Nach dem Protz-Bischof: Fußballer im Kaufrausch

Sie kaufen euer Leben

War ja klar: Jetzt springen auch noch die 11FREUNDE auf den Franz-Peter Tebartz-van-Elst-wird-verlacht-Zug auf. Passend zum verschwenderischen Bischof von Limburg erzählen wir fünf Geschichten von Fußballern, für die Geld ebenfalls keine Rolle spielte.

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Logan Bailly
In Gladbach ranken sich die legendärsten Geschichten rund um den Lebensstil von Ex-Keeper Logan Bailly. So verlangte einst ein Energieversorger eine massive Nachzahlung vom Belgier. Der Grund: Das ehemalige Unterhosenmodell soll das Wasser in seinem Swimmingpool im Garten konstant auf 28 Grad Celsius geheizt haben. Natürlich über einen ganzen Winter lang. Ein Vertrauter von Bailly sagte dem »Spiegel« seinerzeit zur Geldverschwendung seines Torwarts: »Das hat Ausmaße, wie man sie sonst eher bei afrikanischen Spielern kennt.«

Mario Balotelli
Über das Kaufverhalten von Mario Balotelli ließen sich sicher ganze Bücher füllen. Vor allem fröhnt der extrovertierte Superstar einem besonders kostspieligen Hobby: dem Falschparken. Im Sommer 2010 sammelte der Italiener in Manchester im Schnitt pro Tag drei Strafzettel, zudem wurde sein Maserati insgesamt 27 Mal abgeschleppt. Kostenpunkt dieser erklusiven Auslegung der Straßenverkehrsregeln: 11.000 Euro.

Jefferson Farfan
Nur wenige Zeitungen lassen sich so vom Fußballer-Luxus beglücken, wie die »Bild«. 2010 listete das Blatt die Reichtümer von Schalkes Peruaner Jefferson Farfan auf. Darunter: 14 Luxusuhren im Wert von 50.000 bis 80.000 Euro, sechs Autos – Bentley Super Sport (380.000 Euro), Audi Q7 (75.000), Porsche Cayenne S (73.000), Hummer H2 (65.000), Audi TTS (46.000), VW Touareg (Dienstwagen) – sowie drei Villen in seiner Heimatstadt Lima. Darunter eine bescheidene Hütte samt Pool, Fußballplatz und Lagune.

David Beckham
Harper Beckham ward noch nicht einmal geboren, da hatten ihre Eltern bereits 2,3 Millionen Euro für die Umgestaltung ihrer Anwesen in Los Angeles und Frankreich ausgegeben. Während wir Normalsterblichen bei der frohen Erwartung von weiblichem Nachwuchs die Wände in schweinchenrosa streichen, ließen Herr und Frau Beckham ein Disney-Themenzimmer, sowie ein »Blumen-Paradies«-Zimmer herrichten. »Victoria will außerdem Klänge aus den Wänden kommen lassen und spezielle Lichteffekte inszenieren. Sie glaubt fest daran, dass man die Sinne der Babys von Geburt an schärfen sollte«, so einer der ominösen Insider aus dem »Umfeld« der Beckhams.

Cristiano Ronaldo
Für alle Leser, die einfach nicht wissen, wohin mit der Kohle: In Los Angeles wartet der Club »MyHouse« darauf, eure Moneten entgegen zu nehmen. 2009 machte hier Real-Star Cristiano Ronaldo auf richtig dicke Hose und warf nicht nur Fuffis wie irre durch den Laden, um Edel-Tussi Paris Hilton zu beeindrucken. Wie viel Ronaldo (»Einmal hat er eine Flasche zwischen den Beinen. Paris massiert sie aufreizend.«) nun wirklich in jener Nacht springen ließ, dabei sind sich die Experten nicht einig. »Gala« schrieb von sagenhaften 140.000 Euro, »Bild« von läppischen 20.000. So oder so: An diese Summen solltet ihr denken, falls ihr euch beim nächsten Mal selber auf die Schulter klopfen wollt, bloß weil ihr der Süßen von gestern Nacht drei Wodka-Orange für vier Euro das Glas spendiert habt.

>>>> Bildergalerie: Wenn Fußballer richtig protzen

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