Nach der van-Gaal-Idee: Elf mögliche Bayern-Rückkehrer


Man sieht sich immer zweimal!

Louis van Gaal möchte eines Tages zum FC Bayern zurückkehren. Das hat der Trainer dem »kicker« verraten. Wir finden: Eine ganz famose Idee!

Tor


Michael Probst



Tagsüber EDV-Leiter der Gemeinde Unterhaching, abends Profi beim FC Bayern – was heute undenkbar erscheint, war für Probst in der Saison 1995/96 ganz normal. Der damals 33-Jährige musste für jedes Auswärtsspiel drei Tage Urlaub nehmen, wie er später verriet. Dafür wurde er mit zwei Einsätzen in der Bundesliga und dem UEFA-Cup-Sieg belohnt. Was heute für ein Probst-Comeback spricht: Außer für den FC Bayern spielte der Torhüter noch bei 1860 München, MTV München, BSC München und SV Türk Gücü München. Kann der FCB auf so eine heimatverbundene Seele verzichten?



Abwehr


Manfred Bender



An einer Verpflichtung von Lars Bender beißen sich die Bayern ihre Kauer aus, Bayer Leverkusen gibt den DFB-Edeljoker nicht frei. Warum also nicht wieder auf den legendären Namensvetter setzen? In 77 Spielen erzielte das Original zwischen 1989 und 1992 neun Tore. Seine Standfestigkeit stellte er später beim KSC unter Beweis, als er nach einem Hodenriss nur wenige Wochen später auf den Platz zurückkehrte. Fit ist der mittlerweile 46-Jährige obendrein – zuletzt hielt er sich als Co-Trainer der nigerianischen U20-Nationalelf in Schuss. Übrigens: Lars Benders  Zwillingsbruder Sven hört auf den Spitznamen »Manni«. Wer ist hier der Boss?

Max Eberl


Wohl kein Bayern-Spieler wird so oft aus der Kiste geholt, wenn es um die Kurzarbeiter im roten Dress geht. Lediglich einen Einsatz verbuchte Eberl in München. Wir fordern nun sein Comeback als Abwehrbollwerk für mindestens weitere 90 Minuten. Danach kann Eberl die Gladbacher Borussia weiter zu Ruhm führen – aber erst, nachdem er seinen ersten Profitreffer erzielt hat. Der war ihm zwischen 1991 und 2005 in 215 Spielen vergönnt geblieben.

Hans Pflügler



Na gut, der Hansi, Weltmeister von 1990, hat seine Profikarriere eigentlich schon 1992 beendet. Doch was soll das schon heißen? Als die Bayern 1995 aus Personalnot einen Libero benötigten, verbarrikadierte Pflügler beim 0:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern ein letztes Mal in der Bundesliga den Strafraum. In der Saison 2001/02 – Pflügler zählte mittlerweile 41 Lenze – lief er sogar nochmal als Stammspieler in der Regionalliga beim FC Bayern II auf – der Mann weiß, wie man zurückkehrt. 



Tobias Rau



2003 als potenzieller Lizarazu-Nachfolger zum FC Bayern gewechselt, zerbrach der Jung-Nationalspieler auf aufgrund vieler Verletzungen an dieser Aufgabe. Als Rau auch bei Arminia Bielefeld nicht mehr an die alte Leistungsfähigkeit heranreichte, zog er 2009 einen Strich unter die Karriere und nahm ein Lehramtsstudium auf. Fußball spielt er immer noch – beim TV Neuenkirchen (Niedersachsen) in der zweiten Kreisklasse. Zu wenig, um noch einmal durchzustarten? So ein Quatsch. Beim FC Bayern können sie derzeit doch jeden Backup für Emre Can auf der Außenbahn gebrauchen, wo doch sonst alle Kandidaten das Lazarett füllen.

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