Zehn Fußballer und ihre kuriosen Tattoos

Anker, Hahn und Rechtschreibfehler

Das Tattoo ist die Heckmatte des modernen Fußballs. Nahezu kein Profi kommt heute ohne tintigen Gruß auf der Eigenhatut mehr. Dabei läuft aber nicht alles immer so glatt wie ein Babypo. Wir haben zehn echte Tattoopannen aufgedeckt.

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Anker, Vhictoria, Intimtattoo

Mladen Petric
Lange Zeit lief der Kroate quasi nackt durch die Gegend, erst Anfang 2012 ließ sich Mladen Petric einen kleinen Stern auf den linken Arm stechen. Der Anfang vom Ende der unbefleckten Haut: Hinzu kamen unter anderem ein Engel mit Pfeil und Bogen, ein Krieger aus Sparta, das Kolosseum – und ein Anker. Petric: »Der Anker steht für Hamburg!« PS: Petric spielt ab sofort für den FC Fulham.

David Beckham
Dass Claudia Effenberg ein Tattoo mit der Aufschrift »Real love never die« trägt, ist längst bekannt. Nicht viel besser machte es einst David Beckham. Um seine Ehefrau zu preisen, gab Becks den Namen der Gattin als Nadelstich in Auftrag. Auf altindisch. Prompt setzte der bedauernswerte Tätowierer den Auftrag in den Sand – und verpasste Beckham das Wörtchen »Vhictoria« als Körperschmuck.

Martin Spanring
Bereits 1997, Torsten Frings war noch ein kleiner Lutscher bei Alemannia Aachen, stellte Stuttgarts Teilzeitrocker Martin Spanring seine Körperkunst zur Schau: ein merkwürdiges fernöstliches Schriftzeichen. Spanring: »Ich bin im Jahr des Hahns geboren. Das Zeichen symbolisiert einen Waage-Hahn.« Und: »Wo es genau ist, weiß nur die Frau, die mich auszieht.« Lechz.

Marcell Jansen
Früher reichte als Botschaft ein zerbrochenes Herz. Marcell Jansen mag es etwas wortgewandter. Auf seiner rechten Hüfte steht: »Der Kopf will vom Herzen und das Herz vom Kopf nichts wissen. Wenn wir je Aussicht auf eine Zukunft schaffen wollen, werden sich die klugen Köpfe und die großen Herzen besuchen müssen. Noch sind wir einander so fremd, dass wir uns vermissen.« Puh.

Pierre-Michel Lasogga
Die Zeiten, in denen Kinder von ihren Eltern wegen des neuen Tattoos oder des heimlich gestochenen Ohrlochs den Arsch versohlt bekamen, sind definitiv vorbei. Kerstin Lasogga, Erzeugerin und Beraterin von Hertha-Zuchtbulle Pierre-Michel, vergoss jüngst fast Freudentränen über das Tattoo ihres Sohnes – ein Kerstin-Lasogga-Porträt: »Eine größere Auszeichnung als so ein Tattoo gibt es nicht!«

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