Zehn Fußballer mit Internetanschluss

Wer ist Peggy Schwitz?

Kein Profifußballer kommt heute mehr ohne das Internet aus. Für viele Kicker wird das World Wide Web allerdings zum Verhängnis, wie unsere Top Ten der Fußballer mit Internetanschluss heißt. Übrigens: Felix Magath gefällt das. Zehn Fußballer mit Internetanschluss
Heft#113 04/2011
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1. Reiner Calmund:
Richtiges Leben im falschen? Schwergewicht Reiner Calmund war’s wurscht, er meldete 2007 sein virtuelles Ich in der ruckeligen 3D-Welt »Second Life« an. »Calli Island«, ein Eiland in der rundlichen Form seines Erschaffers, lockte stringent mit Biergärten und »Callifornia Beach«. Bis Calli die unwirkliche Welt »Second Life« für ein anderes Paralleluniversum eintauschte: Dynamo Dresden.

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2. Yves Eigenrauch:
Schalkes ehemaliger Abwehrmann bestritt im Forum von 11 FREUNDE eine  25-seitige Diskussion, in deren Verlauf er den Beweis führen sollte, tatsächlich und wirklich der Yyyyyves zu sein. Schließlich verabredete er sich zum Bier mit einem User, der tags darauf stolz verkündete: «War lustig. Mein erstes Internet-Date.« Alles kann, nichts muss.

3. Ferdinand Chifon:
Der Kameruner galt einst als das nächste, dicke Offensivding bei Union Berlin und schien die Vorschusslorbeeren zu bestätigen: erstes Spiel, erstes Tor. Doch dann verdünnisierte sich der Afrikaner aus dem Trainingslager, die eingeleitete Suche blieb ergebnislos. Erst später entdeckten Programmierer von Unions Vereinshomepage den Vermissten wieder: als lächelnden Neuzugang auf der Webseite des polnischen Erstligisten Pogon Stettin.

4. Aaron Hunt:
Als die Nachwuchshoffnung des SV Werder 2007 in Urlaub fuhr, wurde Hunts Pauschalreise fotografisch dokumentiert und anschließend im Netzwerk StudiVZ verlinkt. Zu sehen war Hunt in desaströsem Zustand auf dem Hotelflur liegend, neben ihm Erbrochenes vom Vorabend. Was bestimmt Ärger mit StudiVZ-Freund »Whitey Whiteman« gab. Der entpuppte sich später als Hunts Mitspieler Torsten Frings.

5. Rio Ferdinand:
Der United-Verteidiger twittert ein wenig zu gern. Ferdi nutzt den Nachrichtendienst nämlich vor allem dazu, unbewältigte Traumata aufzuarbeiten. Aktueller Eintrag vom 18. Februar: »Meine Mutter hat mir gerade erzählt, dass sie mich mit fünf Jahren mal verhauen musste. Was ist das denn für eine Erziehung? Ich glaub, ich muss sie auch schlagen.« Muss er?


6. Thomas Häßler
Weil sich die Nationalelf bei der EM 2000 volksnah präsentieren wollte, lud man das Volk zum damals schwer modernen Internetchat. Als User »pat.riot« Häßler zum Publikum beim Showtraining in Aachen befragte, verlor »Icke« die Fassung: »Das war eine Katastrophe!« Die DFB-Webmaster übersetzten das humorig so: »Ein konzentriertes Training war leider nicht möglich, so sehr uns die Begeisterung der Fans auch gefreut hat.«

7. DaMarcus Beasley:
Eigentlich fiel Beasley bei Hannover 96 nur durch eine Aktion auf – und die fand außerhalb des Platzes statt. Als Kollege Mikael Forssell nach einem Nasenbeinbruch mit Schutzmaske herumlief, twitterte Beasley voll tiefempfundenen Mitleids: »Selbst wenn er auf einer Kostümparty wäre, würde er kein Date kriegen. Forssell ist so was von hässlich!«



8. Jörg Wontorra:
Der Routinier und die Frauen! Diskretion ist selbstverständlich, deshalb wollen wir nur eine gut abgehangene Anekdote zum Besten geben: Die Partnerbörse Friendscout 24 warb einst mit der Entdeckung, Wonti habe sich unter dem Pseudonym »marbella« angemeldet und »einewahnsinnsfrau« alias Claudia K. aus Landshut kennengelernt. Kongenialer Anmachspruch des Allrounders: »Sehe einem bekannten Sportmoderator nicht unähnlich!«

9. Mesut Özil:
Selbst nach Bekanntgabe seines Wechsels zum spanischen Renommierklub Real Madrid sah der deutsche WM-Star keine Notwendigkeit, auf seiner Homepage die Antwort nach der Frage des Lieblingsklubs zu überdenken. Özil erfrischend offensiv: »Fenerbahce Istanbul – und FC Barcelona!«

10. Mario Basler:
Welcher Spielverderber verriet wohl Mario Basler, dass man sein Einträge bei Facebook auch verstecken kann? Durften wir uns doch zuvor an allerlei freimütigen Beobachtungen des Doyens erfreuen. Zitat: »geile szene eben mit der schnecke :-)«. Das gefiel einer wachsenden Zahl von Facebook-Freunden, unter anderem auch Basler-Bewunderin Peggy Schwitz.

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