Nach der Verletztenmisere: Elf neue Spieler für den BVB

Dreckiger als Männerklos

Die Verletztenmisere bei Borussia Dortmund nimmt mittlerweile historische Ausmaße an. Nur gut, dass auf dem Markt noch reichlich Spielerpotenzial schlummert, in das Jürgen Klopp noch mindestens 100 Prozent »Echte Liebe« einflanzen kann.

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Oka Nikolov
Nach seinem Ausflug in die USA ist der 39-Jährige noch kein bisschen müde und sucht eine neue Herausforderung. Was liegt da näher, als auf die alten Tage noch einmal Champions-League-Luft zu schnuppern? Ohnehin hat man bei Borussia Dortmund ein Herz für alternde Starkeeper, machte man doch einst sogar den halbgreisen Toni Schumacher mit einem Kurz-Einsatz zum ältesten Meisterspieler der Bundesliga-Historie. Was liegt da näher, als mit dem ewigen Oka eine neue Ära zu begründen?

Alexander Madlung
Etwas älter, etwas klobig, ziemlich weg vom Fenster: Nachdem der BVB mit diesem Suchraster bereits Manuel Friedrich in Thailand ausfindig gemacht hat, ist es nun an der der Zeit, die einzige Vereinslegende, die der VfL Wolfsburg jemals hatte, aus der Frührente zu holen. Und wäre es nicht ein Spaß, dem Klassenfeind aus der Autostadt zu zeigen, dass Tradition und echte Liebe selbst den fußlahmsten Profi wieder flügge machen kann? Aki Watzke kritisiert das. Nicht.

John Mensah
Ein Mann wie aus Eisen gehauen. Mit Grätschen, die dreckiger sind als die Herrenklos auf der Südtribüne. John Mensah besteht fraglos mindestens zu 1909 Prozent aus Muskeln und Willen und ist damit wie geschaffen wie die arg ramponierte BVB-Defensive. Er spielt mindestens genauso gerne lange Bälle wie Mats Hummels und hat im Gegensatz zu Sven Bender Gesichtsknochen aus Kryptonit. Was spricht also gegen ihn? Ganz genau: nichts.

Jean-Alain Boumsong
Champions-League-Erfahrung, Europa-League-Erfahrung, Weltklub-Erfahrung: Der ebenso hochdekorierte wie -betagte Franzose bringt alles mit, was eine schnelle Hilfe für Borussia Dortmund braucht. Spielte bei Juventus Turin, den Glasgow Rangers und Olympique Lyon und stand 2006 mit der französischen Nationalmannschaft sogar im WM-Finale. Da drunter macht es der BVB doch mittlerweile sowieso nicht mehr, oder?

Savio Nsereko
Das noch immer junge, aber mittlerweile einstige Megatalent stand sich im Laufe seiner Karriere oft bis immer selbst im Weg. Traurigster Tiefpunkt in der bodenlosen Vita des früheren 11-Millionen-Mannes war wohl seine gefakte Selbstentführung in Thailand, die nur wenige Tage später aufflog. Nach zwei gescheiterten Resozialisierungsmaßnahmen durch den Gerechtigkeitsfanatiker Pelé Wollitz ist der Mittelfeldmann nun ohne Arbeit. Jürgen Klopp, übernehmen Sie!

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