Nach dem Baumgartner-Rekord: Die schönsten Fußball-Tiefflieger

Da geht er zu Boden

Jaja, Felix Baumgartner ist aus fast 40.000 Kilometern Richtung Mutter Erde gesprungen. Aber die schönsten Tiefflieger hat noch immer König Fußball zu bieten. Unsere Top Ten der besten Schwalben seit der Erfindung von Andy Möller!

10. Roberto Boninsegna
M’Gladbach – Inter Mailand, 1971
Eine Büchse flog, Roberto Boninsegna sank theatralisch danieder und wurde mit schwerer Haarwurzelerschütterung vom Platz getragen. Ein Videobeweis war mangels Video nicht möglich, das 7:1 der Gladbacher wurde annulliert.

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9. Didier Drogba

FC Arsenal – FC Chelsea, 2006
Ein leichter Schubser von Jens Lehmann, schon flog Drogba durch die Luft, als hätten ihn Bud Spencer und Terence Hill gleichzeitig erwischt.



8. Rivaldo
Brasilien – Türkei, 2002
Das Stadion lachte, nur die Referees blieben ernst, als Rivaldo sich in der 89. Minute die Hände vor das Gesicht schlug und sich mit irrsinnigen Leibschmerzen auf dem Boden wälzte. Dabei war ihm der Ball des Türken Ünsal lediglich ans Bein gesprungen.



7. Andreas Möller

Borussia Dortmund – Karlsruher SC, 1995
Dass sein Gegenspieler meterweit entfernt stand, störte nicht. Möller flog trotzdem, wurde mit einem Strafstoß belohnt und hinterher via Fernsehbeweis gesperrt. Möllers Rechtfertigung war allerdings prima: »Es war kein Elfmeter, ich habe instinktiv reagiert.«



6. Norbert Meier
MSV Duisburg – 1. FC Köln, 2005
Keine richtige Schwalbe, aber großes Autorenkino: Meier stand Stirn an Stirn mit Kölns Albert Streit, dann fiel Meier plötzlich, drehte dabei noch eine halbe Pirouette und warf theatralisch die Arme in die Luft – warum auch immer. Streit blieb zunächst stehen, fiel dann aber auch zu Boden wie eine alte Dame mit akuter Herzschwäche.


5. Rudi Völler
Deutschland – Argentinien, 1990
Völler wehrte sich nicht gegen die Schwerkraft, als Roberto Sensini neben ihm dezent grätschte. Völler sah es später realistisch: »Das war ein Elfmeter, den kannst du pfeifen, den musst du aber nicht pfeifen.«



4. Bernd Hölzenbein
Deutschland – Holland, 1974
Das perfekte Verbrechen, Hölzenbein hielt sich strikt an die Abläufe: geeignetes Verteidigerbein suchen, dagegen rennen, fallen lassen. Rainer Bonhof kommentierte später: »Schon wegen der bloßen Unachtsamkeit musste man damals Elfmeter geben.«

3. Cristiano Ronaldo

Deutschland – Portugal, 2006
Ein lupenreiner Fosbury-Flop nach harmlosem Tackling im WM-Spiel um Platz 3. Besonders schön: Schon während des Langstreckenfluges blickte sich Ronaldo hilfesuchend zum Schiedsrichter um.



2. Knut A. Fostervold
Molde FK, ca. 2002
Knut Fostervold wurde vom norwegischen Fernsehen zum »schlechtesten Diver der Welt« gewählt. Muss man in der Tat erst mal hinbekommen, allein auf dem Rasen zu stehen und plötzlich den Kopf nach hinten zu schmeißen wie nach einem schweren Kopftreffer beim Kirmesboxen.




1. Sean Davis
Portsmouth – Tottenham, 2007
Verhöhnte seinen Gegenspieler Lee Young-Pyo, der nach einem Zweikampf ins Tiefparterre abgetaucht war, indem er grotesk übertrieben hinterhersprang, frei nach Crocodile Dundee: »Das soll eine Schwalbe sein? DAS ist eine Schwalbe!«

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In der Flimmerkiste findet Ihr eine sehenswerte Dokumentation über die weltschönsten Schwalben.


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