Fragen an den Spieltag

Der Vogelflüsterer

Schalke gliedert die Abteilung Toreschießen aus, Kevin de Bruyne führt die Skat-Wöle an und der HSV clebt auf – unsere Fragen an den zweiten Spieltag der Bundesliga.

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Wo lauern die größten Gefahren?

Im Strafraum der Bayern, die an diesem Samstag beim FC Schalke 04 antreten. Die Münchner Abwehrspieler sollten auf ihre Füße achten und sämtliche anderen Körperteile, die sich zum Toreschießen eignen. Von ihnen geht die größte Gefahr für Torhüter Manuel Neuer aus. In den vergangenen sieben Duellen beider Mannschaften haben die Schalker ganze zwei Treffer gegen die Bayern erzielt. Oder besser: erzielen lassen. Es waren nämlich Eigentore der Münchner Verteidiger Badstuber und Rafinha. Das Toreschießen outzusourcen, bietet sich angesichts der aktuellen Verfassung der Schalker auch am Samstag wieder an.

Bei wem piepst's?

Kevin de Bruyne hat mit dem VfL Wolfsburg Großes vor. Meister, Pokalsieger, Champions-League-Sieger. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Immerhin ist der Belgier gerade zum Parkbotschafter des Weltvogelparks Walsrode ernannt worden. In einer feierlichen Zeremonie bei bestem Wetter hat de Bruyne zwei Kronenkraniche auf die Namen Herwig und Michèle getauft. Das ist nur ein Vorgeschmack darauf, welche Highlights die Wolfsburger Fußballer erwartet, wenn sie erst einmal Titel geholt haben. Eröffnung des Sommerfestes im Kleingartenverein Am Kraunsbusch. Schirmherr beim Preisskatturnier der Skat-Wölfe, Siegerehrung beim Kniffelturnier des Sportfischer vereins Wolfsburg. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wo kann man sich auf viele Wortspiele freuen?

Beim Hamburger SV, der gerade einen brasilianischen Innenverteidiger namens Cleber verpflichtet hat. Die Abwehr des HSV zeichnete sich in der jüngeren Vergangenheit nicht gerade durch großen Zusammenhalt aus, Cleber soll das so schnell wie möglich ändern. Mögliche Schlagzeilen für die kommenden Wochen: »Trotz Cleber: HSV fällt auseinander.« Oder: »Cleber hat das Pech an den Füßen.« Eher unwahrscheinlich: »Dank neuem Brasilianer: Der HSV clebt auf.« Bei Hannover 96 kann man angesichts dieser Perspektiven nur müde lächeln, schließlich haben die Niedersachsen in dieser Hinsicht einige Erfahrung: In der Saison stand 2003/04 stand bei Hannover ein brasilianischer Linksverteidiger namens Kleber unter Vertrag.

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