Die Tore des Jahres 2001 bis 2011

Kannste nicht lernen

Raul hat das Tor des Jahres 2011 geschossen. Doch hat sein Lupfer auch das Zeug dazu, das schönste Tor der letzten zehn Jahre zu werden? Entscheidet selbst. Wir zeigen die Tore des Jahres von 2001 bis 2011. Von Kurt Meyer bis zu Raul. Die Tore des Jahres 2001 bis 2011

Ein 80-Jähriger, eine Grimasse, ein Befreiungsschlag: Die Tore des Jahres erzählen immer wieder eine besondere Geschichte. Wir erzählen sie hier und zeigen die Videos. Zurücklehnen und genießen.

[ad]


Schütze »Tor des Jahres 2001«: Kurt Meyer


80 Jahre alt war Kurt Meyer, als er für seinen Verein BW Post Recklinghausen, nebenbei auch der Heimatklub von Martin Max, einnetzte. Meyers Treffer wurde zum Tor des Jahres 2001. Eine gewisse Ähnlichkeit zu Rauls Tor wird auch der Senor nicht abstreiten können. Ebenso nett der Kommentar eines Zuschauers: »Kurt, alter Schwede.«




Schütze »Tor des Jahres 2002«: Benjamin Lauth

Niemand in der Geschichte der Wahl hatte bis dato so viele Stimmen erhalten wie Benny Lauth. Das personifizierte Nutella-Spot-Scheitern traf per Fallrückzieher in einem Benefizspiel (ab 4:48 zu sehen).
Unglaublich an dem unteren Video: Waldi Hartmann ist so außer sich, dass er erst die Stimme von Lauth imitiert, dann als Eminem rappt. Sternstunden der Fernsehgeschichte.





Schützin »Tor des Jahres 2003«: Nia Künzer

So absurd die Einführung des Golden Goal auch gewesen sein mag, für Deutschland hat sie sich rentiert. Nicht nur Bierhoffs »goldener Treffer« 1996 besiegelte den Titelgewinn, sondern auch ein Kopfball von Nia Künzer. Die deutschen Frauen wurden zum ersten Mal Weltmeister. Nach den Ereignissen des letzten Sommers scheint alles ewig weit weg zu sein: ein WM-Titel für Deutschland, Nia Künzer und das Golden Goal.

Schütze »Tor des Jahres 2004«: Klemen Lavric

Ja, tatsächlich Klemen Lavric. Der Mann, den die Titanic beinahe zu Real Madrid geschrieben hätte. Und Madrid hätte wohl auch gleich zugeschlagen bei der Betrachtung dieser Bilder (ab 1:50). Und die ARD nötigt Lavric im Trainingslager gar zur x-fachen Wiederholung seines Fallrückziehers, bis dieser sich den Fuß hält.





Schütze »Tor des Jahres 2005«: Kasper Bögelund

Aus der Kategorie: »Unglaublich, aber kaum zu fassen.« Kaspar Bögelund schießt sein zweites Profitor und dann gleich artistisch von der Strafraumkante ins Eck. Was aus ihm wurde: »Udover scoringen var Kasper Bøgelund gevaldigt i hopla i de 45 minutter, han fik på banen«, heißt es in einer Zeitung. Wir finden: Das kann man wohl sagen.



Schütze »Tor des Jahres 2006«: Oliver Neuville

Wieder ein Gladbacher. Oliver Neuville trifft im Testspiel mit der Hacke in der Luft hinter dem Kopf. Kann man nicht lernen. Auch nicht, einen Glückwunsch wie den von Gerhard Delling so eiskalt entgegen zu nehmen.





Schütze »Tor des Jahres 2007«: Diego


Es gibt Tore, bei denen weiß man schon im ersten Moment, dass sie zum Treffer des Jahres gewählt werden. Als Diego ungefähr vom Parkplatz aus abzieht und zum 3:1 gegen Aachen trifft, ruft der Kommentator sogleich: »Tor des Jahres«. Und sollte Recht behalten.



Schütze »Tor des Jahres 2008«: Michael Ballack

»So schaut ein Kapitän eben, wenn er tut, was er tun muss«, meint der Kommentator zur ballackschen Grimasse, als er das 1:0 gegen Österreich erzielt. Ein Hammer. Das Gesicht. Und das Tor (ab 1:12).





Schütze »Tor des Jahres 2009«: Grafite

Wolf Fuss fasste zusammen: »Die Bayern der Lächerlichkeit preis gegeben.« Grafite demütigte den Rekordmeister unter Jürgen Klinsmann mit einem Traumsolo und Abschluss mit der Hacke. Da ließ sich auch Wolfsburgs Trainer Felix Magath nicht lange bitten und wechselte gar den Torhüter aus.





Schütze »Tor des Jahres 2010: Michael Stahl

Lieber Präsident, so sieht ein Befreiungsschlag aus: Der Koblenzer drischt den Ball aus der eigenen Hälfte ins Tor und bringt so die Pokalsensation gegen Hertha BSC auf den Weg. »Stahlgewitter«, würde wahrscheinlich ein Staatsoberhaupt scherzen. Kann man mal so machen.





Schütze »Tor des Jahres 2011«: Raul

Ich sag noch: Lupfen, Junge. Raul macht vor, wie es geht. Besser geht es nicht, oder? Wir rufen Arnd Zeigler.

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier extremistisches Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder Diskussionen einen unschönen Ton annehmen, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen! Diskriminierung und Intoleranz werden von uns nicht akzeptiert! Niemals! Danke für deine Hilfe!