So gewann der HSV gegen Gladbach

Sind sie zu stark, bist du zu schwach

Der Hamburger SV setzt im Abstiegskampf auf brachiale Gewalt. Gegen Gladbach gelang das. Weil André Schuberts Mannschaft einen entscheidenden Fehler machte.

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Eigentlich möchte in Hamburg niemand mehr das Wort Relegation hören. Zweimal musste der HSV in die Verlängerung gehen, um den Status als Bundesliga-Dino nicht zu verlieren. Das Triple möchten die Hamburger unbedingt vermeiden. Nach einem misslungenen Rückrunden-Start lagen aber plötzlich nur noch vier Zähler zwischen dem HSV und dem Relegationsplatz.

Kanonenkugel statt Florett

Gegen Borussia Mönchengladbach mussten Punkte her. Trainer Bruno Labbadia blieb seiner Linie treu: Auch gegen Gladbach kämpfte er nicht mit dem Florett, sondern mit der Kanonenkugel.

Fußballphilosophisch ist der HSV eine recht brachiale Mannschaft. Damit ist gar nicht so sehr das Zweikampfverhalten gemeint, sondern die taktische Ausrichtung. Trainer Bruno Labbadia hat seinen Hamburgern ein hohes Pressing eingeimpft. Aus der 4-2-3-1-Grundformation rücken gleich mehrere Spieler nach vorne. So kann der HSV flexibel stören – mal greifen sie in einer 4-1-3-2-Formation das Zentrum an, mal schließen sie mit einer breit gestaffelten 4-1-4-1-Formation die Flügel.

So gefestigt ist der HSV

Im Spiel gegen Mönchengladbach bewies der HSV, wie gefestigt er im Spiel gegen den Ball mittlerweile ist. Gladbach tat sich äußerst schwer, gegen die Hamburger das Spiel aus der eigenen Hälfte aufzubauen. Einige Male ließ sich die Mannschaft von André Schubert auf dem falschen Fuß erwischen.

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