Nach dem Aus von »Waldis Club«: Neue Jobchancen für Hartmann

Männlich, ledrig, duzt...

Was für ein Schock: Nach einem provozierend-niedrigen Angebot der ARD schmeißt Waldemar Hartmann sein Erfolgsformat »Waldis Club« hin. Doch was soll das Multitalent jetzt machen? Wir kennen ein paar echte Job-Alternativen.

Weißbiervernichter, Duzmaschine, Schenkelklopfer – das Jobportfolio von Waldemar Hartmann ist breiter als der Hosenbund von Reiner Calmund. So sollte es nach dem Aus von »Waldis EM-Club« im Grunde kein Problem für Waldi sein, sich auf dem Jobmarkt neu zu orientieren. Als kleine Starthilfe für den Jungunternehmer haben wir ein paar echte Jobkracher rausgesucht.

1. Ab ins Kino

Die Gerüchte um eine Neuauflage des Slacker-Klassikers »The Big Lebowski«  sprengen fast das Internet. Mehrere Kiffergenerationen raffen sich sogar für Minuten von ihrer verharzten Couch auf, um diverse Foren zum Glühen zu bringen. Doch noch wehren sich die Hauptdarsteller gegen eine Rückkehr in die Welt der Dudes, White Russians und Bowlingcenter. Der ideale Moment für das Leinwanddebüt von Waldemar Hartmann. Die Geschichte des humorbombigen Multitalents enthält mehr komödiantische Elemente als alle Teile von »Die nackte Kanone« zusammen. 11FREUNDE weiß: In Hollywood ist man nicht abgeneigt. Filme made in Germany sind Trend. Ein Filmplakat geistert bereits durch die Chefbüros. Walter, bitte übernehmen!



2. Kinder, der Welt

Waldi liebt die Menschen. Er liebt das Beisammensein. Er lacht gerne, weil er eben ein fröhlicher Mensch ist. Kurzum: Waldi ist der ideale Mann für einen Freizeitpark. Warum sollte Waldi also nicht das Gesicht des »Phantasialand« werden? Mit Geschichten jenseits der Realtiät kennt sich Hartmann ja bestens aus. Wie sonst konnte er den ARD-Verantwortlichen einst einen Talk à la »Waldis Club« verkaufen? Außerdem könnte das ehemalige ARD-Gesicht als knallharter Reformer den Park sanieren. Das Stichwort: kostengünstige Attraktionen. Kumpel Matze Knop imitiert fortan die teure Achterbahn »Black Mamba«, Stefan Kretschmar wirft neugierige Kinder mit Handbällen ab. Und wenn nix geht, kommt Paul Breitner und liest aus der »Peking Rundschau« vor. Ein Kracher! Kinder der Welt, schaut auf dieses Land!

3. Die fünf Ringe
Sind wir ehrlich: Noch bevor die Olympischen Spiele angefangen haben, ist uns die Lust vergangen. Verkehrsstaus, Terrorgefahr, Pleiten, Pech und Pannen – das, was wir schon lange geahnt haben, wird nun offensichtlich: Die Engländer haben es einfach nicht drauf. Dem arg angeknacksten Image der Inselspiele kann nur ein Mann mit Stil, Temperament und einem einehmende Wesen helfen. Wer? Genau: Waldemar Hartmann! Waldi wird kurzerhand zum Maskottchen der Spiele umfunktioniert, damit sind ihm alle Schranken geöffnet. So kann Hartmann seine ganze Erfahrung ausspielen: ein Fieldinterview mit Usain Bolt noch während des 100-Meter-Finals, launige Gespräche von der Doping-Probe der aserbaidschanischen Gewichterheber-Abordnung (»Na, läuft's net? Trinkst a Weißbier, dann goit alles!«) und natürlich zotige Nachberichte zum Damen-Wasserball. Hier kann Hartmann zeigen, dass er immernoch alles drauf hat – außer Zahnbelag.

4. Ab in den Zirkus

Der Waldi bringt die Menschen gern zum Lachen. Und er ist ein Freigeist. Deswegen ist er wie gemacht für ein Engagement beim Zirkus Roncalli. Launig für Hartmann durch die Show. Am Ende geht der Meister selbst in die Manege. Seine Supernummern: Zum Aufwärmen wird der Weltrekord im einarmigen Reißen in der Halbliterklasse gebrochen, anschließend gibt es Telefonscherze mit Rudi Völler. Zum großen Finale lässt Hartmann tatsächlich den Tiger (Stefan Effenberg) durch eine brennende »Bild«-Zeitung springen. Am andere Ende wartet dessen Frau Claudia mit einem neuen Tattoo. Wow!

5. Born to be Waldi
Raus aus dem Fernsehkasten – und rauf auf die Bühne! Unter dem Namen »Born to be Waldi« zieht Waldemar Hartmann mit einem kabarettistische Programm durch die Republik. Passend zum Untertitel »30 Jahre in der Anstalt« spielt TV-Original Hartmann einfach seinen eigenen Programmdirektor – und verrät die Geschichten, Schmankerl und skurrilen Erlebnisse, die er im TV bisher leider immer für sich behalten musste. Die Zuschauer erfahren unter anderem, wie Uli Hoeneß einen Rathausbalkon vermietete, der ihm gar nicht gehörte. Hammer, oder? Zugegebenermaßen klingt es absolut absurd. Aber es ist ja auch nur ein Vorschlag.

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