Fußball

Gladbach: Armer Lisztes

Heft #50 12 / 2005
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Böse Zungen dichten dem einst als Fohlenelf bekannten Verein sogar einen Zusammenhang zwischen Transferpolitik und dem neu am Stadion entstandenen Rehabilitationzentrum an. Da passt die Verpflichtung des gerade erst von einem Kreuzbandriss genesenen Krisztian Lisztes gut ins Bild. Dem Mittelfeldmann wurde zwecks Risikominimierung immerhin ein stark leistungsbezogener Vertrag angeboten. Um dem Klub die Leistungsmessung und damit die Gehaltszahlungen zu erleichtern, wurde nun im Fan-Blog vflog.de der „Lisztes-Bonus-Counter“ installiert. Nach jeder Partie legt Webmaster Martin Zierold fest, wie hoch die Zahlungen für den Ungarn sein sollen. Zwischen 30 000 Euro für ein zidanegleiches Spiel und einer Nullrunde, bereits vergeben für den schwachen Auftritt gegen Werder Bremen, ist alles drin. „Ich habe prinzipiell nichts gegen Lisztes, eher schon gegen die gesamte Einkaufspolitik der letzten Zeit, als viele abgehalfterte Schwerverletzte zum VfL kamen“, sagt Zierold. „Seine Verpflichtung scheint wenigstens finanziell unproblematisch gewesen zu sein.“ Und schreibt Lisztes gönnerhaft die ersten Taler zu – für ein Interview gab es satte fünf Euro.


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