Lauterns Sahan ärgert seine Mutter

Hausverbot bei Mama

Der arme Olcay Sahan. Da schießt er seine Lauterer zum überraschenden 1:1 gegen Borussia Dortmund und muss nun doch den mütterlichen Zorn fürchten. »Meine Mama ist BVB-Fan«, so Sahan. Jetzt drohe ihm gar Hausverbot. Zehn Dinge über Fußballer und ihre Mütter. Lauterns Sahan ärgert seine Mutter
Heft#115 06/2011
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115

1.
Bernd und Karl Heinz Förster
Gott vergibt, die Försters nie. Nur einmal, verriet ihre Mama Marianne 1984 dem Boulevard, hätten ihre Buben Rotz und Wasser geheult. Das Bruderpaar hatte versucht, auf dem heimischen Bauernhof ein Ferkel zu reiten. Das junge Schwein war überfordert: »Genickbruch! Die Buben waren zu schwer. Das Fleisch haben sie nicht essen wollen.«

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2.
Karl-Heinz Rummenigge
Der Vorsitzende des Bayern-Vorstandes zeigte sich einst von seiner femininen Seite. Der Münchner »Abendzeitung« verriet Kalle, dass seine Mutter Hildegard ihn jahrelang wie eine Tochter großgezogen habe. Sie hatte sich so sehr ein Mädchen gewünscht. »Samstags drehte sie mir stets Lockenwickler ins Haar. Mit vier Jahren war ich mit meinen blonden Locken eine richtige Schönheit!«

3.
Eljero Elia
Geschickt eingefädelter Versuch von Hollands Nationalstürmer Elia, seiner Mutter im Alter von 14 Jahren ein heimlich gestochenes Tattoo am Oberarm unterzujubeln: »Keine Sorge, das ist abwaschbar«, versicherte er treuherzig. Mama Elia zückte Kernseife und Waschlappen und überzeugte sich vom Gegenteil. Der Sohnemann erinnert sich noch heute schaudernd: »Es gab großen Ärger.«

4.
Franz Beckenbauer
Dem Charme von ZDF-Anchor Dieter Kürten verfiel Kaisermutter Antonie Beckenbauer. Also bat sie den berühmten Sohn, bei Herzensbrecher Kürten um ein Autogramm mit persönlicher Widmung nachzufragen. Der Moderator reagierte stark verwirrt, als Franz seine Unterschrift einforderte. Der blaffte verlegen: »Na, net für mich, für meine Mutter. Schreib: Für Antonie. I woaß a net wieso, Burschi, aber sie mog di halt gern.«

5.
Michael Krüger
Weil ihm seine Mutter das Rauchen strengstens untersagt hatte, ließ sich der frühere Aachener Coach Michael Krüger am Tivoli von ortskundigen Ordnern ein paar diskrete Ecken zeigen, an denen er ungestört das Feuerzeug zücken konnte.  Nach dem merkwürdigen Versteckspiel befragt, gab der Chefcoach kleinlaut zu: »Mutter sieht das nicht so gerne.«

6.
Gerd Müller
Der »Bomber der Nation« besaß Mitte der siebziger Jahre alles, was das Konsumentenherz begehrt: Haus, Autos, eine todschicke Frisur. Letzteres sah die wertkonservative Mutter Müller allerdings anders. Einmal in der Woche klingelte die resolute Dame durch und beschied ihren Sohn: »Du musst endlich zum Friseur gehen, Bub. Ich schäme mich vor den Nachbarn wegen deiner langen Haare!«

7.
Toni Polster
Nicht gerade ein Prädikatsexamen absolvierte der österreichische Stürmer. Ganz im Gegenteil. Das Abschlusszeugnis an einer teuren Privatschule musste Mama Waltraud mit einer Tausend-Schilling-»Spende« unterfüttern. Ihr Bub Toni hatte die meisten Schulstunden schlichtweg verschlafen.



8.
Jürgen Klinsmann
Als die »Bild«-Zeitung im Frühjahr 1998 das jüngste Transfergerücht schlagzeilte – »Klinsmann für 13 Millionen zum FC Barcelona?« – bekam Mutter Martha Klinsmann den angeblich ins Haus stehenden Geldsegen von den Stammkunden der Gingener Bäckerei aufs Brot geschmiert. Standardgag der Brötchenkäufer: »Sie arbeiten noch, Frau Klinsmann? Gibt der Jürgen denn nichts ab?«

9.
Romeo Benetti
Weil Italiens Nationaltrainer Dr. Fulvio Bernardini im Herbst 1974 seinen Mittelfeldmann Romeo Benetti nach einer 0:1-Pleite gegen Jugoslawien öffentlich kritisierte, reiste zum nächsten Training überraschend Benettis Mutter an. Nachdem die Dr. Bernardini ordentlich die Socken hochgezogen hatte, moserte der Nationalcoach: »Offenbar ist man hierzulande nicht Manns genug, konstruktive Kritik als solche hinzunehmen«.

10.
Uli Hoeneß
Der langjährige Bayern-Manager erwies sich 1984, als die halbe Bundesliga den Jungstar Ludwig Kögl jagte, als gewiefter Taktiker. Wurstfabrikant Hoeneß ließ sich von Kögls Eltern einladen und lobte wortreich die Weißwürste: »Frau Kögl, das sind die besten Weißwürste, die ich je gegessen habe!« »Bild« notierte: »So etwas hört eine Hausfrau natürlich gern.« Kögl wechselte zu den Bayern.

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