Fünf Fußballer mit Doppelbegabungen

Fußball: 97 Tore, Eishockey: 254 Tore

In der neuen 11FREUNDE-Ausgabe präsentieren wir zehn Fußballer mit erstaunlichen Doppelbegabungen. Diese fünf haben es nicht in unsere Top10 geschafft, vorenthalten wollen wir sie euch natürlich nicht! Von Basketballern bis Tischkicker-Profis. Fünf Fußballer mit Doppelbegabungen

Wsewolod Bobrow

Mehr Doppelbegabung geht nicht. Als Fußballer gewann der Sowjetrusse Wsewolod Bobrow zwischen 1945 und 1953 dreimal die Meisterschaft, zweimal wurde er Torschützenkönig, insgesamt schoss er 97 Tore in 116 Spielen. Eine großartige Karriere, die nur noch von der parallel betriebenen Laufbahn als Eishockeyspieler übertroffen wurde. Die Bilanz hier: Olympisches Gold 1956, Weltmeister 1954 und 1956. 254 Tore in 130 Spielen.

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Henrik Larsson

»Er sah so glücklich aus wie bei seinem Tor gegen Bulgarien 1994«, jubelte das Fachblatt »Innebandymagazinet« über den überraschenden Gastauftritt von Schwedens Fußballidol Henrik Larsson für den SC Helsingborg in der Innebandy-Superliga, einer schwedischen Form des Hallenhockeys. Larsson, so die verblüffte heimische Presse, habe zwar »keine tolle Technik, er kann auch nicht besonders gut schießen«, dafür allerdings »einen perfekten Körper«. Gott sei Dank.

Helmut Kosmehl

27 Tore in 14 Länderspielen. Vierfacher Gewinner des Europapokals der Landesmeister. Als Handballer räumte Helmut Kosmehl so richtig ab, dann versuchte er sich als Fußballer – mit vergleichsweise bescheidenem Erfolg. Für den Zweitligisten vom Spandauer SV machte Kosmehl in der Saison 1975/76 exakt zwei Spiele. Den Versuch war es wert.

Uli Borowka

Man könnte es einen schlechten Treppenwitz der Geschichte nennen, dass Uli Borowka, heute trockener Alkoholiker, die ersten sportlichen Erfolge in der Kneipe feierte. Noch nicht volljährig nahm Borowka, der elterlichen Gaststätte sei Dank, an den Deutschen Jugendmeisterschaften im Tischkicker teil. Und erreichte vollkommen körperlos auf einen beachtlichen neunten Platz.

Patrick Owomoyela

Er war jung und brauchte das Geld: Bis zu seinem 16. Lebensjahr verdingte sich Patrick Owomoyela als passabler Basketballer für den Regionalligisten ETV Hamburg, doch als ihm der (Fußball-)Oberligist Lüneburger SK 500 DM Taschengeld pro Monat anbot, versenkte »Owo« den letzten Dreier und wechselte die Sportart.

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