Die wichtigsten Transfers des Sommers

Junge, komm' bald wieder!

Das Transferfenster hat die Schotten dicht gemacht. Zum Ende dieses Sommers präsentieren wir euch die schönsten, kuriosesten und wichtigsten Wechsel der vergangenen Monate.

Gareth Bale (von Tottenham Hotspur zu Real Madrid, 91 bis 100 Mio. Euro Ablöse, kam 2007 für 14,7 Mio vom FC Southampton)
Nachdem Robert Lewandowski in Dortmund bleiben musste und auch Wayne Rooney nicht zu José Mourinho durfte, hatten wir schon befürchtet, dass wir gar keinen Transfer-Hickhack für erfolgreich beendet erklären dürften. Doch in letzter Sekunde erlöste uns Gareth Bale, 24-jährige Supersprinter, der laut Angaben seines jetzigen Ex-Trainers André Villas-Boas neben Lionel Messi und Cristiano Ronaldo zu den drei besten Fußballern der Welt gehört. Ronaldo dürfte das gar nicht freuen. Er bleibt zwar nach Analysen der BRAVO Sport bestaussehenster Fußballer in Madrid, ist aber vielleicht nicht mehr der teuerste Transfer aller Zeiten. Ein Geldkoffer mit 91 bis 100 Millionen Euro (wer zählt da auch großartig nach?) landet nämlich gerade an der White Hart Lane. Und stürzt den Schreiber dieser Zeilen in eine tiefe Krise: Welche Mannschaft soll er jetzt bei redaktionsinternen Fifa-Turnieren wählen, nachdem sich Bale und Aaron Lennon als schnellste Flügelzange der Premier League voneinander verabschiedeten?


Kaká (von Real Madrid zu AC Mailand, ablösefrei, kam 2009 für 65 Mio vom AC Mailand)
Falls mal totale Langeweile herrschen sollte, einfach Kaka wikipedieren. Im Normalfall folgt eine ausführliche Erklärung über die Lebensweise des neuseeländischen Waldpapageis. Wer den Akzent jedoch richtig setzt, weiß, dass Kaká zur Wiege seines spielerischen Charmes zurückgekehrt ist. Im Trikot des AC Milan ersetzt der Brasilianer Kevin-Prince Boateng (lasst euch diesen Satz mal auf der Zunge zergehen) und klopft plötzlich wieder ans Tor zur Weltmeisterschaft. Werbedrehs sind erst einmal nicht geplant:




Mesut Özil (von Real Madrid zu FC Arsenal, etwa 50 Mio Ablöse, kam 2010 für 18 Millionen)
Im Santiago Bernabeu skandierten die Fans noch, wollten ihre einstige Zaubermaus nicht gehen lassen. Nicht zugunsten eines Walisers, im besten Fall sollte Mesut Özil nicht einmal aus der Stammelf weichen. Doch für den Hoffnungsträger der deutschen Nationalmannschaft stand fest: Im Hinblick auf die anstehende Weltmeisterschaft wird er spielen müssen. Dass ausgerechnet der FC Arsenal zuschlug, überrascht. Vor allem die eigenen Fans. Denn die hatten damit gerechnet, dass Arsene Wenger eher ein Talent aus der D-Jugend hochzieht, als tatsächlich Bargeld in die Hand zu nehmen. Freuen darf sich übrigens auch RW Essen, die einen sechsstelligen Betrag als Ausbildungsentschädigung erhalten.




Marouane Fellaini (vom FC Everton zu Manchester United, für 32,4 Mio Ablöse, kam 2008 für 21,7 Millionen)
Wochenlang hatte ManUniteds neuer Coach David Moyes um Marouane Fellaini gebuhlt und ihn einfach nicht bekommen. Kurz vor Ende des Transferfenster ist es doch noch gut gegangen. Der Belgier und ewiger Konkurrent von David Luiz um die schönste »Tingel-Tangel-Bob«-Gedächtnisfrisur kommt vom FC Everton. Während Fellaini sich rechtzeitig für einen Wechsel entschied, lief es bei Madrids Fabio Coentrao wirklich mies. Angeblich sind seine Papiere für einen Wechsel auf die Insel nicht rechtzeitig eingegangen. Coentrao muss weiter in Madrid bleiben und gründet demnächst ein Faxgeschäft mit Eric-Maxim Choupo-Moting.

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