Ribery, Heynckes und weitere verweigerte Handschläge

Ein handfester Skandal?

Ribery, Heynckes und weitere verweigerte Handschläge

Rio Ferdinand vs. David Haye-Betreuer

Rio Ferdinand ist an sich ein ziemlich sympathischer Typ, der, wenn er nicht gerade Goldketten-Rap hört, auch gerne mal bei Boxkämpfen vorbei schaut. Hier muss der Kapitän der englischen Nationalmannschaft schmerzhaft erfahren, dass er nicht halb so cool ist wie angenommen. Der Anhang von Skandalboxer David Haye verweigert »Snoop« dreisterweise den Handschlag.



Wayne Bridge vs. John Terry

Es ist kein großes Geheimnis, dass John Terry bei den Ladies im Vereinigten Königreich ziemlich beliebt ist. Auch Vanessa Perroncel erlag dem Charme des hünenhaften Schönlings. Dumm nur, dass das französische Model zu dem Zeitpunkt ausgerechnet die Freundin seines besten Kumpels Wayne Bridge war. Terry konnte trotzdem nicht widerstehen und bekam von Bridge nicht nur die Freundschaft gekündigt, sondern auch keine Hand mehr gereicht.



Teil 2:



Steven Gerrard vs. ein Chelsea-Balljunge

Ein Chelsea-Balljunge führt den großen Steven Gerrard vor. Der Dreikäsehoch streckt Liverpools Kapitän zunächst die Hand hin, nur um sie eine Sekunde später zurück zu ziehen und Englands Nationalspieler die lange Nase zu zeigen. Dieser ist beleidigt, bewahrt aber die Contenance .




John Key vs. zu viele Hände

Eine unkonventionellere Variante des unangenehmen Handschlags präsentiert Neuseelands Premierminister John Key. Der Politiker möchte eigentlich Kapitän der Rugby Nationalmannschaft Richie McCaw zum Gewinn des WM-Titels gratulieren, als Bernard Lapasset dazu kommt und die traute Zweisamkeit stört. Die flotte Dreier-Variante unter den Handschlägen.




Nicolas Sarkozy vs. David Cameron

Der angedeutete Handkuss beweist: Nicolas Sarkozy ist ein Gentleman der alten Schule. Aber muss man deswegen gleich jeden Hanswurst kennen und automatisch grüßen? Für David Cameron hat Sarkozy nur ein müdes Lächeln übrig. Englands Premier macht das hingegen verdammt geschickt, aus der ausgestreckten Hand wird ein freundschaftlicher Schulterklapps für Frankreichs Staatspräsidenten.




Patrice Evra vs. Luis Suarez

Jetzt schon ein Klassiker: Luis Suarez verweigert Patrice Evra den Handschlag, nachdem der Franzose Suarez rassistischer Äußerungen beschuldigt hatte. Der Uruguayer, der Evra im Hinspiel mehrfach »Scheiß Neger« genannt haben soll, wurde trotz mehrfacher Beteuerung der eigenen Unschuld, für acht Spiele gesperrt.




Gael Monfils vs. Grigor Dimitrov


Für Fortgeschrittene: Den Handschlag bekommen die beiden Tennisspieler Gael Monfils und Grigor Dimitrov noch reibungslos hin, doch beim anschließenden französischen Abschiedskuss (»bises«) besteht plötzlich Konfusion. Wer fängt an? Zuerst links oder rechts? Und ist das hier überhaupt angebracht? Am Ende macht der Bulgare den mutigen ersten Schritt – und steht als der Dumme da.



Die Alternative: Der Begrüßungsmarathon

Am Wochenende trifft der FC Bayern auf Schalke 04. Und, oh je, auch hier kann es wieder zu einer Auswechslung Frnack Riberys kommen. Die Krisenpolizei von 11FREUNDE rät dringend zum Handschlag mit Jupp Heynckes. Sei dieser auch noch so kurz, zaghaft und schüchtern. Hier ein Beispiel: 


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