Nach Franck Ribery: Die 20 skurrilsten Fußballer-Verletzungen

Für´n Arsch

Eine Rutsche Redaktionsmitleid geht diese Woche raus an Franck Ribery, der seinen Bayern wegen einer Gesäß-OP fehlen wird. Wer könnte das besser nachfühlen, als die Sesselpuper von 11FREUNDE. Und trotzdem: Eine Liste mit 20 skurrilen Fußballer-Verletzungen.

1.
Szabolsz Hustzi ist ein Mann der Skurrilitäten - und das nicht nur wegen der wild durcheinandergewürfelten Buchstaben in seinem Namen. Unvergessen ist sein Platzverweis in der Hinrunde der Saison 2012/13, als Huszti im Jubel nach einem verwandelten Fallrückzieher erst Gelb sah, weil er sein Trikot ausgezogen hatte und die zweite Gelbe direkt hinterherkam, weil er barbrüstig auch noch auf den Zaun zu den Fans gestiegen war. Wenige Monate später gelang Huszti nun das Kunststück, sich beim Verwandeln eines Elfmeters einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zuzuziehen. Huszti und seine Tore— eine Tragikkomödie.

2.
Ähnlich skurril die Verletzung, die sich Manchester Uniteds Star Robin van Persie im Februar 2013 gegen die Queens Park Rangers zuzog. Van Persie sprintete die rechte Seite entlang, holzte den Ball von der Grundlinie noch in die Mitte und fiel anschließend ungebremst in den Kameragraben. Das Ergebnis: 1:0 durch Rafael nach Vorarbeit Van Persie und eine Hüftverletzung beim Holländer. Nach Kameraeinstellungen aus der betreffenden Kamera haben wir leider vergeblich gesucht.

3.
Dass Mikrowellen heimtückische Maschinen sind, weiß sicherlich jeder, der in den frühen Neunzigern in den zweifelhaften Genuss eines »Heiße Hexe«-Automaten-Burgers gekommen ist. Besondere Vorsicht in Sachen Mikrowellen wird in Zukunft auch Verteidiger Kirk Broadfoot von den Glasgow Rangers walten lassen. Dieser bereitete sich im Jahre nämlich 2009 zwei Frühstückseier in der Mikrowelle zu. Was wie ein gemütlicher Sonntagsbrunch bei den Ludolfs klingt, ist tatsächlich ziemlich gefährlich. Eines der kochend heißen Eier platzte nämlich, als es auf Broadfoots Teller lag und fügte dem ansonsten knallharten Verteidiger Verbrühungen im Gesicht zu.

4.
Eine Verletzung aus der Rubrik »Das hätte uns auch passieren können«: AC Mailands alter Haudegen Alessandro Nesta zog sich einst eine Handverletzung zu und fiel vier Wochen aus. Auch wenn Nesta die Gerüchte dementierte, hält sich als Grund für die Verletzung hartnäckig, dass Nesta, Hobby-Zocker vor dem Herrn, zu lange an der PlayStation gedaddelt hat. Und »zu lange« heißt in diesem Falle so lange, bis eine Sehne in seinem linken Daumen riss. Ob ihm bei der anschließenden Operation auch die viereckigen Augen gerichtet werden mussten, ist nicht bekannt.

5.
Richard Wright wird den wenigsten deutschen Fußballfans ein Begriff sein, in England dagegen ist der Keeper seit 1995 im Profifußball unterwegs. Bei seiner Station in Everton sorgte Wright anno 2006 für Kopfschütteln, als er sich vor dem Spiel gegen Chelsea am Knöchel verletzte. Der Treppenwitz daran: Wright stolperte beim Warmmachen über ein Schild, das das Warmmachen vor dem Tor untersagte. Slapstick pur!






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