Schock: Mario Balotelli als Spießer entlarvt

»Wird Balo jetzt ballaballa?«

Unsere Investigativ-Kollegen von »Mutti, der Libero« haben mal wieder einen internationalen Skandal aufgedeckt: Mario Balotelli, einst gefeierter Hallodri der Fußball-Szene, ist zum Spießer geworden!

Mailand. Es war nicht das 2:0-Wunder des AC Milan gegen den FC Barcelona in der Champions League und auch nicht die bevorstehenden Parlamentswahlen, die Tausende Mailänder am vergangenen Freitag auf die Straßen trieben. Es war Trauer. Tiefe Trauer um einen gefallenen Helden. Völlig verzweifelt weinten viele Fans hemmungslos in ihre rot-schwarz gestreiften Trikots. Dutzende TV- und Radiostationen meldeten es schon seit den frühen Morgenstunden: Mario Balotelli (22) hatte am Tag zuvor mit seinem weißen Bentley einen öffentlichen Parkplatz benutzt. Obwohl nur wenige Meter entfernt die Feuerwehreinfahrt zu einem Waldorf-Kindergarten völlig frei war. Schlimmer noch: Er hatte sogar einen Parkschein gezogen.

Durch ganz Italien geht nun ein Aufschrei: Wird ›Balo‹ jetzt ballaballa?«, fragte »Tuttosport« entsetzt. Die »Gazzetta dello Sport« sorgte sich gar um die Gesundheit des Stürmers: »Balotelli parkt langweilig wie ein deutscher Abwehrspieler! Können Medikamente ihm jetzt noch helfen?«

Doch der Parkplatz-Eklat ist offenbar erst der Anfang: Schon halten neue schreckliche Gerüchte die Fans in Atem. Die Inhaberin eines Mailänder Frisiersalons berichtet, dass Balotelli in ihrem Laden nach einer Gerhard-Delling-Frisur verlangte.

Es sind Meldungen wie diese, die den Fans kaum Grund zur Hoffnung lassen. Und sie passen in das wohl neue, entsetzliche Balotelli-Bild.

So klagte etwa die 19-Jährige Gina in der Boulevard-Presse darüber, wie beschämend sie im Nachtklub bei ihrem Idol abblitzte. Sie habe ihn gefragt, ob er finde, dass sie ihre Bluse gut ausfülle. Doch Balotelli ließ die Anmache ins Leere laufen. »Mir liegt es fern, den Wert einer Frau an ihren körperlichen Merkmalen festzumachen«, habe Balotelli erwidert. »Apropos, hast du das neue Buch von Schirrmacher schon gelesen?«, fragte er die völlig verdutzte Gina noch. Dann sei er in Begleitung einer Erdkunde-Lehrerin (47) in die Nacht entschwunden. Ein Verhalten, das vor allem Milan-Boss Silvio Berlusconi entsetzt hat.

Als wäre das noch nicht genug, bat Balotelli seinen Trainer Massimiliano Allegri nun darum, ihn vom Dasein als Angreifer zu befreien. Die taktische Meisterleistung seiner No-Name-Kollegen gegen Barcelona habe ihm die Augen geöffnet: »Ich möchte in Zukunft lieber als fluide Sechs defensiv verschieben und mich in den Dienst der Mannschaft stellen«, wird Balotelli auf der Internetseite des Klubs zitiert.

Nun soll auch noch der weiße Angeber-Bentley weg. Ein weiterer Dolchstoß, der den Fan-Herzen nicht erspart bleibt. Angeblich hat Balotelli schon Ersatz gefunden: einen praktischen Kastenwagen für Baumarkt- und Möbelhausbesuche. Gebraucht, versteht sich. »Da gehen ordentlich Blumentöpfe und Teelichter rein«, soll er einem Freund vorgeschwärmt haben. Und ansonsten, so Balotelli, »kann man ja auch mal mit dem Bus fahren.«

Sie werden vorerst nicht verstummen: Die verzweifelten Tifosi-Schreie auf der Piazza del Duomo.

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Diesen Text verdanken wir der Zusammenarbeit mit Mutti, der Libero (www.mutti-der-libero.de) - Deutschlands beliebtestem Fachmagazin für Sportsatire, nackte Weiber und süße Katzenfotos.

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