tollen "Event" Bundesliga würde ein gewichtiger Part fehlen.

    Bei uns ist es so, dass sich die "Ultras" und Supporter im Stadion bereits ihren eigenen Block gesucht haben und dort ihren Verein eben auf ihre Weise supporten. Was spricht dagegen? Es ist dann eher zu beobachten, dass viele "Fans" aus dem "alten Fanblock" hinterherkommen, da ohne die Ultragruppen im Block eben auch die Stimmung rapide bergab geht. Außerdem ist ganz klar zu beobachten, dass die ganzen stumpfen Pöbelgesänge, die im "Fan"Block Gang und Gebe sind (Scheiße, er lebt noch...!, Schiri, du A.............!) wegbleiben, weil wir eben gar nicht danhinter stehen. Stattdessen wird lieber gegen die Ultragruppen der Gegner gepöbelt - das finde ich persönlich wesentlich besser...
    Was hat man dagegen, wen Doppelhalter, Blockfahnen oder Ähnliches präsentiert werden? Ich verstehe den Ansatz hier überhaupt nicht. Auch Choreografien (als zu oft kritisiert) dienen ja nicht nur dem Supprot, sondern geben auch die Meinung des Blocks, wenn nötig auch Kritik wieder.

    Worin liegt das Problem, wenn die Szenen Dauergesänge durchziehen? Sie sind eben laut & zahlreich genug, sodass man es über einen längeren Zeitraum durchsingen kann.

    Der Support wird vom sportlichen Erfolg entkoppelt? Was sollen wir denn machen, wenn's nicht so gut läuft? Lieber ausrasten, den Platz stürmen, das Stadion verlassen, stumm auf seinem Platz verharren?
    Verdammt nochmal, wir gehen ins Stadion, um unser Team zu unterstützen, nach vorne zu schreien, zu zeigen, dass wir für sie da sind, egal, was für eine Tagesform die mal wieder an den Tag legen.
    Man kann seinen Verein nicht einfach so ablegen, wie ein Paar alte Schuhe. Genauso wenig kann man der Mannschaft einfach so die Unterstützung versagen, weil der Rest der Zuschauer mal 'ne kreative Pause braucht.
    Es wird niemand gezwungen, am Support teilzunehmen, doch sollte man sich spätestens bei seinem 2. Stadionbesuch darüber im Klaren sein, welcher Block für welche Philosophie steht. Ultra & Supporter, "normaler Fanblock", Familienblock. Und die Ultras machen eben deutlich, dass sie eine homogene Gruppe darstellen wollen - da bringt es nichts, wenn die Hälfte im Block nicht mitsingt, dann können die sich lieber in einen anderen Block setzen.

    Man würde bewusst auf Vereinsfarben (Marketingartikel)verzichten & lieber autonom als "schwarzer Block" auftreten? Erst mal trifft es nur teils zu und was ist daran nun verkehrt? Zum einen tragen viele in den Ultrablöcken die Vereinsfarben nach außen, ob nun mit T-Shirts aus dem Fanshop oder auch mit eigen prdouzierter Kleidung und Ähnlichem. Desweiteren steht es doch jedem frei, wie er sich kleidet. Die Blöcke stehen heutzutage so sehr unetr Beobachtung durch den Ordnungsdienst/Polizei, dass sich viele lieber "autonom verkleiden" als aufzufallen. Wenn ich auswärts mit dem zug fahre, darf ich als Fan mit Trikot/Schal ja nicht einmal in einen Bahnhofsshop, um was zu Essen zu kaufen. Die Polizei hält alle OFFENSCIHTLICHEN Fussballfans ab. Fahre ich normal in Jeans und Pulli, komme ich öfter durch die Absperrung -das Tragen solcher Kleidung hat einfach auch praktische Vorteile...

    Zum Thema Pyro - früher galt es immer als die (Achtung, Stereotyp!) "südländische/ggf. italiensiche" Stimmung, wenn da Bengalos oder Ähnliches gezündet wurden. Seit den 2000ern (insbesondere seit der WM `06) geht hier in Deutschland gleich die Welt unter, wenn es mal wieder eine ordentliche Pyroaktion gibt - egal, ob man das nun gutheißt oder nicht, so stellt sich doch die Frage, ob durch das Sicherheitsdenken nicht ein wichtiges Stück Fankultur weggeredet wurde...

    Ich stelle es jedem frei, ob er sich für Ultra begeistern lässt, ob er lieber auf der Tribüne sitzt oder sonst was im Stadion treibt. Jeder lebt seinen Fussball eben auf seine Weise aus.

    Die Ultamentalität ist für mich auch nicht das einzig Wahre, vielmehr veeinigt sie derzeit die meisten Aspekte, denen ich offen bis zustimmend gegenüberstehe. So gibt es Dinge, die ich nicht so interessant finde (Bsp. das gegenseitige Zocken der Fahnen) aber eben auch einen überwiegenden Teil, für den ich Ultras bewundere und hoffe, dass sie noch lange den Ton angeben werden.

    Insgesamt fand ich den Artikel (wenn auch viel zu kurz) aber trotzdem interessant, da er mir zeigte, was Andere (nicht Sympathisanten) von den Ultras halten - und zwar solche, die eigentlich sonst durchaus differenziert den "modernen Fussball" mit negativen wie positiven Begleiterscheinungen betrachten.

    Ich für meinen Teil sehe mich nicht als Ultra, sondern als Teil der aktiven Gemeinschaft der Supportwilligen.

    Die 11Freunde werde ich natürlich weiterhin mit großer Freude lesen... ;-)

  • User
  • 02.12.2008 14:37:18 pfostenlatterettet

    jeder sollte selbst entscheiden, wie er sich in einem fussballstadion einbringt. hier scheinen einige der meinung zu sein, jemandem das singen zu verbieten sei christlicher, als jemanden zur unterstützung der eigenen mannschaft zu animieren. der denkfehler, der zugrunde liegt, wenn dieser versuch mit einer diktatur verglichen wird, ist der, dass in den stadien stimmung nach wie vor "von unten" kommt. von zwangsassimilation kann doch im verhältnis der fans untereinander eigentlich keine rede sein. für einige ist keine stimmung eben auch eine stimmung, das kann ich nachvollziehen, meine frau mama zum beispiel jedoch nicht. ist die jetzt ultra... huch! und schwarz trägt sie auch noch...

    der artikel selbst ist für mich eher provokative these mit kalkül, als journalistische leistung. schade, da war mehr drin!

  • User
  • 02.12.2008 15:39:27 Nap

    Also ich finde den Betrag auch eher schlecht.
    Ich sehe die Situation in Dortmund so:
    In den Achtzigern und frühen Neunzigern hatten wir die beste Stimmung in Deutschland. Dies änderte sich Mitte der Neunziger mit den grossen Erfolgen und der Vergrösserung des Stadions schlagartig und es war mitunter fast schon peinlich was wir in unserem Westfalenstadion für eine Vorstellung boten. Also für den Niedergang der Stimmung waren bei uns nicht die Ultras zuständig, sondern den gab es schon vorher. Mich würde es wundern, wenn das nicht auch für andere Kurven gelten sollte, die aufgrund von mehr Sitzplätzen oder einem steigenden Zuschauerschnitt auch unter schlechterer Stimmung zu leiden hatten. Fans mancher Vereine, die Mitte der Neunziger nichtmals das Leverkusener Stadion vollgekriegt hätten, sollten da echt mal überlegen, ob die Kackstimmung an den Ultras oder vielleicht an anderen Faktoren liegt.
    So, und dann muss man sagen, fand sich Gott sei Dank 2001 ein Haufen Verrückter zusammen, die gegen dieses Trauerspiel ankämpfen wollten und Dortmund wieder mit grossartiger Stimmung assoziiert sehen wollten und gründeten The Unity. Grundsätzlich ist TU vielleicht irgendwo eine bessere Ultra Gruppe, da die Einheit der Südtribüne und der BVB Fans im Vordergrund vor irgendwelchen Ultra Scharmützeln steht. Wer jetzt wegen Einheit gleich auf Einheitlichkeit kommen will und dann ne Nazi Keule schwingen will, soll sich verpissen. Grundsätzlich gelingt ihnen dies einigermassen. Sicherlich gibt es auch bei uns Probleme mit einer etwas fehlenden Spontaneität und zu langen SingSang Gesängen. Aber Tatsache ist einfach, dass die alte Stadionstimmung wie es sie in den 80ern noch gab, schon vor dem Auftreten der Ultras am Boden lag. Und ich bin auch davon überzeugt, dass das auch für andere Vereine gilt. Die hier gefeierte Kuttenstimmung war schon vorher tot. Grundsätzlich ist mir der UltraGedanke auch sehr sympathisch.

    Ich fand den Artikel schlecht, undifferenziert und auch unehrlich.

  • User
  • 02.12.2008 16:39:20 calimero

    woher willst du denn wissen, wie die stimmung in den 80ern und anfang der 90er war?

  • User
  • 02.12.2008 18:23:28 Nap

    Da ich eine Dauerkarte seit 1991 habe und 1988 das erste Mal im Stadion war und ich die verbale Kommunikation beherrsche, masze ich mir das an.

  • User
  • 02.12.2008 20:01:54 Stollenterror

    also singsang scheiß kennen wir doch von den dortmundern schon vor den ultras

  • User
  • 02.12.2008 20:12:56 Stollenterror

    eine frage bewegt nich aber noch. und zwar, wie sieht die beziehung zwischen ultras und verein aus? was is z.b. wenn wie in bochum die ultras den trainer besingen wo jedoch der rest des stadions ihm gerne den ausgang zeigen möchte?
    wer wird wie, wo und ob gesponsort?

  • User
  • 02.12.2008 22:19:58 schappi1848

    hey stolle...
    fakt ist, dass wir (NICHTUltra-sondern mittlerweile BlockA) damals mit der "hilpert raus" aktion sehr kritisch beäugt wurden. so durften einige leute von uns nicht mal zu den hauptversammlungen (obwohl mitgleidschaft - diese sollte dann auch entzogen werden), da diese sich im vorfeld kritisch geäußert haben. leider krieg ich das ganze prozedere nicht mehr genauestens auf die reihe da es nu schon ein paar jahre her ist. teilweise wurden wir aber richtig gemobbt vom netten familienklub bochum.

    desweiteren gab es ja schon häufiger rangeleien im block, da die ultras in sachen trainer eine andere meinung vertraten.

    zu bochum kann ich allerdings auch feststellen, dass es unter den ultras sowohl vollpfosten als auch vernünftige leutchen gibt. die bilden somit einen querschnitt durch das übrige publikum. idioten sitzen oder stehen allzu häufig direkt in der nähe.
    denke, dass die mischung des publikums gerade das interessante ist.
    vielleicht habe ich am 13.12. ne andere meinung wenn die ultras trotz 0:2 rückstand (novakovic) durchgehend weihnachtslieder singen.
    bis dahin
    glück auf

  • User
  • 03.12.2008 10:10:59 oberhofer

    @Langweiler, die Messer werden hier gewetzt für Leute wie womeninblack oder Urmelinlove, die sich selbst für das NonplusULTRA (HaHa) halten, für die wahren Fans, und die glauben, dass das (Fußball)Abendland untergeht, wenn sie einmal nicht mehr sind.
    Mich persönlich nerven die Ultras kolossal, aber ich hab kein Problem, sie im Stadion zu tolerieren. Was ich mal wirklich interessant fände, worauf wir aber vermutlich niemals ehrliche Antworten bekämen, ist, wie die Spieler selbst den Ultrasupport empfinden. Würde eine Mehrheit der VfB-Spieler sagen, dass der Ultrasupport sie unterstützt und tatsächlich auch schon den Unterschied ausgemacht hat, wäre ich sofort überzeugt und würde Euch noch den roten Teppich ausrollen. Denn, welch Überraschung, mir geht es auch und ausschliesslich um den Verein meines Herzens. Auf meine Art.

  • User
  • 03.12.2008 10:18:10 haibi

    hi oberhofer, also tolerant sind hier auch nicht viele!
    insgesamt hat köster es geschaft mit einem mittelmäßigen artikel, der zudem noch einen völlig am thema vorbeigehenden aufhänger hat leben ins forum zu bringen.
    zu den spielern:
    bei uns stehen einige (junge) spieler den ultras rel. nah, andre verhalten sich neutral.ablehnung ist mir so nicht bekannt.
    trainer/stab auch eher neutral, vorstand und ultras stehen sichgegenüber wie sagen wir mal zwei gleichstarke hunde, die zähne gefletscht, die haare oben, aber keiner weiss so richtig was er machen soll.

  • User
  • 03.12.2008 10:35:33 calimero

    nap, nur weil du als fünfjähriger (mein tip, korrigier mich bitte) mal im stadion warst, willst du mir doch nicht erzählen, dass du heute noch einschätzen kannst, wie die stimmung damals war.
    mitte der achziger war ich ca. 12 und ich hab keine ahnung mehr, ob da mehr oder bessere stimmung war.

    was ich weiß, ist, dass damals viel gewalt und auch aggression da war und das ist meiner meinung nach besser geworden, was ein grund für mehr besucher ist.
    jetzt gibt es zig kooperationen mit zig firmen, die zig freikarten pro spiel kriegen, es gibt familien-karten und blöcke.
    deutschland '90 weltmeister, '96 europameister......bvb und fcb cl-sieger, schalke und fcb uefa-cup.... auch gründe für mehr interesse an fußball.
    es kommen bestimmt nicht mehr zuschauer in die stadien, weil ein kleiner block von leuten permanent singt und lustig ist.
    stören tut mich das natürlich auch nicht, man sollte sich bloß nich zu wichtig nehmen.

  • User
  • 03.12.2008 11:46:29 Langweiler

    Meinen Verein möchte ich bitte unter verschluss halten. Ich kann nur so sagen, es ist ein kleiner 3.Liga Verein, aus der alten RL Nod, mit einer kleinen aber feinen "Ultra-Szene". Ich mache das aus Respekt zu den Jungs. Ich persönlich bin noch gut einen Monat 46, hoffe das hilft euch. Ich persönlich habe so mit auch schon einiges erlebt in meinem Fußball(fan)leben. Deswegen habe ich auch persönlich vor diesen "Besuch" eher kritisch über Ultras gedacht. Doch wie gesagt ich kann es nur jedem empfehlen, so eine Zeit mal mit zu erleben und ob man es glaubt oder nicht man wird sich auch irgendwann in seiner Jugendzeit wieder finden, so viel geändert hat sich gar nicht!

    Doch hätte ich nun mal von einem, sagen wir mal hauptberuflichen, Jorunalist mehr erwartet als so ein schlechter Bericht wie ich ihn dort lese. Zu mindestens hätte man sich einen kleinen Einblick in diese verhasste Szene suchen können. Ich persönlich glaube mittlerweile feste daran, ohne diese Gruppen wären Stadien mausetot und grade erst durch ihre Choreographien etc. wird es wieder Bunt&Kreativ in den Stadien. Wieso sonst fotografiert jeder diese Choreographien wie wild mit dem Fotohandy? Sich in seinem eigenen und vielleicht auch verschränkten Weltbild zu verstecken ist einfach falsch, wenn man etwas "neues" kritisieren will sollte man dies auch begreifen und nicht drauf losschreiben weil man "ausgeschlossen" worden ist. Für mich kommt der Bericht einfach so rüber wie als hätte Herr Köster Probleme damit nicht mehr so akzeptiert zu sein wie es früher in seiner Fanszene war! Doch wie gesagt, anscheinend haben die Ultras doch eine daseins Berechtigung und das grade weil sich keine Gegenbewegung bildet die sich für anderen Support einsetzt. Doch meckern konnten wir Deutschen schon immer gut!

  • User
  • 03.12.2008 12:20:41 monssolis

    Ich darf mich doch wohl noch bedanken, wenn jemand auf meine Fragen antwortet, oder?

  • User
  • 03.12.2008 12:21:20 Nap

    @Pochum:

    Ja, bei euch sieht das schon irgendwie anders aus. Richtige Hauereien zwischen den Fans, Ultras Raus von der Tribüne. Ist schon irgendwie Scheisse, was da abging.

    Zu der Verbindung von ultras und Verein bei uns ist zu sagen, dass diese Verbindung mittlerweile absolut existiert und auch allen Fans nutzt. Unser Fanbetreuer Jens Volke war einer der Gründer von TU. Das hilft auf jeden Fall beim Thema ungerechtfertigte Stadionverbote und auch bei Themen, die alle aktiven Fans interessieren. Bspw. Eintrittskarten bei Spielen wie dem DFB-Pokalfinale oder auch das Planen, Anmelden von Choreographien. Und dann gibt es halt noch die Fanabteilung, die irgendwo auch auf dem Mist von aktiven Fans und so letztendlich auch stark aufgrund der Ultras entstand. Ähnlich dem HSV Supporters Club. Über diese Vereinsabteilung werden Sonderzüge organisiert und weitere, die aktiven Fans betreffende Sachen, organisiert. Die arbeiten mit den Fanbetreuern Hand in Hand.

  • User
  • 03.12.2008 12:32:30 Nap

    nap, nur weil du als fünfjähriger (mein tip, korrigier mich bitte) mal im stadion warst, willst du mir doch nicht erzählen, dass du heute noch einschätzen kannst, wie die stimmung damals war.
    mitte der achziger war ich ca. 12 und ich hab keine ahnung mehr, ob da mehr oder bessere stimmung war.


    Tip ist nicht ganz verkehrt +2. Nein, ich meine sicher nicht, die Weisheit mit den Löffeln gefressen zu haben, aber das haben die, die damals 20 waren, auch nicht. Und ich denke schon, dass ich eine einigermaszen gute Vorstellung von dem habe, was in den 80ern abging. Geschichten gibt es in DO da genug.

    es kommen bestimmt nicht mehr zuschauer in die stadien, weil ein kleiner block von leuten permanent singt und lustig ist.
    stören tut mich das natürlich auch nicht, man sollte sich bloß nich zu wichtig nehmen.


    Ich habe nie behauptet, es würden mehr Zuschauer wegen der Ultras kommen, sondern nur, dass mehr als vor 18 Jahren kommen. Ich habe auch lediglich gesagt, dass die gefeierte Kuttenstimmung schon vor dem flächendeckenden Aufkommen der Ultras tot war. Und das nicht nur in DO. Und da ich Stimmung im Stadion für sehr wichtig halte, sind mir die Ultras auch irgendwo sympathisch. Und ganz sicher kommen/kamen nach F, GE, DD oder DO auch Zuschauer gerade wegen der guten Stimmung, Atmosphäre.
    Und wenn die Ultra Diskussion nur die Ü40 führen dürfen, da die in den 80ern cool waren und aus erster Hand wissen, was ablief, find ich's arm. Und ganz sicher kenne ich das WS vor den Ultras und auch vor den Meisterschaften. Auch wenn ich damals genauso weit von der Szene weg war, wie heute. Und 2000 war in den meisten Bundesligastadien noch vor der Ultra Bewegung!

  • User
  • 03.12.2008 12:41:56 calimero

    hier geht halt viel durcheinander.
    aber so ist das halt bei einer massen-diskussion.
    ich habe auch nicht die weisheit mit löffeln gefressen und bin noch keine 40, finde singsang gut und freu mich über schöne choreographien und auch über bengalos der gästefans (solange die nicht geworfen werden).
    mag aber keine unnötigen aggro gesänge und nachmachen von singsang aus anderen stadien auch nicht besonders.

  • User
  • 03.12.2008 12:45:00 Nap

    Naja, in den 80ern haben alle zu "We all live in the yellow submarine" gesungen.

  • User
  • 03.12.2008 18:26:01 Urmelinlove

    auch wenn wegen mir schon messer gewetzt werden (lach), dann will ich doch noch hinzufügen, dass es gerade die ultras sind, die kleine traditionsvereine ohne großes budget am leben halten...

  • User
  • 03.12.2008 18:31:47 schappi1848

    langsam fang ich an zu kotzen. begründe das mal bitte

  • User
  • 03.12.2008 18:49:38 sgu07

    @urmelinlove: dann provozier ich mal zurück:
    die vereine ohne großes budget leiden unter den ultras, weil die sich keine teuren haupttribünenkarten kaufen, sondern nur die billigen stehplätze. so kommt der verein ja nie zu geld. anstatt eurem verein sinnlos durch die ganze republik hinterher zu hetzen, solltet ihr lieber mal ´n bisschen für die teuren plätze sparen, damit dein verein auch von dir das hat was er braucht: dein geld. von eurem dumpfen rumgesinge har er nämlich nix. so.

  • User
  • 03.12.2008 18:52:01 Urmelinlove

    danke erstmal für deine gewählte ausdrucksweise...nichtsdestotrotz hier eine bgründung:

    choreos liefern nen grund im stadion was zu sehen...
    ultras kaufen eintrittskarten (meist dauerkarten), sind folglich eine feste einnahmequelle...
    ultras sorgen dafür, dass der verein in erinnerung bleibt oder das man auf ihn aufmerksam wird...u damit mein i nich irgendwelche prügel-schlagzeilen, wie hier oft behauptet...

  • User
  • 03.12.2008 18:55:43 Urmelinlove

    die billigen stehplätze sind aber immerhin gut gefüllt, im gegensatz zu euren sitzplätzen...auf den es besonders im winter immer leerer wird...seltsam, wie jahreszeitenabhängig die liebe zum verein sein kann...

  • User
  • 03.12.2008 18:57:37 sgu07

    ja aber eine verdammt nochmal ganz arg miese einnahmequelle. wenn ihr nur ein klein wenig anstand hättet, dann würdet ihr euer letztes geld für die teuren karten ausgeben. ihr klemmer, da müsst ihr ansetzen. nicht rum blöcken wie die bekloppten, sonst kommt energie da nie raus aus dem low-budget-bereich. macht endlich was!!

  • User
  • 03.12.2008 19:00:13 schappi1848

    Ich hau mich wech...geiler Schenkelklopfer. Glaubst Du wirklich ernsthaft , dass ich wegen der Ultras ins Stadion komme.....muahahaha. Oder ist Bayern immer ausverkauft weil die alle die Schickeria so geil finden?
    Manmanman....koksen (äh speed is günstiger) bei Euch die Ultras auch so viel....? Hätte ich nicht gedacht...werd mal wieder klar !!!!

  • User
  • 03.12.2008 19:09:23 Urmelinlove

    nur mal so unsre haupttribüne (sitzplätze) is zu mindestens 50% mit dauerkartenbesitzern besetzt...aber ihr könnt ja gern mal euren verein in nem stummen stadion spielen lassen...mal sehen was rauskommt...

  • User
  • 03.12.2008 19:12:59 unionchemiker

    wer "hoppenheim", "moin folks", "mund abputzen" und in klammern "lach" schreibt, gehört standrechtlich erschossen...

  • User
  • 03.12.2008 19:26:32 Urmelinlove

    ihr seut nich mal in der lage, ordentlich eine diskussion zu führen...hiermit verabschiede ich mich aus diesem thread...

  • User
  • 03.12.2008 19:30:46 monssolis

    Weil abends halb acht immer der Strom abgestellt wird?
    *lach* <--- für UCH

  • User
  • 03.12.2008 19:49:47 schappi1848

    Hoffe wir diskutieren an anderer Stelle weiter...irgendwie kommt mir dein satzbau bekannt vor

  • User
  • 03.12.2008 20:00:35 Nap

    steht jetzt hier echt im thread drin, dass ultras eine scheiss einnahmequelle für einen 3. - 4. ligisten sind, weil sie im stehplatzblock stehen? und auch noch, datt kein bayern zuschauer wegen der schickeria kommt, obwohl nur behauptet wurde, datt durch die ultras ein 3. ligaspiel voller wird, eben weil eine bessere atmosphäre den stadionbesuch attraktiver erscheinen lassen? mal abgesehen davon, dass bei den meisten 3. ligisten ohne die ultras stimmungstechnisch sowieso überhaupt nix mehr los wäre?

    sorry, hab ne leseschwäche und will mich nur versichern.

  • User
  • 03.12.2008 20:06:37 schappi1848

    Versichern???? Wat brauchse ??? Hab alles !!!!!!!!!! Ich meinte Urmelinlove

  • User
  • 03.12.2008 20:07:40 unionchemiker

    "sorry" gehört genauso verboten...ich richte mal nen zeittunnel ein. ins kambodscha vor ein paar jahren. da wurden schön/dummschwätzer standtrechtlich...na das eben....

  • User
  • 03.12.2008 20:21:31 Nap

    sorry, aber so einen leichten knall hast du aber schon.

  • User
  • 03.12.2008 20:23:19 unionchemiker

    logisch! aber "leichter knall" klingt ein wenig schwul, wat!?

  • User
  • 03.12.2008 20:23:56 schappi1848

    hehe! hamwa hier alle. zum glück

  • User
  • 03.12.2008 20:39:19 Nap

    ach, da bin ich mir meiner sexualität sicher genug, als dass ich anfang über solche worte nachzudenken.

  • User
  • 03.12.2008 20:46:07 unionchemiker

    biologische oder emotionale sexualität? denkt hier heute überhaupt jemand, ehe er was schreibt!?

  • User
  • 03.12.2008 20:50:22 Urmelinlove

    @schappi1848:

    bezweifel, dass wir uns kennen...aber warum hoffst du?

    @unionchemiker:

    hast du was zum thema zu sagen?

  • User
  • 03.12.2008 21:02:36 Nap

    du, datt du dir sorgen um deine biologische sexualität machst, habe ich eigentlich nicht angenommen, als du dir sorgen um "schwul" klingende wörter machtest.

  • User
  • 03.12.2008 21:14:11 unionchemiker

    verliebtes urmelchen, du hattest dich längst verabschiedet. husch husch in deine welt...

    und sorry, du anderer da, das musst du mir jetzt noch mal inhaltlich näher bringen. da du von sexualität sprachest, nicht aber, wie es angebracht gewesen wäre, von sexueller NEIGUNG, gern auch präferenz, erschliesst sich mir dein geschreibsel jetzt nicht mal mehr im ansatz.

  • User
  • 03.12.2008 21:31:24 Nap

    hm, wenn du doch anscheinend zu wissen meinst, was ich dir sagen will, warum begreifst du es dann nicht? ist schon scheisse, wenn man chronisch den besserwisser raushängen lassen will, aber dann zu blöde ist, es richtig zu machen.

  • User
  • 03.12.2008 21:33:56 unionchemiker

    ich bin auch ne faschistenschmerle!

  • User
  • 03.12.2008 21:36:23 Nap

    sorry, ich verstehe diesen sächsischen akzent nicht. du bist was?

  • User
  • 03.12.2008 21:42:23 Yushi

    Für den verknallten Urmel und den Nap: das hier ist ein FORUM, nicht unbedingt ein "Diskussionsforum". Deswegen, wenn hier jemand was finden will, zum Beispiel, dass "Hoppenheim" ein saublödes Wortspiel ist, dann kann er das dazwischenquaken, finde ich.
    Ansonsten, wie sieht's aus, hat mal jemand einen konstruktiven Vorschlag wie man mit diesem offensichtlich bestehenden Problem umgehen könnte?

  • User
  • 03.12.2008 22:27:33 Urmelinlove

    was denn für ein problem?

  • User
  • 03.12.2008 22:31:38 unionchemiker

    ähm, yushi, REDEN!? miteinander? im stadion? vorm stadion? aber das bekommen ja sowohl die einen als auch die anderen nich gebacken. den jeder meint, der andere sei scheiße. nun gut, will ich dazwischenquaken, das iss oftmals auch so. aber zu erwarten, dass von aussen "hilfe" kommt iss dann doch eher vermessen.

    mal im ernst, findest du "hoppenheim" auch so bescheuert? ich mag dich, da müssen wir gar nicht diskutieren...

    und blödmann: deinen bescheuerten humor muss ich jetzt ernsthaft verstehen!? wenn du noch nie von ner faschistenschmerle gehört hast, dann google, frag gygax oder quatsch weiter blond....

  • User
  • 03.12.2008 22:51:52 Yushi

    Jau, ich gründe die Ultras "Yushi pro Uschi".
    Ansonsten finde ich sogar "Doofmund" bescheurt und würde mich gerne ernsthaft fragen, wie man zum Beispiel gegen die bekackten neuen Anstoßzeiten protestieren kann, lautstark, lange, deutlich, aber ohne der Mannschaft die Unterstützung zu versagen, so sie sie gerade braucht. Ich will halt einfach alles. Jetzt. Bunt und mit Naschi.

  • User
  • 03.12.2008 22:59:21 Nap

    Hey Trottel,

    Faschistenschmle kennt google auch nicht. Deine Kunstwörter sind also noch unverständlicher als mein Humor, der Deinen Horizont schon zu überschreiten scheint.

  • User
  • 03.12.2008 23:07:27 unionchemiker

    ach yushi, meine kleine süße schalker perle...dir würde ich sogar nie ein megafon versagen....

  • User
  • 03.12.2008 23:08:03 unionchemiker

    ach: wie doof muß man denn sein, "fachistenschmerle" zu googeln...

  • User
  • 03.12.2008 23:15:45 Gandalf

    (Wie doof muss man sein, es ihm zu empfehlen, um ihn dann zu verarschen?)

  • User
  • 03.12.2008 23:23:10 UrmelAusmEis

    Wie doof muss man sein, die Chance auf eine richtige Diskussion - mit diskussionswilligen und vielleicht gar nicht so uninteressanten "Neuzugängen" - mit der Eröffnung von unzähligen Nebenkriegsschauplätzen derart gründlich zu versauen.

  • User
  • 04.12.2008 00:10:46 sgu07

    kam aber erst auf der 8. seite. also in meinen augen ziemlich spät.

    und davor hat doch jeder seine argumente gebracht, ohne dass auch nur ein ansatz von verständigung oder wertschätzung des anderen zu erkennen war. also für mich ists jetzt zu diesem thema genug.

  • User
  • 04.12.2008 00:12:55 unionchemiker

    wie doof muss man sein um nicht zu erkennen, dass 1.) alles gesagt wurde, was man so schön im internet zu nem billigen artikel sagen kann und 2.), viel wichtiger, man im, ich wiederhole mich da gern, internet gar keine vernünftige diskussion führen kann. 3.) sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass die fronten eh verhärtet sind. beidseitig.

    und wie doof muß man sein, ob meiner empfehlungen (übrigens kann ma in echt gygax fragen) den zeigefinger zu wedeln. zeigefinger am falschen mann würd ich fast meinen....

    urmel, jetzt mal im ernst und ich lasse mich gern eines besseren belehren: zu diesem thema ist keine, in deinen augen vernünftige, diskussion möglich. lies dir die 8 seiten durch, ziehe die hardliner wie sgu samt ihren beiträgen ab, subtrahiere deine geliebte, lösche die megafonhasser, entferne die nebenkriegsschauplätze und dann schau mal, was übrig bleibt: einer, der ein praktikum bei nem nichtgenannten verein absolviert hat. und 2,3 halbgare kommentare. der rest redet aneinander vorbei oder läßt sich zu nem bruchteil an komunikationsbereitschaft herab. iss DAS ne richtige diskussion?

  • User
  • 04.12.2008 00:14:51 unionchemiker

    und glatt kam der wurstsalatesser treffen dazwischen: freds werden hier doch meist dann zum spielball, wenn sie ausgelutscht sind. und dieser hier war ab seite 7 mausetot. kann man ja noch so`n bisschen rummfummeln, eh er komplett versinkt....

  • User
  • 04.12.2008 00:25:47 unionchemiker

    ich musste das jetzt nochmal nachprüen, weil man bei den ganzen urmels völlig durcheinandergerät. also, du aus dem eis: wenn dir die diskussion so enorm wichtig war oder ist, weil es eine richtige sein könnte, wieso beteiligst du dich nicht dran? deine aufnahme eines zitates in deine zitatenhitliste kann man ja schwerlich als fundierten beitrag bezeichnen, oder habe ich da nicht zwischen den zeilen gelesen!?

  • User
  • 04.12.2008 06:30:00 UrmelAusmEis

    Nun, Uschi, da der Artikel gemeinerweise in einer Champions-League-Woche herauskam (in welchen ich üblicherweise bis zur Halskrause in Arbeit stecke), hab ich mich aus Zeitgründen zunächst nicht beteiligen können. Konnte ja nicht einmal angemessen meine SMS beantworten.

    Beteiligen konnte ich mich ab Dienstag dieser Woche, da war ziemlich viel schon gesagt und dies mit fallender Tendenz. Da schienen mir zwischenzeitlich Loriot-Zitate angemessener.

  • User
  • 04.12.2008 10:46:22 oberhofer

    Konsensfähig ist für mich die Feststellung, dass Kösters Artikel einseitig, tendenziös, subjektiv und damit ein journalistisches Armutszeugnis ist. Mit dieser Vorlage war wohl keine bessere Diskussion möglich. Aber es war interessant und lebendig, daher lass ich mir diesen Fred nicht schlechtreden.

  • User
  • 04.12.2008 10:58:43 einrudithömmes

    Ich... heiße... Erwin... Lindemann, bin Ultra und 16/26/36 Jahre... mit meinem Lottogewinn von 500.000 EURO mache ich erst mal eine Reise nach Italien... dann fahre ich mit meiner Tochter nach Rom und besuche ein Lazio Spiel und kaufe ich mir eine Dauerkarte... und im Herbst eröffne ich dann in Wuppertal/Dortmund/Braunschweig/Berlin eine Everlast/Alpha Industries/Pit Bull/Umbro/Troublemaker-Boutique.

  • User
  • 04.12.2008 11:09:15 vokabelle

    Offesichtlich isch für mich, dess do e Margeding-Spezialischt im schwatze Werbeanzügle neue Leser un User am akquiriere isch.

  • User
  • 04.12.2008 11:20:07 sgu07

    i sag bloß: virales markeding. des macht doch heitzutag jedes kloine handwerkerle.

  • User
  • 04.12.2008 11:22:42 vokabelle

    Ewwe! Streitsüchtige Grassdackl, ihr!

  • User
  • 04.12.2008 11:26:06 einrudithömmes

    Ok, ich wollte es nicht direkt ins lächerliche ziehen, die Loriot-Hommage ist dem Hinweis des Original-Urmels geschuldet.

    Ich habe auch Respekt vor den Ultras, die sich die Nächte um die Ohren schlagen, um ihre Mannschaft (wenn es denn darum geht) im 500km entfernten Cloppenburg (jetzt nur ein Beispiel) zu unterstützen, absolut. Aber in ständigen Wiederholungen sollte doch deutlich geworden sein, dass es einer Vielzahl von Fans mittlerweile so (er-)geht: Trommeln, schwarze Klamotten, Aggro, nervt. Zusammensein, Anfeurern, gemeinsame Choreos, schön.

    Sorry, musste sein, auch wenn's den Fred nicht mehr repariert.

  • User
  • 04.12.2008 11:35:30 unionchemiker

    ich hab da mal ne frage, so mitten in den kaputten fred: warum zum henker werden hier ständig schwarze klamotten verteufelt!? ich meine, ich hab auch schicke schwarze jacken, auch viele mit kaputze. und sonnenbrillen stehen mir auch phantastisch. sollen jetzt alle mangenta tragen? oder grüngelb? zielt die kritik darauf, dass die jungs und mädels nicht mehr als fans der eigenen mannschaft auszumachen sind? das wären bei nem normalen spiel so etwa 50% der leute, plusminus natürich. ausser aus quatsch mal ein altes trikot anziehend geh ich IMMER neutral zum fußball. einerseits, weil ich kostüme und fasching scheiße finde, andererseits bin ich ja eher auswärts irgendwo unterwegs und da ist es nun mal entspannter, neutral behandelt zu werden.
    natürlich sind 50 gleiche mob-aktion-jacken auch nur ne uniform und wenig kreativ. tschanu, dem auge gehts damit besser als auf 500 bielefelder seidensticker zu blicken. oder 80 schals um die fette hüfte. oder lustige mützen.

  • User
  • 04.12.2008 11:39:14 schappi1848

    Schwarz kaschiert auch besser als 80 Schals.

  • User
  • 04.12.2008 11:46:35 h_g_bruns

    ausserdem kommen eh die kutten zurück, retro versteht sich! und meine gemütlichen, vor allem hochfunktionalen dunkelblauen-fastschwarzen kapuzenjacken bieten alles bloß kein politisches statement! sosiehtsdochaus

  • User
  • 04.12.2008 11:50:10 calimero

    erst ein rundumschlag und jetzt über schwarze klamotten diskutieren? uschi will uns alle verarschen.

  • User
  • 04.12.2008 12:08:38 unionchemiker

    wie doof muß man sein, um dies anzunehmen!?

  • User
  • 04.12.2008 12:10:53 unionchemiker

    und ausserdem: faschistenschmerlen leben beim hasen im aquarium, gygax hat sie so getauft, und beißen süßen krebsen die beine ab! da iss schluß mit ultra im kühlen nass! nix doppelhalter halten. wobei, krebse haben mehr als ein bein. die können 8er-halter halten.

  • User
  • 04.12.2008 12:50:26 calimero

    ich nehm das nich an, es ist so!

  • User
  • 04.12.2008 12:59:06 Nap

    Und Du meinst jetzt echt, wenn Du noch 50x schreibst, datt gygax das Wort Faschistenschmerle erfand, man ja Gygax fragen könnte etc. Du würdest hier am Ende nicht mehr als der Vollidiot dastehen?!

  • User
  • 04.12.2008 13:02:13 Stinkbaer

    Und wenn du noch 50x darauf anspringst, Herr Nap, dann könnte es doch sein, dass man dich als Vollidioten empfindet, oder?

  • User
  • 04.12.2008 13:06:00 unionchemiker

    ich will doch schwer hoffen, der vollidiot zu sein. noch vor dem pauli-nazi!

  • User
  • 04.12.2008 13:12:57 Nap

    @Stinkbaer:
    Mir scheint's eher so, dass ihr zu lange Usern das Feld überlassen habt, die ausser Arroganz und Verpiss Dich nicht viel zu sagen haben und sich hier ihr eigenes, sich gegenseitig im RL besuchendes, Grüppchen aufgebaut haben und versucht n bissl Meinungsmacht auszuüben. Falls Du auch zur Clique gehörst...

  • User
  • 04.12.2008 13:14:27 Nap

    Ja, Sachsen Paule, Du bist nur ein Vollidiot.
    Bei Pauli Nazi liegt der Fall ungleich schwierieger.

  • User
  • 04.12.2008 13:26:14 Stinkbaer

    @nap: Wer hier das Feld bestellt, oder wem überlässt ist mir ziemlich einerlei. Ebenso egal sind mir meistens die immer gleichen gegenseitigen Frotzeleien der "RL"-Gemeinde. Gehört meiner Ansicht nach nicht in jeden Fred hinein.
    Wer allerdings hier im Forum länger seinen (mittlerweile eher mäßigen) Spaß haben will, sollte sich angewöhnen solcherlei Langweiligkeiten zu überlesen. Ansonsten komm es nämlich zu genau diesen Dialogen wie jetzt bei dir. Und die enden immer gleich...

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  • 04.12.2008 13:29:21 unionchemiker

    was ist ein "im RL besuchendes Grüppchen"?

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  • 04.12.2008 13:37:02 AntiMöller

    "RL" = real life. Also im echten Leben drinne.

    @Nap: ich hatte mich auch mal darüber geärgert. Mittlerweile finde ich es überwiegend lustig.

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  • 04.12.2008 13:41:04 unionchemiker

    und warum schreibt der nicht "im echten leben drinne"?

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  • 04.12.2008 13:46:10 Yushi

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  • 04.12.2008 13:47:45 AntiMöller

    k.A. Ist so Internetzsprech. Wahrscheinlich treibt er sich sonst in Internetforen rum.

  • User
  • 04.12.2008 13:52:34 Yushi

    Hoppala! Wollte eigentlich darauf hinweisen, dass es in einem Forum, wie in jeder länger bestehenden Institution, immer bereits bestehende Freundschaften gibt. Wer neu in die Klasse kommt, braucht halt coole Schuhe oder einen langen Atem, mindestens aber einen Popo in der Hose. Letzteren hat der Nap ja. Ansonsten: pro Editierfunktion!

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  • 04.12.2008 14:33:14 Okolov

    hats der köster echt geschafft, mit nem flachen artikel, bißchen stimmung zu machen :D

    trägt der eigentlich auch schwarz?

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  • 04.12.2008 15:07:02 Stinkbaer

    Wahrscheinlich. Sicher aber trägt er Brille.

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  • 04.12.2008 15:38:33 Supporter94

    so nun will ich meine meinung zu den ursprünglichen thema auch mal kundtun.

    Ich hoffe mein Beitrag stört nicht zwischen der diskussion welche farbe man tragen darf und welche nicht. Bei uns in Nürnberg liegt es auf der Hand das die meisten schwarz tragen ist schließlich ja auch einen unserer Vereinsfarben ! Außerdem, ist schwarz einfach eine modische Farbe. Ich bin weder Hooligan, Ultra, Nazi, Autnomoer noch gehör ich sonst irgendeiner Subkultur an und trotzdem trage ich meistens Schwarz !

    Nun zum wirklichen Thema:

    Anscheinend brauchen die Normalfans immer irgendwas zum Motzen. Aber man hat es ja gesehen bei uns in nürnberg, als wir boykottierten um für fangerechtere Anstoßzeiten zu kämpfen, wo waren denn da die Spontanen ? Die Ultras waren still und somit das ganze Stadion. Man konnte die Spieler auf den Rasen furzen hören so eine Geräuschkulisse war gegeben.
    Außerdem ist es bei usn überhaubt nicht so das der Vorsänger nicht reagiert wenn mal ein "Nicht-Ultra" spontan ein Lied anstimmt, im Gegenteil. Er fordert auf mitzusingen! "So gehts" , Die Ultras organisieren den Fangesang der seitdem viel lauter und effektiver geworden ist! Schaue man sich das DFB-Pokal spiel dieses Jahres Nürnberg - Bayern an. Nürnberg war zu gast in München und hat die Müncher in Grund und Boden gesungen! Wäre mir schon peinlich wenn in meinen eigenen Stadion der Auswärtsmob lauter wäre wie meine eigene Fankurve! Da stellt sich natürlich die Frage ob das was München hat überhaubt noch als Fankurve zu bezeichenen ist ... 60000 fans und trotzdem nicht vergleichbar mit der Stimmung im Max Morlock Stadion (Frankenstadion) sowas ist einfach nur noch erbärmlich. Aber natürlich sind inzwischen die VIP fans wichtiger als die "richtigen" Fans. Die werden glaube ich leider trotz allem in 20 Jahren ausgestorben sein da Fußball in dieser Zeit sowieso nur noch von Kommerz beherrscht werden wird. Mal sehen ob eine Nordkurve mit Familen und je 2 Kindern die selbe Stimmung aufbringt wie die jetztige Nordkurve .... ich bin gespannt !

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  • 04.12.2008 16:32:09 fohlenarmine

    Lieber Supporter94, da haben wirs wieder, mein wesentlicher Vorwurf bestätigt: Das Geschehen auf dem Rasen wird völlig abgekoppelt von den Dauergesängen auf der Tribüne. Deine Schilderung erweckt den Eindruck, als hätte der Club in besagtem Spiel gewonnen. Auf dem Rasen war es aber, soweit ich mich erinnere, anders herum.

  • User
  • 04.12.2008 16:46:16 Supporter94

    genau darum gehst es ja auch. Den Verein IMMER zu unterstützen egal ob er verliert/verloren hat oder nicht.

    vll kann ich es euch mit einem Textbeispiel eines Liedes klar machen ....


    ....auch wenn du nicht immer gewinnst, wir stehen zu dir.....


    manchmal ist es egal ob man verliert oder gewinnt aber die mannschaft merkt das die fans ihnen trotzdem treu bleibt !
    Gerade wenn die mannschaft verliert ist es wichtig sie zu supporten um vll doch noch die Wende einzuleiten !

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  • 04.12.2008 16:50:03 Zuul

    Hertha BSC - Galatasaray Istanbul

    Erlebnisbericht ... eines (in diesem Fall) einfachen Fußballzuschauers ohne besondere Sympathien für eines der Teams

    Gestern war, soweit ich es aus der Hertha-Kurve mitbekommen habe, ziemlich was los im Olympiastadion. Der Fanblock der Hertha hatte eine Choreo vorbereitet, welche ich brav mitgemacht habe. Weiße und blaue Papierstreifen und ein Spruchband, glaube ich. Ich habe es mir noch nicht ansehen können. Alles, was in diesem Thread bisher angesprochen wurde, ist gestern irgendwo mehr oder weniger spektakulär geschehen. Es waren auffallend viele junge Zuschauer, teils weit unter 20, denke ich. Auf die komme ich noch zurück.

    Das Spiel war nicht gut und in der 1. Halbzeit hatte die Hertha meiner Meinung nach Glück, nicht in Rückstand geraten zu sein. Das Schauspiel in der Kurve:

    Der mit Podium und Lautsprecheranlage ausgerüstet Capo gibt von der 1. Minute an Anweisungen. "Alle Hände, los alle Hände! Wir machen erst weiter, wenn alle Hände oben sind ..." Der Blick auf das Spielfeld wird ständig versperrt, aber das stört nicht jeden. Die Lieder sind langweilig und jeder Chor wird höchstens 3mal wiederholt. Das Pippi-Langstrumpf-Lied müssen sie noch mal üben. Viele Fans in den Reihen vor mir stehen auf den Sitzen und schauen nach unten-vorne rechts. Da ist der Kapo und dirigiert die Meute. Es ist wirklich bloß eine Show. Wer das mag, naja.

    In der 2. Halbzeit spielte die Hertha besser, insgesamt 3 potentielle Elfmeter - keinen bekommen. Den Fans verursachte das verständlicherweise keine bessere Laune. Aber der "Support" läuft unverändert. Wenn höchstens 1 Minute nicht der ganze Block in Extase schreit, wird dem Kapo scheinbar langweilig und er fordert zur nächsten Einlage auf. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was soll. Die beste Einlage war ein Wechselgesang mit dem Oberring, der meines Erachtens spontan zustande kam. Aber das will ich nicht abstreiten, dass das auch der Kapo gewesen sein könnte.

    So ca. ab der letzten Viertelstunde wurde es ungemütlich. Die Hertha mühte sich erfolgos ab und man konnte einige erschreckende Schwächen sehen, für einen Tabellendritten jedenfalls. Voronin war gar nicht zu gebrauchen, Pantelic recht mutlos. Der Angriff war zum Wegsehen. Auf den Rängen der unüberschaubar vielen Gelb-Roten war die Stimmung in der 1. Halbzeit eher verhalten. Aber jetzt ging es los. Bengalische Feuer wurden gezündet, was ein Anblick ist, über den ich mich immer heimlich freue. Die Herthaner wurden aggressiver und mitten in dem Trubel bekommt Galatasaray den entscheidenen Elfmeter.

    Ein solches Spiel so zu entscheiden, ist immer schwer für den Schiedsrichter. Ich habe nichts mitbekommen von der Szene wegen des Tumults im Hertha-Block. Eindeutige Parolen wurden gerufen: "Ausländer raus" war noch platt. Ein Lied, welches am Ende auf "Ich hasse die Türkei" gereimt wurde, war auch schlecht. Ein Kerl hat mir seinen Ellbogen an den Kopf gerammt, als schreiend die Treppe runterrannte: "Wir kriegen euch alle". Das waren fast ausschließlich die jüngeren Zuschauer, denen ich die Ernsthaftigkeit dieser Aussagen nicht abnehmen kann. Aber bedenklich ist auf jeden Fall. Der Kapo hat, so sagt es ein Freund , immer versucht, die rechten Parolen durch andere Gesänge abzubrechen.

    Bis in die S-Bahn wurde weiter leicht rechtslastig gesungen, einige Typen haben ganz offen nach Opfern bzw. Gegnern gesucht. Was noch passiert ist, weiß ich nicht. Für einen Teil der Zuschauer, auch mich, gilt jedenfalls der Titel der letzten 11Freunde: die Stimmung war kaputt.

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  • 04.12.2008 16:57:32 lebowski

    Schöner Fred! Also rein zwischenmenschlich. Vom Rest versteh ich als Erfolgsfan ja nix.

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  • 04.12.2008 16:57:46 Supporter94

    okay das war die Berliner Fanszene dafür wird jetzt geschlossen das alle ultras rechts sind und im weg rumstehen.

    das die berliner fanszene ihre Fans nicht im Griff hat ist wirklich schade hat allerdings mit der allgemein Ansicht von Ultras nicht wirklich viel zu tun.

    Es mag sein das es einige schlechte vll auch rechts angehauchte ultras szenen gibt (eventuell osten obwoh lich normalerweißte gegen vorurteile bin) jedoch ist zumindest unsere ultra szene in nürnberg weit von dem entfernt was in berlin passierst ist !

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  • 04.12.2008 17:00:55 Nap

    Auswärtsfans, die die Heimfans in Grund und Boden singen, sind doch in der BL mittlerweile normal.
    Also bei der Farbdiskussion möchte ich den Ultra Gegnern schon Recht geben. Das Auftreten als geschlossener schwarzer Block sieht schon sehr martialisch aus. Und die Bemerkung, ich trage selber gerne schwarz, zieht da nicht so ganz. Wenn man schwarz in dieser Konsequenz und Masse trägt, ist das irgendwo ein Statement.

  • User
  • 04.12.2008 17:03:58 Supporter94

    "Auswärtsfans, die die Heimfans in Grund und Boden singen, sind doch in der BL mittlerweile normal. "

    Sorry aber aus meiner Sicht kann ich des überhaubt nicht bestätigen ich glaube in Nürnberg waren noch nie die Auswärtsfans lauter wie unsere Nordkurve !


    is mir eigentlich egal was für ein statement ich abgebe ich schere mich auch nicht darum was andere denken. Die normale Masse ist doch viel zu schnell mit Vorurteilen gegenüber subkulturen. Warum dürfen ultras also kein schwarz tragen ? obwohl soviel schwarz bei uns nun auch wieder nicht getragen wird ! Man sieht auch noch jede menge andere Farben eben zum beispiel rot und schwarz !

  • User
  • 04.12.2008 17:07:56 Zuul

    Das war nur EIN Bericht. Ich schließe nicht auf alle Ultras. Außerdem bin ich selbst aus dem Osten und wäre froh, wenn wir bessere Presse hätten.

    Zudem ist es doch so, dass man im Block gar nicht mitbekommt, was 10-15 Reihen weiter vor sich geht. Das bekäme man nur hin, wenn man das Spiel gar nicht mehr verfolgt. Jedenfalls kann niemand, auch du nicht, beurteilen, was im gesamten Block passiert. Bei 300 Mann sehe ich das noch ein, aber nicht bei ein paar Tausend.

    Ich weiß selbst nicht, ob im Oberring oder auf der anderen Seite vom Block die gleichen Lieder gesungen wurden. Ich kann mir aber vorstellen, dass es keiner gewesen sein will, wenn man danach fragt. Und so schätze ich die Wahrscheinlichkeit hoch ein, dass auch in Nürnberg irgendwann irgendwer so etwas ruft oder singt.

    Ich kann damit sogar leben, wenn ich mir letztlich sicher bin, dass diese jungen Kerle das aus anderen Gründen tun als Überzeugung. Wenn diese Milchgesichter mal eine ins Gesicht bekommen, ist das aber auch nicht gut.

  • User
  • 04.12.2008 17:10:52 lebowski

    Inhaltlich kann ich nichts beitragen, förmlich muss ich: "lauter ALS unsere Nordkurve!" Bitte!

    Vergleiche mit einem Komparativ: ALS (er ist größer als ich)
    Vergleich im Positiv: WIE (er ist genauso groß wie ich)

    Entschuldigt die Störung...weitermachn...

  • User
  • 04.12.2008 17:12:11 El Buitre

    Mit Verlaub, aber das klang in deinen ersten Posts noch völlig anders. Da waren Ultras hirnlos, respektlos, Studentenhasser und solche, die hingefallene Rollstuhlfahrer liegen lassen.
    Und ich war auch im Stadion, meine Beobachtung war eine andere.

  • User
  • 04.12.2008 17:12:13 Zuul

    @lebowski
    Hast du den Rechtschreibfehler in deinem Text absichtlich untergebracht?

  • User
  • 04.12.2008 17:12:32 El Buitre

    @zuul war das..

  • User
  • 04.12.2008 17:15:18 Zuul

    @El buitre

    Bitte entschuldige, dass ich mich so übel ausgedrückt habe. Eigentlich war ich sauer, dass die ganze Sache immer auf Bundesliga-Ebene diskutiert wird. In der 4. Liga kann das ganz anders aussehen. "Unsere" Ultras sind unterste Schublade, ganz ehrlich.

    Und was das gestrige Spiel angeht. Bitte auch andere Meinungen. iIch habe extra geschrieben, dass ich nur wiedergeben kann, was sich in meiner Umgebung abgespielt hat. Wo warst du denn? Hast du mir etwa den Kopf gestossen?

  • User
  • 04.12.2008 17:18:46 Nap

    Ich habe ja auch nur geschrieben, es wäre irgendwo ein martialisches Statement. Das irgendwie, zumindest von mir, mit Gewaltbereitschaft assoziiert wird. Von Kleidung verbieten rede ich bestimmt nicht.

  • User
  • 04.12.2008 17:26:22 lebowski

    @zuul
    Geh mal davon aus, dass ich nichts ohne Absicht tue.

    Außerdem geht es beim WIE-ALS-Problem um etwas Elementares! Das muss geklärt werden. Das ist kein Lapsus! Ich korrigiere hier keine Kommafehler, aber wie und als verwechseln - das geht gar nich.

  • User
  • 04.12.2008 17:33:40 Zuul

    Versehe.

  • User
  • 04.12.2008 17:37:13 lebowski

    Wirklich? Is nix Persönliches. Ging ums Prinzip.

  • User
  • 04.12.2008 17:56:12 Zuul

    @lebowski
    Ey sicher, war nur wegen des t.

    Warum gibt Buitre nicht seine Wahrnehmung vom gestrigen Hertha-Spiel wieder? Ich würde auch gern wissen, ob nur eine Handvoll Idioten dort waren.

  • User
  • 04.12.2008 18:03:23 schappi1848

    ich bezweifle, dass in Berlin nur 5 Idioten waren

  • User
  • 04.12.2008 19:03:31 El Buitre

    Also mein Abend lief so:

    Wir waren spät dran, was aber durch die Menge an Anstehenden eh schnuppe war. Inner Bahn gabs durch nen türkischen Kumpel Verbrüderung und gemeinsames Feiern mit der anderen Fanseite. Letztlich sind wir dann inner 15er Gruppe ans Olympiastadion und haben dort die Kälte mit türkischen Futter und deutschem Bier bekämpft. Da wo ich stand (zwischen Gala und Herthafans) liefs fair, gepfiffen und türkisch geschumpfen wurde, ja, aber das störte mich kaum. 10 Meter weiter der Ultra-Block, mit Choreo zu Beginn, schön anzusehen, lauter Anfeuerung, die wie immer Gänsehaut verursachte und nem nerigen Capo, der zwar laut aber durch den Lärmpegel inner Geräuschkulisse unterging.
    Mein Kumpel, der immer im Ostblock steht, berichtete von eher mauer Stimmung zur Halbzeitpause.
    In Halbzeit 2 dominierten aufgrund des Spielverlaufs die "Gästefans" und zündeten am Ende des Spiels die von dir beschriebenen Bengalos. Aber hektisch und ungemütlich war es in meinem Umfeld nicht und im Ultrablock sah es eher nach getrübter Stimmung unterbrochen durch verzweifelte Anfeuerungen aus, was mir mein Kumpel später bestätigte. Nachm Spiel hieß es wie immer drängeln, um in die U-Bahn zu kommen, aber das ist nichts neues und ich musste mich an die vielen Schlagzeilen erinnern, die im Vorfeld über dieses Spiel verfasst wurden und über die ich mich nun wundern musste. Es lief schlicht unspektakulär.

    So viel zur unterschiedlichen Wahrnehmungen, letztlich lässt sich meiner Meinung nach über dieses Thema nicht diskutieren. Schwarze Klamotte tragen, sich in Gruppen zu organisieren, dauerhafter Gesang sind für mich Geschmacksfragen.
    Das DER Ultra so ist, wie von dir beschrieben, kann ich durch die Erfahrungen mit meinem Umfeld nicht bestätigen. Diese Gruppe ist zu heterogen und von Club zu Club zu unterschiedlich als das man verallgemeinernde Urteile fallen lassen kann. Hier in diesem Thread werden schließlich auch nur Beobachtungen preisgegeben, nicht diskutiert, die sich mit meinen nicht decken. Und ich hab die Ultras in Stuttgart, in Berlin, im Atztekenstadion, in Augsburg, in Frankfurt, im Camp Nou und was weiß ich noch wo gesehen und hatte mit ihnen keine Probleme.

  • User
  • 04.12.2008 23:38:41 Urmelinlove

    was für ein schönes schlusswort...

  • User
  • 05.12.2008 09:04:18 Zuul

    Immerhin ein Kontra, aber eher mau.

    1. Ich stand in Block S, Reihe 12. Du glaubst wirklich, du könntest von deinem Balkonplatz besser beurteilen, was unten im Block los war? Das ist Hören-Sagen und für meine Version habe ich auch noch 3 "Zeugen", die mit mir Block standen.

    2. Es handelt sich nicht um ein Wahrnehmungsproblem, sondern um reale Zustände im Block, vor denen man auch als Sympathisant oder "Ist-mir-alles-egal-Typ" die Augen nicht völlig verschließen sollte.

    3. Deine Erkenntnis ist also, dass es DEN Ultra nicht gibt. Soweit waren die meisten schon am Beginn der Diskussion und ab hier geht es eigentlich erst los. Du dagegen schließt mit dem Satz: "Darüber kann man nicht diskutieren". Vielleicht kennst du gar keine Ultras?

    4. Schön, dass du nie Ärger hast. Käme mir jemand entgegen, der aussieht wie der Typ auf deinem Bildchen, hätte ich auch keine Lust auf Small Talk. Ich habe aber beim Spiel FC Magdeburg gegen Union Berlin (sehr heiße Kiste) mit den Fans beider (!!) Teams getrunken und mich am Mittwoch mit mind. einem Gala-Fan super unterhalten.

    Es ergibt sich nicht der Eindruck, du hättest ernsthaftes Intresse an dem Thema. Ein Verein besteht aus vielen Mitgliedern und nicht nur aus Spielern, Trainer und Präsidium. Es ist eine maßlose Unverschämtheit und zeugt von weltfremder Überheblichkeit, dass die Leistungen der Mitarbeiter und Clubmitglieder permanent von sogenannten Fans diskreditiert werden. Es gibt Menschen, denen die Leistungen anderer generell egal sind. Damit müssen wir uns aber nicht abfinden.

    Ich kann nicht verstehen, wie man sich selbst so abkoppeln kann. Niemand, der als Zuschauer ins Stadion kommt, hat eine Aufgabe. Niemals hat jemand "Dauersupport" verlangt oder die Selbstaufgabe im Dienst des Megaphons. Niemals hat jemand etwas von einem "Ultra" erwartet außer gutem Benehmen. Und wenn du mal die Chance hast, einen Spieler zu fragen was er konkret von "Ultra-Support" hält ... kannst du dir die Antwort ausmalen? Fans allgemein, Leidenschaft, Torjubel und Zusammenhalt - das mögen die Fussballer. Aber keine Truppe, die sich aus egoistischen Motiven quasi vom ganzen Verein absondert.

    Darüber kann man diskutieren. Sehr lange. Man muss natürlich eine Meinung dazu haben.

  • User
  • 05.12.2008 09:13:37 einrudithömmes

    was für ein schönes schlusswort...

    Tja, so kann man sich täuschen.

  • User
  • 05.12.2008 09:35:39 Zuul

    @edt

    Ich habe mich extra wegen dieses Themas angemeldet. Danach verschinde ich wieder, versprochen.

    @urmelinlove
    auch wenn wegen mir schon messer gewetzt werden (lach), dann will ich doch noch hinzufügen, dass es gerade die ultras sind, die kleine traditionsvereine ohne großes budget am leben halten...

    Das kann ich bei mehreren 10.000 € Strafzahlungen pro Saison für rechtsradikale Gesänge, Gewalt auf den Rängen und in fremden Innenstädten nicht bestätigen. Im Gegenteil - trotz dieser Verfehlungen kommen dann zum Heimspiel mal gar keine Ultras, weil sie sich ungerecht behandelt fühlen. Das bringt Kasse ...

    Ich war mal bei einem Spiel von Eintracht Bamberg gegen den TSV Aindling, Bayernliga. Alle Bamberg-Fans (ca. 30) wären für die meisten Beobachter als irgendwas zwischen Nazi, Saufkumpan, Ultra und Hooligan durchgegangen. Ein Teil von denen kam über den Acker und hat sich den Eintritt gespart, obwohl das eines der ersten Spiele auf einem neuen, teuren Platz war. In Ermangelung einer Toilette wurde der naheliegende Rummelplatz vor den Augen der Kinder vollgepinkelt.

    Bamberg hat damals verloren und wütende Drohungen gegen das Leben der Aindlinger wurden ausgestossen, während auf Mobiltelefonen nochmal die geile Sause gezeigt wurde, wie die Bamberger ein Zugabteil auseinander nehmen. Und der Siggi, so eine Art Kapo a.D., hat bei mir einen problematischen Eindruck hinterlassen. Mit anderen Fans wäre der Eintracht aus Bamberg mehr geholfen.

    Klar, das sind immer die anderen. Da wo Urmel und Buitre wohnen, gibts das alles nicht. In diesem thread hat auch noch niemand was vom Osten gefaselt, wo die Nazis wohnen und die armen Ultras unterwandern.

    Und weil hier offenbar wenig Diskussionsbedarf besteht, war es das von mir.

  • User
  • 05.12.2008 09:41:50 einrudithömmes

    Zu diesem Thema sind es alleine in diesem Fred über 270 Einträge. Wer sagt, das wenig Diskussionsbedarf besteht?

  • User
  • 05.12.2008 16:09:21 monssolis

    Na denn noch mal ernsthaft und etwas ausführlicher. Es sind nur ein paar mehr oder weniger strukturierte Gedanken, die Nummerierung soll nur beim Lesen helfen, weil es sicher viel zu lang wird...

    Über Ultras im allgemeinen will ich nichts schreiben, weil die Behauptung, sie seien überall anders, ziemlich sicher als richtig zu bezeichnen ist. Ich kann nur über Hertha BSC schreiben, und da oben ja zum Spiel des geliebten Clubs gegen die SpVgg Rizzoli Istanbul schon einiges geschrieben wurde, passt das ja auch ganz gut, wenn ich darauf näher eingehe.

    1. Unsere Ultras nennen sich Harlekins. Erstmal schön, dass es kein martialischer Name ist (wirkt bei großteils Flaumbärten eh eher lustig) und auch kein Allerwelts-"UB". Eigene Note, immerhin.

    2. Aus unserer Fankurve, der Ostkurve, habe ich mich schon lange verabschiedet. Was mir fehlt, ist das Stehen während des Spiels. Was mir nicht fehlt, sind einerseits das Megaphon und Co., andererseits gewisse Menschen außerhalb der Ultraszene, die durch den bundesweit wohl beinahe einmalig günstigen Preis (vor allem bei Dauerkarten!) angezogen werden.
    Versteht mich nicht falsch, ich gebe auch lieber nur 10 als 20 Euro aus und will das keinem vorhalten, und da stehen zum Großteil auch ganz normale Menschen, aber da stehen eben auch die Glatze aus gewissen Randbezirken (Klischee!?), der "West-Wendeverlierer" (der sich auch Feindbilder sucht, um sich besser vorkommen zu können), der Vater, der auch noch stolz ist, wenn sein neunjähriger Spross den Schiri lauthals als Hurensohn bezeichnet, und natürlich auch diese Gruppe von Vollspacken.
    All das führt dazu, mich vom Spiel abzulenken, deswegen ich doch ins Stadion gekommen bin. Denn es fällt mir leider verdammt schwer, bei manchen Dingen mein Maul zu halten und einfach mal wegzuhören. Und manches macht mich einfach sprachlos, und das ist ein für mich gänzlich unerträglicher Zustand.
    Ich bin in den Oberring gezogen, prima Sicht, kurze Wege, fast nur vernünftige Leute um mich herum (außer Mia, die muss immer alles dissen), ich kann mich aufs Spiel konzentrieren und verstehe auch ab und an mein eigenes Wort, wenn ich rumschreie. Gesungen wird nicht ganz so viel (dafür kann ich mich mit dem hier auch mal über das Geschehen auf dem Platz austauschen), aber da bei uns viele regelmäßige Besucher sitzen (Stichwort: Dauerkarten), geht das schon noch. Je nach Spiel. Gegen Istanbul zum Beispiel war es fast schon sensationell für unsere Verhältnisse, inklusive beschriebenen Wechselgesangs mit der Kurve. Der war spontan und darum umso schöner.

    3. Ab und an, wenn es Geldbeutel (Stichwort: Bummelstudent), Zeit (Stichwort: Wochenendarbeit) und Freundin (Stichwort: Pantoffelheld) zulassen, fahre ich gerne auch mal zu einem Auswärtsspiel. Hier habe ich bis jetzt noch immer den Stehplatzbereich gewählt (außer in der Allianz-Arena, aber da gibt es ja auch keinen für die Guten), ist billiger. wärmer, atmosphärischer. So viele fahren bei uns ja auch nicht mit. In Bochum gerade, noch in Erinnerung, war der Stehblock immerhin fast voll, bei den Klappsitzen waren vielleicht eine Handvoll Leute. Ist ja auch nichts. Einen gewissen Austausch braucht man ja doch.
    Die Harlekins sind immer da. Auswärts kann man ihnen nicht entgehen. Sie haben in der Regel, wenn es der gastgebende Verein erlaubt, ihr Megaphon dabei, sie singen, hüpfen und schauen auch mal aufs Spielfeld. Eine Ecke für uns kriegen sie meistens mit.
    Ich lasse sie gewähren, gehe aber soweit wie möglich nach oben. [Exkurs: Dank gebührt den Ultras schon mal, weil sie anstandslos die miesesten Plätze einnehmen.] Was ich nicht mag: Wenn ich nicht weit genug nach oben kann. Beispiel-Stichwort: Osnabrück. Naseweise 18jährige, die versuchen, mich anzumachen, weil ich aufs Spiel schaue, anstatt sinnlos zu hüpfen (außerdem muss ich meine Knie schonen; mir ist bewusst, dass mir vielleicht noch 2.000 Sprünge im Leben bleiben, und ich will noch ein bisschen Basketball spielen können). Diese Besserwisserei und der Wunsch und Wille, anderen die eigenen Vorlieben zu oktroyieren, sind sicher die Hauptursachen, warum Ultras von so vielen als so nervig empfunden werden. Sollen sie hüpfen, mich stört das nicht, sollen sie sinnlos singen, ich kann das abschalten (im Gegensatz zu passendem Gesang, da mache ich gerne mit). Ich werde es ihnen nicht zu verbieten versuchen. Aber sie sollen mich und andere auch das tun oder nicht tun lassen, was ich will. Mehr verlange ich nicht. Ob ich dadurch ein schlechterer Fan sein soll - wen schert's. Ich schunkele auch nicht in Bierzelten, auch Wangenküsse zur Begrüßung sind mir zuwider, das ist eben so. Akzeptiert es wie Männer.

    4. Was bisweilen schwer fällt, ist die Unterscheidung zwischen Ultra und Nichtultra - also, ich meine die Nichtultras, die sich aber bewusst in deren Umfeld bewegen. Ich kann mir nur ganz schlecht Gesichter merken (schlecht in meinem Job, darum nicht meinem Chef verraten!), Wiedererkennungswerte wie Narben quer übers Gesicht oder Buckel nebst Prinz-Eisenherz-Frisur sind da schon hilfreich. Haben die Jungs aber nur ganz selten. Ihre Uniformität, die Verabschiedung vom Individuellen, geht auf meiner Seite mit Teilnahmslosigkeit einher. Ob da ein Ultra oder ein Suptra oder ein Cholera vor mir steht oder nur einer im schwarzen Kapuzenpulli (trage ich auch gern), ist mir sehr egal. Geht sicher auch anderen so. Der Mensch schert gerne über einen Kamm, Klischees sind elementar. Auf den Fahrten (Stichwort: DB-Sonderzug) gelten für die Grünen nicht das Grundgesetz und für die meisten anderen nicht die gute Kinderstube. Ich muss da nicht ins Detail gehen. Im Zuge (ha ha!) der Auswärtsfahrt und im Schatten des verschworenen Ultra-Haufens sammelt sich bei uns gerne eine Gemengelage aus BFC-Voll-Hools (denen Fahrten nach Torgelow nicht reichen), erlebnishungrigen, ihre Alkoholkapazität überschätzenden Halbstarken und auch einigen wenigen "Normalos". Der Rest nimmt politisch unkorrekt das Auto und erspart sich. Ohne Akkusativ-Objekt.
    Wenn ich "Schnipp" machen könnte und am gewünschten Ort wäre, ich würde jedes Auswärtsspiel sehen. Für viele Kapuzen etc. ist die Fahrt hin und zurück aber das Bessere, scheint's.
    Wie gesagt, auch mir fällt da die Unterscheidung schwer. Habe nach langen, langen Tagen erschöpfte Ultras einfach nur ruhig und friedlich mit ihren Doppelhaltern und Großfahnen auf kalten Böden im Regional-Express (bei der Bahn ist heute eigentlich alles Express) sitzen sehen. Ich mochte diese jungen Menschen. Ihnen gebührt ohne jeden Zweifel mein Respekt. Auszugsweise. Sie haben sich ein einseitiges Hobby gewählt, aber sie haben eines. Es ist mehr als ein Hobby. Das kann man dann wieder so und so auslegen. Gezwungen hat sie aber auch keiner. Man kann also auch nicht von "Opfer" sprechen. Vielleicht noch von Aufopferung. Aufopferung wird nicht zwingend als elitär empfunden vom externer und wird gerne verklärt von interner Seite.

    5. Muss mal eine neue Zahl anfangen.
    Also, die Harkelins sind, soweit ich das mitgekriegt habe, eigentlich in Ordnung, aber nervig. In die rechte oder gewaltbereite Ecke würde ich sie wirklich nicht stecken. Das wäre gelogen. Kann mir aber gut vorstellen, dass es gegen Istanbul in der Ostkurve schon zu Gesängen gekommen ist, von anderer Seite. Das angesprochene "Galata-, Galata-, Galatasaray - Fenerbahce Istanbul, wir hassen die Türkei", also, es hätte mich Wunder genommen, wenn es nicht ertönt wäre. Im Oberring, zumindest in meinem Block, gab es nichts dergleichen. Ihr mögt mich jetzt verteufeln, aber der besagte "Gesang" ist im Vergleich zu dem, was in der Vergangenheit sonst so in Stadien gesungen wurde und teilweise immer noch wird, direkt harmlos. Er bewegt sich halbwegs im Grenzbereich, vielleicht sogar Rahmen des normalen Fußball-Chauvinismus, auch wenn das zynisch klingen mag, denn mir ist auch klar, dass man den Interpretationsspielraum ausweiten kann, was sicherlich auch einige der Barden gemacht haben. Aber wer im Stadion war und sich das Gebaren auf beiden Seiten angeschaut und angehört hat, wird zugeben müssen, dass eine nationalistische Komponente auf Seiten der Gäste um einiges stärker ausgeprägt war. Man stelle sich vor, es wären Nationalhymnen gespielt worden. Man kann sich jedenfalls denken, wer da lauter gepfiffen hätte.
    Chauvinismus und Respekt sollten sich im Fußball immer die Waage halten.

    6. Zusammenfassung oder so ähnlich: Meine Wahrnehmung der Ultras kommt vor allem von Auswärtsfahrten. Auswärtsfahrten mit dem Hertha-Mob sind trotz oft geringer Frequenz immer Extremsituationen. Man verzeihe mir also extreme Ansichten über die Ultras. Ultras anderer Vereine sind mir sowieso egal, da es keine Berührungspunkte für mich gibt. Ich kann mit den Ultras leben, lehne aber elitäres Gehabe ab (und empfinde es als unpassend, wie aber eigentlich immer) und hüpfe nicht gern. Nirgends steht geschrieben, dass man das im Stehplatzblock müsste. Und selbst wenn, würde es mich nicht interessieren, masagn.

    7. Schwiegereltern kommen gleich. Muss aufhören. Bzw. will, sind sehr nett.

    Ich weiß, mein Geschreibe hat jetzt auch nicht wirklich weitergeholfen, aber es ist legitim, sich ein Bild aus einer Summe von Einzelmeinungen oder -eindrücken zu bilden, und dies hier sei einer der Summanden, wenn es gestattet ist.

  • User
  • 06.12.2008 12:34:28 einThilo

    Ich muss sagen, das mir dieser Artikel doch sehr aus der Seele spricht. Ich bin der Ultra-Szene schon immer eher skeptisch gegenüber gestanden und habe meine Skepsis durch meine eigenen Besuche im Stadion bisher nur bestätigt gefunden.

    Ein Punkt, der mir besonders sauer aufstößt, ist die Tatsache, das manche Ultras offenbar der Meinung sind, jeder Fanblock würde ohne sie im kollektivem Schweigen versinken. Wenn dem wirklich so ist, dann wäre das wirklich ein beispielloser Akt der Arroganz.

    Fangesänge, spektakuläre Choreografien und Gänsehaut-Atmosphäre gab es schon Jahrzehnte vor den Ultras, ebenso den 90-Minuten-Support (der aber auch nur gelegentlich angebracht ist). Wenn die Ultras jetzt also der Meinung sind, sie hätten quasi das Rad neu erfunden und wären jetzt die absolute Edelgattung unter den Fans, ist das schlicht und einfach falsch!

    Einem 80ig-jährigen Rentner, der seit einem halben Jahrhundert jedes Wochenende zu Westfalia Herne (nur als Beispiel) geht, seine spärliche Rente in Eintrittskarten investiert und während des Spiel keinen Ton von sich gibt, aber trotzdem IMMER da ist, dem zolle ich deutlich mehr Respekt als einem Kapuzen-Möchtegern-Neo-Anarchisten, der mit Megaphon bewaffnet als Fanblock-Scooter sinnlos unverständliches Liedgut in die Kurve ballert, dabei absolut rein gar nichts vom Spielverlauf mitbekommt, weil die Evolution dem Menschen bisher noch keine Augen im Hinterkopf geschenkt hat, und dem das auch noch egal ist.

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber soviel ich weiß kommt die Ultra-Bewegung ursprünglich aus Italien, einem Land, das in Sachen Fankultur angesichts von exzessiver Gewalt und regelmäßgen rechtsradikalen Auffälligkeiten nun wirklich KEIN Land ist, das man sich zum Vorbild nehmen sollte.

    Ich würde sehr gerne noch mehr zu dem Thema schreiben, aber ich muss jetzt los und meine Freundin vom Bahnhof abholen. Werde also später noch ein kleines Nachwort verfassen.

  • User
  • 07.12.2008 13:04:12 Zuul

    @monssolis

    Ich kann es nicht lassen. Der Beitrag gefällt mir gut. Meine eigene Schilderung des Hertha-Spiels enthielt bzgl. der rechtslastigen Gesänge auch den Absatz:

    Das waren fast ausschließlich die jüngeren Zuschauer, denen ich die Ernsthaftigkeit dieser Aussagen nicht abnehmen kann. Aber bedenklich ist es auf jeden Fall. Der Kapo hat, so sagt es ein Freund , immer versucht, die rechten Parolen durch andere Gesänge abzubrechen.

    Ich sehe es ein, wenn während des Wettkampfes/Spieles in strittigen Situationen die Gemüter hochkochen. Ein Galatasaray-Fan kann sicher damit leben, wenn man sich mäßig abfällig über die Türkei äußert. Ich habe mir nach dem Spiel auch vorsingen lassen, ich sei Pommes-Lieferant, eine Scheiß-Kartoffel und Mutti kann nicht Fußball spielen. Mein Gott, ich kann meinen Mund auch oft nicht halten.

    Weil "mein" Verein sportlich fast nichts bietet (außer dieses Jahr, mal sehen ...), fahren wir oft woanders hin. Ich stehe sehr oft in fremden Heimblocks herum und kann mir ansehen, was die da so machen. Hannover, Wolfsburg, Frankfurt, Bielefeld, Berlin, Magdeburg, Bremen, Cottbus, Leipzig ... usw.

    Ultras sind nicht gleich, das wissen wir alle. Aber wo immer ich war, wurden die gleichen inakzeptablen Verhaltensweisen von den "Chefs" der Fangruppen nicht unterbunden. Egal, wo. Wie ich schon früher schrieb, liegt der Unterschied m.E. hauptsächlich in der Intensität dessen, was da passiert.

    Apropos "Fanfreundschaften"
    Warum ist es so, dass bei einem Spiel oft Fans eines "befreundeten" Vereins sind, die dann für die Heimfans den Ärger anfangen? Als Hannover 96 bei uns war, sah es fast abgesprochen aus, dass die Fans des "befreundeten" Vereins beim ersten zweifelhaften Signal aus dem Hannover-Block sofort gestürmt haben. Das Spiel wurde 15 min unterbrochen. Schuld war ein Stock, der irgendwie über einen leeren Block geworfen wurde. Dafür "helfen" unsere Fans gerne deren "Freunden" in den Nachbarstädten bei der Jagd.

    Dies nochmal um klarzumachen, dass es sich nicht um ein Bundesliga-Problem handelt. Da, wo die Kameras sind, können die Fans nicht so extrem sein. Bei uns, wo der Regionalsender nichtmal jeden Heimspieltag kommt, können sich diese Leute im Großen und Ganzen völlig gehen lassen. Und wer sagt, dass BuLi-Ultras das nicht auch täten, wenn sie könnten?

    Zum Abschluss noch was persönliches: meine Eltern sind Polizisten. Wenn ich daran denke, dass Hools oder Ultras oder wie immer sie hießen, in Berlin zu fünft eine Polizistin in deren 20ern zu Tode geprügelt haben, sehe ich das als Schande. Meine Mutter hat auch abgesichert, bei Demos, beim Fußball usw.

  • User
  • 08.12.2008 22:28:15 18WIEN99

    wenn man hier so die posts ließt könnte man meinen früher war ales besser?
    wenn es euch nicht selber peinlich ist, das zb der gäste anhang im eigenen stadion die hosen an hatt dann is euch wohl nicht mehr zu helfen. selbts wenn man zb o:2 zurückliegt, wollt ihr nicht wenigstens EURE würde behalten? es ist halt ein match zwischen den 2 fanszenen, ES ZWINGT EUCH KEINER BEI DEN ULTRAS ZU STEHEN, ich hör hier immer nur leute nörgeln, ja gez halt woanders hin.
    bezügl koordiniertem support: es ist erwiesen dass man lauter ist wenn mann koordiniert singt, als wenn jeder irgendwas schreit!
    VIVERE ULTRAS PER VIVERE

  • User
  • 08.12.2008 22:41:27 Haensgen vom Deich

    Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden...

  • User
  • 08.12.2008 22:51:56 Gandalf

    ...es gibt Ufos!

  • User
  • 08.12.2008 23:00:06 Haensgen vom Deich

    Und wenn die koordiniert angreifen ist das gefährlicher und vor allem lauter als wenn sie einzeln angreifen würden. Siehe Independence Day.

  • User
  • 08.12.2008 23:20:08 Gandalf

    Stell Dir mal 20 Monsses koordiniert angreifend vor...ich habe Mitleid mit jedem Ultra und den 800 Ufos.

  • User
  • 09.12.2008 01:20:20 18WIEN99

    @ Gandalf: dein niveau zeugt wirklich von hoher inteligenz-respekt!! ohne uns würde die stimmung so enden wie in england, also lasst uns unser ding machen, macht mit oder VERPISST EUCH in einen anderen block, is doch nicht so schwer zu verstehen oder??

  • User
  • 09.12.2008 04:12:21 einThilo

    @ Gandalf und 18WIEN99:
    Ein gewisses Maß an Polemik finde ich durchaus in Ordnung, auch mit einer etwas härteren Ausdrucksweise habe ich allgemein kein Problem. Doch das hier ist einfach nur noch niveaulos. Der eine albert sinnlos herum, der andere schmeißt mit Vulgärbrocken in mieser Rechtschreibung um sich. Wenn Ihr nicht willens und/oder in der Lage seid, sachlich und wenigstens halbwegs höflich miteinander zu diskutieren, dann sucht ihr euch vielleicht doch lieber ein Sportforum bei der Bildzeitung.

  • User
  • 09.12.2008 09:36:58 calimero

    dieser gandalf scheint echt ein böser junge zu sein. das ist mir schon vorher aufgefallen.

  • User
  • 09.12.2008 12:21:50 Haensgen vom Deich

    "macht mit oder VERPISST EUCH in einen anderen block". Woher nimmst du dir das Recht zu sagen wer wo zu stehen/sitzen hat? Keine Haare am Sack aber La Paloma pfeiffen, oder was?

  • User
  • 09.12.2008 12:49:00 18WIEN99

    @ Haensgen vom Deich : ich nehme mir daher dass recht dass ein "ultra-block" ein block für supporwillige ist, wenn man nicht mitmacht braucht man ja auch nicht dort stehen, oder?

  • User
  • 09.12.2008 12:58:21 Haensgen vom Deich

    Da ist nur die Frage wer zuerst da war, der Stehblock mit freier Platzwahl oder der Ultrablock... Frei nach dem Motto, hier sind wir, schließ euch uns an oder verpisst euch... Kann's nicht sein in meinen Augen.

  • User
  • 09.12.2008 13:09:06 gygax

    Ich denke man kann stehen wo man will und mitmachen oder nicht. Allerdings sollte man sich auch nicht beschweren, wenn man dann wissenderweise in einem inoffiziellen Ultra-Block landet. Genausowenig wie es den Ultras obliegt einen zum mitmachen zu zwingen, wenn man dort steht. Dieses "oder verpisst euch" geht auch ein wenig am Gedankengut der Ultras vorbei, oder? Isses nicht das hoechste Ziel dieser Fraktion eine grosse und stimmungsvolle Kurve zu erzeugen? Wie soll das funktionieren, wenn man die beschimpft, die man eigentlich ueberzeugen sollte? Was mich an dieser (und den zahlreichen andern in diversen Vereins- und Sportforen) "Diskussion" stoert ist, dass die verschiedenen Fraktionen meist versuchen ihre Meinung und ihren Willen durchzudruecken. Kaum einer ist mal bereit sich ein wenig zurueckzunehmen und den Konsens zu suchen. Nicht wirklich gute Diskussionskultur eher ein Meinungsaustausch ohne gemeinsame Perspektive. Eigentlich verwunderlich, geht es doch allen Fraktionen, ob Ultra, Kutte oder Normalo nur um das eine: seinen Verein im Stadion zu unterstuetzen. Ich halte es da mit Uschi, etwas mehr Respekt vor den anderen und Toleranz, dazu noch ein Portioenchen Dialogfaehigkeit und alles wird gut

  • User
  • 09.12.2008 17:23:30 einrudithömmes

    Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit.
    Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid.
    Ein bisschen mehr Wir und weniger Ich.
    Ein bisschen mehr Kraft, nicht so zimperlich.
    Und viel mehr Blumen während des Lebens,
    denn auf den Gräbern blühen sie vergebens.


    Und du bis sicher, dass du Uschi meinst, gyx?

  • User
  • 09.12.2008 17:47:57 AntiMöller

    @gygax: ich bin zwar nur Mitleser dieser Diskussion, aber ich finde diesen Strang geradezu aufgeladen mit Kompromissfähigkeit.
    Jedenfalls für dieses Fußballforum.

  • User
  • 09.12.2008 17:52:10 einrudithömmes

    Verpiss' dich/euch, wir/ich waren zuerst hier/dort.

  • User
  • 09.12.2008 18:11:35 bolod

    Hier in Lautern haben geistreiche Mitmenschen ihr "GL 98" auf Stromverteilerkästchen gesprüht, richtig nett mit Schablone.
    Habe erst gedacht, RAF-Sympatisanten wollten irgendwelche Parolen verteilen, sah zumindest revoluzzermäßig aus.

    Nächste Woche sprühe ich das Logo unserer Band überallhin, ob´s den Leuten auch gefällt?

    Noch was zu den Damen und Herren Ultras.

    Respekt für jeden, der sich so für einen Verein aufopfert. Irgendwo finde ich so´ne Leidenschaft bewundernswert, aber im Grunde sollte es doch im Leben mehr geben, oder?

    Auf jeden Fall denke ich aber, dass sich Ultras nicht so wichtig nehmen sollte. Was ich bisher beobachten konnte, sind die meisten im Grunde doch mehr von dem Event, als dem Spiel und dem Verein hintendran begeistert.
    Deshalb verarschen sich da viele selbst. Auf der einen Seite gegen Kommerz und "Event", auf der anderen Seite aber volle Kanne Teil dieser Masche.

  • User
  • 11.12.2008 09:07:25 Manek

    Bisher habe ich nur aufmerksam gelesen, die "Beiträge" von Wien haben aber den Kragen platzen lassen.

    Erstmal: "Verpisst euch" zeuht wirklich von Diskussionsbereitschaft und entspricht genau dem obersten Prinzip, alle Fans in der Kurve zu einen!

    Nun zum Thema selbst: Wenn Anhänger der Ultras hier argumentieren, fallen immer wieder die Begriffe "Lautstärke", "Stimmung" etc. Die Maxime ist es demnach, so lang und laut wie möglich zu singen und Stimmung zu machen. Ob spontane, auf das Geschehen auf dem Feld bezogene Stimmung der Mannschaft nicht mehr bringt, sei dahin gestellt. Aber da geht es anscheinend ja auch gar nicht drum. Wien spricht von einem "Match zwischen den Fanszenen" und genau das ist das Problem. Die Szene ist kein Unterstützer der Mannschaft, sondern eine eigene Mannschaft, die jeweils gegen die andere Szene antritt. Ich erinnere mich auch an den Beitrag einer Nürnbergerin, die sich darüber freut, die Bayern beim Pokalspiel Lautstärke-mäßig besiegt zu haben. Ich stelle mal in den Raum: Na und?

    Solange die Konzentration auf das Match zwischen den Szenen gerichtet ist, ist das was auf dem Feld passiert, gar nicht mehr so wichtig. Wass arg polemisch immer als 100%ige Verbundenheid mit dem Verein bezeichnet wird, kommt mir eher vor wie eine 100%ige Verbundenheit mit der Szene, der Verein drumherum scheint im Prinzip austauschbar zu sein.

  • User
  • 11.12.2008 09:46:36 lebowski

    Bisher war mir das alles ja egal, diese Ultra-Kacke und so. Aber heute Nacht haben sie das Garagentor unseres Nachbarhauses vollgeschmiert. Das kann ich nicht tolerieren! Pfui, sag ich!

  • User
  • 11.12.2008 09:56:36 Stinkbaer

    Waren das echt Ultras mit den Schmierereien? Haben die beim Schmieren auch gesungen? War der Megafonmann dabei?

  • User
  • 11.12.2008 10:11:44 lebowski

    Ich nehme mal stark an, dass sie es waren. Zumindest steht da jetzt "Ultras forever! FC! WH 96"

  • User
  • 11.12.2008 10:15:42 Stinkbaer

    Nun, das scheint also geklärt. Dann kann es sich also nur um den gut gemeinten Versuch handeln, ein bisschen STIMMUNG auf das Garagentor zu zaubern. Wenn es dir oder deinem Nachbarn nicht passt, könnt ihr euch halt verpissen und eine andere Garage suchen.

  • User
  • 11.12.2008 10:21:26 lebowski

    Du hast recht, wahrscheinlich meinen sie es nur gut. Sie wollen sicher nur, dass unsere Straße wieder fröhlicher ausschaut. Ich werde heute Nacht ein "Danke, Jungs!" druntersprühen.

  • User
  • 11.12.2008 10:27:32 Stinkbaer

    Genau so sieht ein gutes Miteinander aus! Ich denke, auf dem Garagentor deines Nachbarn wird nun Geschichte geschrieben. Fußballgeschichte, wie sie nur der FC schreiben kann. Das ist rührend, das geht ans Herz. Fotografiert das Tor und schickt das Bild dem Uli. Dann wird er auch Poldi für kleines Geld gehen lassen. Alles wird gut! Und so etwas mitten in der Vorweihnachtszeit. Ich bin gerührt.

  • User
  • 11.12.2008 21:57:12 Gandalf

    Seid doch nicht immer so gemein zu den Ultras...auch Emuligans haben Rechte!

  • User
  • 13.12.2008 23:17:07 einThilo

    Dem lieben "Stinkbaer" verpasse ich jetzt mal ein hochofizielles "Daumen hoch" für den meiner Meinung nach lustigsten Beitrag dieser Diskussion.

    Aber Ihr solltet vielleicht demnächst ein Auge auf das Nachbar-Garagentor haben - Vielleicht kommt es jetzt zum "Duell der Garagentor-Ultras" mit den Anhängern der Fortuna... ;-)

  • User
  • 14.12.2008 01:03:19 grober_unfug

    Offensichtlich haben hier einige Beitragschreiber persönlich schlechte Erfahrung mit irgendwelchen Ultras gemacht. Ist natürlich bedauerlich, aber was ich hier mal betonen muss, ist das es auch unter den Nichtultras (Normalos, oder wie auch immer) Leute gibt, die nerven, arrogant sind, einen anmachen oder einfach nur peinlich sind - und - auch das gibt es - Leute die man lieber nie wieder im Stadion sehen wollte. Habe ich alles schon erlebt (und sicherlich nicht nur ich), aber äußer ich mich deswegen negativ über Fußballfans allgemein ?

    Und was soll überhaupt : "Stimmung kaputt machen", Herr Köster ? Wenn ich dieses Niveau aufgreifen wollte würde ich schreiben. "Wie Leute, die Pfeifen, die Stimmung in den Stadion kaputt machen".

  • User
  • 14.12.2008 19:20:43 sgu07

    das war aber großer unfug, grober_unfug.
    pfeifende leute im stadion, das ist doch stimmung. zwar keine "gutelaune-stimmung", aber es ist stimmung.

  • User
  • 29.12.2008 20:28:20 kategorie_offenbach

    Der Verein und der Fußball ist schon lange nicht mehr Zweck, sondern nur noch Mittel zum Zweck vieler dieser Ultras. Zweck ist die eigene Selbstdarstellung. Das ist gefährlich, weil es sich um das gleiche psychologische Muster handelt wie bei Hooligans, die sich ebenfalls zu wichtig nehmen und das eigene übersteigerte Geltungsbedürfnis befriedigen wollen, nach dem Motto "Wir sind die stärksten, berüchtigtsten usw.".
    Vom Ultra zum Hooligan/Krawallmacher ist es gar nicht weit, in manchen Szenen (insbes. in Frankfurt und Nürnberg und Karlsruhe) ist die Grenze nämlich schon heute gar nicht mehr auszumachen.

    Wenn man sich in den (Ultra-)Foren mal umschaut, dann bekommt man bei unzähligen User-Beiträgen (Selbstbeweihräucherung und Effekthascherei ohne Ende!) den Eindruck, dass das ganze Selbstwertgefühl eines Ultras davon abhängt wie der "Support" oder die letzte Choreo war oder wie das von den gegnerischen Ultras beurteilt wird. Diesen Leuten geht es ganz bestimmt nicht um den Fußball und auch nicht um den eigenen Verein, sondern um sich selbst, um Selbstdarstellung und darum das eigne Ego aufzupolieren. Wahrscheinlich finden diese Ultras in ihrer selber fabrizierten Subkultur, in dieser Traumwelt, so jene Geltung, die sie anderswo nicht finden.
    Ich frage mich - wie Henning Venske - bei Ultras manchmal echt "für was das wohl ein Ersatz sein mag. Vielleicht stimmt etwas nicht mit deren Sexualleben."

    Tatsächlich ist die Fan-Subkultur Ultras selbst nichts anderes als eine Fan-Modeerscheinung, die es zum Glück keineswegs in allen deutschen Fußballstadien gibt. Dort, wo es keine gibt, ist die Stimmung meines Erachtens viel besser, spontaner und nicht nur begernzt auf den Ultrablock hinter dem Tor.
    In Offenbach würden mich diese Ultras mit ihrer Konformität und ihrem monotonen Dauergesang, womöglich auch noch - wie in Frankfurt - alles vorgequakt von einem Vorsänger/Capo, der sich mit seiner überlauten Lautsprecheranlage im ganzen Stadion und darüber hinaus anhört wie ein Muezzin beim Gebetsruf, nur nerven.

  • User
  • 04.02.2009 15:24:06 simon1848

    schon mal einer daran gedacht das die eigene mannschaft zurückliegt?? jeder sagt hier dass wenn die mannschaft führt die normalos für eine super athmosphäre sorgen, nur wenn das team dann mal hinten hinten liegt oder sich die xte niederlage in folge anbahnt sind eure hochgelobten normalos (oda wie auch immer) die allerersten die nach der 75. schon nach hause gehn weil "se ja eh verliern" und auch ers wiederkommen wenns mal wieder besser läuft. ultras hingegegen sind diejenigen, die beim rückstand die mannschaft zum ausgleich, sieg oder sons was schreien zu versuchen, die sich auch in unbequemen zeiten in den block stellen und an ihr team glauben und die den fussball nicht zu einem sport verkommen lassen wollen der nur für event-konsumenten, die nur zu gewinnenden mannschaften kommen, verkommen lassen wollen sondern sich dafür den arsch aufreißen, dass fussball, der von euch (auch von mir) so heißgeliebte volkssport mit emotionen bleibt.

  • User
  • 04.02.2009 17:47:31 unionchemiker

    ich bin 1x in meinem leben früher gegangen (übrigens sind da die ultras auch früher gegangen) und das war nach arbeitsverweigerung und 0-5 rückstand bei cottbus II. ach, und 1x als es doll geregnet hat und mein sohn fast ersoffen wäre. das macht ungefähr 3 tausendstel aus.
    und ich bin völlig normal, arroganter schnösel!

  • User
  • 04.02.2009 21:25:49 simon1848

    ich wollte damit auch nicht sagen, dass alle fans außer den ultras vor spielende gehen sondern, dass man eure lobeshymnen für die normalen fans genauso wenig auf jeden beziehen kann, wie eure negativen beiträge auf jeden ultra/ jede ultragruppe.

  • User
  • 04.02.2009 21:45:10 sgu07

    kann man sehr wohl.
    ihr ultras seid doch nur im stadion, weil man euch bei den domspatzen nicht genommen hat. ob die mannschaft gewinnt oder verliert ist euch doch völlig wurschd.

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  • 09.02.2009 13:41:32 Chuck Noris

    Eine Tendenz, die mir gar nicht gefällt: Habe gegen Ende der Hinrunde/Anfang Rückrunde "Blocksäuberungen" der Ultras erlebt.

    Im Laufe der ersten Halbzeit gingen Ultras durch den Block und konfrontierten Normalos/Kutten/"Neutrale", die ihrer Meinung nach nicht angemessen am Support teilnahmen. In einem Fall wurden Jugendliche körperlich angegangen und in einen anderen Bereich des Auswärtsblocks verwiesen, im 2. Fall wurden Normalos so lange von den Ultras bedrängt, bis sie den Block gänzlich verließen. Es handelte sich in diesen Fällen übrigens jeweils um Jungs in Schwarz, wie sie in dieser Diskussion hinlänglich beschrieben wurden. Das kann natürlich Zufall sein.

    Diese "Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns"-Einstellung erscheint mir sehr bedenklich. Die Vorfälle unterstreichen zudem meine Meinung, dass es einigen Ultra-Gruppierungen nicht um den Verein an sich geht (wie in einigen Choreos suggeriert), sondern einzig um den von ihnen ausgehenden Support.

  • User
  • 09.02.2009 13:47:01 gelsenkirchen

    ich habe miterlebt wie ultras mit wikingerschiffen in auswärtsstädten eingefallen sind, alle läden geplündert, die jungfrauen entführt und vergewaltigt, alles bier weggetrunken, die einwohner versklavt und anschliessend gebrandschatzt haben! krasse sache das...

  • User
  • 09.02.2009 13:54:52 monssolis

    Da hast du mich verwechselt, Gelse. Ich bin gar kein Ultra.

  • User
  • 09.02.2009 14:20:44 bobby171

    @chuck noris: Der Chuck Noris, den ich kenne, der hätte sich das aber nicht gefallen lassen!

  • User
  • 09.02.2009 14:43:31 monssolis

    Der Chuck Norris, den ich kenne, hat ja auch zwei "r" im Namen.

  • User
  • 09.02.2009 14:45:21 Chuck Noris

    @ gelse:
    Das tut mir leid.

    @ bobby171:
    Du meinst den Norris mit Doppel-R. Der kriegt auch bei Roundhouse-Kicks kein Stadionverbot.
    Der Noris (ich) war nicht direkt betroffen.

  • User
  • 09.02.2009 14:50:09 monssolis

    Lieber Noris-Ring als Ehering, watt?

  • User
  • 10.02.2009 05:18:29 El Buitre

    Aha, Zuul hat also nen neuen Usernamen.. aber immerhin bleibt der reaktionäre Charakter! Manche Dinge ändern sich eben nie.

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