24.01.2014

Zum Rückrundenstart: Das sind die Neuen (Teil 2)

Der Traum vom Rockstar-Leben

Ihr habt es geahnt: Der VfL Wolfsburg ist auch in diesem Jahr Spitzenreiter der Transferrangliste. Was sonst noch passierte, wer Ondrej Petrak ist, warum Braunschweig eine Debüt-Granate verpflichtete, erfahrt ihr in Teil 2 unserer Vorstellungsrunde.

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1.FC Nürnberg
In der Winterpause machten die Nürnberger vor allem mit einer vermeintlichen Rückkehr zum Libero von sich Reden. So war es jedenfalls in der »Bild«-Zeitung zu lesen, die diese Erkenntnis aus einem Interview mit dem neuen Trainer Gertjan Verbeek zog. Stimmte natürlich alles nur halb, dennoch versetzte die Meldung zumindest die 11FREUNDE-Redaktion in Wallung. Eine andere Frage, die in der Winterpause den »Club« beschäftigte: Wird die Mannschaft in der Rückrunde verstehen, dass man im Fußball ab und an mal gewinnen sollte? Und kann der einzige Neuzugang, Ondrej Petrak von Slavia Prag, dabei helfen? Immerhin gibt sich der Defensivallrounder – Achtung: Es folgt ein ziemlich mieses Achtziger-Jahre-Adjektiv – kernig wie einst Uli Borowka. In einem Interview sagte er: »Ich mag den härteren Stil.« Das – und bestimmt noch viel mehr – hat sich der 1. FC Nürnberg eine Million Euro kosten lassen.
 
VfL Wolfsburg
Wenn der VfL Wolfsburg ein Mensch wäre, wäre er die »Shopping Queen« auf Vox. Zwar ist Felix Magath länger schon Geschichte, doch auch in diesem Winter ist der Auto-Klub Spitzenreiter in Sachen Transfers. Da sind zum einen die beiden Nachwuchsspieler Dan-Patrick Poggenberg und Moritz Sprenger, die man mit Profiverträgen ausgestattet hat. Da sind außerdem der Rückkehrer Fagner und das belgische Supertalent Junior Malanda. Und natürlich Kevin de Bruyne, der für 17 Millionen Euro vom FC Chelsea kommt und Klaus Allofs weiterhin von der Werderisierung des VfL Wolfsburg träumen lässt.

>> Wenn holten Dortmund, Bayern und Hamburg? Teil 1 der Neuzugänge

FSV Mainz 05
Auch die Mainzer haben etwas tiefer in die Tasche gegriffen als andere Vereine. Sie liegen hinter dem VfL Wolfsburg auf Platz zwei der Wintertransferrangliste. Offensivallrounder Todor Nedelev kam für drei Millionen Euro von Botev Plovdiv. Dario Kresic wechselte ablösefrei von Lokomotive Moskau, und für Ja-Cheol Koo überwiesen die Mainzer fünf Millionen Euro nach Wolfsburg. Nedelev ist laut »Bild« der »Bulgaren-Star«. Aber: »Der Junge ist noch sehr schüchtern und zurückhaltend.« Immerhin: Er kann die Daumen-hoch-Geste schon jetzt doppelt so gut wie Lukas Podolski.


VfB Stuttgart
Die Schwaben haben bislang keinen neuen Spieler verpflichtet und werden wohl auch nicht mehr auf dem Transfermarkt tätig werden. Dabei ist man wirtschaftlich wieder in der Lage, in neue Spieler zu investieren. Die nächste Transferoffensive soll allerdings erst im Sommer kommen. Getreut Fredi Bobics Motto: »Geld schießt keine Tore, aber Geld macht es einfacher, Erfolg zu haben.«
 
SV Werder Bremen
Die Werder-Fans in der Redaktion sind tief deprimiert. Einer sagte neulich: »Der Verein löst sich auf. In der ganzen Winterpause wurde nicht ein einziger Name gehandelt.« Stimmt nicht ganz, denn Werder stattete immerhin die Nachwuchsspieler Julian von Haacke und Martin Kobylanski mit Profiverträgen aus. Außerdem gab es zeitweise Gerüchte um Juventus Turins Marco Motta. Jedenfalls berichtete tuttobolognaweb.it über einen möglichen Wechsel. Am 10. Januar dementierte dann Sportdirektor Thomas Eichin: »Es gibt momentan keine Verhandlungen mit Motta.« Es gibt nun zwei Möglichkeiten für Werder-Anhänger: Weiter Winter-Depressionen schieben – oder Wolfsburg-Fan werden.

 
 
 
 
 
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