Diesen Spieler sollte man sich heute mal genauer anschauen: Fabian Johnson

Der Polyvalente

Jahrelang wurde Fabian Johnson auf verschiedenen Positionen ausprobiert. Mittlerweile hat sich der Gladbacher in einer neuen Rolle gefunden – und ist deshalb so wertvoll für seinen Verein.

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Vor jedem Spieltag wollen wir euch einen Bundesligaspieler vorstellen, der nicht im Rampenlicht steht und trotzdem eine entscheidende Rolle für seine Mannschaft spielt. Ob wir damit tatsächlich Recht behalten, seht ihr samstags ab 15 Uhr in unserer großen Bundesliga-Konferenz auf konferenz.11freunde.de.

»Besser werden«. Das war die stete Antwort von Fabian Johnson auf die Fragen der Journalisten, was er denn in seinem Leben erreichen möchte. Völlig gleich, ob in der Jugend bei 1860 München oder in Wolfsburg. Besser werden und mitspielen dürfen. »Besser werden« galt auch noch bei der TSG Hoffenheim, als Johnson bereits Stammspieler war.

Sein Vater Charles, der als US-Marine in Mannheim stationiert war und später bei den Bayern Baskets spielte, bläute seinem Sohn ein, dass er an seinem schwächeren Fuß arbeiten solle. Gegen die Konkurrenz in der deutschen Juniorennationalmannschaft könne sich sein Sohn so vielleicht eher durchsetzen. Und es funktionierte: Als geborener Rechtsfuß wurde Johnson früh auch auf der Position des Linksverteidigers getestet.

Durchgesetzt hatte sich Johnson damit früh. Zusammen mit Mesut Özil, Sami Khedira und Co. stand der Münchener 2009 im Finale der U21-Europameisterschaft – 4:0 gegen England. Es folgte der Wechsel nach Wolfsburg. Zwei Jahre später ging es nach einer erfolgslosen Zeit zum aufstrebenden Klub nach Hoffenheim.

Ein Albtraum für Cristiano Ronaldo

29 Spiele bestritt er in seiner ersten Saison und durchlief jede erdenkliche Position – nur in der Innenverteidigung kam er nicht zum Einsatz. »Ich kann eigentlich alles spielen, außer Torwart«, sagte Johnson über sich. Zugegeben: Auch zwischen den Pfosten musste er sich nicht stellen. Sogar als Mittelstürmer wurde Johnson ausprobiert, dessen Wechsel ins US-Nationalteam sich zu diesem Zeitpunkt bereits angebahnt hatte. Wirklich auffällig spielte er da noch nicht, nur seine Variabilität wurde von den US-Medien angepriesen.

Mit der USA nahm Johnson an der Weltmeisterschaft 2014 teil, verhagelte mit einer Glanzleistung im Vorrundenspiel gegen Portugal seinem direkten Gegenspieler Cristiano Ronaldo einen weiteren Tag in Brasilien und schied schlussendlich gegen Belgien im Achtelfinale aus.

Im Anschluss folgte der wichtigste Schritt seiner Karriere. Es folgte Borussia Mönchengladbach. Johnson traf auf Favre.

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