11.06.2012

England in der großen Taktikanalyse

Bewährte Destruktivität

Bisher durften sich die EM-Zuschauer an schnellem Offensivdrang berauschen. Damit könnte es heute vorbei sein. Unter Roy Hodgson stärkt England die Defensive. Sehen wir gar ein Revival des Kick-and-Rush?

Text:
Mathias Klappenbach
Bild:
Imago

Wenn man unsicher ist, greift man erst einmal zum Bewährten. Deshalb kann sich Frankreich auf eine eher destruktiv eingestellte englische Mannschaft gefasst machen. Das hat jedenfalls Ashley Young schon angekündigt, der Defensivstil unter dem neuen Nationaltrainer Roy Hodgson habe sich bewährt. Hodgson ist erst seit zwei Spielen (zwei 1:0-Siegen gegen Norwegen und Belgien) im Amt, viel Zeit, etwas einzustudieren, war ohnehin nicht da.

Hinzu kommen die vielen Verletzten, jetzt hat auch noch James Milner Blasen an den Füßen. Die Taktik steht im Gegensatz zur Aufstellung aber wohl fest, sie ist auch nicht so kompliziert einzustudieren. Die Engländer ziehen sich grundsätzlich weit zurück und vertrauen ihrer traditionellen Zweikampfstärke. Wenn der Gegner den Ball hat, verteidigen zwei eng beieinander stehende Viererketten nahe des eigenen Tors, die den Angreifern keinen Raum lassen.

Young macht den Rooney

 
 
 
 
 
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