Fünf Gründe, warum Köln eine Topmannschaft ist

Fast jeder Schuss ein Treffer

Nach sechs sieglosen Spielen meldet sich der 1. FC Köln eindrucksvoll zurück. Nicht nur aufgrund des 6:1-Erfolgs in Darmstadt ist das Team ein heißer Kandidat für Europa. 

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Es schien so, als hätte Murphys Gesetz in Köln mal wieder zugeschlagen: Kaum hatten Trainer Peter Stöger und Manager Jörg Schmadtke offen über die Qualifikation für Europa gesprochen, konnte der 1. FC Köln nicht mehr gewinnen. Sechs sieglose Spiele in Folge leistete sich der FC zum Ende der Hinrunde.

Dass die Kölner aber zuletzt besser spielten als es ihre Punkteausbeute ausdrückte, bewiesen sie eindrucksvoll am Wochenende: Mit 6:1 fertigten sie den SV Darmstadt ab. Kann das noch was werden mit Europa? Wir verbreiten Hoffnung! Fünf Gründe, warum mit dem »Effzeh« bei der Vergabe der Europapokal-Plätze zu rechnen ist.


1. Köln steht defensiv stabil
Gerade einmal 16 Gegentore fing der 1. FC Köln in 18 Bundesliga-Spielen. Das sind exakt so viele wie RB Leipzig, fünf weniger als der BVB und elf weniger als Lokalrivale Borussia Mönchengladbach. Nur die Bayern (11) und Eintracht Frankfurt (15) kassierten weniger Gegentore. Die Defensive ist ihr Punktegarant.

Die Kölner setzen dafür nicht auf ein ausgefeiltes Pressingkonzept wie viele Bundesliga-Konkurrenten. Sie zeichnen sich vielmehr durch kompaktes Verschieben und eine gute Zweikampfführung aus. Im Mittelfeld versperren sie dem Gegner die Räume, in der Abwehr gewinnen sie die direkten Duelle. Das ist wenig spektakulär, aber durch die saubere Ausführung schwer zu knacken. Spiele gegen Köln sind gerade für starke Gegner ein Geduldsspiel – eine Disziplin, die in dieser Bundesliga-Saison nicht viele Gegner beherrschen.

2. Köln ist flexibel
Gegen starke Gegner verteidigt Köln tief und setzt auf Konter. Gegen schwächere Teams können sie jedoch auch die Initiative übernehmen. Beim 6:1-Erfolg gegen Darmstadt bewiesen sie, dass sie auch einen Außenseiter knacken können. Köln spielte den Ball geduldig in den eigenen Reihen und rückte über lange Bälle oder Flügelangriffe nach vorne – immer sauber, immer passgenau.

In acht Spielen hatte Köln mehr Ballbesitz als der Gegner. In diesen acht Spielen holten sie 14 Punkte. In den übrigen zehn Spielen hatte der Gegner mehr Ballbesitz, auch aus diesen Partien holten sie 15 Punkte. Eine derart ausgeglichene Bilanz können nur wenige Bundesligisten vorweisen – eine absolute Stärke der Kölner.

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