Jürgen Croy im Interview

»Ich bekam weiche Knie«

Jürgen Croy, 94-maliger Nationaltorhüter der DDR, wehrte 1974 in Hamburg wütende Angriffe des späteren Weltmeisters BRD ab. Er widerstand während seiner Laufbahn auch dem Willen des Staatsapparates. Das gelang nur wenigen. Heute wird er 65. Jürgen Croy im Interview
Heft #72 11 / 2007
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Jürgen Croy, auf einem Wandbild in einer Zwickauer Kneipe sind sie in Ikonenform gezeichnet. Sie spielten Ihr ganzes Leben für Zwickau, was die Obrigkeit nur widerwillig abnickte.

Ich habe die Entscheidung nie bereut, für Zwickau zu spielen. Ich hatte mit dieser Mannschaft viel Spaß, hatte tolle Mitspieler, in einem für damalige Zeiten sehr professionellen Umfeld. Meine Familie hat sich bis heute immer sehr wohl gefühlt in Zwickau. Dabei war es nie entscheidend, 400 Mark mehr zu verdienen. Egal ob in Dresden oder in Leipzig. Mir war in dieser Zeit die Nähe zu den Fußball-Fans wichtiger. Es herrschte ganz einfach eine Verbundenheit mit diesen Fans, was mir sehr viel gegeben hat.

Viele andere Spieler wurden einfach zu den bevorzugten Clubs delegiert. Im Begriff der damaligen Vorgehensweise der Entscheidungsträger wäre es fatal zu denken, ohne Probleme für immer bei einer Betriebsportgemeinschaft zu bleiben.

Das Interesse des DFV und DTSB war extrem stark, und es wurde auch ein gewisser Druck ausgeübt, mit dem man das erzwingen wollte. Mir hätten in diesem Fall auch verantwortliche Betriebsleiter oder der Oberbürgermeister von Zwickau nicht helfen können.

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Wie lief, im speziellen bei Ihnen, so ein Vorgang ab?

Das ganze kulminierte in einem Vier-Augen-Gespräch mit dem damaligen DTSB-Vizepräsidenten Franz Rydz in Berlin, wo richtig Klartext gesprochen wurde. Er saß mir gegenüber und fragte, ob ich meine Entscheidung in diesem Sinne getroffen hätte und ich sagte: „Nein“, worauf er antwortete, dass ich es mir noch einmal gut überlegen solle. Es hätte eben so gut sein können, dass ein junger Mann wie ich auch in die NVA eingezogen wird. Mit Pech kommt er in eine Ecke, wo Fußball nicht die allererste Geige spielt. Aber wenn man den Leuten gegenübersitzt, mit dieser Härte der Aussagen konfrontiert, werden die Knie weich. Das muss ich nicht verheimlichen.

Stellte sich Nationaltrainer Georg Buschner hinter Sie?

Georg Buschner hat sich sehr stark gemacht. Er erzählte mir, dass er keinen Wechsel im Tor vornehme, solang er Trainer sei, weil die Öffentlichkeit ihn sonst für inkompetent erklären würde.

Was hätte die Öffentlichkeit getan?

Zumindest wären Fragen ausgelöst worden. Mein Vorteil lag darin, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits 20 Länderspiele hinter mir hatte, und die waren auch nicht so schlecht. Die Leute hatten sich an mich im Tor gewöhnt. Moralischen Beistand brachten mir die Signale der Belegschaft des Automobilbetriebes VEB Sachsenring, die mir signalisierten, wenn hier Zwang käme, dann könnten die Bänder auch für einige Stunden stillstehen. Das wollte man letzten Endes auch nicht riskieren.

Zurecht finden die Weltklassetorhüter der 70er wie Sepp Maier oder Dino Zoff große Würdigung. Vergisst man da jedoch, außer in der ehemaligen DDR natürlich, Jürgen Croy?

Ich habe damit überhaupt kein Problem. Das liegt in der Vergangenheit. Es ist eindeutig erwiesen, dass die DDR-Torhüter genau so ein Leistungsvermögen besaßen. Die Italiener oder Ronnie Hellström bestätigen das. Sie wissen, wer im Osten zu den herausragenden Spielern gezählt hat. In allen Bereichen ist es so, seien es Künstler oder Wissenschaftler aus der DDR. Oftmals ist es einfach nicht gewollt, weil man etwas Positives darstellen würde, was mit der DDR verbunden ist. Das passt ganz einfach nicht in die Linie.

Wie verlockend war der Reiz des Westens?

Ein konkretes Angebot hat es nicht gegeben. Aber beispielsweise sind bei Länderspielen immer Figuren im Hotel unterwegs gewesen und sagten, dass es zwei, drei Vereine gäbe, für die man sehr interessant sei. Das habe ich abgelehnt, weil mir klar war, wenn ich solchen Reizen unterlegen wäre, hätte ich erstens meine Familie nie wieder gesehen, und zweitens hätte sie unter den Umständen des Systems sehr leiden müssen. Das stand in keiner Sekunde zur Disposition.

Die 70er war die beste Zeit der DDR-Nationalmannschaft. Olympia Bronze 1972, sogar Gold 1976 in Montreal. Einzig das geschichtsträchtige WM-Aufeinandertreffen in Hamburg 1974 bleibt noch heute in aller Munde.

Das war ein Prestige-Duell. Wir Spieler sahen das gar nicht unter dem politischen Aspekt. Wir wollten beweisen, was wir können, und die wollten zeigen, dass sie besser sind. Wir gewannen, und es ist ja auch nicht so, dass man sagt, wir haben wahnsinniges Glück gehabt. Es war ein ganz ausgeglichenes Spiel. Dass der Torschütze natürlich besser im Gedächtnis bleibt als der rechte Verteidiger, ist klar. Jürgen Sparwasser hat das auch verdient. Das ist eine wunderbare Geschichte.

Gegen Ende der DDR waren Sie Vize-Präsident des DFV. Warum fanden Sie sich nach der Wende in keiner ähnlichen Position des DFB wieder?

Diese Geschichte wäre für mich natürlich sehr interessant und reizvoll gewesen, aber mit der Wende war mir klar, dass für diese Position in einem gemeinsamen Verband so viele Leute in den Startlöchern stehen und dort versuchen würden, hereinzukommen. Das war für mich irrelevant und chancenlos. Ich bin da auch Realist und weiß, wo es Sinn macht, seine Kräfte einzusetzen.

Was ist nach der Wende für die Ost-Vereine verkehrt gelaufen?

Ich hätte mir einfach gewünscht, dass es nicht zu einem Ausverkauf der Topspieler gekommen wäre. Kirsten, Sammer und wie sie alle hießen. Es war allen klar, dass es in kurzer Zeit ein Ausbluten des DDR-Fußballs geben würde. Wie hätte man auch die Spieler an Dresden oder Leipzig binden können, wenn so gestandene Bundesligavereine mit tollen Namen und sportlichen Perspektiven Rahmenbedingungen schaffen, die ein Sportler ganz einfach nicht ablehnen kann? Die wirtschaftlichen Akzente waren und sind so verteilt, dass sie gegen den Ostfußball sprechen.

Es gibt beispielsweise keinen DFB-Ehrenspielführer aus der DDR. Verwehrt sich der DFB noch heute dem DDR-Fußball und gibt ihm und seinen ehemaligen Spielern keine Identität?

Wenn sich der DFB eine ganze Weile schwer tat, unsere Länderspiele überhaupt anzuerkennen, ist das für mich einfach eine Lachnummer. Da ist es egal, ob das im Rahmen einer Olympiade stattfindet, wie zum Beispiel 1976, als wir im Finale den WM-Dritten 1974 Polen schlugen. Auch viele Spieler werden totgeschwiegen, existieren ja gar nicht.

Sie fingen als Mittelstürmer an. Musste man Sie ins Tor zwingen?

Mir hat das immer sehr viel Spaß gemacht, Tore zu schießen. Als ich anfing, habe ich im Knaben- und Schülerbereich eine ganze Zeit draußen gespielt. Aber meine körperlichen Vorraussetzungen waren dann für das Tor prädestiniert.

Was halten Sie von den gängigen Klischees der Torhüter?

Ja, Torhüter und Linksaußen haben eine Macke. Das ist Fußball-Latein. Ich kann sagen, dass der Großteil der Torhüter nicht zu den Dümmsten zählt. Das merkt man an ihrem Ausdruck, am Denken und Handeln.

Wo lagen Ihre Stärken und Schwächen?


Sich selber einschätzen zu müssen, ist nicht einfach. Ich war wohl wie die meisten Torhüter auf der Linie stark und zählte im Herauslaufen auch nicht zu den Schlechtesten. Gäbe es eine gravierende Schwäche, hätte ich nicht so lange Nationalmannschaft spielen können.

Oliver Kahn predigt, welch gewichtige Rolle die Psychologie beim Torhüterspiel einnimmt. Den Tunnelblick, die Nervosität in den Griff bekommen.

Das ist auch richtig und wichtig. Wenn Ihnen ein Torwart beziehungsweise ein Fußballer vor dem Spiel sagt, er sei nicht nervös, dann wird er ewig ein Mittelklassespieler bleiben, weil der Körper diesen „Vor-Start-Zustand“, diese hohe Erregung, braucht, um genügend Adrenalin auszuschütten und 100 Prozent leistungsfähig zu sein. Für mich war es sehr wichtig, bei der Erwärmung den ersten Erregungszustand überwunden zu haben, diesen ersten toten Punkt. Danach ist man richtig leistungsfähig und hochkonzentriert. Teilweise widerstehen manche Torhüter dem Nervendruck nicht, überziehen und gehen Mitspielern oder Gegnern an die Gurgel oder sonst was. Soweit sollte es nicht unbedingt kommen.

Worauf wurde beim Torhüterspiel in der DDR Wert im Unterschied zur BRD Wert gelegt?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es extreme Unterschiede gab. Beim Torhüter wurde und wird auf Gewandtheit, Beweglichkeit, Sprungkraft, auf Schuss- und Wurftechnik Wert gelegt. Ein Torhüter ist dazu angehalten, dass er das Spiel eröffnet. Denn ein Guter kann mit Handabwürfen eine Situation des eigenen Angriffs eröffnen. Ich hab mich immer bemüht, sofern möglich, das Spiel mit Handabwurf zu eröffnen. Das Gleiche gilt für die Fußabschläge.

Was sollten außerdem die wichtigsten Eigenschaften eines Torhüters sein?

Er muss antizipieren können, ein Spiel lesen. Früher schon und heute noch viel stärker wechselt die Rolle zwischen Torhüter und Libero. Sie müssen Lücken sehen und mögliche Steilpässen abfangen. Die Tugend der Fangtechnik heißt, einen Ball aus 25 Metern auch in der Brusttasche verschwinden lassen können.

Was erschwert heute das Torhüterspiel?

Das Torhüterspiel wird jetzt durch die neuen Bälle erschwert. Was mir im Fernsehen aufgefallen ist, dass viele Bälle sehr flattern. Das war zu unserer Zeit nicht so extrem. Es wunderte mich schon, dass die Torhüter da so lange ruhig gehalten haben. Nicht zu verachten: In der heutigen Zeit werden die Flanken sehr scharf und mit viel Effet vom Tor weggedreht. Zu meiner Zeit haben das wirklich nur die Besten, die Spezialisten gemacht und gebracht.
Das Stereotyp der einfach quer vor das Tor geschlagenen Bälle war viel ausgeprägter. Da konnte man als Torhüter noch „Dankeschön“ sagen.

Aber das „Werkzeug“ ist deutlich besser geworden?

Wenn ich die heutigen Latexhandschuhe sehe, zaubert mir das ein Lächeln auf das Gesicht. Wenn ich an meine Anfänge in den 60er Jahren denke, unsere Handschuhe waren mit Noppen der Art alter Tischtennis-Kellen übersäht. Das hatte mit Haftung und Widerstand wenig zu tun.

Die „neue Generation“ wurde gehütet und gezüchtet wie Koi-Karpfen und verdient derzeit Ihre ersten Meriten in der Bundesliga. Können Neuer, Adler oder Rensing so früh bereit für die Nationalmannschaft sein?

Oliver Kahn hat völlig Recht, wenn er sagt, dass ein guter Torhüter nicht in ein, zwei Spielen gemacht wird, sondern zwei, drei Jahre zeigen muss, dass er über den Dingen steht. Talentiert sind natürlich alle drei. Die Nationalmannschaft ist dann ein ganz anderes Pflaster. Im Verein bin ich derzeit der kleine König. Komme ich zur Nationalmannschaft, stehen achtzehn kleine Könige aus den einzelnen Vereinen. Da muss ich mich durchsetzen und Selbstbewusstsein haben. Aber sich in die Nationalmannschaft zu reden, geht nicht. Wird man nicht berücksichtigt, verziehen sich einige in ihren Schmollwinkel und erwarten noch, dass der Bundestrainer persönlich vorbeikommt. Nein, sie müssen ganz einfach zu gut sein.

Was müssen sie machen, um Weltklasse zu werden?

In der Bundesliga und im Europacup Topleistung bringen und sich in der Öffentlichkeit auch dementsprechend verhalten. Leider ist es zuweilen so, dass der Ruhige nicht beachtet wird und der Schreihals gepusht, weil die Medien solche bunten Vögel lieben. Spiele müssen für sich, unabhängig der öffentlichen Kritik, analysiert werden. Man darf sich nicht stark oder schwach reden lassen, sondern muss wissen, was man kann, und selbstbewusst zur Schau tragen.

Wer hat bei Ihnen einen Vorteil?

Mirl imponiert Michael Rensing schon ein bisschen, weil er hinter Kahn absolut ruhig blieb und auf seine Chance gewartet hat. Wenn er sie bekommt, macht er das sehr sachlich. Er ist sehr selbstbewusst. Auch der Manuel Neuer ist ein durchaus guter, talentierter Mann. Ein bisschen Leid tut mir Timo Hildebrand, der in Valencia zumeist noch hinten dran steht. Auf jeden Fall wird es Zeit, nach der EM den Wechsel zu begründen.

Am 3. Spieltag der DDR-Oberliga bestritten Sie 1965 Ihr erstes Heimspiel für Zwickau gegen Dynamo Dresden. Von diesem Zeitpunkt an waren Sie bis 1981 die Nummer 1. Was geht Ihnen als erstes durch den Kopf, wenn Sie an das Westsachsenstadion denken?

Der Geruch. Bis in die 60er Jahre hinein loderten unter dem Stadion unterirdische Schwelbrände. Dem Haldeboden entstieg deshalb an manchen Stellen ein ganz eigenartiger Geruch, der einem im Umkreis von 300 Metern in die Nase wehte. Seit mein Vater mich als Vorschulkind das erste Mal mit hierher nahm, brachte ich diesen Geruch stets mit Fußball und Atmosphäre in Verbindung.

Was hat das Westsachsenstadion, das allen anderen Arenen dieser Erde fehlt?

Mit Weltstadien wie Barcelona oder Wembley kann man es sicher nicht vergleichen. Aber für die Region besaß es immer eine große Bedeutung. Früher füllten mehr als 20000 Zuschauer bei Spielen das Stadion. Die Heimspiele hatten beinahe Volksfestcharakter.

Und was ist Ihnen als Spieler besonders in Erinnerung geblieben?

Der etwa 50 Meter lange und enge Tunnel, der die Kabinen mit dem Spielfeld verbindet. Da spürte man bei jedem Schritt schon, wie draußen das Stadion brodelte.

Mitte der 70er erlebte der Zwickauer Fußball nie wieder erreichten Glanz. Der BSG Sachsenring gelang 1976 der Einzug ins Halbfinale des Pokalsiegercups.


Es herrschte eine wahnsinnige Euphorie. Die Leute haben ihre Arbeitszeiten getauscht, an anderen Tagen mehr gearbeitet, um zu den Spielen gehen zu können. Die Industrie war da sehr einsichtig. Die Schuldirektoren gaben den Kindern frei. In Zwickau habe ich so etwas nie wieder erlebt.

Was traute man der Mannschaft von 1975/76 international überhaupt zu?

Wir waren eine Mannschaft der ganz, ganz Kleinen. Der DFV (Deutscher Fußball Verband, Anm.d.Red.) und der DTSB (Deutscher Turn- und Sportbund, Anm.d.Red.) überlegten, ob sie uns überhaupt melden sollten, denn sie glaubten, wir seien für den Europapokal zu schwach.

Bis zu 40000 Menschen pilgerten in das Stadion, um die Partien gegen Panathinaikos Athen, AC Florenz, Celtic Glasgow und den RSC Anderlecht zu sehen. Wie erlebten Sie diese Spiele?


Für mich war das nicht neu. Ich habe in der Nationalmannschaft mit Weltstars regelmäßig die Klingen kreuzen dürfen. Aber für meine Mitspieler waren Aufeinandertreffen mit Giancarlo Antognoni, Kenny Dalglish, Rob Rensenbrink oder Arie Haan etwas ganz Besonderes. Es spornte alle enorm an.

Aufgrund des lockeren Bergbaubodens sackt das Stadion allmählich ab. Ein Spiegelbild des Zwickauer Fußballs, dessen FSV in der Bedeutungslosigkeit versunken ist?

Wir haben mit dem Verein die Wiedervereinigungszeit und die Phase danach – zumindest in der westsächsischen Region – gut überstanden und wären 1996 fast Bundesligist geworden. Danach gelang es, wie auf allen Gebieten, »klugen« Menschen, auch aus den alten Bundesländern, die Führung an sich zu reißen. Anspruch und Fachkompetenz klafften viel zu weit auseinander. Es ist sehr schade, wenn es so einen Traditionsverein trifft.

Lässt auch die Stadt den Verein samt Areal im Stich?

Es ist nicht gerade motivierend, in einem maroden Stadion zu spielen. Auf der anderen Seite verfügt die Stadt nicht über die Mittel, um dort eine umfassende Sanierung voranzutreiben. Die Leistungsfähigkeit der Mannschaft ist auch nicht so, dass man für eine solche Baumaßnahme Unterstützung erwarten dürfte.

Was müsste passieren, damit sich daran etwas ändert?

Problematisch ist, wenn schon in der 4. Liga Fußball-Söldner kommen, die ein Jahr da sind und im zweiten überlegen, ob sie wieder weggehen. Deren Herz kann ja gar nicht an diesem Klub hängen. Nur wenn jeder merkt, dass die Burschen sich zerreißen, bringt man die regionale Wirtschaft hinter sich.

Ihnen muss das Herz bluten, wenn Sie heute zu spärlich besuchten Spielen in das marode Stadion gehen.

Wenn ich mich erinnere, wie das Stadion einst gebrodelt hat, betrachte ich es schon mit Wehmut. Man sieht es an allen Ecken und Kanten, wie abgewirtschaftet das Stadion ist: Gerade die Tribünen sind besonders in Mitleidenschaft gezogen.

Träumen Sie insgeheim manchmal von einem sanierten Westsachsenstadion?

Ich bin beruflich viel in Deutschland unterwegs und habe mir bei Bundesliga-Spielen und der WM fast alle Stadien angeschaut. Vor 50000 Zuschauern wird dort Fußball zelebriert. Das ist eine Wahnsinns-Atmosphäre. So gesehen wäre ein neues Westsachsenstadion ein Traum.

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