Zum heutigen »Vorlesetag«: Bodo Illgners Tatsachenroman

»Die Gummis mit Bananengeschmack«

Weil heute bundesweiter »Vorlesetag« ist, haben wir euch einen Klassiker der Fußballliteratur rausgesucht: »Alles« von Bodo und Bianca Illgner. Der »fiktive Tatsachenroman« ist romantischer als Youporn und unterhaltsamer als die »St. Pauli Nachrichten«. Also: Macht es euch mit eurem Schatz am Kamin bequem und lest ihm/ihr dieses wunderschöne Best-of vor.

»Ich liebte Champagner – am allermeisten auf meinem Bauch, auf meinen Brüsten, zwischen meinen Schenkeln und Philipps Zunge dazu.Eine erneute Erregung erfaßte mich! Wie selbstständig fuhr meine Hand zu meinem Venushügel. Es dauerte nicht lange und ich durchlebte die gleichen Glücksgefühle wie wenige Stunden zuvor…«

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»Zusammen keuchten wir vor Erregung. Ich konnte es nicht mehr erwarten, dass er in mich eindrang, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ich fühlte nur noch seinen prallen Penis, der sich immer schneller in mir bewegte. Meine Fingernägel krallten sich wie selbstständig in seinen knackigen Po. Gleichzeitig kamen wir zu einem einzigartigen Orgasmus. Es war wunderbar.«

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»›Küssen ist aber nicht drin‹, ermahnte sie mich, als ich ihrem Gesicht näherkam. Routiniert griff sie zu einem kleinen Tischchen neben dem Bett und öffnete die Packung eines Kondoms. Nun begann sie, mit geübten Handgriffen, den Gummi über mein Glied zu streifen. Zu guter Letzt nahm sie mein bestes Teil in den Mund und fuhr mit ihrer Zunge auf und nieder. ›Hier lege ich immer die Gummis mit Bananengeschmack…‹, sagte sie nach in einer kurzen Atempause…«

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»Vorsichtig öffnete er meinen Bademantel und ließ ihn an mir hinunter gleiten. Seine Finger liebkosten meine Haare, mein Gesicht, meine Brüste, meinen Bauch, seine Lippen folgten der Spur seiner Hände. Er hob mich hoch und trug mich zum Bett. Plötzlich hörten wir draußen laute Stimmen und hektische Wortgefechte. Wir eilten zum Fenster und sahen, wie bewaffnete Polizisten Nina und Friedl in Handschellen abführten. Später erfuhren wir, daß die beiden kräftig mit Rauschgift gehandelt hatten…«

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»Ich bemerkte, daß seine Augen förmlich um Sex bettelten. Gerne hätte ich dem auch nachgegeben. ›Leider müssen wir uns noch ein bißchen gedulden, aber die Vorfreude ist bekanntlich ja die schönste Freude.‹ ›Du Biest‹, lachte er. Grinsend hakte ich mich bei ihm ein und zog ihn zum Nachtbuffet. ›Komm, wir stärken uns für später!‹«

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»Voller Ekstase stöhnte und schrie ich laut auf. Auch Keins Atem ging heftiger und sein Rhythmus verdoppelte sich. Gemeinsam erklommen wir den  lang ersehnten ekstatischen Höhepunkt. Gigantisch! ›Fühlst du dich gut?‹, fragte Kevin nach einer Weile. ›Unendlich gut! Noch nie habe ich mich besser gefühlt.‹ Er liebkoste meine Wange und hauchte mir ins Ohr: ›Schade, daß dieser Moment nicht für immer währt. Ich könnte stundenlang hier an deiner Seite liegen und mit dir schmusen.‹«

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»Alles – Ein fiktiver Tatsachenroman« erschien 2005 im Verlag »Edition Steffan« und ist in Restbeständen noch beim Amazon-Händler eures Vertrauens zu ergattern.

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