Partizan Belgrad - Schachtjor Donezk 1:0
Schneebälle in der Europa League
Text: Christopher Mihajlovic Bild: Christopher Mihajlovic
Bei eisiger Kälte kamen nur 4000 Zuschauer in das Stadion Partizana. Doch auch die sportlichen Voraussetzungen trugen zu dieser Geisterkulisse bei.
Serbien
Belgrad
Stadion Partizana
Europa League
16. Dezember 2009
4000 Zuschauer
Der Gast aus der Ukraine war bereits als Gruppenerster für die Zwischenrunde qualifiziert. Auf der Gegenseite: Partizan Belgrad, mit null Punkten abgeschlagenes Schlusslicht der Gruppe, ohne Chance auf ein Weiterkommen. Bereits nach sechs Minuten brachte Partizans Torjäger Lamine Diarra seine Mannschaft in Führung. Bezeichnend für das gesamte weitere Spiel, resultierte das einzige Tor in der Kühlkammer aus einer Standardsituation.
Der Gast aus Donezk, angetreten mit seiner Brasilien-Fraktion (Fernandinho, Jadson, Luiz Adriano), kam mit den schwierigen Platzverhältnissen überhaupt nicht zurecht und scheiterte an der gut organisierten Defensive um den Ex-Schalker Mladen Kristajic. Die Stimmung beim Belgrader Anhang war erstaunlich gut, was aber nur bedingt am höhepunktarmen Spiel beider Teams lag. Der wahre Grund: Zwischendurch gab es immer wieder Schneeballschlachten zwischen den Fan-
gruppierungen, was auch für den neutralen Betrachter amüsanter war als das Spiel selbst.


