24.12.2012

Die Zehn: Fußballer und Geschenke

Feinrippunterwäsche und »Mein Kampf«

Was liegt denn bei euch unterm Weihnachtsbaum: Das Buch »Mein Kampf«, Feinrippunterwäsche oder gar ein Pferd? Alles schon passiert: Lest hier zehn Geschichten von beschenkten Fußballern.

Text:
Benjamin Kuhlhoff
Bild:
Imago

Norbert Thines
Auf Geheiß des Präsidenten des 1. FC Kaiserslautern wurde auf der Weihnachtsfeier des Klubs 1990 jeder Spielerfrau eine Tüte mit Jetons für die Spielbank nebenan überreicht. Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung mussten die Damen dann ihre Chips verspielen, während die Herren kräftig an der Theke literten. Am Ende des Abends hieß es für alle Beteiligten: Nichts geht mehr.

Dietmar Hamann
Selbst an den besinnlichen Weihnachtstagen verlieren die Engländer nicht ihren Humor. Deswegen ließen es sich die Spieler von Newcastle United 1998 auch nicht nehmen, ihren Kollegen Dietmar Hamann auf der Weihnachtsfeier mit einem kleinen Präsent zu überraschen. Und Hamann staunte nicht schlecht, als er sein Buch aus dem Geschenkpapier schälte: Es war »Mein Kampf«.

Christoph Metzelder
Angesprochen auf die weihnachtlichen Schenkgewohnheiten im Hause Metzelder, entsagte Christoph in einem Interview allzu kostspieligen Präsenten: »Soll ich meinen Brüdern sagen, okay, kommt, sucht euch ein Auto aus, ich besorge das? Das würden die nicht wollen, und ich auch nicht.« Wobei der Christoph, nur zur Sicherheit, noch mal bei den Brüdern nachfragen sollte.

David Beckham
Einst sorgte David Beckham mit seinem Geständnis, dass er ab und an auch mal Unterwäsche von Ehefrau Victoria auftrage, für Geraune in der Fußballszene. Umso delikater deshalb sein Präsent für Gattin Posh im Jahr 2001: zarte Unterwäsche für schmale 3000 Euro. Erinnerte ein wenig an Homer Simpsons Geschenk an Gattin Marge: eine Bowlingkugel mit eingraviertem Namen »Homer«.  

Frano Sensi
In Italien weiß man noch, was sich gehört. Also verschenkte Frano Sensi, Präsident des AS Rom, um die Christmette 2000 herum, haufenweise  Rolex-Uhren in einem Gesamtwert von 350.000 Mark an Schieds- und Linienrichter der  Serie A. Außerdem bekam jeder Schiedsrichter einen DVD-Player im Wert von 2500 Mark und eine Hi-Fi-Anlage für 3000 Mark. Für Sensi lediglich »kleine Geschenke«.

 
 
 
 
 
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