Fußballer und ihre Baby-Namen

Janatha-Fey! Jayron-Cain!

Anlässlich des heutigen Weltkindertages wünscht 11FREUDE dem Nachwuchs nur das Beste. Oder zumindest, dass er nicht auf einen der folgenden Namen hören muss.

Heft#108 11/2010
Heft: #
108

1.
Michael Kostner & Sohn Kevin
Beim 1. FC Saarbrücken und dem HSV war Michael Kostner einer der letzten Liberos in der Bundesliga, mithin Häuptling eines untergehenden Stammes. Kein Wunder, dass Kostner schon bald vor seinem Tipi nachdenklich am Kalumet zog, heiße Tränen bei der dritten Wiederholung von »Der mit dem Wolf tanzt« vergoss und beschloss: Mein Sohn soll Kevin heißen, Kevin Kostner. Hugh!

2.
Gerald Asamoah & Kinder Jada und Jaden
Gerald Asamoah ist seit jeher ein Malocher gewesen. Und wie jeder Arbeitnehmer spart er sich dann jedes überflüssige Wort. Mussja, hilftjanichts. Lag also nahe, auch die Kinder möglichst ökonomisch zu benennen. Jada, Jaden. Sind meine Hausschuhe irgendwo? Ja, da! Meinst du diesen Hausschuh? Ja, den!

3.
Ronaldo & Sohn Ronald
Ronaldo war einmal der größte Star des Weltfußballs. Sieht man ihm heute nicht mehr an. Diagnose: akute Ballonitis. Seine Neigung zu fetthaltigem Fast Food hatte Ronaldo allerdings schon kundgetan, als es galt, den Sohn zu benamen: »Ich habe häufig bei McDonald’s gegessen. Da gibt es ja den Ronald McDonald. Deshalb habe ich meinen Sohn auch Ronald genannt.« Es braucht wenig Phantasie, um sich vorzustellen, wo die Familie wohl die Geburtstage des Zöglings begeht. 

4.
Stefan Effenberg & Sohn Etienne-Noël
Stefan Effenberg hat vieles in den Fußball gebracht, Ed-Hardy-Shirts, opulente Pelzmäntel, falsch geschriebene Tattoos – und eben auch Doppelnamen für kleine Babys, die diese genauso schmücken wie ein Steißtattoo Neuzugänge im Seniorenheim. Heute ist Etienne-Noël zwanzig Jahre alt und über zwei Meter groß. Er trägt Ed-Hardy-Shirts und Pelzmäntel. Er ist tätowiert. Wahrscheinlich will auch er Kinder irgendwann. Geht es denn immer so weiter?

5.
Stefan Kießling & Sohn Tayler-Joel
Tayler! Joel! Tayler-Joel! »Warum heiße ich so, Papa?«, wird TJ
eines Tages fragen. Dann nimmt ihn sein Papa, Leverkusens Stürmer Stefan Kießling, auf den Schoß, streichelt ihm versonnen den Schopf – und hat sich bis dahin hoffentlich eine etwas persönlichere Story ausgedacht als die aktuelle: »Wir haben in einem Magazin Namen von Promis gesehen, darunter auch Taylor. Den Namen fanden wir gut und haben das o durch e ersetzt.« Egettegett.

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