Zidane Jr. und Co: Der Söhne der Fußballlegenden

Der Apfel kickt nicht weit vom Stamm

Dem Namen des Vaters gerecht zu werden, ist für viele Heranwachsende ein schwieriges Unterfangen. Wenn der alte Herr ein weltweit gefeierter Fußballer ist, wird das nicht zwingend leichter. Wer sind die Söhne, die in metergroße Fußstapfen treten müssen?

José Mario Mourinho (14)
Opa Felix Mourinho war in den Siebzigern ein angesehener Schlussmann in der portugiesischen Liga, nun tritt José Mario sein Erbe an. Allerdings, bedingt durch Papas Job beim FC Chelsea, beim FC Fulham. Nach einem Probemonat konnte sich José Mario für einen Vertrag empfehlen. Böse Stimmen behaupten, sein Name hätte ihm das eingebracht. Urteilt selbst: Wir haben genau eine ... naja ... Kostprobe gefunden.



Enzo Zidane (18)
Das erklärte Zidane-Vorbild und einer der geschmeidigsten Südamerikaner aller Zeiten, der Uru Enzo Francescoli, stand Pate für den Namen von Zinedine Zidanes Stammeshalter. Rückennummer und Spielstil adaptierte Enzo wiederum von seinem Vater. Während der nebenan mit Onkel Ancelotti die »Großen« trimmt, macht der mittlerweile 18-Jährige in Madrids Jugendteams alle nass.



Mitchel Bergkamp (14)
Was haben wir uns über diesen kleinen Fratz gefreut, der da nach Dennis Bergkamps Abschiedsspiel im Emirates von seinem ikonischen Vater geschultert wurde. Heute schultert Mitchel die Offensive der U15 des Almere City FC. Er ist blutjung, unbekannt und hat in der vergangenen Saison genau ein Tor erzielt – liest sich eigentlich wie ein typischer Wenger-Transfer.

Daniel Maldini (11)
Der Thronfolger DES Linksverteidigers schlechthin erlangte schnell virale Bekanntschaft, als er beim konsequenten Tackling gegen Clarence Seedorf zu sehen war. Ganz der Papa, obwohl Daniel heute Stürmer ist.



Joe van der Sar (15)
Van der Sar Junior könnte mit seiner Pfirsichhaut und den blonden Locken auch der astreine Werbeträger auf den Kinderschokolade-Packungen sein. Er trägt aber einen Namen, der anderweitig verpflichtet: Joe hütet das Tor diverser Ajax-Jugendteams. Wenn er nicht gerade Elfmeter gegen seinen Vater verschießt.



Josh Turnbull (2)
Wo wir gerade bei Torhütern sind: Diese Szene von Josh Turnbull, Filius des mittlerweile bei Doncaster angestellten Keepers Ross, dürfte mittlerweile jeder kennen. Nach Chelseas letztem Heimspiel der vergangenen Saison startete der Knabe ein unwiderstehliches Solo, blickte nach dem Abschluss einen Augenblick ungläubig drein – und ließ sich zu Recht feiern.



Brooklyn Beckham (14)
Vergangene Saison investierten die Queens Park Rangers eine Menge Geld in ihren Kader – und stiegen als Tabellenletzter in die Zweite Liga ab. Nun liebäugeln Sie mit einem kostenlosen, aber hochveranlagten Neuzugang: Brooklyn Beckham, ältester Spross der wohl bekanntesten Fußballfamilie des Planeten. Hoffentlich wird der zahnspangenbewährte 14-Jährige in der QPR-Akademie nicht wegen seines ulkigen Stadtteil-Namens gemobbt.



Isaac Drogba (13)
Didiers Spross startet mit einem großen Bonus in seine Laufbahn – rund um die »Stamford Bridge« hört man kaum einen Namen so gern wie »Drogba«. Wir glauben: Wenn Isaac das Erbgut seines Vaters einfach verwaltet, indem er nicht gerade zu United, Liverpool oder Arsenal wechselt, wird das auch so bleiben.

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