Nach Müllers (geplantem) Sturz

Freistoßvarianten zum Vergessen

Trauriger Tiefpunkt des Spiels gegen Algerien war in der 88. Minute eine völlig missglückte Freistoßvariante, die sich im Nachhinein als zumindest teilweise geplant rausstellte. Wir haben exklusives Video-Material, das die Spieler im Training verwendeten.

imago

»Es hat fast funktioniert. Ich weiß nicht, ob wir es wieder machen. Aber, ich fand, es war eine gute Variante.« Angesprochen auf den missglückten Freistoß im Achtelfinale gegen Algerien, wusste selbst der sonst so schlagfertige Thomas Müller nicht genau, was er sagen sollte. Eines ist klar: Hätte die Nummer funktioniert, würde man die DFB-Elf wahrscheinlich als unfassbar ausgefuchstes und kreatives Team feiern. So bleibt einen Tag später nur die verpasste Chance, das Spiel vor der Verlängerung zu entscheiden. Die internationale Presse feiert die Variante gar als schlechtesten Freistoß aller Zeiten. Dabei lassen sich einige Beispiele finden, die der Show-Einlage von Müller und Co. zumindest Konkurrenz machen.

1.
Manchmal ist auch die kleinste Mauer noch zu hoch. Größtes Problem bei dieser fantastischen Idee ist jedoch: Wie macht man den beiden Spielern klar, dass sie es nicht persönlich nehmen sollen und es auch nichts mit ihrer Leistung zu tun hat, wenn Hartmut »Pferdehuf« Placzkoviak ihnen gleich den Ball ins Großhirn beamt.

2.
Deutlich gefühlvoller geht es bei diesem Leckerbisssen aus einem Spiel zwischen Curzon Ashton und Hinckley United zu. Der Erfolg hält sich aber auch hier in Grenzen.

3.
Jetzt wird es knifflig. Wer vor dem Ende des Videos weiß, wer schießt, darf ganz laut »hier« schreien. Hätte der ausführende Spieler des FC Mulhouse vor dem Freistoß vielleicht auch machen sollen.

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