13.10.2013

Zum Welt-Standardtag: Die besten Freistöße

Und es hat Bumm gemacht

Natürlich wollen wir den Welt-Standardtag auch in diesem Jahr gebührend feiern. Deswegen präsentieren wir: die schönsten Freistöße der Fußballwelt

Text:
Benjamin Kuhlhoff
Bild:
imago

Der Anfang vom Ende
Vielleicht wurde Oliver Kahn in seiner Karriere niemals so gedemütigt. Vielleicht ist dieser Moment der Anfang einer langen, langen, langen, langen Zeit, in der der Titan seine Gegenspieler lieber aufgegessen hätte, anstatt ihren Ball ins Tor zu lassen. Ronaldinho. 19 Meter. Drei Schritt. Atemberaubend (Link)



Ein Mann, ein Ziel
Im Grunde könnte man diese List einzig und allein mit den Wunderstandards des Brasilianers Juninho füllen. Doch dieses Geschoss vereint nun mal alles, was den unscheinbaren Wuschelkopf zum Auftragskiller unter den Standardkönigen machte: Wucht, Ballgefühl und eine ordentliche Portion Chupze. Bei Werder-Fans ruft die Erinnerung an diesen Augenblick immernoch unangenehme Schweißausbrüche hervor. (Link)



Joga Hammerschlag
Rivelino 1974 und der Beweis, dass manchen Menschen genauer zielen können als jede gottverdammte Kampfdrohne dieser Welt. Hier peilt der Wucht-Brasilianer wahrscheinlich den formschönen Afro seines Mannschaftskollegen an. Der ahnt, dass es auch im Sinne der Familienplanung clever wäre, sich wegzuducken. Und dann macht es bumm. Ein Freistoß wie ein Hammerschlag.  (Link)


Der Spiegeltrick
Diese geniale Idee von Newcastles Steven Tayler gehört Grammy-, Oscar- und Bambi-prämiert. Während sein Kollege Yohan Cabaye sich den Ball zurechtlegt, legt Taylor eine astreine Pantomime-Show hin und kopiert die Bewegungen des Keepers fast simultan. Der ist von so viel Aufmerksamkeit offenbar dermaßen irritierte, dass er den folgenden Freistoß fassungslos passieren lassen muss. (Link)


Das Chaosprinzip
Bereits vor ein paar Wochen brachte dieser herrliche Freistoß von Rot-Weiss Essen das Internet für einige Sekunden zum Stillstand. Und seit diesem Zeitpunkt versucht auch die 11FREUNDE-Standardredaktion, diesen Trick in seiner schlichten Genialität einzustudieren. Die bisherige Bilanz: vier Gehirnerschütterungen, zwei Syndesmosebandrisse und ein vermisster Kollege. Aber verdammt: Das war es wert! (Link)

 
 
 
 
 
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