Niederländische Zeitung vermeldet:

»Johan Cruyff ist tot!«

Ist er aber nicht. Ein Glück. Eine niederländische Zeitung hatte sich mit dieser Falschmeldung in die Nesseln gesetzt. 11FREUNDE zeigt Mitleid.

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Das Internet eine fiese Sau. Eine dumme Idee kombiniert mit einem vorschnellen Klick und das Desaster ist perfekt. Nie wird 11FREUNDE-Kollege B. vergessen, wie ihm 11FREUNDE-Kollege G. mal ins geöffnete Facebook-Profil die Worte »Ich fühl mich heute so flauschig« schrieb und damit besorgte Anrufe der Familie B. provozierte, ob Sohnemann A. sich etwa am helllichten Tag in Modedrogen stürzen würde.

Und würde die 11FREUNDE-Redaktion all die dämlichen Lückenfüller in Überschriften und Vorspännen abdrucken, die in ersten Rohentwürfen als Platzhalter dienen, wir wären die längste Zeit das selbst ernannte Magazin für Fußball-»Kultur« gewesen.

Die größte anzunehmende Nachricht

Von daher gilt unser Mitgefühl dieser Tage den Kollegen der niederländischen Zeitung »De Volkskrant«, genauer gesagt: den Kollegen der Online-Ausgabe. Die befinden sich gerade in der Entwicklung eines erneuerten Internetangebots. Dem »Relaunch«, wie das in der nicht mehr ganz so neumodischen Sprache des World Wide Web genannt wird. Vielleicht ist auch nur ein »Softlaunch«, aber das tut hier nichts zur Sache. Jedenfalls wollten die umsichtigen Kollegen ihr neues Angebot auf Herz und Nieren prüfen, also schalteten sie erfundene Nachrichtenmeldungen in der Rubrik »Breaking News«.

Wie sieht sie aus, die GAN, die größte anzunehmende Nachricht? Dachten sich vermutlich die Redakteure der Volkskrant-Homepage und dachten nach. Sie entschieden sich hierfür:

»Johan Cruyff ist tot«

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