Im Sommer war er beim VfL Wolfsburg im Gespräch und scheint ob des Scheiterns der Verhandlungen noch immer gekränkt. „Es war bereits alles klar, aber dann habe ich von Herrn Strunz nichts mehr gehört“, äußert sich der Wahlspanier verärgert über den VfL-Manager, der zugibt, sich nach der Unterredung mit Schuster nur noch ein einziges Mal mit dessen Berater getroffen zu haben. Dabei hätte Schuster den Job in Wolfsburg nach eigenem Bekunden gerne gemacht und darüber hinaus ein Bonbon für die VfL-Fans gehabt. „Ich denke, wenn ich gekommen wäre, hätte ich Martin Petrov halten können“, ist er sich sicher. Wie der ehemalige Weltklassekicker das bewerkstelligt hätte, bleibt allerdings sein Geheimnis. Etwa mit anschaulichen Berichten über den Dauerregen in der spanischen Metropole, das wenige Geld, das in der Primera División zu verdienen ist oder das breitere und buntere Wolfsburger Kulturprogramm? Eher nicht.
Text: Robert Mucha
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