25.11.2013

Zlatan macht es vor: Geschenke unter Fußballern

Ein Fön für den Glatzkopf

Warum warten bis Weihnachten? Dachte sich Zlatan Ibrahimovic und schenkte seinen Kollegen beim PSG eine eigens gebrandete X-Box aus der »Limited Edition Zlatan«. Der Mann weiß eben nicht nur, wie man sich Feinde macht. Noch mehr Geschenke unter Fußballern? Bitteschön.

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Imago

So macht man sich Kumpels: Als offizielle französische Werbefigur für eine Videospielkonsole machte Zlatan Ibrahomovic seinen Mitspielern schon Wochen vor Heiligabend Geschenke: Jeder der Kollegen bekam eine eigens gebrandete Konsole überreicht. Gregory van der Wiel war davon so gerührt, dass er gleich ein Foto (siehe unten) vom edlen Präsent auf Instagram veröffentlichte. Hier kommen weitere hübsche Geschenke aus der sagenhaften Welt der Fußballprofis.



Ailton/Grafite

Was im ersten Moment nach Drohung klingt, ist durchaus ernst gemeint: Ailton versprach, seinem Landsmann Grafite bei der Einstellung seines 28-Tore-Rekords ein Pferd und eine Kuh zu schenken. Der ehemalige Wolfsburger zeigte sich begeistert: »Die Geschenke würde ich gerne annehmen. Dann fahre ich in Brasilien nicht mehr Auto, sondern reite auf dem Pferd.« Für Grafite reichte es in der Saison 2008/09 nicht nur zum deutschen Meistertitel, auch Ailtons Marke konnte der Stürmer egalisieren (ebenfalls 28 Tore). Ob es wirklich zur tierischen Geschenkübergabe kam, ist nicht überliefert.

Rafael van der Vaart
Nachdem Rafael van der Vaart in der Sommerpause 2007 offensiv mit einem Wechsel nach Valencia geliebäugelt hatte und sich sogar im Leibchen des potenziellen neuen Arbeitgebers ablichten ließ, gab es ein halbes Jahr später die Quittung von den Hamburger Mitspielern. Zu Weihnachten überreicht die Kollegen dem Niederlänger ein Valencia-Trikot. Auf dem Rücken ließen sie (Achtung, Wortspiel!) »Van der Verrat« flocken. Der Abtrünnige nahm es mit der berühmten holländischen Gelassenheit und sagte: »Das ist Humor.« Kann man so sehen.

DFB, die Erste

Eins muss man dem DFB lassen: Was die Gleichstellung von Männern und Frauen angeht, war der deutsche Fußballbund schon immer fortschrittlich. 1970 erlaubten die Herren in den grauen Anzügen als einer der ersten Verbände weltweit, dass Frauen organisiert Fußball spielen dürfen. Eher rückschrittlich präsentiert sich in diesem Licht das Geschenk, das die Frauennationalmannschaft 1989 zum EM-Titel bekam. Für die stolzen Europameisterinnen gab es ein Tee- und Kaffeeservice. 1B-Ware aus dem Hause »Villeroy & Boch«.

DFB, die Zweite
Über die Jahre hat der Deutsche Fußball-Bund dann doch etwas dazu gelernt und seine verquere Geschlechterrollen überdacht. Wie ließe es sich sonst erklären, dass Lukas Podolski zu seinem 19. Geburtstag vom Verband ein Nagelset der feinsten Sorte geschenkt bekam? Prinz Poldis verdutzter Kommentar strotzte vor Dankbarkeit: »Ich hab's noch nichtmal ausgepackt«, konterte die Grinsekatze. »War zwar nett gemeint, aber was soll ich damit?« Wissen wir auch nicht.

 
 
 
 
 
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