Ist es Liebe? Wolfgang Holzhäuser und die Ganzkörperkontrolle

Alles ist durchleuchtet

Mutiges Geständnis: Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser outet sich als »großer Fan von Ganzkörperkontrollen«. Eine Liebe, die schon in früher Jugend begann, wie unser Investigativreporter Alex Raack herausfand. Eine Spurensuche.

Wolfgang Holzhäuser kann sich ganz genau daran erinnern. An sein erstes Mal. An den Tag, an dem die Leidenschaft im kleinen Wolfgang zündelte, wie ein Pyromane an Silvester. Es glänzen die Augen, die Handflächen werden feucht, als Holzhäuser beginnt: »Es war wie bei allen anderen Kindern auch. Irgendwann packte mich mein Vater ein und wir fuhren einfach los. Er nahm mich tatsächlich mit zu meiner ersten Ganzkörperkontrolle!« Sofort war es um Holzhäuser geschehen, heute spricht er von »Liebe auf den ersten Blick«. »Ein magischer Moment. Schon als wir die Ganzkörperkontrolle betraten, wusste ich: Dieser Kontrolle werde ich mein Leben lang treu bleiben.« Wie schon Millionenfach zuvor, griff auch hier die alte Faustregel: Man sucht sich seine Ganzkörperkontrolle nicht aus, sie wird einem gegeben.

»Gemeinsam zu ersten internationalen Ganzkörperkontrolle!«

Jahrelang marschierte der junge Holzhäuser treu zu den Heim-Ganzkörperkontrollen, mit 16 folgten die erste internationale Ganzkörperkontrollen-Erfahrung. Der heutige Bayer-Geschäftsführer: »Gemeinsam mit meinen besten Kumpels fuhren wir zu einer Ganzkörperkontrolle in Mailand. Eine gigantische Erfahrung!« In seinem Büro hängen noch heute Erinnerungsstücke an die Zeit von damals, als Ganzkörperkontrollen noch wild und archaisch waren. »Kaum zu vergleichen mit heute«, muss Holzhäuser zugeben, der den alten Zeiten allerdings nicht hinterher trauern möchte. »Ganzkörperkontrollen sind heute wesentlich moderner, das finde ich klasse. Wenn es früher regnete oder schneite, wurden wir bei Ganzkörperkontrollen nass bis auf die Knochen. Das muss ich nicht mehr haben.«

Ganzkörperkontrollen, so Holzhäuser, würden bis heute sein Leben bestimmen. »Klar, ich bin noch immer ein großer Fan. Mir geht es da wie allen anderen Anhängern auch: der Ganzkörperkontrolle bleibe ich sicherlich treu bis zum letzten Tag.«

Wolfgang Holzhäuser, ein Mann, der sich nicht zu schade ist, Herzblut für Ganzkörperkontrollen zu vergießen. Eben ein echter Fan.

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