Zeckes Brief an den Nachwuchs

„Tunnel´ nie den Chef!“

Für das 11FREUNDE-Bundesliga-Sonderheft haben wir »Zecke« Neuendorf gebeten, seinen Erfahrungsschatz an den Nachwuchs weiter zu geben. Der Ex-Herthaner weiß: »Es hängt von Dir ab, was Du draus machst.« Imago
Heft #69 Sonderheft 2007/08
Heft: #
69
Hallo zusammen, ausgerechnet ich, Zecke Neuendorf, gebe jungen Spielern Tipps, auf was sie achten sollen, wenn sie ins Fußballgeschäft einsteigen?

Das ist schon Ironie an sich. Bevor also auch nur einer annimmt, ich sei ein Musterprofi gewesen, gestehe ich: Ich war immer einer der Faulsten. Nie habe ich nach einer Trainingseinheit noch eine Extra-Schicht beim Torschusstraining eingelegt oder eine zusätzliche Stunde im Kraftraum Hanteln gestemmt. Was ich als Profi erreicht habe, habe ich allein durch Spielübersicht und Talent geschafft. Dafür bin ich sehr dankbar, aber was aus mir geworden wäre, wenn ich im Training noch ein bisschen mehr Gas geben hätte, werde ich jetzt mit 32 Jahren wohl nicht mehr herausfinden.

[ad]

Deswegen kann ich allen jungen Spieler nur raten, immer ein bisschen mehr zu machen als das Gros der Mannschaft. Wenn einer über ausreichend Talent verfügt, hat jeder das Zeug, ein Großer zu werden. Es lohnt sich. Profi zu sein, ist ein großes Privileg und vielleicht die schönste Zeit im Leben: Jedes Wochenende kickst Du vor Millionen Menschen vorm Fernseher und Tausenden im Stadion, Du logierst in den besten Hotels und für zwei, drei Stunden Arbeit am Tag verdienst Du mehr als Deine Eltern zusammen. Es hängt von Dir ab, was Du draus machst.

DER ERSTE VERTRAG

Meine Karriere fing schon mit Trägheit an. Der erste Proficoach, der mich verpflichten wollte, war Bernd Krauss. Er rief kurz nach neun Uhr morgens bei meinen Eltern in Berlin an. Als mich meine Mutter ans Telefon rief, schlief ich noch. Krauss sagte: »Junge, was ist los mit Dir, ich war heute schon um 6 Uhr laufen.« Ich antwortete, er solle sich später noch einmal melden. Ich spielte noch für die Reinickendorfer Füchse. Kurz darauf bekam ich von Andreas Rettig den Hinweis, dass Reiner Calmund mit mir sprechen wolle. Den kannte ich bis dahin nur aus der »Sportschau« und freute mich allein deshalb auf das Gespräch mit ihm. Mich begleitete mein Trainer aus Reinickendorf, die Verhandlungen führte allerdings ich. Aber beim »Calli« konnte ich nicht viel handeln. Er schrieb seine Gehaltsvorstellung auf einen Zettel und bat mich, dasselbe zu tun. Dann wettete er, dass sein Betrag über meinem liegen würde. Und so war es. Allerdings hatte ich nicht erwartet, dass die Summe nur das monatliche Bruttogehalt umfasste. Die Abzüge waren also happig. Aber für einen nagelneuen Leasing-Golf und eine schicke Mietwohnung in Leverkusen reichte es locker.

DAS ERSTE TRAINING

Als ich bei Bayer Leverkusen 1994 zum ersten Training in die Kabine marschierte, hatte ich ordentlich Muffensausen. Damals spielten da noch Superstars wie Bernd Schuster oder Andreas Thom. Das Wichtigste bei Leuten dieser Kategorie ist, dass man ihnen mit Respekt gegenübertritt. Wenn ein Youngster einen Platzhirschen im Training tunnelt, kommt das wirklich schlecht an. Denn merk Dir: Wer getunnelt wird, wird ausgelacht. Kein Spieler wird gerne ausgelacht, insbesondere, wenn er der Chef einer Truppe ist. Wer neu in eine Profimannschaft kommt, sollte sich also auf folgendes konzentrieren: Arbeiten, arbeiten, arbeiten und gut zuhören, wenn die Alten einem Tipps geben. Leverkusen war genau das richtige Pflaster für solch eine Einführung ins Profigeschäft. Vorm ersten Training kam ich in die Kabine, setzte mich hin und irgendein Kollege rief: »Junge, da sitzt du nicht so gut, das ist der Platz vom Bernd Schuster.« In meiner Unsicherheit ließ ich die Berliner Schnauze raushängen und antwortete: »Dann muss der sich jetzt wohl einen anderen Platz suchen.« Großes Gelächter in der Kabine. Das Eis war gebrochen und als Schuster in die Umkleide kam, machte ich Platz.


DAS ERSTE SPIEL

Übermut tut selten gut. Am Anfang lief es für mich bestens in Leverkusen. Es ist ja tückisch: Im ersten Moment erscheint die Umstellung von Amateur- auf Profiliga gar nicht so schwer. Erst allmählich merkt man, dass in der Bundesliga auf dem Platz alles noch präziser und schneller geht als in der Regionalliga. Meine früheren Profi-Trainer, Dragoslav Stepanović, dessen Kauderwelsch aus Hessisch und Jugoslawisch ich kaum verstand, und später Erich Ribbeck, ließen mich oft bei den Profis spielen.
In einem Spiel gelang mir durch einen Sonntagsschuss ein Tor gegen Oliver Reck vom SV Werder. Irgendwie habe ich da ein bisschen durchgedreht. Fortan meinte ich, aus allen Lagen aufs Tor schießen zu müssen. Das hat mir ordentlich Ärger mit den Stürmern Rudi Völler und Ulf Kirsten eingebracht, die mich nach jeder Aktion zusammenbrüllten. Na klar, die wollten, dass ich denen auflege, anstatt selber die Buden zu machen.

Kirsten verdanke ich übrigens meinen Künstlernamen »Zecke«. Zur Leverkusener Zeit wurde ich einmal mit einem Zeckenbiss ins Krankenhaus eingeliefert. Damals standen gleich drei Spieler im Kader, die mit Vornamen »Andreas« hießen. Als ich einige Tage später zurück zum Training kam, rief Ulf Kirsten spontan: »Da isse ja wieder, die Zecke.« Ich hatte meinen Spitznamen weg. Irgendwann fing ich an, der Einfachheit halber auch unter diesem Pseudonym meine Autogramme zu schreiben. Nach meinem Wechsel zu Hertha BSC wollte ich, dass, wie bei den Brasilianern »Ronaldinho« oder »Kaká«, bei mir »Zecke« auf dem Trikot steht. Der DFB lehnte diesen Antrag aber ab, da nach den Statuten nur Künstlernamen zulässig seien. Kein Problem, dachte ich und habe zwei künstlerisch wertvolle Bilder gemalt, sie mit Hilfe einer Zeitung versteigert, von dem Erlös meinen Künstlernamen beantragt und in meinen Personalausweis schreiben lassen.

DIE TRAINER


Es gibt zwei Sorten von Trainern: Den einen kannst Du 100-prozentig vertrauen. Sie fordern alles von Dir, weil sie Dein komplettes Potential ausschöpfen wollen, aber sie sind immer gerade heraus, sagen Dir ehrlich, was Du falsch machst und wie groß Deine Chancen sind, am kommenden Samstag zu spielen. Die anderen kochen ihr eigenes Süppchen. Sie versuchen, bei allen Spielern gute Miene zum bösen Spiel zu machen, lächeln Dir ins Gesicht und erzählen hintenrum ganz andere Dinge. Ein Trainer hat mir nach der Mannschaftsbesprechung mal gesagt, ich wäre der Erste, der ins Spiel käme, wenn er wechselte. Als ich auf der Ersatzbank Platz nahm, hörte ich plötzlich von meinem Nebenmann, dass er ihm genau dasselbe erzählt hat. Unser Gespräch bekam zufällig ein dritter Spieler mit. Ihm hatte der Coach auch mitgeteilt, dass er 12. Mann wäre. Sowas ist furchtbar enttäuschend. Mit Christoph Daum habe ich wegen ähnlicher Aktionen in Leverkusen mal einen schlimmen Streit vom Zaun gebrochen. Wegen einer verbalen Entgleisung hat er mich am Ende des Gesprächs suspendiert. Ich war damals ein ziemlicher Hitzkopf. Ich denke, wir haben beide Fehler gemacht. Heute würde ich mit Daum einen Kaffee trinken gehen.

Aber ich hatte Glück: Eine Woche später wurde Daum entlassen und Rudi Völler holte mich zurück in den Kader. Der härteste Trainer, den ich jemals hatte, war übrigens Wolfgang Sandhowe, der vorher Co-Trainer bei Jupp Derwall in Istanbul war, bei den Reinickendorfer Füchsen. So fit wie unter ihm war ich nie wieder in meiner Profizeit. Wichtig für Euch junge Spieler ist, ein Gespür zu entwickeln, welche Möglichkeiten ein Trainer einem einräumt. Ich glaubte früher oft sehr schnell zu merken, wenn mich ein Coach nicht mag. Dabei habe ich mich öfter mal getäuscht. Als Hans Meyer zu Hertha BSC kam, war ich sehr skeptisch. Als er Berlin ein halbes Jahr später verlies, waren wir sehr eng verbunden. Er ist fraglos ein großer Trainer.

Im Fußball wird vieles heißer gekocht, als es gegessen wird. Im letzten halben Jahr habe ich zum Beispiel sehr emotionale Diskussionen mit Dieter Hoeneß gehabt. Wir haben uns angebrüllt. Ich war enttäuscht über die Art und Weise, wie ich nach so vielen Jahren bei der Hertha behandelt wurde. Keiner traute sich, mir offen ins Gesicht zu sagen, dass man eventuell nicht mehr mit mir plant. Warum ist ein Verein so undankbar? Also bin ich dem Vorstand entgegengekommen und habe von mir aus angekündigt, mir einen neuen Verein zu suchen. Inzwischen weiß ich, auch für den Manager waren die Gespräche mit mir schwer. Er ist ein guter Typ, der sehr menschlich denkt. Deswegen: Ehrlichkeit und sich selbst treu bleiben, kommt bei den meisten in diesem Geschäft immer noch sehr gut an. Also vergiss nie: Wir spielen Fußball. Wenn wir etwas falsch machen, stirbt deswegen keiner.

DER VERZICHT

Andererseits, es geht im Fußball um schrecklich viel Geld: Ich habe vor einem Spiel mit Bayer Leverkusen im Intertoto-Cup einmal verschlafen. Die Mannschaft hat auf mich gewartet und um ein Haar hätten wir den Flieger verpasst. Es hätte den Verein 150.000 Mark Strafe gekostet, wenn wir nicht angetreten wären. Dieser Betrag schwirrte mir die ganze Zeit durch den Kopf, als wir im Flugzeug saßen: 150.000 Mark. Alles nur, weil ich verschlafen habe. Im Liga-Cup habe ich Jahre später im Shoot-Out meinen Elfmeter verschossen. Dadurch sind dem Verein 250.000 Mark durch die Lappen gegangen. Was ich damit sagen will: Du musst als Profi stets voll auf der Höhe sein. Dazu musst Du auf viele Annehmlichkeiten verzichten.

Wenn sich Deine Kumpels am Freitag nach der Arbeit treffen, um gemeinsam ein Bier zu trinken, muss ein Spieler mit der Mannschaft ins Hotel. Ich gehe seit Jahrzehnten nur alle paar Wochen mal länger aus. Meistens am Samstag nach den Spielen. Und nur dann, wenn ich weiß, dass ich es mir erlauben kann. Bei diesen seltenen Gelegenheiten lasse ich dann aber auch Fünfe gerade sein. Da ich nicht so der Bierfreund bin, trinke ich auch mal einen Wodka Red Bull. Manchmal komme ich dann erst im Morgengrauen nach Hause. Wie gesagt, ein Profi sollte immer wissen, wann er wieder fit sein muss.

An dem Gerücht, dass Bundesligaprofis auch Groupies, so wie Tokio Hotel, haben, die in der Lobby auf einen warten und mit aufs Zimmer wollen, ist nichts dran. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal von einer Fremden angegraben wurde, weil sie auf Fußballer stand. Es sind eher die Kiebitze beim Training, die gerne in der Nähe der Spieler sind. Nicht aus sexuellen Gründen, sondern weil Fußball und der jeweilige Klub nun einmal die wichtigsten Lebensinhalte für diese Leute sind. Bei Hertha BSC gab es einen Typen, Martin. Am Anfang war der bei jedem Training dabei. Wir Spieler lernten ihn kennen, weil er uns jeden Ball zurückholte, den wir beim Torschusstraining über den Zaun gedroschen hatten. Es dauerte nicht lange, bis er auch die Aufgabe hatte, Hütchen für unseren Konditionstrainer aufzustellen. Irgendwann holte er sogar die Ersatzschuhe aus der Kabine, wenn einer von uns die falschen Stollen aufgezogen hatte.


DIE MEDIEN

Viele Spieler werden in kritischen Situationen von ihrem Trainer aufgefordert, keine Zeitung zu lesen. Vergiss es. Das funktioniert sowieso nicht. Irgendwo liegt doch eine Bild-Zeitung herum und Du schaust automatisch nach, welche Note Du fürs letzte Spiel gekriegt hast. Für mich war es nie ein Problem, wie ich als Spieler beurteilt werde. Ich werde nur ungemütlich, wenn ein Reporter meint, sich über mein Privatleben auslassen zu müssen oder meine Aussagen verfälscht. In Berlin wurde ich nach einem Unentschieden mal von einer Horde Journalisten nach meinem Urteil zum Spiel gefragt. Ich war in der 80. Minute mit Standing Ovations ausgewechselt worden und wir hatten danach noch den Ausgleich gefangen. Ich antwortete, dass ich vor dem Spiel eine Erkältungstablette genommen habe und die Kondition nicht bis zum Ende gereicht habe.

Am nächsten Tag steht in der Zeitung: »Zecke: ›Medikamente vernebelten mir den Kopf‹« Da habe ich in der Redaktion angerufen und jeden, den ich an den Hörer bekam, angeschnauzt. Der Chefredakteur sagte dann, er habe den Artikel nicht gelesen, weil er von einem freien Autoren stamme. Als ich den Reporter das nächste Mal bei einem Spiel traf, habe ich ihn mir zur Brust genommen. »Wehe, ich sehe Dich noch einmal in meiner Nähe.« Später haben wir dann Frieden geschlossen, weil ich mitbekam, dass ihn seine Kollegen hänselten, weil ich ihm keine Interviews gab. Ein Profi muss auch vergessen können.

Wenn Du in einer großen Stadt kickst, wo ein entsprechendes Medienumfeld ist, sei vorsichtig, was Du in der Kabine erzählst. Du weißt nie, ob nicht ein Kollege aus dem Team gut vernetzt ist mit einem Reporter von der Boulevardpresse. Eigentlich lautet ein unausgesprochener Schwur innerhalb einer Mannschaft: Interna müssen Interna bleiben. Aber es gibt immer wieder schwarze Schafe unter den Spielern, die diesen Schwur brechen. Wenn ausgerechnet Du das Opfer einer Mediengeschichte bist, die ein Kollege an die Presse gegeben hat, ist das bitter.

DER UMGANG MIT GELD

Dass ich mit Fußball Geld verdienen kann, wusste ich schon seit meiner Zeit bei den Reinickendorfer Füchsen. Dort hatte ich mal eine Prämie von 1000 Mark bekommen. Genauso schnell, wie ich die Kohle bekam, ist sie mir auch wieder durch die Finger geronnen. 500 Mark davon habe ich meiner Mutter gegeben, für den Rest habe ich mir ein Paar Turnschuhe gekauft, meine Kumpels zum Essen eingeladen und hinterher ins Berliner Spaßbad »Blubb«. So habe ich es bis zu meinem 25. Geburtstag gemacht: Was reinkam, habe ich postwendend wieder rausgehauen. Ich gehörte nie zu den Großverdienern, deshalb dauerte sowas auch nicht allzu lange. Wenn ich einen Laptop haben wollte, habe ich mir einen gekauft. Nach zwei Monaten fiel mir auf, dass ich das Ding überhaupt nicht benutze, also schenkte ich es einem Kumpel, der mehr Verwendung dafür hatte. Irgendwann merkte ich, wie praktisch diese Notebooks aber sind, und kaufte mir wieder eins. So schlidderte ich allmählich in die Schulden. Ich spielte schon bei Hertha BSC, verdiente gut, aber zuhause stapelten sich die Rechnungen. Ich lebte über meine Verhältnisse, bis ein enger Vertrauter, der sich auch beruflich mit Vermögensfragen beschäftigt, mich beiseite nahm und wir gemeinsam anfingen, Ordnung in meine Bankgeschäfte zu bringen. Mit Aktien habe ich nur Geld verloren. Ich kaufte, als der Markt anzog und verkaufte als die Börse in den Keller ging. Zum Glück habe ich nicht, wie viele meiner damaligen Kollegen, in den Berliner Immobilienmarkt investiert. Da wurde auch ordentlich Geld versenkt. Heute bin ich saniert: Ich billige mir im Monat einen festen Betrag zu, den ich ausgeben kann. Der Rest wandert gleich auf ein anderes Konto, so dass ich nicht direkt daran komme. Auf diese Weise lebe ich gut und spare trotzdem für die Zeit nach der Karriere.

DAS BAUCHGEFÜHL

Ich werde derzeit oft gefragt, warum ich von Hertha BSC aus der Bundesliga in die Regionalliga nach Ingolstadt gewechselt bin. Natürlich verdiene ich hier wesentlich weniger Geld. Mir lagen auch Angebote aus der 2. Liga und aus dem Ausland vor, aber ich habe auf meinen Bauch gehört. So habe ich es immer gemacht und bin nie enttäuscht worden. Den ersten Deal mit Reiner Calmund, der zweimalige Wechsel zu Hertha BSC, ich habe alles aus dem Bauch heraus entschieden und es nie bereut. Die meiste Zeit meiner Bundesligakarriere habe ich ein Dasein als Ergänzungsspieler gefristet. Der FC Ingolstadt gibt mir die Chance, gegen Ende meiner Spielerlaufbahn noch einmal eine Mannschaft zu führen. Und das ist reizvoller, als viel Geld auf der Auswechselbank zu verdienen. In Ingolstadt empfinde ich nach 13 Jahren im Profibusiness auch das erste Mal so was wie Ruhe. Es waren aufregende Jahre in der Bundesliga. Wie gesagt, die schönste Zeit im Leben.

Ich bin froh über das, was ich alles erleben durfte: Die harten Auseinandersetzungen auf dem Platz mit unangenehmen Gegenspielern wie Thomas Berthold, die Spiele an der Seite von uneigennützigen Teamplayern wie René Tretschok, der überragend war in der Torvorbereitung und beim Passspiel. Der beste Spieler, mit dem ich jemals auf dem Platz gestanden habe, ist übrigens Yildiray Bastürk. Der Junge ist in meinen Augen ein absoluter Weltstar, besser noch als Schuster, Völler oder all die anderen, mit denen ich spielen durfte. Ich war immer ein aggressiver Spieler, habe mich stets voll reingehauen. Klar, ich habe mit 32 nicht mehr den Körper eines 18-Jährigen. Ich achte genau darauf, was ich mir noch zumuten kann. Aber, wie gesagt, ich habe als Profi nie von meiner außergewöhnlichen Fitness gelebt, sondern vielmehr von meinen fußballerischen Fähigkeiten. Mal sehen, was ich mit meinen morschen Knochen noch erreichen kann…

Alles Gute, Euer Zecke.

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier extremistisches Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder Diskussionen einen unschönen Ton annehmen, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen! Diskriminierung und Intoleranz werden von uns nicht akzeptiert! Niemals! Danke für deine Hilfe!