Zehn vergangene Aprilscherze

Torres und der Ziegenwurf

April, April! Auge wird von Hape abgelöst, Maradona hat eine Affäre mit Madonna und Fernando Torres schmeißt mit Ziegen – die besten Aprilscherze der vergangenen Jahre.

Mario Wagner

1. Raymond Domenech
Die Geister, die er rief: Am 1. April 2008 verkündete der französische Verband, die Equipe Tricolore werde nicht an der anstehenden Europameisterschaft teilnehmen. Nationaltrainer Raymond Domenech gab launig zu Protokoll: »Wir verzichten bewusst auf diese EM, um uns langfristig und gezielt auf die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika vorzubereiten«. Da ahnte er noch nichts.

2. Klaus Augenthaler
Am 1. April 1998 demissionierte Coach Klaus Augenthaler vom Grazer AK überraschend, dann sang sein Nachfolger Albertas Klimawiszys (perfekt verkleidet: Hape Kerkeling) auf der Pressekonferenz litauische Volkslieder, machte Komplimente (»Dusche ohne Münzeinwurf«) und brachte die fassungslose Mannschaft in Rekordschnelle gegen sich auf (»Kannst uns am Oarsch leck’n«).

3. Young Boys Bern
Young-Boys-Coach Marco Schällibaum erregte Anfang April 2003 Aufsehen mit der nassforschen Ankündigung, seinen Spielern zukünftig per Funk taktische Anweisungen zu geben. Zu diesem Zweck würden die Kicker aufwendig verkabelt. Der Schweizer Verband gab via TV sein Okay, auch Nationaltrainer Köbi Kuhn zeigte sich begeistert. Eingesetzt wurde die Technik nach dem 1. April nicht mehr.

4. Diego Maradona
Gefährliche Liebschaft: Am 1. April 1989 dichtete ein italienischer Sender Neapels Superstar eine Affäre mit seiner beinahe Namensvetterin Madonna an. Diego fand es gar nicht lustig, stieg ihm doch prompt die Göttergattin aufs Dach. Auch dem Sender verging wenig später das Lachen, als einige Wandschränke aus Neapels Unterwelt auftauchten, um »die Sache zu klären«.

5. Ronaldo
Die spanische »Marca« schockte 2006 mit der Schlagzeile, Brasiliens Präsident Lula da Silva habe Real-Madrid-Boss Perez gebeten, Superstar Ronaldo für den Karneval in Rio zu beurlauben. Und das, obwohl zeitgleich mit der Sause an der Copacabana der Clasico gegen Barca anstand. Tausende Real-Fans gingen auf die Barrikaden. Ronaldo wusste nichts von der Dienstreise und blieb selbstredend.

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier extremistisches Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder Diskussionen einen unschönen Ton annehmen, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen! Diskriminierung und Intoleranz werden von uns nicht akzeptiert! Niemals! Danke für deine Hilfe!