Zehn Dinge über unseren Coverboy Rafael van der Vaart!

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Die Rückkehr des »kleinen Engels« stürzte ganz Hamburg in einen Freudentaumel und sorgte für Euphorie beim im Mittelmaß versumpfenden Bundesliga-Dino. Für die neue Ausgabe von 11FREUNDE hat Christoph Biermann das Phänomen van der Vaart besucht. Zur Einstimmung auf die große Heft-Reportage: 10 Dinge über unseren Coverboy Rafael van der Vaart!

Heft: #
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1.
Der Mann hat keine Zeit zu verlieren: Bereits im zarten Alter von vier Jahren kickte der kleine Raffa bei »De Kennemers«, mit zehn ging's zu Ajax Amsterdam, wo er mit frühreifen 15 Jahren den ersten Profivertrag unterschrieb, um mit 17 in der ersten Liga zu debütieren und vier Jahre später schließlich jüngster Kapitän der Ajax-Historie zu werden. Durchatmen. Bei so viel Leben in so kurzer Zeit ist es fast logisch, dass die erste Biografie bereits auf den Markt gespuckt wurde, als Van der Vaart erst 21 Jahre alt war. » Fenomeen. Rafael Ferdinand van der Vaart.«. Ein fenomeenaler Titel.

2.
In so jungen Jahren ein kapitänswürdiges Standing in der Mannschaft zu haben, zeugt einerseits natürlich von einer unheimlichen Reife, geht aber andererseits auch nur über gute Leistungen auf dem Platz. Im Falle von Rafael van der Vaart waren das sogar herausragend gute Leistungen, garniert mit dem ein oder anderen Kabinettstückchen, das dem geneigten Freund des feinen Balles den Speichel in den Mundwinkel treibt. Ganz ehrlich: Wer auch immer im Beisein der 11FREUNDE-Redaktion eine Hereingabe ähnlich unmöglich mit der Hacke wegmacht, wird umgehend zum 11FREUNDE-Ehrenspielführer befördert...



3.
Auch wenn die HSVer jetzt empört aufschreien werden, aber der direkte Schritt von Ajax zu einem ganz großen Klub blieb zunächst aus. Nach einem Formtief schwand das Interesse der europäischen Spitzenclubs am holländischen Hochbegabten, van der Vaart ging für überschaubare fünf Millionen Euro nach Hamburg. Ein echter Schnappo, denn VdV wurde ruckzuck Topscorer, Kapitän, Fanliebling, Aushängeschild und Topstar der Liga. 29 Tore und 19 Vorlagen in 74 Ligaspielen – eine echte Hausnummer. Klar ist aber auch: Es kann nicht immer alles klappen. Hier sieht man den kleinen Engel beim Rückpass auf einen nicht vorhandenen Torhüter. Hups.




4.
In den Herzen der Hamburger hat Rafael van der Vaart seinen Platz spätestens seit seiner Rückkehr sicher, aber auch in den nicht eben dünnen Geschichtsbüchern des HSV hat sich VdV verewigt. In sieben aufeinanderfolgenden Ligaspielen traf der Holländer das Tor, eine Serie, die vor ihm nur der große »Uns Uwe« Seeler im HSV-Trikot schaffte. Seite an Seite teilen sich die beiden lebenden Legenden nun den Rekord. Episch.

5.
Dabei hätte die erste Schaffensphase des Mittelfeld-Filigranos beinahe nur zwei dünne Jährchen angedauert. Im Sommer 2007 zog es van der Vaart nämlich ins sonnige Valencia nach Spanien. So sehr, dass VdV zu Protokoll gab, dass er »große Schmerzen haben werde«, sollte er in der nächsten Saison noch für Hamburg spielen müssen. Um das zu unterstreichen, ließ er sich in einer schon legendären Aktion kurzerhand und ein wenig naiv mit dem Valencia-Trikot ablichten. Dumm nur, dass ihm die Hamburger Klubführung die Freigabe verweigerte und der »Kleine Engel« in der Hansstadt bleiben musste. Ganz auf Einsätze im Valencia-Trikot musste Van der Vaart aber nicht verzichten. Von den  Mitspielern gab's ein Trikot der Spanier mit der Bepflockung »Van der Verrat« geschenkt. Hach, da blüht der Flachs...

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Rafael van der Vaarts Karriere in Bildern >>>

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