»Ein Herz für Absteiger« – Die Teilnehmer stehen fest

Mit Bundesliga-Erfahrung zum Klassenerhalt

Auch in diesem Jahr wollen wir mit der Aktion »Ein Herz für Absteiger« und den Machern von Fubalytics kriselnden Amateurklubs aus dem Tabellenkeller helfen. Wir stellen die Teilnehmer vor.

Privat

Über 50 Vereine meldeten sich seit unserem Aufruf für die Aktion »Ein Herz für Absteiger«. Wir haben die besten Einsendungen ausgewählt und freuen uns, vier Teams bei ihrem Kampf um den Klassenerhalt begleiten können. Das technische Know-how liefern dabei die Videoanalysten von Fubalytics. Hier sind die diesjährigen Kandidaten.

FC 08 Boffzen
Nicht viele Bezirksligisten können von sich behaupten, einen ehemaligen Bundesligaspieler in ihren Reihen zu haben. Beim FC 08 Boffzen ist der Coup gelungen. Seit der Saison 2013/14 laufen für die Blau-Gelben mit Fatmir Vata auch 6327 Minuten Erstligaerfahrung auf. Obwohl sich Albaniens Fußballer des Jahres 2004 von Beginn an voll in den Abstiegskampf reinhängte und im zentralen Mittelfeld überzeugen konnte, läuft es schlecht für Boffzen. Die Niedersachsen sammelten in 15 Hinrundenspielen nur acht Punkte und überwinterten am Tabellenende. Trotz vielversprechenden Testspielleistungen und einem intensiven Trainingslager startete das Team mit einer 1:3-Niederlage in die Rückrunde. Aber Achtung, der FC 08 Boffzen gewann das nächste Spiel gegen den TSV Pisperode mit 6:0.
fc1908boffzen.de

Borussia Belzig 1913 e.V.
Die Borussia aus Belzig startete mit neuem Trainer und hohen Erwartungen in die Landesklasse Mitte in Brandenburg. Nach drei Spielen und sieben Punkten grüßten sie zufrieden von der Tabellenspitze. Was danach geschah bezeichnet selbst Tobias Potratz, Fanradio-Sprecher, Anhänger und Stadionsprecher in Personalunion als »grandiose Talfahrt«. Unglückliche Niederlagen und eine haarsträubende Chancenverwertung ließen das Team bis zur Rückrunde auf Platz zwölf purzeln. Klingt bei 16 Mannschaften noch ganz in vernünftig? Nicht für Borussia Belzug. Eine Ligareform steht an und wer im kommenden Jahr Landesklasse Mitte spielen will, muss mindestens Neunter werden. Obwohl zum Rückrundenstart ein 2:0-Sieg gegen die SG Großziehten gelang, sind es noch fünf Punkte bis zum rettenden Ufer.
borussia-belzig.de/

1. FC Passau
Gäbe es in Bayern eine eigene Meisterschaft für Verletzte, würde der 1. FC Passau mit Sicherheit eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen schicken. Von Zysten neben der Wirbelsäule, Schiefstellungen der Oberschenkelpfanne und Innenbandrissen im Knie, hin zu Bänderrissen und Kalkablagerungen an den Oberschenkelknochen ist in dieser Saison alles dabei. Da verwundert es nicht weiter, dass aus dem Aufstiegskandidaten des Vorjahres ein Kellerkind geworden ist. Noch vor einem Jahr fegte das Team durch die Region und blieb 19 Spiele ungeschlagen. Nach Auswärtssiegen fotografierte sich die Mannschaft jubelnd vor den Ortseingangsschildern der unterlegenen Teams. Eine neue Tradition war geboren. In dieser Spielzeit heißt es hingegen meist: »Tut mir leid, ich habe heute leider kein Foto für dich.« Zur Winterpause standen nur 18 Punkte und Platz 15 zu Buche und auch der Start in die Rückrunde verlief wenig erfreulich. Gegen den TSV Echnig, ein Team aus dem gesicherten Mittelfeld, setzte es eine 0:3-Niederlage.
1.fc-passau.de

TSG Stadtbergen
Bei der TSG Stadtbergen ist großes Rätselraten angesagt. Der Klub steht mit vier Punkten am Tabellenende der Kreisliga Augsburg und hat im Moment elf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Bis zum rettenden Ufer sind es sogar 14 Punkte. Zudem liegt der bisher einzige Sieg der Spielzeit schon fast ein halbes Jahr zurück. Weil keiner so recht zu wissen scheint, warum es nicht mehr läuft, wurde für das Bewerbungsvideo bei »Ein Herz für Aufsteiger« sogar eine eigene CSI-Ermittlungseinheit ins Leben gerufen. Bisher ohne Erfolg. Aber seht selbst.

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(Link)
sg-stadtbergen.de/

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