Lukas Podolski ist ein echter Hit bei Arsenal. Sie nennen ihn mittlerweile auch in London »Poldi«. Sein Markenzeichen ist seine Physis und Laufbereitschaft. Man darf diesen Fakt nicht unterschätzen, schließlich ist es dieser Durchsetzungswille in den Zweikämpfen, der der Offensive der »Gunners« viel zu lange gefehlt hat.
Podolski kam zusammen mit Olivier Giroud. Das Zusammenspiel mit dem Franzosen hakte zunächst, funktioniert nun aber immer besser. Mittlerweile tragen die beiden Transfers Früchte, Podolski hat bereits acht Mal getroffen und man gewinnt den Eindruck, dass er von Spiel zu Spiel besser wird.
Die Zuneigung der Londoner gibt Podolski zurück, wie unlängst seine Taxi-Touristen-Tour durch die Hauptstadt bewies, die er haargenau auf Twitter dokumentierte. Und jeglichen Kommunikationsproblemen hat »Prinz Poldi« bereits vorgebeugt, als er sich von niemand Geringerem als dem langjährigen Mittelfeldmann Ray Parlour in die Geheimnisse des Cockney-Slangs einweihen ließ.
Tottenham-Fans sind verzückt vom Deutsch-Engländer Lewis Holtby. Das Mittelfeld der Spurs vermisste seit langem dieses gewisse Etwas im Spiel nach vorne, das Luka Modric verkörpert hatte. Nach dessen Weggang zu Real Madrid hoffen die Spurs, dass Holtby den abhanden gekommenen Drive und Esprit ins Spiel nach vorne zurück bringen kann. Und bereits in seinen ersten Spielen brachte er Schwung in die Offensive, sein Auftritt gegen Norwich City hat ihm direkt Sympathien unter den Anhängern verschafft.
Er scheint einer aus dieser glänzend ausgebildeten Generation junger deutscher Spieler zu sein, die mit ihrer Technik und Ballbehandlung jeden gleichaltrigen englischen Spieler mühelos ausstechen. Holtby selbst sagte, dass er den Traum lebe, im »Mutterland des Fußballs« spielen zu können.
Mit dieser Aussage und seinen ersten Auftritten hat er die Fans der Spurs bereits zum Schwärmen verleitet. Sie hoffen, dass er derjenige sein kann, der in den nächsten Jahren zu dem Regisseur des Spiels werden kann.