24.07.2013

Zum Uli-Hoeneß-Cup: Die besten Vorbereitungsturniere

»In der Wüste spielt der HSV schon meisterlich«

Seite 2/3: Makita Tournament, Opel-Masters, Gazi-Cup
Text:
Christoph Erbelding
Bild:
Imago

Makita Tournament

Und schon wieder Japan! Zumindest, was den Sponsor betrifft. Zum Makita-Cup trafen sich internationale Spitzenteams in London oder Leeds. Auch der FC Bayern war einmal dabei, bekam beim Premierenturnier 1988 jedoch ordentlich Haue: 0:1 gegen den AC Milan, 0:3 gegen den FC Arsenal. Der VfB Stuttgart machte es 1992 besser und gewann zumindest das Spiel um Platz drei gegen Nottingham Forrest. Torschütze: Fritz Walter. Nach Arsenals abschließendem Turniersieg 1994 war die Veranstaltung Geschichte.

Opel-Masters

Es gab Zeiten, da musste der gebeutelte Autobauer noch nicht jeden Werbevertrag - wie den unlängst mit Borussia Dortmund geschlossenen - rechtfertigen. Mitte der Neunziger pulverten die Rüsselsheimer Kohle in die Spitzenteams FC Bayern, AC Mailand und Paris SG, die sich als Gegenleistung alljährlich zum exklusiven Vorbereitungsturnier trafen. Große Namen, kaum Ehrgeiz. Als der gerade nach Mailand gewechselte Christian Ziege 1997 im Elfmeterschießen seinen ehemaligen Münchner Kollegen Bernd Dreher überwand, stürmte er anschließend auf seinen Ex-Kollegen zu. Beide lachten sich schlapp. Im Jahr 2000 fand die letzte Auflage statt.

Gazi-Cup

... beziehungsweise Efes-Pilsen Cup beziehungsweise Antalya-Cup. Wie auch immer. Sobald an der türkischen Riveira in der Winterpause der Ball rollt, scharen deutsche Teams mit den Hufen. Und das ist auch gut so. Von den bisherigen 12 Auflagen gingen vier Titel an deutsche Teams. Die Premiere im Jahr 2000 gewann die von Michael Skibbe trainierte Dortmunder Borussia. Dass Skibbe kurz darauf entlassen wurde und der BVB in der Bundesliga von Platz fünf in den Abstiegskampf schlitterte, tut nichts zur Sache. Der 1. FC Nürnberg war 2009 erfolgreich, der HSV siegte 2010 gleich. Vor eineinhalb Jahren führte Skibbe die Frankfurter Eintracht unter türkischer Sonne zu Glanz und Gloria. Und was folgte danach in der Bundesliga? Wir schweigen.

 
 
 
 
 
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