14.08.2012

Nach der van-Gaal-Idee: Elf mögliche Bayern-Rückkehrer


Man sieht sich immer zweimal!

Seite 2/3: Mittelfeld

Text:
Christoph Erbelding
Bild:
Imago

Bernardo



Bernardo gilt als einer der größten Transferflops in der Geschichte des FC Bayern. Der Brasilianer kam 1991 für zwei Millionen D-Mark, düste aber bereits im September nach vier Einsätzen wieder ab. Was allerdings kein Wunder ist bei den Scherzen, die ihm widerfuhren. Als die Münchner eine Floßtour machten, ließ es sich Klaus Augenthaler nicht nehmen, Bernardo in die Isar zu schubsen. So weit, so unspektakulär. Bis Bernardo auf dem Rückweg in »Auges« schauspielerisch verzerrtes Gesicht blickte und seinen lauten Warnschrei vernahm: »Crocodiles, Crocodiles!« Der aufgeschreckte Brasilianer bekam es mit Angst zu tun und schwamm um sein Leben. Er stoppte erst, als er Augenthalers lautes Lachen hörte. Ob sich Bernardo von diesem Schock jemals erholte? Eine Chance zur Rehabilitierung hat der 47-Jährige allemal verdient. 



Bazi



Als der  FC Bayern in der Saison 2003/04 kurz davor stand, die Meisterschaft an Werder Bremen zu verlieren, griff die Münchner Marketingabteilung zum letzten Mittel, schickte das bisherige Maskottchen in den Ruhestand und stellte dafür einen Plüschbär namens Berni an die Seitenlinie. »Er hat ein sympathisches Gesicht. Er wird überall mit uns hingehen. Die Attribute, die der Bär rüberbringt, sollen der Mannschaft helfen«, sagte Vize-Präsident Karl-Heinz Rummenigge. Hat wunderbar funktioniert: Meister Petz in Grün-Weiß, genannt Ailton, vermasselte Bernis Premierenstunde, schoss Werder in München zum 3:1-Meistersieg und die Bayern in die Krise. Eine Breitseite, die Berni nie mehr abschütteln konnte. Wir fordern daher: Holt Bazi zurück! Und gebt ihm endlich, was er verdient: einen Platz auf der Doppelsechs.


Owen Hargreaves

Die Rückkehr von Owen Hargreaves, der in der vergangenen Saison ein Spiel für Manchester City bestritt, scheint alleine aus wirtschaftlichen Gründen alternativlos. 2007 machten die Bayern mit dem englischen Nationalspieler den großen Reibach und strichen von Manchester United 25 Millionen Euro Ablöse ein. Verletzungen stampften Hargreaves’ Marktwert danach ein. Jetzt ist er vereinslos. Die Chance, Sir Alex Ferguson noch eine lange Nase zu drehen und zusammen mit Bazi den Engpass auf der Doppelsechs zu lösen.


Slawomir Wojciechowski


Slawomir wer? Genau: Der unbekannteste Champions-League-Sieger von 2001 stammt aus Polen und hat in Deutschland außer beim FC Bayern noch in der sechstklassigen Landesliga Mittelrhein beim SCB Viktoria Köln gespielt – allerdings auch vier Länderspiele absolviert. Wir finden: Das sind Qualitätssiegel, die eine Rückkehr des 39-Jährigen zum Rekordmeister rechtfertigen. In der Saison 2000/01 wurde der Mittelfeldmann übrigens nur im DFB- und im Ligapokal eingesetzt. Höchste Zeit, Verpasstes nachzuholen.

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