Neapels Präsident schreibt Cavani einen Abschiedsbrief

»Ich bin dir nicht böse, mein Freund!«

Der »Matador« Edinson Cavani wechselt nach Paris. 65 Millionen Euro Ablöse mindern den Abschiedsschmerz nur geringfügig. Neapels Präsident Aurelio de Laurentiis sagte »seinem Freund« mit einem Brief Lebewohl.

Lieber Edy,

der Tag, vor dem ich mich gefürchtet habe, ist gekommen.

Seit heute bist du nicht mehr unser Matador, sondern ein Spieler von Paris Saint Germain. Ich habe bis zum Schluss gehofft, dass du deine Entscheidung überdenkst, aber tief im Herzen wusste ich schon, dass dies nicht passieren würde.

Ich bin dir nicht böse!

Du weißt und wir wissen: Wir haben den Tifosi von Napoli große Schmerzen bereitet, die in dir etwas gesehen haben, das sie stolz machte. Dich Jahr für Jahr unterstützt zu haben, um dich für deine außerordentlichen Mühen zu belohnen, war wohl nicht ausreichend. Nicht einmal ein dir angebotener Vertrag bis 2017, zu den von dir gewünschten Konditionen.

Jeder trifft seine eigenen Entscheidungen, und ich bin dir nicht böse. Und ich hoffe, dass auch die Tifosi von Napoli keinen Groll hegen werden, denn du hast uns 104 wunderbare Tore und viele leidenschaftliche Tage geschenkt.

Du verlässt ein Trikot und ein Volk, das dich seit dem Tag deiner Ankunft geliebt hat, seit dem Abend, an dem du dich in Schweden mit einem Doppelpack, der uns auf Anhieb begeisterte, vorgestellt hast. Es war wie wenn du sagen wolltest: Vertraut mir, ich kümmere mich darum.

Wir werden dir immer dankbar sein!

Heute hast du dich für eine große Stadt und für einen aufstrebenden Verein entschieden. Aber, ich wiederhole, ich bin dir nicht böse. Wir werden dir immer dankbar sein.

Wer weiß, vielleicht werden wir uns schon bald als Gegner wiedersehen; befreundet, aber dennoch als Gegner. Es wird ein großes Fest werden und zu versuchen, dich zu besiegen, wird großartig sein.

Ich hoffe für dich, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast. Ciao, mein Freund.

Aurelio De Laurentiis

Quelle: sscnapoli.it

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