Endlich: Die 3. Liga startet in die Rückrunde

Kampfansagen, Rasenheizungen und ein aufmüpfiger Hund

Aufgepasst: Heute Abend startet die Dritte Liga in die Rückrunde. Wir haben uns sechs wichtige Fragen gestellt – und erstaunliche Antworten erhalten.

Wer gewinnt das Spitzenspiel?
Trommelwirbel! Konfetti! Trompeten! Der Auftakt der 3. Liga verspricht mehr Stimmung als ein Abend aus dem Frühlingsjahrmarkt: Tabellenführer VfL Osnabrück trifft auf den Tabellenzweiten Karlsruher SC. Vor der Winterpause legten beide Teams beachtliche Serien hin: Der KSC siegte zehnmal in Folge, Osnabrück ist seit 14 Ligaspielen ungeschlagen. VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz ist dennoch skeptisch: Weil seine Mannschaft kein Trainingslager im Süden abgehalten hat, konnte die Mannschaft seit Wochen nicht richtig trainieren.  
 
Wird überhaupt gespielt?
14 von 20 Vereinen haben mittlerweile eine Rasenheizung, so berichtet die »Süddeutsche Zeitung« in ihrer Donnerstagsausgabe. Es bestehe auch eine Heizpflicht, doch der DFB habe bisher keine »Sanktionen gegen Stromsparer verhängt«. Daher stellen einige Vereine die Heizung gar nicht erst an. So auch der VfL Osnabrück. Das Beheizen des Rasens der Bremer Brücke kostet pro Tag 2000 Euro. Wegen solcher Probleme wurden bereits zwei Partien abgesagt (VfB Stuttgart II  - Rot-Weiß Erfurt und Darmstadt 98 - Chemnitzer FC). Immerhin: Das Spiel Arminia Bielefeld gegen Kickers Offenbach wird ziemlich sicher stattfinden. Am Mittwochabend schippten über 100 Fans den Schnee vom Feld.
 
Wie geht’s eigentlich Michael Thurk?
Zweitligatorschützenkönig 2010, Publikumsliebling, 81 Bundesligaspiele, 251 Zweitligapartien – Michael Thurks Karriere war eigentlich voll in Ordnung, und trotzdem stand er 2011 ohne Verein da. In Augsburg hatte ihn Präsident Walter Seinsch einen »Straßenköter« genannt, andere sagten ihm nach, er sei eher »Partyorganisator« und weniger Fußballprofi. Thurk wurde suspendiert und die Klubführung schrieb eine Email an die Vorsitzenden der Fanklubs: »Michael Thurk ist in den Augen der Teamleitung ein Quertreiber, der Schwierigkeiten macht, sobald es nicht nach seinen Vorstellungen läuft.« Anfang 2012 wurde sein Vertrag aufgelöst, und Thurk wechselte zum 1. FC Heidenheim. Dort hat er bislang 31 Spiele bestritten und neun Tore gemacht. Anfang Dezember 2012 berichtete diverse Medien von einem möglichen Wechsel zum FC Bayern. Nach einiger Aufregung stellte sich heraus: Es handelte sich um ein Angebot der zweiten Mannschaft.

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