Zehn Dinge über Fußballer und Autos

»Fahrerflucht? Ich habe nur eine Parkbank gesucht!«

Newcastle’s Cheick Tioté kaufte sich neulich für 15.000 Euro einen Führerschein. Nun wollte er diesen in eine echte britische Lizenz umtauschen – und flog auf. Zehn weitere Dinge über Fußballer und ihre Autos. Lothar Matthäus ist, leicht angeschickert, auch dabei.

1.
Günter Netzer
Einer ist eben immer der Dumme. Dachte sich vermutlich Günter Netzer und verkloppte 1970 seinen maroden Jaguar E-Type für preisgünstige 10.000 DM an Kollege Franz Beckenbauer. Zum Dank weinte der sich in der später in der »Auto-Bild« aus (»Das ist eine Scheiß-Kiste!«) und tat das einzig richtige: Er verkaufte den Sportwagen an Wolfgang Overath.

2.
Rudi Gutendorf
Dieser Mann pinkelt Eiswürfel: Auf Spielersuche für seine St. Louis Stars jagte Rudi Gutendorf 1967 seinen Wagen trotz Sturmwarnung des nachts in einen überschwemmten Straßenabschnitt an der portugiesischen Küste. Gattin Ute Pelzer erinnerte sich später geschockt: »Das Wasser stieg uns bis zur Brust, ich hatte Angst!« Rudi blieb cool und setzte auf die Feuerwehr – die das Paar schließlich in letzter Sekunde befreite.

3.
Diego
Werders Zaubermaus Diego musste im Januar 2009 von gleich drei Polizeiwagen gestoppt werden. Mit seinem weißen VW Touareg hatte der Brasilianer eine rote Ampel überfahren – bezeichnenderweise im Bremer Ortsteil Schwachhausen. Eine Alkoholkontrolle ergab zudem 0,8 Promille. Diego uneinsichtig: »Das war die Schuld des Kellners, der hat mir immer wieder nachgeschenkt!«

4.
Paul Breitner
Breit, Breiter, Breitner: Nach seinem Wechsel zu Real Madrid 1974 erfüllte sich Autonarr Paul Breitner einen Jugendtraum und kaufte für schlappe 80.000 DM einen Bentley Baujahr 1960. Breitner selig: »Da war vom Schminktisch bis zur Bar alles drin!« Dumm nur, dass die Karre nicht in die heimische Garage passen wollte. Kein Problem für den Mittelfeldmann: »Da hab ich einfach die Wand durchbrechen lassen.«

5.
Lukas Podolski
Ein Unfall, zwei Meinungen. Im November 2011 rammte Lukas Podolski mit seinem Mercedes die Front einer Familienkutsche. »Ich habe mich sofort nach dem Wohlergehen der anderen Verkehrsteilnehmer erkundigt.« Sagt Podolski. »Poldi ist einfach sitzen geblieben und hat nicht mal gefragt, wie es unserer Tochter geht.« Sagt Unfall-Opfer Ulrike P.. Wir fordern endlich den Videobeweis!

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