Wie der BVB gegen Donezk spielen muss

Noch so eine Kopie

Borussia Dortmund kann gegen Shachtar Donezk zum ersten Mal seit 15 Jahren in ein Champions-League-Viertelfinale einziehen. Doch zuvor müssen sie sich aber mit nach innen ziehenden Flügelstürmern, langen Bällen und einem armenischen Superkicker herumschlagen.

Jürgen Klopp ist kein Mann der leisen Töne, und so hat er vor der Partie gegen Donezk markige Worte gewählt: »Es ist das Spiel des Jahres«, sagte er auf der Pressekonferenz. In der Partie gegen Shachtar Donezk könnte sich das Schicksal der Dortmunder Saison entscheiden. Der BVB muss jedoch gegen die starken Ukrainer eine Glanzleistung zeigen, um nach dem 2:2 aus dem Hinspiel das Champions-League-Viertelfinale zu erreichen.

Im Zentrum wird’s eng   

Dortmund und Donezk sind sich von ihrer taktischen Anlage recht ähnlich. Beide Teams beherrschen ein starkes Pressing und attackieren den Gegner früh. Auch in der Offensive ähneln sie sich: Die Außenstürmer ziehen oft in die Mitte, für die Breite sind die aufrückenden Außenverteidiger zuständig. Da beide Mannschaften ohne klassischen Außenstürmer spielen, dürfte es recht eng werden im Zentrum.

Im Hinspiel neutralisierten sich beide Teams mit diesem Ansatz. Da die Außenverteidiger etwas defensiver agierten als gewohnt, fehlte es den Teams an Breite. Stattdessen rieben sie sich in zahlreichen Duellen im Zentrum auf. Im Rückspiel wird Donezk jedoch offensiver antreten müssen als im Hinspiel, schließlich brauchen sie auf alle Fälle ein Tor, um weiterzukommen.  Besonders Rechtsverteidiger Darijo Srna dürfte sich oft nach vorne einschalten. Die Frage wird sein, wie Marco Reus reagieren wird: Wird er eine defensivorientierte Rolle einnehmen? Oder bleibt er vorne und spekuliert darauf, dass Kontermöglichkeiten hinter dem aufrückenden Srna entstehen?



Entscheidend hierfür wird sein, ob der BVB im 4-5-1 mit drei Sechsern oder im 4-2-3-1 mit einem Zehner antritt. Das 4-5-1 ist defensivstärker, der BVB kann mit dieser Formation das Zentrum dominieren, gleichzeitig könnten die Außenstürmer etwas höher stehen. Auf den Außen könnte in diesen Fällen ein herausrückender Sechser absichern. Andererseits ist es schwer, aus dieser Formation Konter zu fahren, da Lewandowski als Stürmer ziemlich isoliert ist. Das BVB-typische 4-2-3-1 ist offensiver und bietet mit Mario Götze einen Fixpunkt für schnelle Gegenstöße, andererseits ist es defensiv weniger stabil.

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