Fußballer als Werbestars

Die beste Erfindung? »Uhu-Alleskleber!«

In der aktuellen Ausgabe von 11FREUNDE präsentieren wir zehn Fußballer, die sich auf besonders kuriose Art und Weise als Werbeträger hervor getan haben. Auf www.11freunde.de machen wir euch dafür schon mal ein wenig rallig – und stellen fünf dieser Kicker vor.

Kevin Keegan
Auf dem Höhepunkt seiner Popularität, Ende der siebziger Jahre, war Kevin Keegan so etwas wie der David Beckham seiner Zeit. Kein Produkt, für das der smarte Brite nicht seinen Namen hergab. Highlight: Keegans Lobhudelei auf einen handelsüblichen Dauerlutscher. Einfallsreicher Slogan: »Schließlich steckt in jedem von uns ein kleiner Kojak!«

Johan Cruyff
Seiner Zeit voraus war der Geschäftsmann und Fußballer Johan Cruyff schon immer. Um der immer inflationäreren (und unentgeltlichen) Verwendung seines Nachnamens in der Werbung Einhalt zu gebieten, ließ der Niederländer seinen Namen 1977 als Schutzmarke registrieren. Um auf Nummer sicher zu gehen, kaufte sich Cruyff die Namen »Kruyff«, »Cruiff«, »Cruif«, »Cruijff«, »Kruif« und »Kruyf« gleich auch noch ein.

Frank Rillich
Wie schnell sich die einstigen Staatsamateure aus der ehemaligen DDR nach der Wende an den Bundesliga-Kommerz gewöhnten, zeigt das Beispiel Frank Rillich, 1990 bei Hansa Rostock unter Vertrag. Vom Stadionmagazin »Hansa-Revue« nach der bedeutendsten Erfindung aller Zeiten gefragt, antwortete Rillich: »Uhu-Alleskleber!« Der Klebstoff-Hersteller hatte sich kurz zuvor als Trikotsponsor bei Hansa eingekauft.

Lothar Matthäus
Etwas befremdlich wirkte auf den Zuschauer der Auftritt des singenden Duos Lothar Matthäus und Tony Yeboah für einen schwarzen Schokoladen-Pudding mit weißer Sahneschaum-Krone Ende der neunziger Jahre. Doch noch bevor schwammige Rassismus-Vorwürfe den Marketinggag versauten, grätschte Matthäus gewohnt offenherzig dazwischen: »Er ist schwarz, ich weiß. Genauso wie der Pudding mit der Sahne. Passt doch!«

Jan Age Fjörtoft
Spaßbremse aus Überzeugung: Der Norweger Fjörtoft, überzeugter Antialkoholiker, begann 1995 damit, seine Heimatgemeine Sande mit einer jährlichen Schenkung über 1000 DM zu sponsern. Einzige Bedingung: das ohnehin trockene Städtchen sollte die Knete in die wirksame Bekämpfung des illegalen Alkoholverkaufs investieren. Was hätte wohl Günther Mast dazu gesagt?

>>> Die komplette ZEHN, »Fußballer als Werbestars«, findet ihr in der aktuellen Ausgabe von 11FREUNDE!

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