Johan Micoud »Jo« war in der Nationalmannschaft zwar nie eine große Nummer (siehe: Zinedine Zidane), verzückte in seinen paar Jahren als Profi von Werder Bremen allerdings nachhaltig die deutsche Bundesliga. Vielleicht hatte er nie die Vollkommenheit von Kollege Zizou, aber er war erstens nah dran und besitzt zweitens heute ein Weingut namens »Chateau La Connivence Pomerol«. Geht es noch französischer?
Jean-Pierre Papin Vielleicht hätten ihn die Bayern einfach ein paar Jahre früher verpflichten sollen. Als JPP 1994 nach München wechselte, war sein Stern nämlich schon langsam am verglühen. Für Olympique Marseille hatte Papin zwischen 1986 und 1992 sagenhafte 134 Tore in 215 Spielen erzielt, 18 Buden (in 40 Spielen) gelangen ihm noch für den AC Milan, dann schlugen die Bayern zu. Magere drei Treffer in 27 Spielen waren wirklich zu wenig für eine der effizientesten Tormaschinen der französischen Fußballgeschichte.
Nicolas Anelka Der hier? Und ob! Freunde, hier geht es um Liebe, nicht um Vernunft. Und wenn jemand an der Gefühlsorgel von uns Fußball-Jüngern spielen konnte, dann Nicolas Anelka, der nach kurzem China-Aufenthalt nun für Juventus Turin spielt. Ein Hochbegabter, ohne Zweifel. Aber mit dem penetranten Drang, sich selbst und seinen Fähigkeiten im Weg zu stehen. Wie ein Starkoch, der das leckerste Essen der Welt zaubert und dann im letzten Moment aus welchem Grund auch immer alles versalzt. So ein Verhalten hat nur eines verdient: tiefe Zuneigung.
Thierry Henry Dieser Mann ist vielleicht der spektakulärste Wiederholungstäter der Fußballgeschichte: Langer Pass auf den linken Flügel, Antritt Henry, Sprint Henry, Henry täuscht links an, zieht dann nach rechts und schiebt den Ball mit der Innenseite Richtung langer Pfosten. Tor. So und so immer wieder haben wir es bei Thierry Henry (dem natürlich auch noch ganz andere magische Momente gelangen) mindestens 100 Mal gesehen und wenn es nach uns geht, können wir es auch noch weitere 100 Mal sehen, wir würden nicht müde werden, auf die Knie zu sinken und dem lieben Fußballgott für diesen Fußballer zu danken.
Christian Karembeu Okay, wenn wir ehrlich sind, geht es uns nicht um Christian Karembeu. Sondern um Adriana, seine reizende Gattin! Frau Karembeu, geborene Sklenaříková, war nicht nur »Miss Wonderbra«, sondern auch noch das »Topmodel mit den längsten Beinen« (Guinness-Buch der Rekorde). Sorry, liebe Sylvie van der Vaarts dieser Welt, gegen Adriana werdet ihr nie eine Chance haben. Niemals! PS: Seit März 2011 sind Herr und Frau Karembeu getrennt. Das nur so am Rande.